Backen im Weltraum – gar nicht so einfach

Frische Brötchen oder frisches Brot ist hier auf der Erde kein Problem. Aber auf der internationalen Raumstation oder später auf Weltraummissionen zum Mond oder Mars schon. Dabei kann frisches Gebäck den Raumfahrern so etwas wie Heimatgefühl geben.

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Der Deutsche Sebastian Marcu denkt über die Frage nach, wie man auch im Weltraum Brot und Brötchen backen könnte. Einfach Mehl und Wasser mischen, ist in der Schwerelosigkeit nicht möglich. Wasser wird tropfenförmig, Mehl würde in alle Richtungen verstäuben. Und Backhefe ist im Weltraum auch keine Option, da sich die Hefepilze in den Raumstationen ausbreiten können.

Selbst ein Backrohling in einem Ofen aufbacken ist eine Herausforderung. Der Rohling muss gebacken und dann abgekühlt werden, bevor er aus dem Ofen darf. Andernfalls droht beim Öffnen des Ofens Verbrennungsgefahr in der Schwerelosigkeit. Und das frische Gebäck darf beim Aufbrechen auch nicht krümeln. Dann die Raumfahren könnten sich in der Schwerelosigkeit verschlucken oder Krümel in die Augen bekommen. Von der Verschmutzung der zahlreichen Geräte ganz zu schweigen.

ISS
(Internationale Raumstation ISS, Quelle: NASA, gemeinfrei)

Sebastian Marcu nimmt sich der gesamten Problematik mit seiner Firma Bake in Space an und will den Astronauten auf der Internationalen Raumstation ‘bald’ frisch gebackene Brötchen anbieten können. Die Redaktion von Golem hat hier einen netten Artikel rund um das Thema verfasst, der die Schwierigkeiten beim Backen im Weltraum beschreibt.


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