[English]Kleiner Nachtrag von dieser Woche. Microsoft hat bereits zum 4. Oktober 2021 das Out of Box Experience (OOBE) Update KB5005716 für Windows 10 Version 2004, Version 20H2 und Version 21H1 freigegeben. Das Update wird während des Windows 10 OOBE-Prozesses installiert, sofern eine Internetverbindung zum Download besteht. Dieses Update steht nur für Windows 10 Home und Professional (nicht jetzt Enterprise) bereit und soll die out-of-box experience (OOBE) beim Upgrade auf Windows 11 verbessern. Das Upgrade auf Windows 11 beginnt kurz nachdem die OOBE-Phase abgeschlossen ist. (via)
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Tatsächlich wird das Update bei uns auch bei Enterprise Images installiert. Egal ob Customized 20H2 oder frisches 20H2 von MS (Version vom September 21), das Update findet seinen Weg und verbiegt unsere Installation.
Das ist ja schier unglaublich – gerade dort sollte ja die Kontrolle den Administratoren obliegen. Sind die Maschinen nicht verwaltet (WSUS, Intune, SCCM)?
WSUS und Softwaredeployment werden natürlich verwendet. Das hilft in diesem Fall aber nichts.
Tatsächlich wird zu Beginn der OOBE Phase (nach Abschluss der Vorbereitungen) aus dem Internet der Patch heruntergeladen und installiert, zu erkennen an dem blauen Patch Bildschirm ("Windows wird aktualisiert") und dem nachfolgenden, zusätzlichen Reboot. Das ersetzt die OOBE Routinen und löscht die OOBE Settings wie z.B. Autologon, FirstRunCommands etc.
Wir haben uns jetzt damit geholfen das wir diese RunCommands in die Setupcomplete.cmd verlegt haben.
Wir haben dieses Setup, 20H2, seit März ohne Probleme verteilt und sind von der Aktion total überfahren worden. Lustig daran ist ja auch, das man erst gar nicht auf die Idee kommt, da das Update sich in den Logs als "Semptember" Update präsentiert und man natürlich dazu tendiert es im OKTOBER erstmal zu ignorieren.
Ich will ja jetzt nicht in die GNU Kerbe schlagen, aber man sieht das wir im Grunde keine Kontrolle über das System haben und Microsoft schaltet und waltet wie es will.