Ärger mit Mietfahrrädern

In Städten wie München, Frankfurt, Hamburg, Berlin etc. sprießen die Angebote für Leihfahrräder. Asiatische Anbieter wollen den deutschen Markt erobern, wobei es bereits massiv Ärger gibt.

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Die meisten Blog-Leser/innen dürften die Leihfahrräder der Deutsche Bahn (DB) kennen, die an Bahnhöfen oder anderen Sammelpunkten stehen. Man kann diese gegen eine geringe Gebühr mieten. Inzwischen sind aber in größeren deutschen Städten weitere Leihfahrräder hinzu gekommen. In München hat ein asiatischer Anbieter im September 2017 damit begonnen, gelbe Leihfahrräder in der Stadt aufzustellen. Waren es erst nur 350, kamen binnen Wochen 7000 hinzu.

Städte wie Frankfurt, Berlin, Hamburg etc. erleben ebenfalls einen zweifelhaften ‘Boom’ solcher Leihfahrradangebote. Was im ersten Augenblick aus Umweltgesichtspunkten richtig toll ausschaut, entwickelt sich inzwischen zu einem riesigen Ärgernis. In manchen Städten (speziell in der Schweiz) hat die Polizei bereits tausende Fahrräder eingezogen und verschrotten lassen. Der Grund: Die Räder liegen kaputt in Parks oder Straßenrändern herum, oder blockieren die Gehwege.

Und Benutzer dieser Leihräder sollten sich Gedanken über das Thema Datenschutz machen – denn dieser findet bei den chinesischen Anbietern wohl nicht statt – die Daten sind das neue Gold. Bei Interesse, ich habe im IT-Blog einen Beitrag zum Thema veröffentlicht.

Ergänzung: Und schon haben wir den Datenschutzskandal. Die chinesischen Betreiber von oBike hatten einen dicken Fehler in ihrer App, so dass die Daten der Fahrradbenutzer, samt Wegstrecken, frei im Internet von Dritten abrufbaren. Details habe ich im Artikel oBike-Nutzerdaten per Social Media abrufbar gebracht. Finger weg, sage ich nur.


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