Uraltes Leben, konserviert in Kristallen

Das ist eine coole Geschichte: Forscher haben in einer Höhle Kristalle geborgen, in denen uraltes Leben, konkret waren es zehntausende Jahre alte Mikroben, konserviert war.

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Die Entdeckung wurde von der NASA-Astrobiologin und Höhlenforscherin Penelope Boston am 17. Februar 2017 auf der Jahrestagung der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in Boston bekannt gegeben (siehe bei sciencenews.org).

Der Fund gelang in einer Kristallhöhle unterhalb der Naica-Mine in Mexiko. Die Kristallhöhle ist ein extrem unwirtlicher Ort, liegt die Temperatur doch bei 50 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit beträgt 99 %. Der Aufenthalt ist Menschen nur mit Spezialanzügen möglich. Das folgende Youtube-Video gibt einen Eindruck von der Höhle. Hier und hier gibt es weitere Videos.

(Quelle: YouTube)

Auf Grund der Extembedingungen entstanden bis zu 14 Meter lange und 2 Meter dicke Gipskristalle mit einem Gewicht bis zu 55 Tonnen. In diesem Kristallen gibt es Wassereinschlüsse, in denen die Forscher Mikroben isolieren konnten, die dort seit mindestens 50.000 Jahren eingeschlossen waren. Bei Interesse, auf spektrum.de gibt es diesen Artikel mit ein paar weiterführenden Informationen.


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