Tokyo: Asakusa und Ginza

Am ersten Wochenende stand also Sightseeing in Tokyo auf dem Programm. Eine japanische Kollegin wollte mir einige Stadteile von Tokyo zeigen und ich hatte meine erste Solo-Bahnfart in Japan gemeistert.

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Nach dem Treffen im Bahnhof Shinjuku ging es dann per S-Bahn nach Akihabara (秋葉原) –  der Elektronik-Einkaufsmeile schlechthin. Ich ging durch einige Elektronikläden, konnte mich aber nicht so wirklich für die Elektronikkomponenten begeistern. So günstig kamen die mir auch nicht vor. Zudem war alles, von den Preisen bis zur Beschreibung, in japanischer Schrift ausgeführt. Also verabschiedete ich mich schnell.

Danach ging es in den Stadteil Asakusa, mit seinem buddistischen Senoji-Tempel. Ich ging staunend mit meiner Begleiterin durch die Menschenmenge, durchschritt ein großes Tor, kam vorbei an Verkaufsständen der Nakamise-Straße und stand irgendwann vor dem Tempel. Hier einige Fotoimpressionen von diesem Besuch.

Kaminarimon-Tor

Das obige Foto zeigt das Kaminarimon-Tor, durch welches man zur Nakamise-Einkaufsstraße gelangt (siehe nächstes Foto).

 Nakamise-Einkaufsstraße

Und hier der Blick auf eine Stelle, wo Räucherstäbchen vor dem Tempel geopfert werden können.

Ich fand das alles sehr beeindruckend. Im Anschluss ging es dann in ein indisches Lokal, um etwas zu Mittag zu essen. Dabei lernte ich, dass dort die Toilette für Mann und Frau nicht getrennt sei und man sich so viel grünen Tee wie man will, kostenlos nachschenken lassen könne. Zum Abschluss des Tages ging es dann zur Ginza, der Luxus-Einkaufstraße von Tokyo. In den Schaufenstern sah ich italienische Damenschuhe für damals 700 DM das Paar (wären wohl heute 1.500 Euro), Luxus-Handtaschen und mehr. Bei beginnender Dunkelheit kamen dann die Werbetafeln an den Gebäuden besonders zur Geltung.

Ginza

Ginza

An der nachfolgenden Werbung für ein deutsches Automobil sieht man, dass die Fotos vor vielen Jahrzehnten entstanden.

Ginza

Irgendwann ging es dann in Richtung S-Bahn und dann zum Bahnhof Shinjuku zurück. Reich an Eindrücken bestieg ich dort den Zug nach Kawagoe und übte mich darin, alleine zurück zu fahren. Aber das ist eine andere Geschichte.


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