Oracle: 20.000 Entlassungen stehen im Raum

Es gibt Berichte, die spekulieren, dass die Firma Oracle, die momentan kräftig in KI investieren, im Gegenzug 20.000 bis 30.000 Arbeitsplätze abbauen will. Auch der Verkauf des Healthcare-IT-Bereichs Cerner ist laut Gerüchten im Gespräch.

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Nur als Shorty, habe es hier gelesen. Oracle erwägt Berichten zufolge den Abbau von 20.000 bis 30.000 Arbeitsplätzen und möglicherweise den Verkauf seines Healthcare-IT-Bereichs Cerner, um seinen 300-Milliarden-Dollar-Vertrag mit OpenAI zu finanzieren.

Oracle Cerner im Jahr 2022 für 28 Milliarden Dollar gekauft um sich auf Gesundheitsdaten zu konzentrieren (siehe auch Links am Artikelende). Der Verkauf wäre nun eine erstaunliche Kehrtwende.

Die Investmentbank TD Cowen schätzt, so der oben verlinkte Tweet, dass allein für den OpenAI-Deal 156 Milliarden Dollar an Investitionen für GPUs und Infrastruktur erforderlich sind.

Die Credit Default Swap-Spreads von Oracle haben sich verdreifacht, was darauf hindeutet, dass die Wall Street ein erhöhtes Ausfallrisiko oder Liquiditätsengpässe sieht. Das Unternehmen verlangt Berichten zufolge nun 40 % Vorauszahlungen von Kunden, um den Cashflow zu sichern. US-Banken haben sich aus der Kreditvergabe für Oracle-bezogene Rechenzentrumsprojekte zurückgezogen.

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2 Antworten zu Oracle: 20.000 Entlassungen stehen im Raum

  1. Wolfgang sagt:

    Wenn die bei Oracle so knapp bei Kasse sind, wie wollen die denn dann die Übernahme von Warner Bros stemmen?
    Ist Larry Ellison doch nur Strohmann für saudisches Geld?

  2. Froschkönig sagt:

    "Healthcare" funktioniert halt unter Trump nicht. Aber von mir aus kann Oracle weg, die haben mehrfach verk ac kt, als sie das neue CPU-Lizenzmodell für ihre Datenbanken auf Virtualisierungsumgebungen durchgedrückt haben ("Du willst hier im Parkhaus mit deinem Auto parken, du musst Miete für alle Parkplätze bezahlen.") und als sie anfingen, für jede Java-Installation Lizenzkosten zu verlangen. Resultat war, jetzt nutzen alle Coretto, Terminun, MS-OpenJRE/JDK, … Und ich erinnere mich auch noch an das Linux-Copyright-Ding mit dem berühmten Koffer. Oracle ist unten durch, ist nicht schad drum.

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