[English]Zum Oktober 2025 läuft ja der erweiterte Support von Windows 10 22H2 aus. Nun scheint Microsoft erste Benutzer per Mail auf das Supportende hinzuweisen. Zudem gibt es einen Blog-Beitrag von Microsoft zum "Upgrade auf Windows 11", in dem geraten wird, den alten PC einfach "zu entsorgen" und ein neues Gerät zu kaufen.
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Hinweise auf Windows 10 Supportende
Mitte März 2025 wurde bekannt, dass Microsoft wohl E-Mails an Windows 10-Nutzer schickt und auf das Support-Ende hinweist. Ich habe diese Information in verschiedenen Medienberichten gelesen – u.a. in nachfolgendem Post auf BlueSky.
PC World hat dies beispielsweise in diesem Artikel aufgegriffen, die Erstmeldung kam wohl von Windows Latest, wo auch ein Screenshot nachfolgender Mail zu finden ist.
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Der Nutzer wird daran erinnert, dass es ab dem 14. Oktober 2025 keine kostenlosen Updates mehr gibt. Die Windows 10-Systemen laufen aber weiter. Es wird darauf hingewiesen, dass man auf Windows 11 umsteigen solle. Dort findet sich auch der Hinweis, den alte Computer zu verkaufen oder auf den Elektro-Schrott zu geben – wobei wir beim Thema aus folgendem Abschnitt sind.
Windows 11-Umstieg: Alt-PC entsorgen …
Ende März 2025 hat Microsoft dann die Hinweise verstärkt und erneut im Beitrag Your Windows 10 end of support checklist auf das Supportende von Windows 10 22H2 zum 14. Oktober 2025 hingewiesen.
Im Beitrag wird eine Checkliste bereitgestellt, was Leute mit Windows 10-Hardware tun können, um nach dem Supportende weiter mit Windows arbeiten zu können. Microsofts Ziel ist ja, dass die Masse der Leute auf Windows 11 umsteigt. Daher ist der erste wohlfeile Ratschlag, Windows 10 nach Updates suchen zu lassen. Mit etwas Glück werde (auf neuerer Hardware) Windows 11 24H2 als Upgrade angeboten.
Die Windows 11 Upgrade-Falle
Allerdings sind viele Windows 10-Maschinen nicht zu Windows 11 24H2 kompatibel. Es gibt zwar inoffizielle Wege, um, unter Umgehung der Kompatibilitätsprüfungen, Windows 11 24H2 auf solchen Maschinen zu installieren.
Aber ob das lange gut geht, steht auf einem anderen Blatt. Denn die Nutzer einer Windows 11-Maschine bekommen ja Feature-Upgrades auf neue Versionen angeboten. Und auf nicht kompatiblen Maschinen scheitern diese Feature-Upgrades, so dass die Leute dann auf der installierten Maschine hängen bleiben und nach Ablauf des Supports für diese Windows 11-Version wieder vor einem nicht unterstützten Betriebssystem stehen.
Abhilfe könnte dann eine Neuinstallation der jeweils aktuellen Build von Windows 11 mittels bekannter Umgehungslösungen sein. Aber das ist Bastelarbeit und Krampf und dürfte am Ende des Tages häufig scheitern.
Entsorge deinen Windows 10 PC
Und damit kommen wir zum Kernproblem: Mit dem Support-Ende von Windows 10 sorgte Microsoft weltweit dafür, dass Millionen PCs (nach offizieller Lesart) nur noch Elektroschrott sind – weil es keine kostenlosen Updates mehr von Microsoft gibt.
Bei Microsoft liest sich dies im oben erwähnten Artikel so: Alle wichtigen Daten des alten Geräts sichern, dann die Daten auf den Datenträgern des Alt-PCs löschen und das Gerät "verantwortungsvoll entsorgen". Also nicht auf die Straße werfen oder im Wald entsorgen, sondern zum Recycling bringen. Ist doch vorbildlich, welche Ratschläge Microsoft gibt. Dass dies ökonomisch und für die Umwelt fatal ist, kommt nicht zur Sprache. Ich hatte im Beitrag Canalys warnt: Windows 10 Supportende schickt mindestens 250 Millionen PCs in den Elektroschrott auf diesen Sachverhalt hingewiesen.
Windows 10 Supportende und der Sack Reis in China
Bezüglich des Supportendes von Windows 10 zum 14. Oktober 2025 gilt das Gleiche, als wenn ein Sack Reis in China umgefallen ist – was juckt es den Rest der Welt. Es ist zwar richtig, dass Windows 10 22H2-Maschinen nach Oktober 2025 keine kostenlosen Updates mehr bekommen und mit der Zeit unsicherer werden.
Aber ich hatte hier im Blog bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass der geneigte Windows 10-Besitzer nicht auf Windows 11 wechseln und seinen Rechner oder Notebook nicht entsorgen muss. Einmal bietet Microsoft für 30 Euro eine Supportverlängerung bis Oktober 2026 – und dies auch für Privatanwender. Ich hatte dies im Beitrag Microsoft will 30 US-$ für 1 Jahr Windows 10-Supportverlängerung bekannt gegeben. Firmen bekommen sogar für drei Jahre Extended Security Updates (siehe Windows 10: Preise für Extended Security Updates bekannt gegeben) gegen Aufpreis.
Persönlich verweise ich Privatleute auf die ACROS-Security-Lösung 0patch, deren Grundschutz über den 0patch-Agent sogar kostenlos ist. ACROS-Security bietet mit 0patch für um die 20 Euro/Jahr und Maschine einen Schutz vor Schwachstellen, der bis 2030 gewährt wird (siehe Windows 10: 0patch sorgt für 5 Jahre Zusatzsupport).
Angesichts der Entwicklung in den USA und bei Microsoft stellt sich zudem die Frage, ob es nicht Zeit für einen generellen Exit von deren Shitware ist. Linux läuft auf Windows 10-Maschinen i.d.R. ohne Probleme – es ist lediglich die Macht der Gewohnheit samt Problemen bei Umorientierung – die ich ebenfalls kenne.
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Größere Firmen mit eigener IT werden zu 99,9% zu Windows 11 migrieren bzw. sind bereits dabei: Die inkompatiblen Rechner sind garantiert abgeschrieben und auf Bastellösungen wird keiner setzen.
Mein Arbeitgeber ist genauso geschmiert worden, der notorische Geizhals lässt trotz der hohen Einmalkosten hunderte von funktionsfähigen PCs und Laptops austauschen.
Irgendwelche Einwände, sich endlich mal aus der Abhängigkeit zu lösen, bleiben unberücksichtigt.
Nachhaltigkeit ist das nicht, aber die Ideologie gilt eben nur für manches.
Eigentlich sollte man die PCs nicht selbst entsorgen, sondern bei Micro$oft in München zur Entsorgung abgeben ;-)
Aber mal im Ernst: dies wäre doch ein prima Betätigungsfeld für die DUH – auch wenn es hier nicht um die pöhsen Autos geht.
DUH ist ein interessanter Ansatz…
Es gibt auch noch die Lösung, auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 zu migrieren.
Die Lizen gibts bei den gängigen großen Lizenzhändlern und im Netz kursieren Anleitungen, wie man die Edition seiner Wndows 10 Version ohne Neuinstallation auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 ändern kann.
Und für Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 gibts offiziell bis Januar 2032 Support, also noch fast 7 Jahre.
Aber sowohl ESU als auch Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 verschweigt Microsoft hartnäckig, da Microsoft die Leute zu dem schrottigen Windows 11 drängen will. Insbesondere 24H2 ist doch eine Dauerbaustelle. Irgendetwas funktioniert da immer nicht. Immer wieder wird für Software ein Safeguard Hold aktiviert, um das Update auf 24H2 zu verhindern.
So etwas kenne ich von keiner früheren Windows Version.
Bei Windows 11 ist das aber wohl Dauerzustand.
Im Übrigen wird es für Windows 10 wieder BypassESU geben, mit denen man dann auch die ESU-Updates (und wahrscheinlich auch die Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021-Updates) auf seinem bestehenden Windows 10 installieren kann.
Im Übrigen kann man per BypassESU sogar noch Windows 7 aktuell halten.
Da kann man die Updates von Server 2008R2 installieren.
Und das bekommt immer noch jeden Monat Updates, obwohl im Januar 2024 offiziell auch schon die 3+1 Jahre ESU-Support abgelaufen sind.
Ich werde auf jeden Fall auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 migrieren und was dann 2032 sein wird, weiß ich jetzt noch nicht.
Evtl. gibts dann schon Windows 12 oder ich migriere auf Linux.
Du hast, wenn Du auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 migrierst etwas Zeit verschafft,
Dich näher mit Linux zu beschäftigen!
Zu hoffen, dass ein Windows 12 Deinen Anforderungen und Wünschen gerecht wird
ist in etwa genauso unrealistisch, wie darauf zu hoffen, dass 2032 Weihnachten und Ostern auf den gleichen Tag fallen werden. ;)
MS ist bestrebt, "seine" Nutzer in die "Cloud" zu bekommen!
Ein zukünftiges Szenario ist doch schon mit diesem Cloud-PC abzusehen!
https://winfuture.de/news,150080.html
Am Ende gibt es nur noch vernagelte Terminals, die gar nichts mehr ohne Login mit persönlicher digitaler Identität machen.
Diesen Reiseweg sollte inzwischen auch der optimistischste IT-Schaffende erkannt haben.
Was ich nicht ganz verstehe, das Konzept mit "doofen" Terminals gab es schon einmal
und wurde aus gutem Grund eingestampft!
Das Konzept wird mit Cloud und Apps am PC aus "gutem" Grund wieder eingeführt, einfache und totale Kontrolle über jegliche Daten und Produktivität von aussen. Jederzeit individuell mit einem Riegel versehbar, für Einzelpersonen, Firmen, Personengruppen mit bestimmten politischen Meinungen, ganzen Ländern, usw.
Damit ist man mächtiger als mit jeder Atomrakete…
Tja ist immerhin noch hin bis 2032 ;-P und auch da gilt dann, so ein PC fault ja nicht wie ein Apfel! Bis der wirklich nicht mehr zu gebrauchen ist gehen dann auch noch ein paar Jährchen in den Wind und dann ist halt wirklich mal Zeit für was Neues… nur was das dann ist werden wir dann sehen!
Und wer weis vielleicht ist bis dahin Linux ja tatsächlich mal soweit mehr als nur ne 08/15 Maschine abzudecken.
Glaub ich zwar nicht wirklich dran, den das hör ich seit über 40 Jahren, nur abgeliefert hat Linux bis heute nicht!
Ich schmeiss doch jetzt nicht was funktionierendes weg oder lass mich auf irgendein Drecks W11 zwingen… Bis 2032 ist mein W10 Rechner safe und dann wird er auch sicher noch ein paar Jährchen problemlos seinen Dienst tun bevor er zum Alteisen wandert!
Solange Security Appliance; Mail und Browser unterstützt werden besteht kein Bedarf zu wechseln!
Nen OS ist nur nen OS… die Anwendungen entscheiden!
HI R.S.
zu deiner Aussage: Anleitungen, wie man die Edition seiner Wndows 10 Version ohne Neuinstallation auf Windows 10 IoT Enterprise LTSC 2021 ändern kann…
da nenn doch mal bitte eine anleitung die funktioniert ;-)
mit Aktuellem Win 10 Pro mit allen Updates…
denn die wäre dann intressant wenn sie funktioniert… nur leider gibt es hier keine, was am ende immer zu einer Blanken Neu installation rausläuft mit Win 10 IOT Enterprise LTSC 2021
erst heute wieder durchgeführt da es kein inplace Upgrade gibt welches funktioniert.
Das Problem: viele Software läuft schlicht nur auf Windows. Obwohl die meisten Programmierumgebungen mittlerweile auch das Kompilieren des selben Quellcodes für andere OS ermöglichen, wird das noch viel zu wenig genutzt. Prominentes Beispiel: Lexware – weit verbreitet, läuft aber nur auf Windows und auf Nachfrage keine Aussicht auf Änderung.
Wer nur ein wenig Office und Browser benötigt, für den ist der Umstieg auf Linux und Co einfach. Aber in Firmen sieht das meistens komplett anders aus.
Übrigens: Win11-24H2 lässt sich auf allen Systemen problemlos mit "setup.exe /product server" von der ISO installieren (und ja, auch mit der Übernahme aller Daten/Einstellungen). Ob das mit der 25H2 so bleiben wird, steht natürlich in den Sternen, aber es verschafft zumindest Zeit bis zum Wegwerfen des Gerätes…
So ist es leider. Die Aussage einfach auf Linux umzusteigen ist komplett realitätsfremd. Warum sollte ich mir und den Nutzern den Umweg über Linux aufzwingen, wenn ich am Ende doch wieder Windows brauche für die benötigte Software.
Wir ziehen das Upgrade dieses Jahr durch inkl. Hardwareaufrüstung. Erste Testsysteme haben schon relativ reibungslos mit der lokalen AD und den GPOs zusammengespielt. Ein paar Stolpersteine gibt es immer beim Upgrade. Diese gehört es halt herauszufinden und auzubügeln.
"Warum sollte ich mir und den Nutzern den Umweg über Linux aufzwingen, wenn ich am Ende doch wieder Windows brauche für die benötigte Software."?
Warum sollten wir nicht neue Wege denken? Mit Blick auf das Windows-10-Supportende habe ich in den vergangenen beiden Jahren daran gearbeitet, alle verwendeten Programme und der damit erzeugten Datenformate genauer anzusehen.
Für meine Websites benötige ich einen einfachen Texteditor und für Bilder eine Bildbearbeitung, nur für die Bildbearbeitung wird eine grafische Oberfläche benötigt. Alle Seiten der Websites werden im einfachen Textformat geschrieben.
Mitteilungen werden ebenfalls nur im einfachen Textformat geschrieben und verwaltet, können aber als HTML- oder Office-Format ausgegeben werden. Damit ist die optimierte Bereitstellung für Online-Medien oder als Ausdruck möglich, was z. B. bei den allseits beliebten PDF-Dateien (Bildschirmgröße, Dark-Mode, CSS-/Layout-Anpassungen etc.) gar nicht möglich ist.
Ergebnis war eine Linux-Distribution, bei der Desktop und Anwendungen flexibel ausgewählt und angepasst werden können. (Für die tägliche Arbeit reichen mir Bash, Mutt, Nano und Lynx eigentlich vollkommen aus und dabei erspart man sich viele Ablenkungen, die "moderne" Betriebssysteme anbieten.)
Und der immer höhere Berg Zusatzsoftware, der heute auf vielen Systemen ungefragt mit installiert und nie gebraucht wird? Ich lehne die Installation solcher Systeme und Distributionen nach Windows 10 grundsätzlich ab!
Zum Weiterdenken hier klicken …
Tja also auch nur 08/15 Anwendungen… tja dann zeig mir mal Ersatz für MDE/BDE/DATEV/CAD/MAD/Metallmask/ Steuer und Buchhaltung/SAP/CAQ/etc. auf, bin da ganz Ohr…
Office/Browser/Mail/Grafikprogramm stehen hier nicht zur Debatte… 08/15 lässt sich problemlos ersetzen.
Ausser heisser Luft kommt da aber nix…
08/15 reicht eben nicht! Außer man werkelt halt nur 08/15.
Gimp ist auch in der neuen 3-er Version kein Ersatz für Photoshop oder Affinity.
Schwachsinn, wie fast immer vor dir. Wenn du dem Kram wirklich brauchst und es keine Alternativen gibt, lass ihn halt entsprechend abgeschottet unter Windows 10 weiterlaufen. Aber das ist dir wie so oft wahrscheinlich mal wieder zu hoch, nicht wahr? ;-)
So leben wir alle in irgendeiner Blase. Auf heise.de wird immer wieder die OS-Fahne mächtig geschwungen. Für viele/den meisten dort kein Problem. Wenn IT für sich selbst das Hobby ist, gut. Aber etwas Abseits sieht es schnell anders aus. Dass einzige und halbwegs vernünftige Bildentwicklungsprogramm, das ich kenne: Darktable, tu ich mir unter Windows nicht an. Danach sieht es schnell dunkel aus. (Wer Gimp mag, gerne, nicht ich.) Also brauche ich für mein Hobby Alternativen zu Darktable, und diese gibbet nur für Windows und ratemal.
Vor Jahren bemühte ich mich mal, in Linux, via Konsole Fuß, zu fassen. Ich wollte lernen und verstehen, wie Linux unter Haube tickt. Auf einer GUI und mit Maus, kann Linux (Mint) sehr einfach sein. Aber ohne Software mit der ich meinen Interessen nachgehen kann, ist auch das schönste Linux langweilig, nutzlos. Schon mein letzter Satz reicht aus, um dort tiefrot bewertet zu werden.
Heise verkauft aber auch allen Ernstes Workshops mit Windows 365 und DSGVO in einem Satz…
Was das das alles für Hardware-Schrott und Kosten verursachen, alles nicht vorstellbar. Hier gab es ja auch schon Beträge wie "Microsoft, die Nachhaltigkeit und Windows 11 als Umweltkatastrophe". Ich würde mir auch mehr Aufschreie aus anderen Bereichen, gerade Umweltverbänden wünschen. Dazu noch die Versorgungssituation, wenn wirklich alle die Hardware direkt tauschen würden.
Ich kann nicht mal einschätzen, ob die CPU-Kompatibilitätsliste von Windows wirklich auf fundierten Überlegungen/Sachverhalten beruht, gerade was Sicherheit angeht. Es scheint nicht mal eine ordentliche Liste zu geben, die ist wohl auch lückenhaft. Gleichzeit hat das Betriebssystem aber gefühlt so viele unnötige Angriffsvektoren…
Vermutlich mit der größte "Hardware-Massenmord" in der Gechichte und mit viel Pech nicht mal anstazweise wirklich notwendig. Der Umgang mit Ressourchen von großen Firmen ist eine Katastrophe.
Große Unternehmen werden da eher keine Probleme haben, die entsorgen ihre Kisten meist schon nach wenigen Jahren. Wenn ich so sehe was auf dem Schrottplatz landet bekomm ich einen Hals da wird ständig in der Wirtschaft jemandert das man kein Geld hat aber den Rechner nach drei Jahren auf den Schott werfen. Gut mir solls recht sein so kann ich meine gekauften Systeme nochmal aufrüsten! Ja aus der Schrottbox aufrüsten und da reden wir über Intel Systeme der 8. und 10. Generation also alles auch Windows 11 tauglich! Davon abgesehen das ich es ein Unding finde funktionierende Hardware zu zerstören. Mein Accesspoint (Fritzbox 5530 Fiber) und die Backup Fritzbox für den Notfall (Fritzbox 7530 AX) stammen auch beide vom Schrottplatz. Sehen beide immer noch besser aus als über Kleinanzeigen oder eBay gekauft ;)
Bei uns gibt es einen Second-Hand-Gemischtwarenladen, der verkauft auch PCs.
Sehen aus wie ältere, aufgearbeitete Firmenrechner, mit Windows 10.
Kein Wort von Windows-11-Tauglichkeit.
Muss die mal fragen, wie die sich das vorstellen, wenn ein Bürgergeldempfänger sich so ein Teil kauft (vorausgesetzt, ich finde mal einen MA, der die Frage versteht, die Verkäufer sind keine ITler).
Die CO2 Verschwendung der Verschrottung alter Rechner holt Windows 11 doch wieder rein, indem die Zeit bis zum PC Standby auf realistische 3 min gesenkt wurde!!!11!!
Das gleicht aber der Windows Media Player schon wieder aus weil das Display an bleibt auch wenn nur Musik abgespielt wird :( Unter Windows war das noch anders.
Als Linux-User freue ich mich über einige Schnäppchen :-)
Jap! Ich beschäftige mich jetzt deutlich mehr mit Linux und stelle nach und nach um, wo es gerade sinnvoll ist. Habe heute erst einen i3-4150T aus einem M73 von Lenovo mit Ubuntu installiert. Der wird jetzt als HTPC genutzt, um alte DVDs anzuschauen oder Magenta Musik im Browser zu streamen. Reicht dafür völlig aus. Das alte AMD Laptop meines Vaters bekommt ebenfalls Ubuntu; einem Nachbar habe ich auf seinem 10 Jahren Dell Laptop Ubuntu installiert und einer Nachbarin installiere ich Ubuntu am Donnerstag, damit der Laptop auch wieder halbwegs flott und schnell ist. Brave als Browser drauf und fertig ist die Kiste zum Surfen. Ich freue mich neue Welten zu entdecken!
Es ist doch klar weshalb MSFT so viele Gereäte gewechselt haben möchte, der Absatzmarkt für PCs/Notebooks mit vorinstalliertem Windows 11 muss gepusht werden, denn nur damit wird Geld in die Kassen gespült. Und zwar in alle Kassen, die der Hardware Hersteller und MSFT. :)
EDIT: Und ja, viele könnten auf *nix umsteigen, es gibt sehr viel Auswahlmöglichkeiten. Wenn es beim Umstieg noch wenige Programme gibt, die NICHT auf Linux oder Wine oder playonlinux laufen, dann kann man sich immer noch eine W10 VM mit VirtualBox installieren und dort die Programme nutzen. Dazu braucht es keine Lizenz für Windows.
zu EDIT:
Einen neuen Computer mit Linux kaufen kann jeder, löst aber das Problem der Alt-Hardware nicht.
Die alte Hardware mit Software umstellen ist mit sehr vielen Hürden verbunden.
Ich bin seit Wochen dran und stolpere von einer zur anderen.
Das wäre doch mal eine Geschäftsidee:
Linux-Dienstleister, der Lieschen Müller den PC "schlüsselfertig" umstellt.
Aber ich fürchte, das rechnet sich für die meisten nicht.
An einem neuen PC mit Einrichtung habe ich in 3 Stunden ca. 500€ netto Gewinn.
Endpreis für den Kunden ca. 1000€ brutto.
An einem alten Rechner 3 Std rumfrickeln gibt vielleicht 250€ und das ist dann dem Kunden trotzdem zu teuer, weil der Restwert ja nur noch 100€ beträgt.
und wenn sich dann nach 2 Stunden herausstellt, dass die Festplatte kaputt ist, fängt man von vorne an und der Schäden bleibt beim Dienstleister, obwohl der ihn nicht verursacht hat. Es ist schon in einer Zeit ohne Fachkräftemangel schwierig, hierfür Dienstleister zu gewinnen. Ich mache keine Reparaturen mehr an Geräten, die nicht von mir sind und es war die beste Entscheidung seit Jahren in meinem Gewerbe.
Schau dir auf YouTube mal Videos über Reparaturcafés an.
Wer da so reinkommt, was die Erwartungshaltung an die Techniker ist, wieviel die "Kunden" bereit sind, für diese Leistung zu geben.
Die "Kunden" meinen, dass ihr Beitrag, sich kein neues Bügeleisen zu kaufen und die Umwelt zu schonen bereits mehr als genug ist. Geld bezahlen? Wo kommen wir hin.
Reparatur im grossen Stil ist Wunschdenken. Kann jeder für sich machen. Oder für Nachbarn im gegenseitigen Austausch. Nicht für Dritte.
Und dann wird an anderer Stelle über CO2 und Nachhaltigkeit gejammert, doppelte Standards.
Man braucht eine ausreichende Menge vernagelbare Hardware in der Zielgruppe bevor man die Vernagelung final ausrollt und die Leute schon zum Hochfahren in die Cloud zwingt.
Irgendwie seltsam:
Kaum einer hat ein Problem damit, jedes Jahr/alle 2 Jahre ein neues Handy zu beschaffen, gibt ja entsprechende Tarife, aber bei alten*) Computern ist der Aufschrei groß.
Dabei sind die Handys oft teurer als die Computer (Kaufpreis, subjektiver Eindruck im Bekanntenkreis).
Gut, die Masse eines Handys ist kleiner als die eines PCs, macht kleinere Müllberge.
Die PCs können aber mit Linux weiterleben.
*) Ich habe das jetzt nicht so auf dem Radar:
Welches sind die jüngsten Computer/Prozessoren, die 2026/28 (nach ESU-Ende) ausgetauscht/umgestellt werden müssten?
Mein jüngstes Gerät ist jetzt 3,5 Jahre alt und kann W11.
Bei den x86-CPUs wären das Intel 8. Generation (Coffee-Lake), bei AMD Zen+.
Markteinführung war Ende 2017 bzw. Frühjahr 2018.
Alles unter der 7. Generation von Intel ist z.B. nicht mehr Windows 11 kompatibel. Das finde ich auch so toll denn der Unterschied zwischen Generation 7 und Generation 8 ist eigentlich nicht existent. Selbst der Unterschied zwischen Gen 6 und Gen 11 ist minimal. Sieht man auch ganz gut an den iGPUs die über Generationen hinweg die gleichen geblieben sind.
Ich habe mein Smartphone nach Support Zeitraum ausgewählt, ich hätte mein altes sogar behalten wenn es noch Updates bekommen hätte.
*) Da sich WINDOWS ab Version 24H2 "nur noch" unter Prozessoren mit SSE4.2-Unterstützung betreiben läßt ->
https://www.heise.de/news/Windows-11-Phenom-II-und-Core-2-sind-jetzt-endgueltig-raus-9697750.html
sind die ältesten unterstützten Generationen NEHALEM bzw. BULLDOZER ->
https://de.wikipedia.org/wiki/Intel-Nehalem-Mikroarchitektur
https://de.wikipedia.org/wiki/AMD_Bulldozer