Cisco ist mal wieder aufgeflogen, weil die einen Notfall-Patch für eine kritische Schwachstelle veröffentlichen mussten. Die Schwachstelle ermöglicht Angreifer sich remote mit mit fest kodierten Anmeldedaten anzumelden und Befehle als root auszuführen. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Die Schwachstelle CVE-2023-20101 wurde mit einem CVSS Score von 9.8 bewertet. Cisco hat zum 4. Oktober 2023 diesen Sicherheitshinweis dazu veröffentlicht. Betroffen ist nur Cisco Emergency Responder Release 12.5(1)SU4. The Hacker News hat in diesem Artikel einige Hinweise zusammen gefasst.
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> Schwachstelle ermöglicht Angreifer sich remote mit mit fest kodierten Anmeldedaten anzumelden und Befehle als root auszuführen
Klassische Backdoor aufgeflogen.
Unglaublich. Dümmer geht es nimmer.
Du glaubst nicht, in wie vielen linux-basierten embedded-Systemen, die ich mir angeschaut habe (oft ist ja das Root-Filesystem einsehbar), ich in der /etc/passwd oder /etc/shadow Accounts mit fest hinterlegten Hashes gefunden habe.
Nun ist ein Hash noch kein Paßwort – je nach Algorithmus kann die Zeit von einem zum anderen aber Jahrmillionen (SHA256 mit Salt) bis Minuten (MD5 bei älteren Geräten) sein.
Gerade im Netzwerkbereich (kenne ich von HP) sind auch "Passwords of the day" die sich aus der Seriennummer des Gerätes und der aktuellen Uhrzeit ergeben und die man im berechtigten Fall vom Support anfordern muß nicht ungewöhnlich.
Was bleibt Cisco übrig, wenn einflussreiche Leute um eine Backdoor bitten?
Vergeblich hoffen, dass sie nicht auffliegt.
Die ganze Produktpalette von Cisco ist eine einzige Backdoor?
Ein US Geheimdienst stellt fest das IHR Backdoor gefunden wurde und bitte Cisco es zu schließen und ein anderes zu öffnen!