Zu viel Salz erhöht das Risiko für Herzschwäche

GesundheitEin dauerhaft zu hoher Konsum von Salz erhöht das Risiko für Herzschwäche. Das hat jetzt eine finnische Langzeitstudie mit mehr als 4.000 Teilnehmer ergeben.

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Die Deutschen und die Mitteleuropäer essen häufig zu salzreich. Fertiggerichte, viel Wurst und Schinken, Salz im Brot und dann auch noch kräftig bei jeder Mahlzeit nachsalzen, treibt den Salzverbrauch hoch. Höher als für die Gesundheit gut ist. Überhöhter Salzkonsum birgt viele Risiken. So hängt ein hoher Salzkonsum oft auch mit einem erhöhten Blutdruck zusammen. Allerdings ist nicht jeder Mensch salzsensitiv im Hinblick auf den Bluthochdruck – mein Körper kann diesen über eine Reduktion des Salzkonsums beispielsweise nicht senken (aber ich konsumiere auch wenig Salz).

Das empfiehlt die DGE

Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) lautet, nicht mehr als sechs Gramm Salz täglich zu konsumieren. Es gibt sogar Fachleute, die täglich maximal drei Gramm Salz für besser halten. Da viele Lebensmittel heute einen hohen Salzanteil aufweisen, dürfte es bei vielen Menschen, die sich von Fertiggerichten, Wurst und Käse ernähren, schwierig mit der Einhaltung dieser Empfehlungen werden.

Neue Erkenntnis zum Salzkonsum

Ein dauerhafter Salzkonsum von mehr als 13,7 Gramm Salz pro Tag erhöht das Risiko für eine Herzschwäche um das Doppelte (im Vergleich zu Menschen, die weniger als 6,8 Gramm pro Tag konsumieren). Das hat die bereits zitierte finnische Langzeitstudie mit mehr als 4.000 Teilnehmer ergeben. Dabei deutet sich an, dass der Effekt unabhängig vom Blutdruck zu sein.

Eine gute Übersicht über die Thematik und die Ergebnisse der Studie finden sich in diesem scinexx.de-Artikel. Übrigens: Ganz auf Salz zu verzichten, ist auch nicht gesund. Wer zu wenig Kochsalz zu sich nimmt, steigert das Risiko für Her-Kreislauferkrankungen ebenfalls, wie ich im Artikel Zu wenig Kochsalz, Herz-Kreislauf-Erkrankungsrisiko steigt darlege. Bereits Paracelsus wusste ‘die Dosis macht das Gift’.

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