Ein Tag in Nara

Nach meinem Tag in Koyoto wachte ich ausgeschlafen im Hotel in Nara auf. Die Füße waren warm und beim schnellen Check stellte fest, dass meine Lederschuhe ebenfalls warm und trocken, aber etwas hart waren. Also duschte ich mich, besorgte mir ein Frühstück und studierte den Stadtplan von Nara, um mich für die Besichtigungstour vorzubereiten.

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Auf meinem Plan war nur ein kleiner Ausschnitt mit dem historischen Teil zu sehen. Es gab den Bereich des Königspalast, einen Tierpark und ein paar Straßen zu sehen. Heute haben wir Internet (das gab es damals noch nicht) und ich habe beim Schreiben des Blog-Beitrags festgestellt, dass Nara eine Großstadt ist. Heute wäre es kein Problem, dank Smartphone könnte man sich per Navi-App leiten lassen. Aber ich hatte einen Stadtplan, war jung und abenteuerlustig. Also stürzte ich mich in die Besichtigung der Stadt.

Die Besichtigungstour fand ich sehr interessant. Es gab einen großen Park, den Nara-Park mit seinen Sikahirschen. Überall fanden sich japanische Tempel. Ich erinnere mich, dass irgendwo ein Mönch Ziegel zur Restaurierung eines Tempels verkaufte. Gegen ein paar Yen konnte man einen Ziegel erwerben und beschriften. Möglicherweise befindet sich auf einem der Tempeldächer jetzt ein Ziegel mit meiner Signatur. Hier noch ein paar Fotos.

Pagode Nara

Tempel, Nara

Pagode, Nara

Am späteren Nachmittag als ich mich an Pagoden, Tempeln und Steinlaternen satt gesehen hatte, ging ich zum Busterminal. Von dort fuhr ich zum Flughafen, um den Rückflug von Osaka nach Tokyo anzutreten. Die Heimreise verlief recht ereignislos und am späten Sonntag Abend war ich in meinem japanischen Hotel in Kawagoe zurück.


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