Heute mal ein kurzer Blick auf die Frage: "Wie geht es eigentlich der kleinen elektronischen Patientenakte, liebevoll ePA genannt?" Wächst und gedeiht sie, oder liegt die ePA schon im Koma? Für Beides gilt wohl ein "Nein". Die aktive ePA 3.0-Nutzung liegt, großzügig gerundet, bei 4%. Und gesetzlich Versicherte der AOK Bayern sehen sich aktuell mit der Realität konfrontiert, dass ihre ePA gerade irrtümlich gelöscht wurde. Zeit, einen Blick auf die Gemengelage zu werfen, wobei ich das Ganze in zwei Teile untergeliedert habe.
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Um mir den Moderationsaufwand zu ersparen, empfehle ich eines der unter Websites verlinkten Angebote. Im Microsoft Answers-Forum bin ich gelegentlich noch als Moderator zu Windows-Themen unterwegs.
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So aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es ein riesiges Desaster. Microsoft investiert Milliarden US-Dollar in seine KI-Projekte und schiebt Copilot allen seinen Nutzern ungefragt unter. Aber in der Bilanz sieht es düster aus, ca. 450 Millionen Microsoft 365-Nutzer, wobei nur ganze 3 % dieser Nutzer für Copilot zahlen.
Microsoft will Administratoren (die für Januar geplante) Möglichkeit, externe Microsoft Teams-Nutzer per Microsoft Defender for Office 365 zu blockieren, nun ab Mitte Februar 2026 geben. Die Verwaltung soll dabei über das Defender Portal erfolgen, wo Administratoren festlegen können, ob Zugriffe erlaubt oder verboten sind. Das hat Microsoft bereits zum 24. Januar 2026 im Microsoft 365 Message Center bekannt gegeben.
Ich ziehe mal einige Meldungen der letzten Tage zu Sicherheitslücken und Cybervorfällen in einem Sammelbeitrag zusammen. So sind bei Substack Daten von 700.000 Nutzern abgeflossen. Ein Dienstleister von Flickr hat einen Cybervorfall. Der Online-Shop von Rofu (Spielwaren) steht einerseits in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, und hat zudem noch einen Cybervorfall mit Datenabfluss erlitten. Dormakaba baut unsichere Schlösser, Instagram und WhatsApp hatten Schwachstellen, die AOK Bayern hat mal alle ePAs gelöscht, die CDU betreibt wieder uralte Nextcloud-Server mit Sicherheitslücken, und so weiter. Hier ein Überblick, was mir so die Tage untergekommen ist.
Im Beitrag
Kurze Meldung für Administratoren und Nutzer von Exchange Online-Tenants, die EWS verwenden. Microsoft ist dabei, Exchange Web Services (EWS) in den Ruhestand zu schicken. Der Abschied war schon lange, seit 2018, angekündigt. Die Entwickler haben diesbezüglich gerade ihre Pläne bekannt gegeben. Ab Oktober 2026 beginnt der Abschied, der bis Anfang April 2027 dauern soll. Administratoren können während dieser sechs Monate festlegen, ob EWS verwendet wird.
Kurze Information für Blog-Leser die die Remote Desktop-Lösung Rustdesk einsetzen. Ein Blog-Leser hat mich darüber informiert (danke), dass deren Server "momentan" offline seien. Aussage war: "das beliebte opensource RAT (remote access tool) [ist momentan] down – laut Anbieter laufen seit ein paar Tagen Botangriffe". Das bezieht sich auf die Szenarien, in denen auf die Server von Rustdesk zugegriffen werden muss.
Kurze Information für die Administratoren unter der Leserschaft, die mit RDP Shortpath auf virtueller Azure-Desktops zugreifen müssen. Microsoft hat zum 4. Februar 2026 die allgemeine Verfügbarkeit von RDP Shortpath configuration für Windows bekannt gegeben. Hier einige Informationen dazu.
Kurzer Hinweis für Strato-Kunden. Bei deren E-Mail-Servern gibt es am heutigen 5. Februar 2026 wohl eine größere Störung, die den Abruf von E-Mails per IMAP betrifft.


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