Musik zum Sonntag: Eric Burdon – New York 1963 – America 1968 …

Letzten Sonntag hatte ich bereits Eric Burdon und The Animals im letzten Musiktipp zum Sonntag vorgestellt. Die Band ‘The Animals’ mit Sänger Eric Burden haben mit “House of Rising Sun” einen Klassiker geschaffen. Heute noch ein kleiner Nachschlag, den ich schon lange vorstellen wollte: New York 1963 – America 1968.

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Eric Burdon, der Sänger, der Gruppe The Animals ist sehr vielseitig und hat nach dem Ende der Gruppe eigene Songs aufgenommen. In den Endtagen der Gruppe The Animal entstand 1968 das Album Every One of Us. Kurz vorher hatten die Animals gerade ihr zweites Album ‘The Twain Shall Meet’ mit Songs ‘When I Was Young’ veröffentlicht und damit einen gewissen Erfolg verzeichnet.

Das Album Every One of Us entstand im Mai 1968, stark geprägt von Eric Burdon und kam im August 1968 auf den Markt. Mit auf dem Album: ein absoluter Klassiker und Geheimtipp – das Stück ‘America’ – oder genauer ‘New York 1963 … America 1968’ – von Eric Burdon & The Animals (1968). Das Stück ist 18:49 Minuten lang – ein absoluter Overkill.

Genau genommen besteht das Stück aus drei Songs, die zu dieser Überlänge kombiniert wurden – ein Experiment, welches später (aus ökonomischen Gründen) nicht mehr möglich war. Der erste Song aus dieser Trilogie, um den es im heutigen Beitrag geht, ist das Stück America 1968, welches Burdons Ankunft in den USA (1963) beschreibt.

Dieses erste Stück besteht aus einer langsamen, eher psychedelischen Musik mit Gitarrenbegleitung, in der Eric Burdons eindringliche Stimme durch den Text trägt. Seine Begeisterung für den Big Apple (New York), die Kraft der Jugend, all das kommt im Text heraus. Ich kann das alles gut nachvollziehen, obwohl ich für diese Zeit etwas zu jung war – heute hat sich Amerika ja leider stark verändert – von dieser Zeit ist nichts mehr übrig.

Nach ‘America 1968’ kommt ein Sprachinterview mit einem Vietnam-Piloten, ohne jegliche Musik. Daran schließt sich das dritte Stück mit viel Improvisation an. Ein Spiegel der Zeit von 1963 bis 1968 mit dem Vietnam-Krieg. Ein fiktives Interview rund um diese Zeit und zur Entstehungsgeschichte des ‘Triptychons’ aus dem Jahr 2010, findet sich hier. Dort gibt es auch eine deutsche Übersetzung des Songtexts des ersten Stücks – obwohl man den englischen Orginaltext hören muss.

And when I got to America, I say it blew my mind … The Apollo Theater on a 125th street, … The Negro was my hero and leader

Die Strophe ‘The Negro was my hero and leader …’ und die Folgestrophe beziehen sich auf den am 4. April 1968 in Memphis ermordeten farbigen Bürgerrechtler Martin Luther King. Auch der heutige Nobelpreisträger Bob Dylan wird als ‘Smiling face of an unknown Bob Dylan’ thematisiert. Aber jetzt genug geschwafelt – einfach in das Lied (es geht mir um das erste Stück des Triptychons) hinein hören – meine Musik zum 1. Advent 2017 für euch.

(Quelle: YouTube)

Hier gibt es noch eine andere Aufnahme auf YouTube. Das Stück New York 1963 – America 1968 von Universal Records gibt es bei Amazon.de.

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