Forderung: openDesk soll für Unis kostenlos bereitgestellt werden

Es ist grotesk: Der deutsche Staat will digital unabhängig werden und lässt die Office- und Kolloborations-Suite openDesk entwickeln und von ZenDiS bereitstellen. Während Schulen und Bildungseinrichtungen Microsoft 365 gratis bekommen können, will der Betreiber von Unis für openDesk 45 Euro/Jahr und Arbeitsplatz an Lizenzkosten. Vertreter der Wissenschafts- und Hochschul-IT warnen in einem offenen Brief an Bundesminister Dr. Karsten Wildberger (BMDS) vor einer strategischen Sackgasse und argumentieren, dass die digitale Souveränität deutscher Hochschulen auf dem Spiel steht.

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Kurzer Blick auf openDesk und ZenDIS

openDesk ist eine auf Open-Source-Komponenten basierende Office- und Collaborations-Lösung für die tägliche Arbeit in der öffentlichen Verwaltung. Die Suite umfasst moderne Office-Anwendungen, einschließlich Textverarbeitung, Kollaboration und gemeinsamer Dateiablage, Videokonferenzen, Chat und Projektmanagement.

openDesk Anwendungen

openDesk  basiert auf Komponenten, die von Collabora (Office), Element, Nextcloud, Nordeck, Open-Xchange, Univention, Open Project und XWiki stammen und intelligent verknüpft mit einem einheitlichen User Interface (UI) versehen sind. Dadurch wird für die Anwender eine durchgängige, nutzerfreundliche User Experience (UX) versprochen.

openDesk wird im Browser ausgeführt und läuft damit unabhängig vom Betriebssystem auf jedem Endgerät. Eine lokale Installation ist nicht erforderlich. Durch die Integration kollaborativer Elemente sollen sich darüber hinaus neue Möglichkeiten der Online-Zusammenarbeit ergeben.

Die Office & Collaboration-Suite soll neue Formen des kollaborativen Arbeitens in der öffentlichen Verwaltung ermöglichen und die digitale Souveränität in diesem Bereich stärken. Ein Ziel, was ja seit Jahren gefordert wird, um die Abhängigkeit von Microsoft 365 zu beenden.

Das 2022 durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) gegründete Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) unterstützt die Öffentliche Verwaltung auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen als Kompetenz- und Servicezentrum dabei, ihre Handlungsfähigkeit im digitalen Raum langfristig abzusichern, Aufgabe ist vor allem, kritische Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern aufzulösen.

Für den Einsatz in der Verwaltung gibt es die Enterprise-Edition mit zwei professionellen Betriebsmodellen:

  • als Paket zum Betrieb im eigenen Rechenzentrum (Self-Hosting)
  • und als Software-as-a-Service (SaaS)

Der Support für das Self-Hosting wird vom ZenDiS Partner B1 Systems geleistet, das SaaS-Angebot kommt aus den souveränen Rechenzentren des deutschen Cloud-Providers StackIT. Ich hatte diesen Sachverhalt bereits 2024 im Beitrag ZenDiS stellt openDesk Mitte Oktober 2024 bereit beschrieben.

Das Finanzierungsparadoxon

Dass solche Lösungen, die in einem Rechenzentrum von StackIT gehostet werden, Geld kosten, ist klar. Dass Universitäten notorisch unterfinanziert sind, ist auch kein Geheimnis. Nun läuft die Idee, unabhängig von US-Produkten zu werden, im Bildungsbereich und bei Universitäten auf eine strategische Sackgasse hinaus. Darauf weisen vier führende Vertreter der Wissenschafts- und Hochschul-IT – darunter Torsten Prill, Vorsitzender des ZKI e.V. (Verband der Hochschulrechenzentren) – in einem Offenen Brief an Bundesminister Dr. Karsten Wildberger (BMDS) hin.

Die digitale Ausbildung einer ganzen Generation werde heute in einem von US-Technologien dominierten Ökosystem geprägt, das für Deutschlands digitale Souveränität zu einer strategischen Sackgasse wird, ist die Aussage im offenen Brief. Während Microsoft 365 für Studierenden kostenlos angeboten wird, kostet die datensouveräne deutsche Alternative openDesk 45 Euro netto pro Nutzer und Jahr.

Durch die Subventionierung durch Microsoft wird der Wettbewerb verzerrt. Für eine mittelgroße Universität mit 30.000 Studierenden bedeutet die Nutzung von OpenDesk zusätzliche Kosten von über 1,6 Millionen Euro jährlich. Das sei eine Hürde, die den Wechsel zur gewünschten Eigenständigkeit wirtschaftlich unmöglich macht.

Ein Alarmzeichen seien die explodierenden Microsoft-Ausgaben des Bundes, die sich von 2023 bis 2025 nahezu verdoppelt haben und inzwischen fast eine halbe Milliarde Euro betragen (2023: 274 Millionen, 2024: 347,7 Millionen; 2025: 481,4 Millionen) argumentieren die Fachleute. "Wir bezahlen nicht nur für Software, sondern laufen Gefahr, die digitale Handlungsfähigkeit unserer zentralen Bildungs- und  Forschungsinfrastrukturen an nicht-souveräne Ökosysteme zu verlieren, heißt es im Schreiben an den Minister. Im Schreiben ist nachfolgende Tabelle enthalten, die einen Vergleich der Lösungen zeigt.

Kosten Microsoft 265 gegen openDesk

Es sei ein strategischer Widerspruch, dass eine bundeseigene Lösung (ZenDiS wurde im Auftrag des Bundesinnenministeriums gegründet) gegen ein subventioniertes Produkt eines ausländischen Marktführers antreten muss und dabei als "Kostenfaktor" dastehe, ist das Argument der Fachleute.

Deren zentrale Forderung an den Minister ist, sich unverzüglich für eine Lösung einzusetzen, die openDesk für alle Studierenden zu denselben Konditionen wie Microsoft 365 – also kostenfrei – verfügbar macht. Der Minister wird aufgefordert, die Zuständigkeit  des Ministeriums für die IT-Beschaffung des Bundes und die digitale Souveränität zu nutzen, um bis Mitte 2026 die Grundlage zu schaffen, dass sich digitale Eigenständigkeit im Bildungsbereich auch praktisch durchsetzen kann.

Es besteht, nicht nur aus Sicht der Unterzeichner des offenen Briers, dringender Handlungsbedarf. Vor dem Hintergrund der Nationalen Sicherheitsstrategie (NSS 2025) der USA, die u.a. darauf abzielt, monopolistische Positionen für US-Technologien auszubauen und strategische Abhängigkeiten ("dependencies") zu vertiefen, ergebe sich ebenso ein dringender Handlungsbedarf, argumentieren Prof. Dr. Harald Wehnes, Sprecher des GI-Präsidiumsarbeitskreises „Digitale Souveränität", Prof. Dr. Julian Kunkel, Sprecher des GI-Arbeitskreises „Open Source Software", Dr. Martin Weigele, Sprecher des GI-Arbeitskreises „Datenschutz und IT-Sicherheit", Torsten Prill, Vorsitzender Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e.V. (ZKI).

Der obige Sachverhalt zeigt, was in Deutschland schief läuft. In Österreich hat die Datenschutzorganisation noyb gerade einen Erfolg gegen Microsoft vor Gericht errungen, in dem es um Tracking von Schulkindern durch Microsoft 365 Education geht (siehe noyb-Sieg: Microsoft muss Tracking von Schulkindern beenden).

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40 Kommentare zu Forderung: openDesk soll für Unis kostenlos bereitgestellt werden

  1. Tom sagt:

    Naja, der Artikel erwähnt doch schon alles. Irgendwie muss das Zeug halt finanziert werden. Zu verschenken hat niemand was und die Entwicklungs- und Betriebskosten müssen irgendwoher kommen. Wenn die Vertreter der Wissenschafts- und Hochschul-IT hier Kritik äußern, dann sollen sie halt auch Ideen oder Lösungen liefern wie das Zeug finanziert werden soll.

    Bei Office365 subventioniert vermutlich Microsoft massiv, um die potentiell zukünftigen Nutzer früh an sich zu binden.

    • Froschkönig sagt:

      Die kostenlose Nutzung von Microsoft-Sachen für Schüler und Studenten ist für Microsoft natürlich auch Werbung. Wer das nutzt, kennt es und will später vielleicht nichts anderes mehr. Das ist wie wenn die Leute seit dem Fahrschulauto jahrzehntelang immer nur Autos einer bestimmten Marke kaufen und fahren. Auch für die Firmen ist das später ein Vorteil, weil die fertig ausgebildeten Leute die Standardwerkzeuge schon kennen, mit denen sie arbeiten sollen. Was Microsoft heute an Nutzerlizenzen an Schüler und Studenten verschenken, das bekommen sie dann ein paar Jahre dadurch später zurück, wenn die Leute dann in der Wirtschaft arbeiten und dort vom Unternehmen eine M365 Enterprise-Lizenz für die tägliche Arbeit bezahlt bekommen.

      openDesk kann da noch nicht mithalten, der Betrieb kostet und irgendjemand wird das bezahlen müssen. openDesk ist für solche Aktionen noch nicht groß genug, dass sie Nutzerlizenzen verschenken können. Also bleibt nur übrig, das jemand diese Lizenzen bezahlen muss, wenn es der Staat macht, letztendlich bezahlen wir das dann alle über unsere Steuern. Oder man legt es auf die Studiengebühren drauf, was aber bei schlupflichtigen Kindern nicht gehen wird, weil Schulbesuch bei staatlichen Schulen kostenlos ist.

      Was ich an der Sache nicht so richtig verstehe, warum macht eigentlich jeder europäische Staat eine eigene Plattform? Das sind doch wieder unnötig kostende Doppelentwicklungen, die untereinander nicht kompatibel sind und nicht direkt miteinander kommunizieren können. Wir wollen doch wenigstens Europaweit zusammen arbeiten, solche länderspezifische Inselllösungen sind dem nicht förderlich. Das ist so, wie wenn jedes Land sein eigenes unabhängiges Telefonsystem hätte, und man erst sein Telefon in das Land einloggen muss, bevor man jemanden dort anrufen zu können. Noch ein Vorteil für Microsoft.

      • Fritz sagt:

        Das ist eine Strategie, die viele Firmen fahren, nicht zuletzt seit den 90ern auch Steve Jobs mit Apple. Der iMac war ausdrücklich als "Bildungsgerät" konzipiert.

        Ebenso im Softwarebereich, viele Anbieter hochpreisiger CAD- oder CAM-Software stellen ihre Prosukte dem Bildungssektor kostenlos oder stark verbilligt zur Verfügung.

  2. DerDiverseOpenSourceProjekteHatScheiternSehen sagt:

    Wenn Deutschland ein strategischer Move weg von den Hyperscalern der digitalen Hegemonialmächte Trump-US-Amerika und "Volksrepublik" China gelingen soll, MUSS OpenDesk für ausnahmslos ALLE als sofort nutzbarer SaaS kostenlos angeboten werden, finanziert durch den Bund aus Steuermitteln.
    Alles andere wird nicht funktionieren.

    Anstatt über diese radikale und alternativlose Lösung nachzudenken, vertrickt man sich bei Zendis in Überlegungen zu "Betriebspartnerprogrammen".
    Unfug!
    https://www.zendis.de/newsroom/presse/vertriebspartnerprogramm-news

    Rennt denen die Bude ein!

  3. harfes sagt:

    Bei Microsoft subventionieren die anderen (zahlenden) Nutzer die kostenlosen Angebote – clever gemacht. Das unser Staat offensichtlich nicht in der Lage (oder Willens?) ist, Schulen und Unis auskömmlich zu finanzieren, ist ja schon lange bekannt (Bildung? Wozu?). Es fehlt Geld an allen Ecken und Kanten, nichtmal ein Studiendarlehen gibt's – dafür aber ein fast lächerliches Bafög. Da wundert eine solche Meldung zu openDesk wohl kaum noch jemanden…PEINLICH!

  4. GüntherW sagt:

    Ich weiß nicht warum das Thema so "dumm" angegangen wird….

    Ein Text- und Tabellenkalkulationsprogramm ist nicht nur ein wesentliches Werkzeug für die Wirtschaft, sondern auch für die Bevölkerung und den gesamten Bildungssektor… Eigentlich schon digitales Grundbedürfniss. Für viele Anwendungsfälle (PDF) gib es praktisch keine guten Lösungen. Es ist auch nicht Sinn immer zwischen verschiedenen Anwendungen zu wechseln, man sammelt ja auch Erfahrungen mit den Anwendungen. Das hindert ja auch alles irgendwie die Wirtschaftsleistung..

    Das man es irgendwie nicht kostenlos macht, OK. Aber 45€ pro Lizenz pro Jahr ist doch bekloppt. Allein schon so starre Strukturen, wo die Anzahl der Lizenzen dann wieder von der Anzahl der Schüler/Studenten abhängt. Dann haben die Einrichtungen noch andere Anwendungsfälle und haben keine Lizenzen…. Das ist doch vorne und hinten dumm. Auch was die Verteilung angeht. Die Leute kommen dann in die Wirtschaft und haben dann ggf. noch nie mit MS Office gearbeitet.

    Jeder Arbeitslose braucht ein Schreibprogramm, wo er sich auskennt. Jeder Schüler braucht was, auch weil er hier Erfahrungen/Kentnisse für die Zukufnt sammelt. Eigentliche jede Familie. Schulen, Unternehmen, Vereine… MS Office (war) halt auch so gut, weil es Viele genutzt haben. Allein wie viele Excel-/Word Schulungen ich in der Schule hatte.

    • Patrick sagt:

      "Ein Text- und Tabellenkalkulationsprogramm" ist z. B. auch Emacs, und auf "viele Anwendungsfälle (PDF)" könnte man im Internet verzichten.

      Das einfache Textformat kann mit jedem Internetsystem verarbeitet werden. Die heute üblichen Office-Formate werden fast ausschließlich mit GUIs verwendet und haben einen überbordenden Funktionsumfang.

      Auch wenn Emacs genauso unüberschaubar viele Funktionen anbietet, gibt es viele einfache Texteditoren, die einfacher zu bedienen sind und mit denen man alle Texte, Briefe, E-Mails etc. gut schreiben, drucken und versenden kann.

      Und die Universitäten/Hochschulen? Können unabhängig von den beiden Office-Angeboten auch auf andere Lösungen setzen und diese selbst betreiben.

      • GüntherW sagt:

        Genau die Denkweise ist aber aus meiner Sicht etwas realitätsfern…

        Die Schreib- und Tabellenprogramme haben teilweise einen überbordenden Funktionsumfang, weil es auch viele Anwendungsfälle nutzt. Wenn man die Programme WIRKLICH nutzt, dann hat man da einfach immer mal Spezielfälle die man lösen muss. Über die Jahrzehnte sammelt man so Erfahrungen, in den Programmen.
        Excel + Formeln ist so ein Kandidat, was man wirklich häufig braucht und wo die Leute Erfahrung aufbauen und Word+Serienbriefe. Selbst das sind Sachen die Nutzer wieder vergessen, wenn Sie es alle 3 Jahre machen. Sie wissen aber noch ungefähr wie es geht. Wenn man sich da in ein anderes Programm einarbeiten müsste.

        Es kommt auch keiner auf die Idee, man könnte einen Programmierer für Sprache X einfach an Sprache Y setzen, selbst wenn das Konzept mehr oder weniger identisch ist. Der muss auch erstmal reinkommen. Programmierer sind EIGENTLICH dafür ausgebildet, dass man irgendwie von der Sprache unabhängig ist. Selbst die fühlen sich irgendwie oft an Sprachen gebunden, was ja auch nachvollziehbar ist. Für normale Nutzer ist das Programm von der Komplexität schon auf den Level einer Programmiersprache. Das Einfügen von Bildern/Grafiken ist von MS Office und Libre Office schon mal total unterschiedlich. AN SOWAS KLEMMT es dann.

        Texteditioren wie VIM gibt es auch nicht, weil da irgendein Sadist die entwickelt hat. Man kann doch dem normalen Nutzer nicht zusprechen "Ja, du kommst mit jedem Office klar, das geht schon irgendwie" während sich dann die vermeintliche "Elite" dann selber irgendwelche "komplexen" Programme bastelt, weil man einfach betsimmte Funktionen braucht. Wie viel Leute würden rummeckern, wenn Sie nicht mehr VIM oder Notepad++ nutzen. Im Grunde kann man auch alles mit dem Windows Editor machen….

        • Luzifer sagt:

          Von einem „gelernten" Programmierer kann man sehr wohl erwarten, dass er von Sprache X zu Sprache Y wechseln kann, weil er die Grundlagen der Programmierung beherrscht… ja klar braucht er etwas Einarbeitungszeit…

          Ist wie jemand, der den Motorradführerschein hat und dann den Autoführerschein macht. Klar ist das eine Umstellung, aber die Grundlagen kennt er bereits, sodass der Rest in kürzester Zeit möglich ist.

          So ist das auch bei Office. Klar sind die Feinheiten jeweils etwas anderes… die Grundlagen sind jedoch dieselben, und wer die kann, kann sich in kürzestmöglicher Zeit einarbeiten…

          Problematisch sind halt die reinen User, die nie über 08/15 hinausgekommen sind und denken, sie beherrschen etwas, ohne dass dem tatsächlich so ist!
          Auch da taugt der Kfz-Vergleich wieder ganz gut… viele haben zwar den Führerschein, Autofahren können sie trotzdem nicht!

      • Froschkönig sagt:

        Vim oder Emacs für Textverarbeitung benutzen? Ja, bist du denn narrisch? Ja, man kann damit Texte schreiben, aber man hat nicht mehr Gestaltungsmöglichkeiten als auf einer mechanischen Schreibmaschine. Und selbst die kann man oft noch auf ein rotes Farbband umschalten. Das ist für Textverarbeitung schon seit über 40 Jahren nicht mehr Zeitgemäß. Der Schreiber erwartet heute, dass der eingetippte Text schon beim Tippen so aussieht, wie er später auf dem Drucker oder in PDF raus kommt. Das ist einfach Stand der Technik, seit dem es Betriebssysteme mit grafischer Oberfläche gibt. Und die Autoren wollen automatische Erstellung von Inhaltsverzeichnissen, Fußnotenverwaltung, Tabellen, vielleicht sogar automatischen Datenimport, Rechnen im Text, Grafiken, Serienbrieferstellung, Rechtschreibkorrektur, Silbentrennung, und und und. Und vielleicht mag der eine oder andere sogar KI-Integration, die ihm beim Schreiben hilft.

        Übrigens, wenn du unbedingt willst, muss nicht gleich ein ganz so archaisches Werkzeug sein, schau dir mal Focuswriter an.

        • Patrick sagt:

          "Vim oder Emacs für Textverarbeitung benutzen? Ja, bist du denn narrisch?"?

          Und es ist Karneval, aber am Aschermittwoch ist ja bekanntlich alles wieder vorbei. Grins.

          Ganz im Ernst: das habe ich so nicht geschrieben, auch wenn ich Emacs erwähnt habe. Wichtiger ist mir der Hinweis auf die Verwendung des einfachen Textformats. Und ja, damit kann man wie auf einer einfachen Schreibmaschine nur mit der Tastatur und ohne Formatierungen schreiben. (Was glaubst du, kann ein Brailledisplay anzeigen?)

          Ich habe vor 2 Jahren mit Blick auf das Ende von Windows 10 mit der Vorbereitung zur Umstellung auf Linux begonnen und dabei auch die zu verarbeitenden Inhalte unter Berücksichtigung der Interoperabilität berücksichtigt. Im Gegensatz zum Druckformat PDF (in Europa meistens in DIN A4) lässt sich das Textformat auf allen Internetsystemen verarbeiten.

          Zudem habe ich einen Blick auf 4 Jahrzehnte IT-Entwicklung, ich habe mit COBOL auf Mehrplatzsystemen für Büroanwendungen, Handel- und Banken-Peripheriegeräten begonnen und dann auch auf Unix-Systemen Software entwickelt. Microsoft WIndows war am Anfang, hat durchaus seine Berechtigung bewiesen – und ist nicht unbedingt immer besser als die "alten" Systeme.

          Mit diesem Know-how habe ich mein Arch Linux System für den Umstieg von Windows 10 geplant und auf der Grundlage ohne GUI, die ich nur für ausgewählte Aufgaben starte, aufgebaut.

          Dass unerfahrene Anwender ohne die grafischen Oberflächen von Apple, Google und Microsoft nicht mehr arbeitsfähig sind, ist aus meiner Sicht so sicher nicht richtig. Die "modernen" grafischen Oberflächen machen das Arbeiten sogar unübersichtlicher und umständlicher.

          Eigentlich wollte ich in Zukunft mich weniger um Computer kümmern, die aktuell stattfindende Form der zwangsweisen Digitalisierung bringt mich jedoch wieder zur aktiven Beteiligung und Kommunikation mit den entsprechenden Stellen in den Regierungen und Organisationen wie z. B. im Gesundheitswesen.

        • Patrick sagt:

          "Übrigens, wenn du unbedingt willst, muss nicht gleich ein ganz so archaisches Werkzeug sein, schau dir mal Focuswriter an."

          Schau die dazu mal den Org-Mode von Emacs in der aktuellen Entwicklung an:
          [https://]orgmode.org/features.html

          Ich bin auf der Suche nach einer Tabellenkalkulation für mein Linux-System bei dem "uralten" Emacs-Editor mit diesem Modus gelandet – und hängen geblieben. Als Texteditor verwende ich übrigens gerne einfach den nano.

    • Fritz sagt:

      >>> Für viele Anwendungsfälle (PDF) gib es praktisch keine guten Lösungen.

      Das verstehe ich nicht. Gerade für PDF und Postscript gibt es seit rund einem halben Jahrhundert TeX bzw. LaTeX. Sicherlich nicht gerade Dau-kompatibel, aber an Universitäten und Hochschulen darf man wohl schon die Fähigkeit und den Willen erwarten, sich in die Bedienung einzuarbeiten.

      Nach meiner Beobachtung gibt es unter den veröffentlichen Papers viele, bei denen dieses Satzsystem zum Einsatz kam.

  5. Luzifer sagt:

    Ok unser Staat verplempert Millionen unnötig…hier haben wir eine Brücke stehen mitten in der Pampas ohne Anschluß Kosten: mehrere Millionen; einfach mal auf https:_//www.schwarzbuch.de nachlesen was da wo überall verschwendet wird. 45 lächerliche € pro Person/anno soll da zuviel sein? Naja vielleicht mal die Radwege in fernen Ländern aufhören zu subventionieren und die Bürger hier unterstützen.

    Unabhängigkeit kriegt man nicht geschenkt! Das kostet Geld Zeit Schweiß und manchmal sogar Blut.

    Aber das ist ja in Deutschland normal, mit Steuergeldern finanziert und die Firmen dahinter verdienen sich nen Goldenes Nässchen… tja bald sind wieder Wahlen…

    • Anonym sagt:

      Und nach Wahlen soll es besser werden? Egal, wer gewinnt, der Illusion einer Lösung sollte kann sich nicht hingeben. Die einen wollen zurück zum großen Bruder (Ost oder West), die anderen wollen weniger für die Bildung ausgeben ("irgendwo muss man ja Mal sparen"), und die, die Ideen dazu hätten, werden nicht gewählt, den sonst müsste man ja selbst was abgeben, geht ja gar nicht. Komische Welt, ist ja nicht nur hier so.

      Gier regiert die Welt, nicht erst seit heute, aber leider hat man bis heute nicht draus gelernt.

    • Froschkönig sagt:

      Das mit dem Radweg in Peru musst du aber nochmal genau recherchieren, das ist ein unwahres Beispiel, wie es gerne von Populisten verwendet wird, lass dich da nicht ins Bockshorn jagen. Ansonsten, da mit der Steuerverschwendung gebe ich dir recht, da gäbe es tatsächlich viel Optimierungspotential.

      • Bolko sagt:

        "Radweg in Peru" wird bestätigt vom
        "Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung":

        "Aufbau eines Fahrradwegnetzes im Metropolbereich Lima"

        Startdatum: 29.11.2021

        Enddatum: 31.12.2026 (geplant)

        Finanzierungsart: Zuschuss
        Finanzierungsvolumen: 20.000.000,00 €
        Auszahlungen: 11.404.823,27 €

        transparenzportal. bund. de/de/detailsuche/DE-1-202068302?id=DE-1-202068302

        • C.Waldt sagt:

          Oder auch Zitat Welt.de: "4,33 Millionen Euro sind an Entwicklungshilfe zwischen 2019 und 2024 von Deutschland nach Kolumbien geflossen – für die Förderung von klimafreundlichen Kühlschränken. Die Bundesregierung betont, dass damit Klimaschutzziele umgesetzt werden."

          Quelle: https://www.welt.de/politik/ausland/article69736ca5029492de1675a5ed/entwicklungshilfe-bundesregierung-foerdert-kuehlschraenke-in-kolumbien-mit-mehreren-millionen-euro.html

          Wer glaubt das es digitale Unabhängigkeit zum Nulltarif gibt ist m.M.n. naiv!
          Stattdessen für alle bestroffenen Bildungseinrichtungen einen günstigen Preis raushandeln – wenn denn jeder eine Jahreslizenz bekäme!
          Das gleiche übrigens auch für Landkreise, Gemeinden, etc.
          Dort wo abgerechnet wird, etc. eine einheitliche Software die in vernünftiger und SACHKUNDIGER(!!!) Kooperation enwickelt und eingesetzt wird.
          Sicherung in eigener Cloud pro Landkreis etc., natürlich gerne.
          Im Prinzip muss sich ein Mitarbeiter aus Niedersachsen nach Bayern versetzen lassen können und nahezu identische Bedingungen vorfinden können.
          Ja das hätte man natürlich im Microsoft Universum – doch es geht um die eigene Datenhoheit unseres Staates.
          Dort soll nicht von "Freunden" an allen Ecken Daten durchtelemetriert werden.
          Außerdem vermeiden wir den Fall das uns unsere Freunde, falls sie uns mal nicht mehr lieb haben uns unsere superpraktischen Onlinekonten schließen und wir wegen Sanktionen so gut wie nichts mehr auf die Kette kriegen.
          In so eine Abhängigkeit darf sich m.M.n. ein Staat nie begeben.

          —Grüße—

      • Luzifer sagt:

        nur weil es gerne von Populisten herangezogen wird, bedeutet das nicht das es unwahr ist! Bolko hat da ja aber schon Quellen genannt.

      • Anonym sagt:

        Was ist daran "unwahr"?

  6. robbi sagt:

    Mal Butter bei die Fische.

    Man kann das Zeug auch selber hosten bzw. auf dem eigenen Läppi kostenfrei "on premise" betreiben….warum muss es immer die geheiligte Klaut sein?

    Und wenn 3,80 als läppisch bezeichnet werden, warum zahlt der Studi das nicht einfach aus eigener Tasche, ein Starbuchs Latte pro Monat kostet mehr.

    Wenn Studi unbedingt ne Klaut braucht ist das eben sein Bier.

    Warum hat man das nicht von vornherein mit eingepreist?

    Es ist die (von MS gesponserte) Gratismentalität…O365 oder Open Source ist "umsonst", hartes Blech leider nicht.

    Vielleicht können die Leute aber auch einfach nicht mehr rechnen.

    • Günter Born sagt:

      Ich fürchte, Du hast den gesamten Ansatz schlicht nicht verstanden. Es geht um die Frage, ob wir weiter Abhängigkeiten zementieren wollen oder uns Gedanken machen, wie wir die Unis so ausstatten, dass diese Wahlfreiheiten haben. Wenn mir an der Uni 1,4 Mio. Euro im Budget fehlen und ich Entscheidungen treffen muss, wird schnell ein kostenloses Angebot gegriffen, egal, welche Nachteile es hat. Und es geht nicht darum, ein LibreOffice auf einem Notebook zu hosten. Sondern es ist eine Kollaborations-Suite, die halt gehostet wird. Da finde ich die Forderung schon berechtigt, dass unser Digitalminister generell über solche Fragen nachdenkt.

      • robbi sagt:

        Ich weiß ja nicht…ist meine Diss jetzt Kollektivarbeit?
        Kollaboration im Hörsaal?
        Ist eine (OS)Tabellenkalkulation multiuserfähig?
        Bei Excel mündet das schnell in einer Katastrophe.

        Für meinen Geschmack werden hier zuviele (auch politische) Ebenen
        vermischt, und bis vor etwa 1 Jahr hat es keine S** interessiert.

        • Günter Born sagt:

          Ich gehe davon aus, dass deine Dissertation lokal verarbeitet wird. Wenn ich es nicht gänzlich falsch verstanden habe, ist openDesk doch mehr, von E-Mail über Kalender bis Videokonferenzen bis zur Office-Lösung ist alles dabei. Und ich denke, darüber reden wir – mag mich aber täuschen.

          • robbi sagt:

            Ich meinte hier eher wozu Studenten eigentlich Groupware benötigen.

            Fremde Hilfe zb.bei Abschlussarbeiten ist ja erstmal grundsätzlich verboten…..oder gehts um das wissenschaftliche Personal?

            Noch ein paar halbgare Merkwürdigkeiten:

            Der Officepart wird von einer Privatfirma aus Engeland (also 5Eyes) "entwickelt"….macht uns das wirklich unabhängig?

            und bei 2.8 Mio Studis a 45 euro p.a kommen nochmal 126 Mio p.a nur fürs Hosting/SaaS dazu.
            Jedes Jahr.

            Am Ende muss jeder Studi selber wissen ob er der Raison d'être von Brüssel zuliebe mit ggf. stumpfen Werkzeugen arbeiten will/kann.

            • Henrik sagt:

              Ob Studis eine Kollabsuite unbedingt brauchen ist eine gute Frage. Bei uns wird halt aktuell neben den klassischen Office Programmen diverse andere MS365 Features eingesetzt. Die Lehre und Chat über Teams (Videokonferenzen, Datenablage, Abgaben usw), Mails über Outlook (Exchange), Sharepoint für das Intranet und den MS SSO für den Login bei diversen Portalen, usw.
              Das muss dann halt alles ersetzt werden. Und gerade da ist sowas wie OpenDesk doch besser, als dann für alles eine Einzellösung einzuführen.

  7. xx sagt:

    Ich würde eine Software Monopolsteuer vorschlagen, die könnte man aufteilen in Software Verkauf, und Software Betrieb.
    Mit dem Geld könnte dann einen Fond aufsetzen, der die Entwicklung und den Betrieb sichert. Quasi ähnlich der Merit-Order im Energie Markt.

    • Fritz sagt:

      Wenn ich das Problem richtig verstehe geht es nicht um die Entwicklung und den Verkauf von Open Source, sondern um den Betriebzentraler Rechenzentren, in denen diese Anwendungen gehostet sind (weil es die Universitäten nicht selber machen wollen oder können).

      Da fallen natürlich sowohl laufende als auch initiale Kosten in nicht unerheblicher Höhe an, die irgendwie finanziert werden müssen. Wenn dieses Unternehmen "ZenDis" kein staatlich finanzierter Grundversorger ist sondern ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen, muß man natürlich über die Refinanzierung nachdenken.

  8. David sagt:

    Es muss wieder die Einsicht kommen, dass IT etwas kostet und kosten darf. Diese Gratis-Mentalität hat uns nicht weitergebracht.

  9. TBR sagt:

    Lasst doch die Unis MS Produkte nutzen. Diese Produkte werden in der freien Wirtschaft überwiegend eingesetzt. Zwanghaft etwas zu erwirken war selten eine gute Idee.

  10. robbi sagt:

    Das geht dann aber am Ende des Tages zu Lasten der Absolventen.

    Profunde Officekentnisse werden bei fast allen Stellenausschreibungen wie selbstverständlich erwartet / gefordert.
    Basic Skills.

    Da heisst es mit den Wölfen heulen, whether you like it or not.

  11. Jürgen sagt:

    Nachdem ich in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet habe, die starke OpenSource Zweige haben … OpenSource bedeutet nicht – es ist Gratis.
    Linus Torvaldis möchte seine Stromrechnung und sein Essen auch bezahlen.
    Genauso wie viele andere.
    Selbst Basis Tools müssen schauen, dass sie auf ihre Kosten kommen: https://vowe.net/2026/02/02/sudo-send-money/
    Europa scheint ja richtig viel Wert auf Linux zu legen:
    https://www.linuxfoundation.org/about/members – gerade mal Ericsson.
    Ich glaube, nur wenn eine Rechnung kommt, denken auch manche Admins öffentlicher Websites mal darüber nach, dass man auch das kostenlose und sichere (weil Opensource) WordPress mal wieder aktualisieren sollte.
    Rechnung = oh…
    Nope, sowas muss Geld kosten.
    Zendis würde gut daran tun, wenn sie so schnell wie möglich auch Platinum oder zumindest Gold Partner bei der Linux Foundation werden.
    Kernel:
    Zahlen Daten Fakten, beliebte Firma on Top:
    https://insights.linuxfoundation.org/project/korg/contributors?utm_source=copilot.com&timeRange=past365days&start=2025-02-16&end=2026-02-16&widget=organizations-leaderboard
    Zahlen Daten Fakten, Länder
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    Linux allgemein
    Zahlen Daten Fakten, Organisationen
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    Hmm… man könnte Redhat und IBM zusammenzählen.

    Ohne IBM/Redhat und Microsoft sähe die Welt sehr anders aus.
    Suse… hmm. Keine Ahnung, wohl HQ in Luxemburg, von 56 Stellen sind nur 5 in DE ausgeschrieben, ob das ein deutsches Unternehmen ist?

    Ansonsten gilt, jede(r) Studierende ist in vielen Entscheidungen frei. Die Uni zu wählen, das Fach, die Arbeitsmethoden….

    • Gänseblümchen sagt:

      "Selbst Basis Tools müssen schauen, dass sie auf ihre Kosten kommen: https://vowe.net/2026/02/02/sudo-send-money/"

      Nur eine einzelne Person? Der sieht auch schon älter aus. Was ist, wenn dem mal was passiert? Der ist anscheinend zentral wichtig und singe point of failure. Unsere Freigaberichtlinien für Opensource-Software besagt eigentlich dass welche von Einzelpersonen nicht in sicherheitskritischen Bereichen eingesetzt werden darf, weil das Projekt ruckzuck verwaisen kann und dann keine Sicherheitsupdates mehr kommen. Sudo ist aber in Linux so zentral wichtig, soll ich den Tipp mal an unsere Software-Entscheider weitergeben? Dann sind hier ruckzuck über 1000 Linux-Server durch was ordentliches zu ersetzen.

      • Jürgen sagt:

        So ist es.
        Es gibt zentrale Projekte, die von wenigen Menschen leben.
        Egal ob einer oder drei.
        Ich kenne Produktionsunternehmen die Software einsetzen von Menschen, die nicht mehr leben. Ohne die Software steht die Fabrik.
        Wichtig ist einfach, dass man diese Dinge im Blick hat.
        Wichtig ist, dass man nicht einfach etwas "gratis" nimmt und sich wundert, wenn die Menschen, die das "gratis" Produkt entwickelt haben einfach aussteigen.
        Ich bin gegen Gratis-Software, wenn man damit Geld verdient.
        Ich bin dafür das junge Menschen Produkte (fast) gratis bekommen.
        Die verdienen damit häufig noch kein Geld, also gern "legal" für kleines Geld oder Gratis an die Menschen abgeben.

        • Anonym sagt:

          Das wird noch viel spannender mit Vibe Coding Projekten, die mit irgendeinem bestimmten Modell mit irgendeiner bestimmten Version von irgendeinem Mitarbeiter zusammengepromptet wurden und nach kurzer Zeit nie mehr genau so 1:1 wieder gebaut werden können, z.B. wenn man eine Funktion ändern oder eine API erweitern will, weil die "KI" dann einfach mal was ganz anderes ausspuckt. Das wird selten bedacht bisher.

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