Copenhagen Wheel: eBike-Nachrüstsatz fürs Fahrrad

Copenhagen WheelEin normales Fahrrad zu einem eBike umrüsten, dazu gibt es verschiedene Nachrüstlösungen. Aber das Ganze ohne großen Aufwand bewerkstelligen: Das verspricht das Copenhagen Wheel. Hier einige Informationen zum Thema.

Werbung

eBikes oder Pedelecs, also per Elektromotor unterstützte Fahrräder sind der Verkaufsschlager. Aber es gibt auch die Möglichkeit, sein Fahrrad nachzurüsten. Eine besonders elegante Lösung verspricht das Copenhagen Wheel, welches seit dem Spätsommer 2017 auch in Deutschland erhältlich ist.

Entwickelt wurde das Konzept vom MIT in Cambridge. Ziel ist es, mit dem E Bike Umbausatz den Verkehr innerhalb der Großstädte zu revolutionieren. Der Nachrüstsatz besteht dazu aus einem Hinterrad, welches Akku, Motor und Sensoren sowie Steuerung in einem enthält.

Copenhagen Wheel
(Quelle: YouTube-Screenshot)

Für diese Räder geeignet

Geeignet ist das Copenhagen Wheel für alle Fahrräder mit einem Rahmen der stabil genug ist. Wichtig ist, dass das Rad Felgenbremsen besitzt (Scheibenbremsen gehen nicht) und eine Kettenschaltung aufweist (eine Nabenschaltung ist ungeeignet, da das alte Hinterrad ja ausgebaut wird). Diese Bedingungen sind erfüllt? Dann einfach das Hinterrad des Fahrrads ausbauen, dass Copenhagen Wheel einbauen und fertig. Das folgende Video zeigt den Einbau und weitere Details.

(Quelle: YouTube)

Der Lithium-Ionen Akku des Umbausatzes besitzt eine Kapazität von 279 Wh bei einer Betriebsspannung von 48V. Der Hersteller gibt das Gewicht mit 7,6 kg an und verspricht eine Reichweite von 50 km (die aber wohl nicht erreicht wird). Die Steuerung des Antriebs, der sich bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h zuschaltet, erfolgt per Handy-App.

Nicht gerade billig

Das Copenhagen Wheel wird auf dieser deutschsprachigen Webseite des Herstellers beschrieben und kann auf dieser Shop-Seite in verschiedenen Größen bestellt werden. Ein kurzer Test zeigte mir, dass der Spaß allerdings 1.749 Euro in der von mir gewählten Ausführung kostet. Ein paar Informationen finden sich auch noch auf dieser Seite.

Taugt das was?

Und was taugt das Ganze? Ich selbst kann da wenig zu sagen – ich habe kein Copenhagen Wheel und meine Räder wären ungeeignet zum Umbau. Das Rad scheint aber von der Reichweite nur so zwischen 20 und 30 km zu schaffen und wer schneller als 25 km/h sein will, muss mit dem Rad kräftig treten, das der Antrieb sich abschaltet. Also eher etwas für Leute, die gemächlich unterwegs sind, da ein etwas schnellerer Radfahrer immer ohne Motorunterstützung strampeln muss. Auch scheint die Entwicklung noch einige Kinderkrankheiten zu haben, wie man in diesem Testbericht und auch hier nachlesen kann.


Werbung

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.