Kurzer Hinweis an Administratoren von MikroTik-Routern in eurer Firmenumgebung. Sofern ihr es noch nicht mitbekommen haben solltet, in MikroTik RouterOS Stable vor Version 6.49.7 und in der long-term Version bis 6.48.6 gibt es die Schwachstelle CVE-2023-30799. Diese ermöglicht einem Angreifer eine Privilegienausweitung, wobei der Angreifer aber authentifiziert sein muss. Dann kann er die Privilegien aber remote von admin zu super-admin auf der Winbox- oder HTTP-Schnittstelle erweitern. Dies ermöglicht ihm dann die Ausführung von beliebigem Code auf dem System. Details finden sich auf GitHub; MikroTik hat vor wenigen Stunden diese Warnung veröffentlicht. Dieses Problem ist in allen RouterOS-Versionen behoben, die auf der MikroTik-Download-Seite verfügbar sind (v7.7 und v6.49.7 und neuer). Laut den Kollegen von Bleeping Computer sind 900.000 Geräte potentiell anfällig für diese Schwachstelle.
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Ich verstehe die Lücke nicht.
Als Admin kann man die Geräte auch flashen.. es gibt sogar alternative Firmware von OpenWRT ..
Es gibt da ein root User und einen Super Root User.
Der root User kann normalerweise nicht Super Root werden.
Mit dem exploit geht das.
Allerdings muß der User anmeldet sein und root. Stimmt.
Insofern: Sommerloch
So wird microtik auch mal etwas bekannter, denn deren Kisten sind enorm Leistungsfähigkeit, allerdings die Oberfläche ist Mist, da ist wohl sogar Cisco einfacher…
Cisco und Oberfläche? ROTFL
In der Leistungsklasse gibt es dort nur noch eine CLI.
MT wird übrigens auch komplett über CLI eingestellt. Die Win oder auch die Webbox sind nur Wrapper, die die Konfiguration in Echtzeit in eine grafische Oberfläche überführen. Wenn man ein Gerät mit vielen Regeln hat kann man damit ganzschön viel Traffic erzeugen.
Ich bin übrigens seit Verson 2.8 mit Mikrotik unterwegs und das größte Netz mit Mikrotik Komponenten hat im Moment ca. 300 MT Devices.