SmartHome: Seniorenwohnung und Sicherheit …

Momentan ist ja “Automatisierung” in den eigenen vier Wänden in der Diskussion. Da gibt es das intelligente Heizungsthermostat, Feuermelder mit Funkzugang und vieles mehr. Klingt toll, aber macht das Sinn und wie steht es mit der Sicherheit?

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Es ist zwar mit 50+ noch kein so großes Thema – aber je älter wir werden, um so schwieriger ist die Beherrschung des Alltags. Da könnten digitale Helferlein den Alltag von uns “Senioren” doch etwas aufpolieren. Ein Thermostat, welches mir über Google eine Mail schickt, die mich informiert, dass mir gleich kalt wird. Ein Rauchmelder, der über Funk abgefragt wird, ob er denn noch funktioniert. Und ein elektronisches Schloss, welches mir die Haustüre aufsperrt (oder auch nicht).

Technik-Freaks geraten regelmäßig ins Schwärmen, ob der neuen Möglichkeiten. Als Praktiker bin ich dann immer recht skeptisch. Warum? Das Zeugs muss bezahlt werden – gut, Senioren haben das Geld, sagt man ja (ein junger Familienvater, der gerade sein Häusle baut, muss da genauer rechnen). Das Zeugs muss gewartet werden – da kommt der Handwerker in mir durch, der seinen Job mal vor dem Studium gelernt hat. Und was nicht eingebaut wird, kann auch nicht kaputt gehen …

Aber noch kritischer ist das Thema Sicherheit, was bei mir regelrechte Abwehrreflexe auslöst. Drüben in meinen IT-Blog berichte ich alle paar Tage von größeren Sicherheitslücken, die in Software oder in Geräten aufgedeckt werden, oder von Hacks, die stattgefunden haben. Das SmartHome ist da plötzlich gar nicht mehr so verlockend. Hier verweise ich einfach mal auf folgende Artikel in meinem IT-Blog:

Telekom Qivicon Server-Ausfall: Smart Homes kaputt
Home-Automatisierung: Teuer und sicherheitsanfällig …

Und hier noch einige Ergänzungen aus einer ganz anderen Quelle. Bei Spiegel Online gibt es gerade eine nette Artikelreihe rund um das Thema “Sensorenresidenz” (lässt sich nach Sigmund Freund auch als Seniorenresidenz lesen).

Smart Home im Eigenbau: Die Sensorenresidenz
Die Sensorenresidenz: Diese Wohnung verrät ihre Bewohner

Der Artikelreihe wurde dann ein Gastbeitrag Sensorenresidenz: Die angreifbare Wohnung eines Sicherheitsforschers gegenüber gestellt, der sich des Themas kurz angenommen hat. Tenor: Das ist sicherheitstechnisch eigentlich der Super-GAU. Und wie in den Kommentaren hier angedeutet wird, kommen mit den sogenannten SmartMetern, die die Bundesregierung in Haushalte einbauen lassen will, die nächsten Sicherheitslücken auf uns zu.

Da passt dann dieser Artikel Der Feind an meiner Decke, der das Thema smarte Rauchmelder thematisiert. Ein Mieter, dem diese Melder montiert werden sollen, trägt das Ganze vor das Verfassungsgericht. Ach ja, wer jetzt meint: Das Thema tangiert mich nicht – hier ein paar Artikel aus meinem IT-Blog zu anderen Lebensbereichen, wo es auch krieselt.

Samsung, Smart TV und schlechtes Karma
Viren auf der Glotze: Smart TV im Visier der Hacker
Kinderzimmer-Hacks: VTech und Hello Barbie

Und wie sehen Sie das Thema Sicherheit und SmartHome? Gibt es ein Smart-TV mit Internet-Anschluss in den eigenen vier Wänden? Wird die Heizung per Smartphone geregelt?


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2 Kommentare zu SmartHome: Seniorenwohnung und Sicherheit …

  1. Emma sagt:

    Hallo,
    ich stehe vor der Frage, ob es sich lohnt, die Schwiegermutter in eine Einrichtung zu schicken, die ein betreutes Wohnen anbietet oder ob wir ihre technischen Möglichkeiten anpassen.

    • guenni sagt:

      Es war doch ein Pflegedienst im betreffenden Feld gepostet – habe ich gelöscht, da ich Kommentar-Spam nicht mag und normalerweise solche Kommentare komplett lösche ;-).

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