Kleiner Nachtrag, seit einigen Stunden haben die Maintainer von Linux Mint die Version 22.1 (Xia) freigegeben. Linux Mint 22.1 ist eine Version mit Langzeitunterstützung bis 2029 und bringt aktualisierte Software-Pakete, einige Verfeinerungen und viele neue Funktionen. Die Release Notes mit bekannten Problemen finden sich hier, die Installationsanleitung gibt es hier und die ISO-Dateien lassen sich hier downloaden.
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Linux Mint 22.1 scheint ein solides Update zu sein, besonders für Nutzer, die Wert auf Benutzerfreundlichkeit legen. Dennoch möchte ich anmerken, dass FreeBSD in vielen Aspekten eine interessante Alternative darstellt. Es bietet eine saubere Trennung zwischen Basisbetriebssystem und Anwendungen, ZFS als fortschrittliches Dateisystem und eine starke Stabilität, die es vor allem für Serverumgebungen und fortgeschrittene Nutzer attraktiv macht. Vielleicht wäre das auch einen Blick wert für diejenigen, die mehr Kontrolle und Flexibilität suchen. 😊
Wer als Anfänger Linux als Desktop-OS ausprobieren möchte ist mit Linux Mint, Ubuntu, Fedora oder SuSE schon auf dem richtigen Weg.
Nicht nur als Anfänger ist man mit Linux Mint immer gut Beraten, sondern auch als alter Linux Hase (Pinguin)
Ist der Text aus einer KI? Die fügt auch immer Emoji am Ende an bei Bing.
Bing-Ki-Prosa für Linux und BSD, herrlich!
Ist es. Der Account spammt hier in letzter Zeit alles mit KI generierten Werbetexten für FreeBSD voll. Keine Ahnung, was das soll.
"… eine interessante Alternative darstellt."
Was Benutzerfreundlichkeit betrifft eher nicht. Falls das FreeBSD Test-Video von Linx Guides auf Youtube inhaltlich noch aktuell ist, ist Otto-Normaluser schon bei der Installation komplett überfordert.
Die Release-Notes können keine einzige Verbesserung nennen – sie bestehen ausschließlich aus „Known Issues" und Workarounds für entdeckte Schwächen! Fehler, die ausgerechnet diejenigen treffen, die das Ganze erstmal in eine virtuellen Maschine testen wollen, sind wirklich abschreckend: Man soll dringend die 3D-Beschleunigung abschalten, weil es sonst zu Abstürzen mit bestimmten Anwendungen kommt, aber zugleich bloß nicht abschalten, weil es dann zu Abstürzen beim Abspielen von Multimedia kommt.
Der neue Soundserver „Pipelwire" führt bei vielen (kann ich bestätigen) zu Soundproblemen (warum hat man ihn dann eingeführt?), man soll dann versuchen, wieder zum alten „Pulseaudio" zurückzukehren. Und so weiter. Frickel Frickel.
Man kann MS immer wieder für seine fehlerhaften Updates kritisieren, aber Linux macht da wahrlich keine bessere Figur. Einziger Vorteil: Dort gibt es keine Zwangsupdates.
Pipewire ist mit wenigen Befehlen durch PulseAudio ersetzt, wenn nötig.
Für die Eigenarten bei VirtualBox und dessen Programmeinstellungen (3D Beschleunigung) kann ja wohl Linux Mint nix. Warum überhaupt sollte ich das Ganze in einer VM testen, wenn ich es nach dem Download als Livesystem ohnehin gefahrlos testen kann?
Und das "Und so weiter" in deinem Text ist nicht erklärt. Warum? Weil es keine Und-So-Weiter-Probleme gibt.
„Weil es keine Und-So-Weiter-Probleme gibt." – Wow, dass mir heute abend noch so ein Lacher geliefert würde, hätte ich echt nicht gedacht. Das ist leider die generelle Misere von Linux: Einer zeigt auf, wo es (nicht nur bei einem potentiellen Einsteiger) hakt, aber statt dass da ein Anreiz für Verbesserungen gesehen würde, reagiert die Gemeinde mit gekränkter Eitelkeit und streitet alles ab.
Schon wenn mir als „Known issue" in Aussicht gestellt wird, dass ich wegen eines schwachbrüstigen Grafiktreibers bereits beim Booten scheitern könnte und dann auf einen Kompatibilitätsmodus angewiesen wäre, lasse ich als Newbie doch lieber die Finger davon, bevor ich mir womöglich mein System zerschieße.
Und wie weit kann ich mit einem Live-System testen, in dem alle meine Einstellungen nur bis zum nächsten Start halten? Da kann man keine Software installieren. Bloß mal den Desktop anschauen ist was für Online-Redakteure, die schnell einen Wischiwaschi-Artikel raushauen wollen. Aber wenn man ernsthaft interessiert ist, dann geht „testen" tiefer.
Wenn ich alle Probleme und Enttäuschungen von Linux/Mint auflisten wollte, würde das den Rahmen hier sprengen. Und sowieso nichts bringen. Also lernt man diverse Linux-Schwächen kennen, merkt schnell, was damit tatsächlich geht und was alles nicht. Und weiß wieder, was man an seinem alten Windows hat. Eine neue Liebschaft wird das nicht.
Linux != Distribution – Sind zwei verschiedene Dinge.
@Günter Born: Den Titel des Beitrags würde ich von "Linux Mint 22.1 verfügbar" in "Linux Mint 22.1 LTE verfügbar" ändern. Unterstützung bis 2029 ist sehr nett.