Windows Family Safety: Microsoft fixt 'Chrome'-Blockade (10.2.2026)

Microsoft hat zum 10. Februar 2026 ein Problem als behoben gemeldet, was seit über einem halben Jahr anstand. Nutzer beklagen sich seit Anfang Juni 2025 darüber, dass sie den Google Chrome-Browser nicht mehr verwenden können, wenn Microsoft Family Safety unter Windows installiert ist. Nachdem Microsoft das Ganze offiziell in einem Support-Beitrag bestätigte, hat man das Problem endlich gefixt.

Die Secure-Boot-Zertifikate laufen ab. Was sollen Admins tun? Kostenloses eBook » (Sponsored by IT Pro)

Rückblick auf die Chrome-Blockade

Ich hatte zum 22. Juni 2025 im Blog-Beitrag Microsoft Family Safety blockiert Google Chrome-Browser (Juni 2025) auf entsprechende Nutzerberichte hingewiesen, die seit Anfang Juni 2025 beklagen, dass der Google Chrome-Browser nicht mehr funktioniert und nicht gestartet werden kann. Es tritt erst seit einer bestimmten Chrome-Version auf.

Ein Microsoft-Manager bestätigte inoffiziell das Problem in einem Forenpost und nannte als Workaround die Anpassung der Family Safety-Filter-Regeln. Nutzer hatten ebenfalls einen Workaround gefunden: Einfach die chrome.exe in chrome1.exe umbenennen.

Family Safety blocks Chrome

Zum 24. Juni 2025 gab es dann eine offizielle Bestätigung des Problems für Windows 11 24H2 im Known Issues-Abschnitt des Windows Health-Dashboard. Ich hatte im Blog-Beitrag Windows Family Safety: Chrome-Blockade bestätigt über diesen Sachverhalt berichtet. Im Beitrag Parental consent may not show for some browser versions with web filtering on schrieb Microsoft, dass man gesetzlich verpflichtet sei, Kinder vor schädlichen und illegalen Inhalten im Internet zu schützen. Das geschehe durch Microsoft Family Safety, welches eine Webfilterung bereitstellt.

Microsoft Edge ist unter Microsoft Family Safety nach der Aktivierung der Webfilterung standardmäßig so konfiguriert, dass der Browser auf dem Gerät des Kindes verwendet werden kann. Bei anderen Browsern muss ein Elternteil oder ein Erziehungsberechtigter diesen in der aktivierten Webfilterung genehmigen, bevor dieser verwendet werden  kann.

Microsofts Problem besteht darin, dass ein neuer Browser nicht blockiert wird, bis er manuell zur Blockierliste hinzugefügt wurde. Microsoft pflegt die Blockierliste und fügt die derzeit die neuesten Versionen von Chrome und anderen Browsern hinzu. Daher könne es vorkommen, dass einige Browser während dieses Aktualisierungsvorgangs vorübergehend nicht blockiert werden, argumentierte Microsoft.

Das Problem wurde zum 10. Februar 2026 behoben

Nun ist diversen Medien aufgefallen, dass der Microsoft Support-Beitrag Parental consent may not show for some browser versions with web filtering on zum 10. Februar 2026 aktualisiert wurde. Das Problem ist als gelöst markiert worden, und Microsoft schrieb dazu:

Dieses Problem wurde durch eine serverseitige Korrektur behoben. Die Einführung begann Anfang Februar 2026 und sollte in den kommenden Wochen alle betroffenen Geräte erreichen. Wenn bei Ihrem Gerät dieses Symptom aufgetreten ist, verbinden Sie es bitte mit dem Internet, um die Lösung zu erhalten. Es sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Dieser Beitrag wurde unter Google Chrome, Problemlösung, Sicherheit abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Windows Family Safety: Microsoft fixt 'Chrome'-Blockade (10.2.2026)

  1. Froschkönig sagt:

    Ihr alle habt das Prinzip nicht verstanden. Das Blockieren anderer Browser in Kinderaccounts ist völlig konsequent richtig. Denn die Family-Funktionen unterstützen auch dabei, im Webbrowser die Kinder vor schädlichen Inhalten zu schützen. Das kann aber derzeit nur mit Edge funktionieren. Denn die anderen Browser unterstützen die Kinderschutz-Mechanismen von Windows nicht. Edge weiß wie alt die Kinder sind, und lässt nur den Abruf von altersgerechten Webseiten zu, und auch welche, die noch nicht klassifiziert wurde. Außerdem kann ich im Elternportal auf meinem PC oder in der Handyapp einzelne Webseiten sperren und freigeben.

    Natürlich kann man als Elternteil den Kindern auch die Nutzung anderer Browser erlauben, sofern sie installiert sind. Aber das muss man aktiv selbst machen. Und entweder kann dann das Kind jegliche Webseiten aufmachen, also z.B. auch zu Gewalt, Porn, Extremismus und was auch immer, oder süchtig machende Soziale Medien (so hat die EU neulich Tiktok eingestuft und fordert Änderungen) oder was auch immer. Oder man muss als Eltern aktiv werden, und dort Browser-eigene Kinderschutzfunktionen aktivieren. Bei Chrome geht das, dazu sind auch Google-Accouns für Eltern und Kinder notwendig, auch dort gibt es Familienschutzfunktionen. Aber das muss man erstmal begriffen haben, dass dies eine separate Funktion ist, die man nicht über die Microsoft Family Funktion, sondern über Google Family Link steuern muss. Man betreibt damit also doppelten Aufwand für technologisch den selben Browser nochmal.

    Firefox, Opera, Vivaldi, …(you named it)… haben sowas nicht, wer seine Kids ungefiltert ins Netz lassen will, bitte, tut euch keinen Zwang an, wundert euch aber nicht, wenns schief geht. Oder ihr lasst die Kids nur surfen, wenn ihr neben dran sitzt. Wer hat die Zeit dafür?

    Übrigens kann man auch über entsprechende Apps auch das Android- und Apple-Smarthone der Kids mit dem Microsoft-Kinder-Account verknüpfen und darüber die Browsernutzung auf die einschränken, die man per MS Family oder Google-Account unter Kontrolle hat. Auch Apple bietet solche Funktionen für ihre Landschaft. Man muss sich halt damit befassen und es verantwortrungsvoll einrichten.

    Natürlich ersetzt das alles nicht, dass man mit den Kids redet und ihnen klar macht, vor was man sie damit schützt. Auch der Unterricht in Medien-Kompetenz an den Schulen ist ein wichtiger Baustein. Aber auch die Schulen empfehlen, den Kids einen Kinderaccount bei Microsoft, Google und/oder Apple auf ihrem PC oder Smartphone einzurichten.

    Linux ist übrigens hier außen vor, dort gibt es vergleichbare Kinderschutzfunktionen kaum. Man kann denen Edge und Chrome installieren und mit einem Google- oder Microsoft-Kinderaccount verknüpfen, aber viel mehr geht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hinweis: Bitte beachtet die Regeln zum Kommentieren im Blog (Erstkommentare und Verlinktes landet in der Moderation, gebe ich alle paar Stunden frei, SEO-Posts/SPAM lösche ich rigoros. Kommentare abseits des Themas bitte unter Diskussion. Kommentare, die gegen die Regeln verstoßen, werden rigoros gelöscht.

Du findest den Blog gut, hast aber Werbung geblockt? Du kannst diesen Blog auch durch eine Spende unterstützen.