Digitale Souveränität: EU-Alternativen zu US-Tech-Produkten

EU-FlaggeDie Absetzbewegungen von US-(Tech-)Produkten nehmen zu. Die EU fragt in der Open Source-Community nach Vorschlägen für Projekte. Österreich ist beim Microsoft Exit vorne. Und es gibt immer mehr Initiativen, die sich der digitalen Souveränität Europas in Sachen Software widmen. Hier ein kleine Überblick, was mit die Tage so diesbezüglich untergekommen ist.

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Amerika und US-Produkte sind nicht mehr great

Es sind tiefe Spuren, die die erratische US-Politik seit Monaten weltweit hinterlässt. Es waren Posts, die mich aufmerken ließen, dass sich da "irgend etwas dreht". Nachfolgender Post befasst sich generell mit dem Thema "wie ziehen US-Marken" als Botschafter in der Welt. Ich denke, wir alle kennen es: Coca Cola, Mc Donalds etc., das sind US-Marken, die  seit Jahrzehnten ziehen und das Bild von Amerika geprägt haben.

US-Produkte

Die Botschaft aus obigem Post lautete, dass die USA als Land für Jahrzehnte ein Botschafter für US-Marken war und weltweit für Absatz von US-Produkten sorgte. Europäische und asiatische Käufer kauften nicht nur amerikanische Produkte, sie vertrauten ihnen auch automatisch. Der Nimbus Coca Cola oder Heinz Ketchup dürften vielen Leuten bekannt sein.

Ein amerikanisches Logo auf Produkten stand für Innovation, Vertrauen, Größe und kulturelle Bedeutung. Ein Produkt aus Israel oder Argentinien könne ausgezeichnet sein, aber es werde nicht automatisch von Millionen Käufern allein aufgrund der Herkunft gekauft. Diese Markenkraft Amerikas habe zu absurden Umsätzen in den Bereichen Technologie, Unterhaltung, Verteidigung, Mode, Reisen, Bildung und Finanzen geführt.

Das habe sich drastisch gedreht, konstatiert der Autor des obigen Posts. Grönland sei unter diesem Gesichtspunkt keine politische Debatte, sondern ein Markenbruch. Seit das Thema aufkam, habe sich die Stimmung gewendet. In Büros in ganz Europa und Teilen Asiens werde plötzlich lautstark und emotional über amerikanische Unternehmen diskutiert.

Menschen würden sich offen gegen amerikanische Produkte aussprechen. Händler beklagen sich darüber, dass Bestellungen verzögert oder stillschweigend storniert werden. Reisebüros sagen, dass sich Reiseziele in den USA immer schwerer verkaufen lassen. Marken leben im Unterbewusstsein, so der Schluss, und wenn sie einmal beschädigt sind, erholen sie sich selten wieder. Amerika sei als Marke in Europa und Asien am Ende, und wenn diese "Soft Power" einmal verloren ist, können sie durch keine noch so große Hard Power zurückgewonnen werden. Keine Ahnung, ob diese Schlussfolgerungen so stimmen und am Ende des Tages zutreffen, aber es tut sich was, das vermeine ich auch zu beobachten.

Europäische Alternativen zu US-Produkten

Dann ist mir noch nachfolgender Post untergekommen, die sich mit dem Thema europäische Alternativen zu US-Produkten im Hinblick auf Digitale Dienste befasst.

Europäische Alternativen

Obiger Post verlinkt auf die Seite European Alternatives die Alternativen zu Cloud-Diensten und SAAS-Produkte aus Europa auflistet. Das geht von E-Mail-Diensten über File-Hosting bis hin zu Microblogging-Dienste wie Mastodon.

Ich hatte ja kürzlich im Beitrag Digital Independence Day: Alternativen zu Microsoft 365 aufgezeigt, welche Alternativen es zu Microsoft 365 gibt. Jeden ersten Sonntag im Monat findet der Digital Independence Day statt, wo "Hacker" Nutzern zeigen, was es außerhalb der Welt von Apple, Google und Microsoft an europäischen und Open Source-Alternativen gibt.

Österreich macht den Microsoft und VMware-Exit

Es war für mich überraschend, aber Österreich ist stramm auf dem Weg zur digitalen Souveränität. Ich hatte mitbekommen, dass das österreichische Bundesheer von Microsoft Office 365 auf LibreOffice umgestiegen ist (siehe Österreich: Bundesheer geht Open Source (LibreOffice)). Aber auch das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWET) Österreichs hat kürzlich bekannt gegeben, dass man auf Nextcloud migriere. Die entsprechenden Verlautbarungen von Oktober 2025 lassen sich in diesem Nextcloud-Artikel nachlesen.

Gerade las ich in diesem Golem-Artikel, dass Österreich wohl eine führende Rolle bei der EU-Initiative zur digitalen Souveränität einnimmt. Im Herbst 2025 gab es auf Initiative des österreichischen Staatssekretärs für Digitalisierung, Alexander Pröll, ein Gipfel in Wien mit EU-Kommissarin Henna Virkkunen und Vertretern aller Mitgliedstaaten statt. Dort wurden die Eckpunkte der Deklaration zur Europäischen Digitalen Souveränität erarbeitet.

Nun will Österreichs Wirtschaftsministerium das Ganze mit Leben füllen, und Microsoft Sharepoint im ersten Quartal 2026 dekommissionieren. Das  mit 2.500 Arbeitsplätzen versehene Wirtschaftsministerium dient als Pilotprojekt für den Schwenk auf Open Source-Lösungen. Andere Ministerien sollen dann folgen. Weiterhin ist man laut Golem-Artikel in Österreichs Wirtschaftsministerium dabei, die Abhängigkeit von VMware zu verringern und stellt auf Proxmox um. Der Golem-Beitrag geht umfassend auf die diversen Migrationspläne, die auch eine Abkehr von Microsoft Exchange für die Zukunft vorsehen, ein.

Open Source-Initiative EU-Kommission

Weiterhin hat die EU-Kommission eine Sondierung für eine Open Source-Initiative gestartet, die vom 6. Januar bis zum 6. Februar 2026 läuft. The Register hatte dies vor Tagen bereits in diesem Artikel angesprochen (und in diesem Beitrag weitere Gedanken zum europäischen Techstack geäußert). Es geht um eine Entwicklung einer Strategie für europäische offene digitale Ökosysteme, für die Folgendes festgelegt wird:

  • ein strategischer Ansatz für den Open-Source-Sektor in der EU, der der Bedeutung von Open-Source-Technologien als entscheidendem Beitrag zur technologischen Souveränität, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der EU Rechnung trägt
  • ein strategischer und operativer Rahmen zur Stärkung der Nutzung, Entwicklung und Weiterverwendung offener digitaler Inhalte innerhalb der Kommission, der auf den Ergebnissen aufbaut, die im Rahmen der Open-Source-Software-Strategie 2020-2023 der Kommission erzielt wurden.

Die EU-Kommission möchte dazu Meinungen einholen, d.h. Interessierte können sich während der Sondierung über diese Seite mit Feedback äußern. Das Feedback wird bei der Entwicklung und Erarbeitung dieser Initiative berücksichtigt.

Ich würde sagen, so langsam kommt einiges ins Rutschen. Wenn mir vor zwei Jahren jemand diese Entwicklung vorhergesagt hätte, wäre meine erste Frage "welches Gras hast Du geraucht" gewesen. Es bleibt spannend, zu beobachten, was sich da so in nächster Zeit tut. Die Tage hatte ich bereits diesen Kommentar gepostet: Eine Bekannte, Ü70 und nicht IT-affin, stellte fest, dass ihr PC nicht Windows 11-fähig ist. Was macht sie? Stellt den Rechner mit Hilfe von ChatGPT auf Linux um und ist glücklich. Wie hätte Steve Ballmer gesagt: "Die Hölle friert zu".

Weitere OpenSource-Projekte in Verwaltungen

Ergänzung: Es ist spannend, kaum war der Text geschrieben, als ich im Internet auf zwei weitere, zaghafte, Projekte von Verwaltungen stieß, die zu OpenSource wollen.

  • Es gibt ein Pilotprojekt "Cloudbasierte Kommunikation im Krisenfall" (CKKI), bei dem die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Bundesagentur für Arbeit mit dem IT-Dienstleister Bitmarck und BG-Phoenics den Einsatz von openDesk. Zu openDesk hatte ich im Beitrag ZenDiS stellt openDesk Mitte Oktober 2024 bereit was geschrieben. heise berichtet in diesem Beitrag einige Details zum CKKI-Pilotprojekt.
  • Auch das Bundesland Berlin möchte in der Verwaltung wieder zurück zu OpenSource und Microsoft-Produkte ablösen. heise berichtet in diesem Artikel über die OpenSource-Strategie in Berlin.

Und von Gesellschaft für Informatik e.V. wurde zum 21. Januar 2026, als Reaktion auf den Grönland-Vorstoß von US-Präsident Trump der Diskussionsbeitrag Digitale Kolonie oder souveräne Macht? Warum Europa US-Tech-Monopole aus öffentlichen Aufträgen von kritischer Infrastruktur ausschließen muss veröffentlicht. Dazu heißt es: Angesichts der Bestrebungen Trumps, Europa durch technologische Monopole (wie Microsoft, Google und Co) in strategische Abhängigkeit zu führen, und seinen permanenten Erpressungsversuchen haben haben der Präsidiumsarbeitskreis "Digitale Souveränität", der  Arbeitskreis "Open Source Software" und der Arbeitskreis "Datenschutz und IT-Sicherheit" der Gesellschaft für Informatik e.V. den obigen Beitrag veröffentlicht. Sie fordern, US-Tech-Monopole aus öffentlichen Aufträgen bei kritischer Infrastruktur auszuschließen.

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51 Antworten zu Digitale Souveränität: EU-Alternativen zu US-Tech-Produkten

  1. R.S. sagt:

    Der Witz ist, das viele der in der ersten Grafik gezeigten Marken mal europäische oder gar deutsche Marken waren, die aber von US-Konzernen gekauft wurden.
    Toblerone und Milka = ursprünglich Schweiz
    Apollinaris = ursprünglich Deutschland
    etc.
    Und auch im EDV-Bereich gabs das:
    LibreOffice ist aus StarOffice von der Firma Star Division hervorgegangen.
    Star Division wurde von Sun gekauft, Sun wiederum von Oracle. Schon zu Zeiten von Sun wurde es OpenSource und in OpenOffice umbenannt.
    Aus OpenOffice gabs dann einen Fork namens LibreOffice.
    Microsoft Dynamics NAV war früher Navision, eine dänische Firma, die von Microsoft übernommen wurde.
    Skype war eine Luxemburger Firma, die ebenfalls von Microsoft übernommen wurde.
    etc. etc.
    Die europäische Softwareindustrie war durchaus auf Augenhöhe mit den US-Firmen, in Teilbereichen sogar den US-Firmen überlegen.
    Aber viele Firmen haben sich von US-Firmen kaufen lassen, womit die europäische Souveränität in der Software (und auch anderen Bereichen wie z.B. Lebensmitteln) teilweise verloren gegangen ist.

    Jetzt versucht man krampfhaft, die selbst verkaufte Souveränität wieder zurück zu erlangen.
    Das hätte man sich sparen können, wenn man den Kaufverlockungen der US-Konzerne widerstanden hätte.

    • Patrick sagt:

      Europa braucht aber nicht pessimistisch in die Zukunft schauen. Beim intensiven Blick auf die Linux-Distributionen stellt man sehr schnell fest, dass viele Entwickler in Europa zu Hause sind und auch hier arbeiten.

      Am Beispiel der gematik ist mir in diesen Tagen zudem aufgefallen, dass man dort auf Github von Microsoft (USA) verweist und dort darauf verzichtet, einen eigenen Git-Server zu betreiben. Genau das machen aber namhafte Projekte international.

      Es ist schon lange Zeit, dass IT-Fachleute die Bunte-Bildchen-Marketing-Showmaster ablösen …

      • Gänseblümchen sagt:

        Linus Torvald lebt in den USA. Damit erübrigt sich erstmal jegliche Diskussion über ein europäisches Linux.

        • Stephan sagt:

          und Greg Kroah-Hartman lebt in Amsterdam

        • Patrick sagt:

          Lt. einem Artikel bei heise online lebt Greg Kroah-Hartman in den Niederlanden, und Linus Torvalds dürfte seine finnischen Wurzeln wohl auch nicht vergessen haben.
          [https://]www.heise.de/hintergrund/Missing-Link-Wie-es-bei-Linux-ohne-Linus-Torvalds-weiterginge-10749319.html

          Softwareentwicklung ist immer international, nur kann man in Europa heute durchaus eigene Server aufbauen und betreiben und an das Internet anschließen. Hier geht es darum, grundsätzlich mehr Verantwortung für die Entwicklung (von Open Source) zu übernehmen und nicht nur zeitweise auf das eine oder andere Projekt zu beschränken.

    • MW sagt:

      Nun ja… möchte zu bedenken geben, dass viele deutsche Angebote im Internet auch aufgrund rechtlicher Hürden verschwunden sind oder erst im Ausland aufblühten.

      Ich erinnere mich noch an die Zeit als Amazon seine Online-Buchhandlung erweiterte und bei eBay für viele Angebote eine PayPal-Pflicht bestand. Die Trennung und eine Bankenlizenz kam erst Jahre später. Das hätte ein deutsches Unternehmen niemals nachmachen können! Hier zu Lande hatten kleine Forenbetreiber plötzlich höhere Ausgaben für Rechtsanwälte (unsinnige Abmahnungen etc.) als für den Betrieb des Forums!

  2. JG sagt:

    "Menschen würden sich offen gegen amerikanische Produkte aussprechen."

    Das war damals als das NSA-Überwachungsprogramm bekannt wurde auch so. Die Leute werden sich wieder daran gewöhnen, sonst hätte es nach 2013 schon zu einer Veränderung kommen müssen.

    Wenn selbst Leergutautomaten mit Windows laufen, dann ist in der Vergangenheit gewaltig etwas schief gelaufen. Früher war da Linux installiert.

    • Fritz sagt:

      Wir haben im Verlauf der Globalisierung schon zwei mal einen solchen Wandel erlebt.

      Galt um die Jahrtausendwende China noch als das Land der aufgehenden Sonne (jedes – auch deutsche – Unternehmen fing an, dort eine Kooperation zu begründen, Werke aufzubauen und Produktion dorthin zu verlagern) sieht man das heute differenzierter, gerade Hochtechnologieunternehmen wie Huawei sind inzwischen auf die Embargolisten geraten obwohl die Zeit noch gar nicht so lange her ist, als deutsche Telekommunikationsunternehmen deren Produkte sowohl im Netz- als auch im Kundenbereich wie geschnitten Brot austeilten.

      Rußland und seine Verbündeten wiederum sind nach der "Spezialoperation" von einem gerne gesehenen Rohstofflieferant (neben dem allgegenwärtigen Erdgas auch noch Öl, Stahl, Kohle, Holz, Getreide und alles weitere, was gerade knapp ist) zur Persona Non Grata geworden und werden auf preislich, aber auch technisch absurden Wegen (Flüssiggas in Tankschiffen, Stahl mit Wasserstoffheizung) umgangen.

      • Andy sagt:

        Wobei Huawei auf die von den USA gepflegte Embargo-Liste geraten ist.

        Die USA machen das ja gerne so:
        Wer unser Embargo nicht mit trägt, der kommt auch auf die Embargo-Liste!

        Huawei wurde immer vorgeworfen spionieren zu können, aber im Gegensatz zu den vielen Backdoors in USA-Produkten (die natürlich nur vergessene Entwickler-Zugänge sind), wurde bis heute Huawei noch nichts dergleichen nachgewiesen, auch wenn unsere Sicherheitsbehörden Zugriff auf den Code bekamen.

        Auf alle Fälle müsste man dann auf Infrastruktur Komponenten aus den USA genauso verzichten. Manche Teile gibt's auch aus Europa:
        – Ericsson (Schweden)
        – Clavister (Schweden)
        – MikroTik (Lettland)
        – LANCOM/Rodhe&Schwarz (Deutschland)
        – Thomas Krenn
        – Siemens
        – OPNSense
        – Hetzner
        – OVH
        – T-Systems/Telekom
        – Tiscali
        …(gibt sicher noch viele mehr)

        aber stattdessen wird halt immer noch
        – Palo Alto
        – Fortinet
        – CheckPoint
        – Cisco
        – HPE
        – DELL
        – IBM
        – NetApp
        – Extreme Networks
        – Arista Networks
        – Oracle
        – Microsoft
        – Apple
        – Google
        – Amazon
        weitgehend genutzt.

        • ARC4 sagt:

          es geht nicht darum ob sie spionieren können. Fakt ist Huawei hat auch militärischen Einfluss, überhaupt seitdem in China Civil Military Fusion gilt.

          Bevor ich eine AntiWest-Macht mit Backdoor ins Netz hole, dann lieber eine, die meine Gesellschaft nicht vollends zerstören will (ja, ja ich weiß die USA arbeiten darauf hin, aber sind noch lange nicht so schlimm wie China)

          China will die Hegemonie, hat die Staatsführung schon mehrfach gesagt und die Demütigung von den OpiumKriegen und die japanische Invasion ist noch Tief in der Gesellschaft verwurzelt (aber auch kein Wunder setzt die CCP alles daran noch mehr Hass zu schüren)

          die Chinesen sind alles andere als uns wohlgesonnen, wobei ich korrigiere nochmal, das chin. Volk ist in Ordnung, aber die CCP nicht.

        • Phadda sagt:

          Stormshield …

  3. Luzifer sagt:

    Naja Software ist das eine, Hardware das andere… wo sind den die europäischen Chips?
    Mit Linux auf US Hardware ist dann auch Schluss, wenn die Big USA die Lizenzen x86/x64/arm entzieht! Linux wäre dann nur noch nen besserer Taschenrechner.
    Da könnte man die alten Zuse ausgraben… ach halt die sind ja auch verkauft!
    Neue eigene leistungsfähige Chips zu entwickeln dauert Jahrzehnte in der EU, unter anderem auch wegen den Patenten. Die EU hat sich doch nen halbes Jahrhundert lang ausverkauft.

    Es gibt derzeit genau ein Land auf diesem Planeten die sich digitale Souveränität leisten können: China, die haben sowohl unabhängige Software als auch unabhängige Hardware die durchaus mithalten kann!

    Europäische digitale Souveränität ist doch lediglich sich in die eigenen Tasche lügen!
    Und der Ami schaut einfach so zu? Gestern hab ich den Weihnachtsmann am Pool Urlaub machen sehen ;-P blätternt im Kolonalisierungshandbuch für Fortgeschrittene.

    • Fritz sagt:

      Zumindest ARM ist eine europäische (genauer gesagt: britische) Architektur, die in den 80er Jahren von Roger/Sophie Wilson als RISC-Konkurrenzentwurf zu x86 entwickelt wurde. Gehört auch in die Liste von R.S. über Produkte, bei denen man die Souveränität aus der Hand gegeben hat.

    • ARC4 sagt:

      Es gibt keine Hinweise darauf, dass China eigene Hardware besitzt, die leistungsmäßig mit der des Westens mithalten kann…außer du konsumierst ausschließlich deren Propaganda.

      Die Chips, die die produzieren können, sind auf Basis von ASML Maschinen die ca. eine Dekade alt sind (keine eigene) und die eigenen Chips auf dessen Basis können unmöglich mithalten, wenn die ASML Maschinen auf so einem alten Stand sind. Und da reden wir noch gar nicht von den eigenen Befehlssätzen oder Chiparchitekturen.

      diese Meldungen die China ständig in diese Richtung bringt verpuffen immer sehr schnell nach kurzer Analyse. Am besten war es als sie alte Intel i3 importiert und dann einfach umgelabelt hatten…lächerlich.

  4. Berliner Bär sagt:

    Wenn die Handelskonflikte weiter eskalieren und der große Bruder einfach mal an den A-Servern schraubt, oder MS straßenzugweise via secure boot die Win-Installationen lahmlegt oder die AI-Anbieter keine EU-Kunden mehr bedienen, dann geht in der EU einfach nur das Licht aus. Allein die Preise für US-Software um 1000% zu erhöhen (ob durch Zölle oder einfach mal so) hätte ähnliche Effekte. Was dann? Bei den lächerlichen Investitionssummen der EU in eigenständige IT kann man eigentlich wenig optimistisch sein, dass wir hier noch die Kurve kriegen….

  5. TBR sagt:

    Schön wäre es und ich hoffe die europäischen Entwickler erhalten genug Kapital um das zu erreichen.

  6. harfes sagt:

    Bin gespannt, wann auch die Bayern aufwachen und aus dem dunklen Teil von Microschrott herauskriechen, anstatt immer tiefer ins Dunkle einzudringen…Schleswig-Holstein jedenfalls macht's vor und es scheint zu funktionieren. Andere Bundesländer schauen da schon sehr genau hin…bin gespannt, was da auf EU-Ebene passiert.

    • Fritz sagt:

      Gerade die Bayern waren mit "LiMux" (Stadtverwaltung München auf Linux umstellen) Vorreiter, das Projekt ist aber nicht nur an technischen Hürden, sondern auch an Korruption gescheitert.

      China hatte mit "Red Flag Linux" einen ähnlichen Versuch gestartet, ist aber ebenfalls an der Komplexität der Aufgabe gescheitert. Ihre Lösung war, eine eigene, souveräne M365 Cloudinstanz (betrieben von 21 Vianet) im Land aufzubauen.

      • Andy sagt:

        Vergiss dabei aber nicht, dass München das als Rot/Grünes Fleckerl im schwarzen Bayern gemacht hat.

        Wie die Regierung von Bayern tickt das siehst Du am Rahmenvertrag mit Microsoft oder am Vertrag mit Palantir.

      • Alter Sack sagt:

        Ich habe selbst bis 2014 im Kreisverwaltungsreferat der Stadt München gearbeitet (Ubuntu, FireFox, Thunderbird, OpenOffice/LibreOffice). Niemand hat sich beschwert, die Kollegen waren zufrieden. Zweifellos vorhandene Probleme hätten sich sicher langfristig lösen lassen können.
        Ob persönliche Korruption im Spiel war, will ich nicht hoffen. Aber OB Reiter und die Stadtverwaltung hat sich mit Etablierung der Deutschlandzentrale von Microsoft im Jahr 2016 zweifelellos kaufen lassen.
        Ob sie heute den Wechsel zu MS anders sehen? Jedenfalls hat die bayerische Staatsregierung offensichtlich den Verstand verloren, wenn die Verwaltung sich an MS ausliefert.

    • poiuz sagt:

      Es ist in Bayern noch schlimmer als befürchtet. Eben berichtete Golem:

      "Der Freistaat wollte lautlos mit Microsoft einen neuen Rahmenvertrag über fast eine Milliarde Euro abschließen. Jetzt flogen in der Staatsregierung die Fetzen."

      Quelle: https://www.golem.de/news/it-rahmenvertrag-mit-microsoft-krach-in-bayern-2601-204350.html

  7. RedOne sagt:

    Europa (und Deutschland) hat doch auch seine Stärken:
    Meines Wissens kann man keine Chips herstellen ohne ASML-Maschinen aus Holland.
    Und vielleicht
    kommen ja auch viele der Deutschen zurück die ihr IT-Glück in den USA gesucht haben?
    In den USA soll das Leben ja auch unangenehmer werden, selbst für Amerikaner.
    Ausserdem:
    es gibt viele Europäische technische Produkte ohne welche die USA nicht auskommen. Satelliten z.B. funktionieren nicht ohne Schweizer HighTech Qualitätsprodukte.

  8. Thomas sagt:

    Günter, dieser Satz kein Verb: "Aber auch Bundesministerium für Wirtschaft (BMWET) Österreichs hat kürzlich bekannt gegeben, dass man auf Nextcloud. "

  9. Gänseblümchen sagt:

    Hab mir zu dem Thema ein paar Seiten gebookmarkt:

    https://european-alternatives.eu/
    https://euroalternative.co/
    https://www.switch-to.eu/en

    Leider findet die allgemeine Diskussion dazu größtenteils auf Reddit (zumindestens was ich gefunden habe, ich bin nicht bei FB und X angemeldet), also einer amerikanischen Plattform, statt, nicht mal dazu haben wir eine Alternative, auch wenn Reddit ziemlich liberal ist. Die beiden Kanäle "BuyFromEU" und "BuyEuropean" sind hier gute Anlaufstellen wo ständig Alternativen aus allen Lebensbereichen zu allen möglichen Produkten aus der ganzen EU gezeigt werden.

    Aber ich bin erstaunt, dass so ein viel mehr erstmal politisches Thema hier thematisiert wird, das wird noch ein harter Moderationsjob.

    • Günter Born sagt:

      Ich sitze als Blogger eh zwischen allen Stühlen (nicht nur auf Moderation bezogen). Wir erleben gerade extrem herausfordernde und spannende Zeiten, die ich in meiner beruflichen Laufbahn so noch nicht wahrgenommen habe. Und da ich als Blogger schreibe, weil ich glaube, noch was an Botschaften zu sagen zu haben, soll ich mich in die Ecke setzen und warten, bis der Arbeitsanfall wieder vorbei ist?

  10. SArmstrong sagt:

    Zum Glück muss sich Trumps Spießgeselle Peter Thiel wegen gebetsmühlenhaft zitierter Buzzwords wie "Digitale Souveränität" keine Gedanken machen. Deutschland will ja treuer Kunde seiner Stasi-KI Palantir sein.
    Und an die SWIFT-Daten lässt man die ja sowieso ran. Unfassbar.

  11. Mira Bellenbaum sagt:

    An den Reaktionen hier im Blog kann man sehen, dass ein solches Unterfangen,
    weg von US-Produkten und Dienstleistungen, nicht ganz einfach wird.
    Da gibt es jene, die schon aufgegeben haben, bevor der Versuch überhaupt gewagt wird,
    "Bringt doch alles nichts", und jene, die das Unterfangen obendrein auch noch schlechtreden.

    Es wird nicht einfach, hat auch nie irgendjemand behauptet!
    UND, es geht nicht von Heut' auf Morgen, auch das behauptet niemand!
    Es wird ein Prozess sein, der, je nachdem um was es genau geht, steinig und schwer werden wird.
    Aber das Ergebnis, die Unabhängigkeit von den USA, die scheint mir dann doch lohnenswert zu sein!

    Denn eines sollte klar sein, auch wenn Trump nicht mehr da sein sollte, irgendwann,
    der Nachfolger wird keines Wegs "besser" sein!
    Das liegt am System in den USA!

    Im Anschluss ein kopierter Kommentar von
    Marc Andreßen
    https://www.facebook.com/marc.andressen

    • Mira Bellenbaum sagt:

      Hier der Kommentar von Marc Andreßen

      Verrückt oder bösartig?

      Ich habe viele Jahre in meinem Beruf mit Managern zu tun gehabt. Managern auf C Level, also der oberen Ebene. Was die ein bisschen besonders macht, ist das, was ich gerne als Flughöhe bezeichnen. Ihr kennt das vielleicht, wenn man bei Google Earth oder Google Maps heraus zoomt und die Details verschwinden und man plötzlich das große Ganze sieht, so sehen viele Manager die Welt oder ihren Verantwortungsbereich.
      Je größer die Flughöhe ist, desto weniger Details nehmen Sie wahr. Menschen werden zu Ameisen, und das, was unseren Alltag ausmacht, betrachten viele Manager verächtlich als Froschperspektive.

      Trump interessieren Menschen nicht/ einen Dreck. Er ist ein unerfreuliche Prototyp eines CEO, der Menschen als Human Resources betrachtet, die entweder zu seinem Vorteil arbeiten, zu seinen Gegnern zählen oder Teil der Landschaft sind. Er umgibt sich mit Menschen, von denen er weiß, dass sie seiner Sache förderlich sind. Alle anderen bekämpft er rücksichtslos oder ignoriert sie der Art, dass er sie, wenn sie Kollateralschaden werden, nicht vermisst. In diesem Sinne hätte er sicherlich kein Problem damit, die Grönländer zu deportieren, oder ihnen ein Reservat zuzuweisen, so wie man gnädig seltenen Tieren einen Käfig im Zoo zum Arzt Erhalt gewährt.

      Das ist nicht „verrückt", sondern hat System. Es wirkt verrückt, weil es sich von der Art, wie die meisten Menschen denken, so fundamental unterscheidet. Wenn man aber in die Ideologien von Peter Thiel oder Curtis Yarvin einsteigt, stellt man fest, dass diese für die Rolle des CEO von Amerika genau eine solche Person mit genau den Qualitäten eines Donald Trump vorsehen. Deshalb ist sein aktueller Platz an der Spitze der USA kein unglücklicher Zufall, sondern Ergebnis der Umsetzung einer Ideologie, die sich zum Teil an römischen Kaisern aus der Zeit nach der römischen Republik orientiert. Vance sagte mal „wir befinden uns in Zeiten der späten Republik" – und damit nahm er Bezug auf das Ende der römischen Republik.

      Insofern ist nichts davon, was sich derzeit innen – und außenpolitisch in den USA abspielt in irgendeiner Weise überraschend
      und auch nicht durch ein vermeintliches Chaos bestimmt, dass man mit der Person Donald Trump assoziiert. Das bedeutet auch, dass solange es keinen grundlegenden Systemwechsel in den USA gibt, auf Trump eine Person folgt, die der gleichen Ideologie verbunden ist wie er und sein engerer Kreis.

      Innenpolitisch wird den Menschen vorsätzlich Grausamkeit gegenüber Minderheiten vorgeführt. Dabei werden diese instrumentalisiert. Es geht noch nicht einmal um die Minderheiten, sondern um die Mehrheit, die lernen soll, was mit ihnen passiert, wenn sie als Störfaktor ins Visier genommen werden. Deshalb ist es auch keine Frage, OB er den „insurrection Act" aufrufen wird, sondern WANN. Abgesehen davon hat er durch die. „Big Beautyful Bill" ICE und das DHS so großzügig mit Mittel ausgestattet, dass es die gesammelten Mittel dessen übertrifft, was die Polizei in den USA kostet. Damit schafft er quasi eine „Inlands-Armee". Und das passiert auch alles nicht zufällig, weil Trump dement oder verrückt ist, sondern um seine Machtposition zu sichern. Das grusligste daran ist, dass viele MAGA Anhönger und Trump-Wähler immer noch denken, es ginge um sie. Aber sie sind am Ende nur die Ameisen so wie wir alle nur die Ameisen sind, bei denen man sich nicht einmal entschuldigen muss, wenn man sie zertritt.

      Quelle:

      • Froschkönig sagt:

        Wow, das ist eine wirklich gute Erklärung der Situation. Gruselig.

        Ich schaue gerade das auslandsjournal im ZDF, schaut es euch auch an, passt gut zu diesem Kommentar. Was ist nur aus der USA geworden?

  12. Björn E. Kevalonen sagt:

    Diesbezüglich fällt mir Seneca ein: "Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer."

    Soll bezogen auf die aktuelle Lage heißen: Natürlich könnten die US-Tech-Giganten Europa von heute auf morgen den Stecker ziehen, allerdings würde das zu einem globalen ökonomischen Beben führen, gegen das der Schwarze Freitag 1929 bestimmt harmlos erscheint. Das würde auch die USA in den Orkus reißen, denn die sind ja keineswegs autark, auch wenn sie das in ihrer Hybris zu glauben scheinen.

    Es geht darum, mit den Unabhängigkeitsbestrebungen endlich einmal zu beginnen, nicht bloß darüber zu reden. Und wenn wir das jetzt wirklich anpacken, sind wir in zehn Jahren hoffentlich schon viel weiter. Falls Grönland dabei ein heilsamer Schock ist (anders scheinen ja unsere weisen Politiker und Manager nicht aufzuwachen), dann hat der schlimme Vorgang zumindest auch sein Gutes.

  13. ARC4 sagt:

    So lange es politisch keine Vorgaben gibt, dass Enterprise Applikationen und OT neben Windows mind. ein alternatives OS od. OS unabhängig (zB Browser) anbieten MÜSSEN, ist jegliche Diskussion um "verwendet doch Linux" sinnlos. Ein OS führt Software aus, die der BusinessCase vorgibt und ist kein Selbstzweck.

    Wenn auch ich jegliche Initiative zu mehr Souverenität und OpenSource begrüße. Verstehe ohnehin nicht warum jeder sein eigenes Süppchen kochen soll (vor Allem in der Verwaltung eines Landes) – komplett ineffizient.

    • R.S. sagt:

      Das mag man als Behörde für seine Software vorgeben.
      Aber allgemein kann man das nicht vorschreiben, da es Sache des Anbieters ist, welche Voraussetzungen man erfüllen muss, damit man die Ware nutzen kann.
      Man kann einem Kabelhersteller ja auch nicht vorschreiben, Kabel für Überlandleitungen zu produzieren.
      Oder einem Topfhersteller, das die Töpfe auch für Induktionsherde geeignet sein müssen.

      • ARC4 sagt:

        doch natürlich kann man das, und Vorgaben werden bereits gemacht, du kannst nicht einfach blauäugig irgendetwas herstellen, was nicht für deinen Zielmarkt zugelassen ist.

        Compliance gibt's ständig und überall: GDPR, NIS2, IEC62443, Cyber Resillience Act, den USB-C Stecker so wie davor auch USB-A als universelle Ladeschnittstelle, Bankenwesen: SWIFT, SEPA uvm.

        warum soll man also keine Vorgaben machen können, wenn man das die ganze Zeit doch schon macht? Es ist nicht alleine Sache des Anbieters zubestimmen.

  14. Martin S. sagt:

    Proxmox ist super!

  15. Frank B. sagt:

    früher kaufte bzw. mietete die TELEKOM nur Transport-Fahrzeuge von VW oder anderen deutschen Marken bzw. in D hergestellte Fahrzeuge
    seit längerem wurde dies auf EU ausgeweitet und die T-Männchen fahren neben Ford nun auch Renault
    glücklicherweise sind die noch nicht bei Chevrolet, GM und Konsorten oder BYD angekommen

    bei der Bundeswehr und Behörden war dies ebenso

    ich nehme an, das kam durch die europäischen Ausschreibungspflichten so

    man muß sich aber für den "Notfall" so rüsten, daß man immer Ersatzteile erhält und arbeitsfähig bleibt, das geht z.B. nicht, wenn man in den USA Waffen kauft oder eine Cloud anmietet und dann einem der Hahn zugedreht wird

  16. Visitator sagt:

    EU-Alternativen …
    Airbus wird KI-Roboter aus China für die Flugzeugmontage testen
    https://winfuture.de/news,156287.html
    Immerhin kein US-Produkt ;-)

    • ARC4 sagt:

      Ach du Schande, habe fernab von der Hochglanz Propaganda noch ein paar Videos im Realleben gesehen, alles andere als marktreif…immerhin hübsch sehen sie ja aus.

  17. Karel sagt:

    Bitwarden erhöht gerade die Preise um 100%! Das nehme ich für mich jetzt als endgültigen Anlass:
    Zu welcher soliden und sicheren europäischen Alternative kann ich da wechseln?
    Darf gerne auch in vernünftigem Rahmen kostenpflichtig sein.

  18. Timo sagt:

    Also im Backup Umfeld gibts auf jeden Fall deutsche Alternativen zu US Software wie Veritas, Veeam oder Commvault.

    Wir nutzen seit Jahren SEP sesam als Backup-Lösung. Der Backup-Server läuft auf Linux und mit der Funktion "Immutable Storage" (in der Lizenz enthalten!) sind unsere Daten perfekt gegen Ransomware geschützt.

    Sogar der Backup-Server kann so aufgesetzt werden, dass ein Angreifer keine Veränderungen am System machen kann (z.B. Backups löschen oder Retention Time auf 0 tage setzen, etc…)

    • Nordnavigator sagt:

      Klingt interessant. So richtig konsequent "Alternative" ist man dann aber doch nicht:

      "Unsere Backup Experten stehen Ihnen persönlich in einer 30 minütigen Live-Produkt Demo via Teams zur Seite"

      Von den "Deppenleerzeichen" mal abgesehen: Warum ausgerechnet Teams für so ein Angebot verwenden? Verstehe ich nicht.

      • Visitator sagt:

        Warum Teams?
        Ist wahrscheinlich so, wie wenn du jemanden über Signal anschreiben willst und er sagt, er nutzt nur WhatsApp.

      • The Renegade sagt:

        Was hat denn die Live Demo über Teams mit dem Backup-Produkt zu tun? Wichtig hier ist, dass der Hersteller und die Entwicklung aus Deutschland kommen.

        Klar gibts andere Kommunikationsplattformen, aber Teams hat interessanterweise (fast) jeder, so dass eine Demo recht schnell aufgesetzt ist.

        Digitale Souveränität ab adsurdum zu treiben… Dann dürfte auch die ganze Hardware (Server- Laptops, Monitore, Handy's – was weiss ich…) nur noch aus Deutschland/Europa kommen…

        Zeig mir mal welche Hersteller da in Frage kommen…

    • R.S. sagt:

      Wir sichern auf LTO-Band.
      Das ist prinzipbedingt geschützt gegen Ransomware, da die keinen Zugriff auf die Bänder hat.
      Die befinden sich nämlich nur während des Backups/Restores im Laufwerk.
      Und bei einem Restore wird vorher der Schreibschutzschieber des Bandes betätigt, so das auch da keine Software den Inhalt des Bandes verändern oder gar löschen kann.
      Und selbstverständlich gibt es ein Mehrgenerationensicherungskonzept.

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