Parallels Desktop 26.1

Kleiner Nachtrag von Ende September 2025 – denn einen Monat nach der Freigabe von Parallels Desktop 26 hat der Anbieter zum 30.9.2025 seine Version 26.1 veröffentlicht.

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Parallels Desktop ist eine Desktop-Virtualisierungslösung für Apple Macintosh-Rechner unter macOS. Laut den Release Notes soll das Update für Parallels Desktop für Mac auf Version 26.1.1 (57288) allgemeine Stabilitäts- und Leistungsprobleme beheben. Hier die Fixes:

Windows

  • Fixes the issue that caused Windows 11 virtual machines to crash with a BSOD when Norton 360 security software performed a scheduled smart scan.
  • Fixes the issue that prevented Bluebeam Revu software users from signing in while in Coherence mode.

Linux

  • Introduces the new, driverless version of Parallels Tools for Linux, designed to minimize installation and kernel compatibility issues.
  • Adds several updated Linux distros (including Ubuntu 24.04.3, Kali 2025.2, and Debian 12.11) for quick installation on Apple silicon Macs.
  • Fixes the issue that prevented virtual machines running Ubuntu 25.04 from sharing connected drives with the Mac.
  • Fixes the issue that caused shared folders to appear empty on virtual machines running Fedora 41.
  • Fixes the issue that prevented virtual machines running Debian 12 from connecting to the Internet after restarting the Mac.

Die Release Notes enthalten noch Hinweise auf Erweiterungen für die Mac-Enterprise-Variante. Laut Hersteller sind auch folgende Neuerungen vorgesehen:

  • Zukunftssichere Linux-Unterstützung: Parallels Tools für Linux läuft jetzt treiberlos mit Virtio-Sock-Technologie und sorgt für eine reibungslose, zuverlässige Integration mit modernen Linux-Distributionen – ganz ohne manuelle Anpassungen.
  • Zentrale Steuerung von VM-Richtlinien: In der Parallels Desktop Enterprise Edition können IT-Administratoren jetzt Einstellungen virtueller Maschinen (VM) – wie Netzwerkmodus, USB-Konnektivität, gemeinsame Ordner, Zwischenablage, App-Sharing usw. – sowohl vor als auch nach der Bereitstellung erzwingen und sperren. So werden Sicherheits- und Compliance-Anforderungen erfüllt, ohne auf Endnutzer angewiesen zu sein.
  • Intelligenteres VM-Bereitstellungsmanagement: Mit dem aktualisierten Bereitstellungspaket und Geräteverwaltungslösungen wie Jamf Pro können IT-Administratoren festlegen, wie mit Konflikten umgegangen wird, wenn eine VM bereits existiert (ersetzen, kopieren oder überspringen). Außerdem lässt sich eine Aufbewahrungsrichtlinie definieren, um nicht verwaltete VMs, die nicht im Bereitstellungspaket enthalten sind, entweder zu behalten oder zu entfernen – für saubere und konsistente Bereitstellungen.
  • Single Application Mode + SSO: Jetzt erstmals kombiniert, ermöglicht dies Nutzern den direkten Zugriff auf Windows-Anwendungen per Klick aus dem macOS Dock – mit nahtloser Single Sign-On-Integration über den bestehenden Identity Provider (IdP). Das Ergebnis: ein optimiertes Nutzererlebnis und unternehmensgerechte Sicherheit bei jeder Bereitstellung.

Eine Webseite mit einer Simulation, die zeigt, wie sich die VM-Einstellungen im großen Maßstab mit dem Parallels Management Portal steuern lassen, findet sich hier.

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