Wenn der Salat aus dem Hochhaus kommt

Noch eine skurrile Meldung aus der Welt der Lebensmittel. Salat kommt aus dem Supermarkt – aber wo wird das Zeug gezüchtet? Wächst es auf Feldern?

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Bei einigen meiner Blog-Leser kommt der Salat sicherlich aus dem heimischen Garten oder vom lokalen Bauernmarkt (und damit vom Feld). Halte ich auch so. Aber die Anbauflächen werden weltweit knapp. Daher haben, speziell in den USA und in Japan, Pflanzenfabriken Auftrieb. Die Salatpflanzen wachsen ohne Erde und werden in sterilen Räumen mit künstlichem Licht und Nährstoffen versorgt. Das Konzept der “vertikalen Farmen”, wo Pflanzenregale regelrecht in die Höhe gebaut werden, ist dabei sehr beliebt. In dieser Umgebung lässt sich Salat bereits nach 16 Tagen ernten und der Platzbedarf ist (im Vergleich mit dem Feldanbau) auch gering.

Hier gibt es einen Artikel zum Thema und die Information, dass auch Ikea mitmischt. Aber man muss nicht in die USA gehen. In Berlin gibt es die ECF-Farm, die in US-Medien schon mal als Leuchtturm-Projekt beschrieben wird. Hier findet sich ein deutscher Artikel, das Startup kooperiert mit der Metro-Filiale in Berlin (siehe auch diesen Metro-Artikel). Abschließende Frage: Können Sie sich Salat aus diesem Anbau auf Ihrem Teller vorstellen?


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