{"id":11950,"date":"2012-10-18T02:58:00","date_gmt":"2012-10-18T00:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=11950"},"modified":"2024-06-30T15:44:36","modified_gmt":"2024-06-30T13:44:36","slug":"mastercard-vertickt-nutzerdaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/10\/18\/mastercard-vertickt-nutzerdaten\/","title":{"rendered":"Mastercard vertickt Nutzerdaten &hellip;"},"content":{"rendered":"<p>Google, Microsoft, Apple etc. wollen Kreditkarten als Zahlungsquelle, um K\u00e4ufe in deren Web-Shops zu bezahlen. Problem ist, dass solche Daten einerseits in fremde H\u00e4nde gelangen k\u00f6nnen. Das andere Problem: \u00dcber die per Kreditkarte abgewickelten K\u00e4ufe gelangt das Kreditkartenunternehmen an Informationen, was man als Kartenbesitzer so einkauft und zuk\u00fcnftig wohl einkaufen k\u00f6nnte. Und mit diesen K\u00e4uferdaten zum Einkaufsverhalten l\u00e4sst sich ggf. noch Geld machen, wenn man diese an Werbetreibende verkauft. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20140317023414\/http:\/\/www.wired.com:80\/business\/2012\/10\/amazon-next-advertising-giant\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier kommt Wired<\/a> mit einem Artikel, der einen Blick in die Zukunft des n\u00e4chsten \"Big Business\" wirft. Der Artikel beginnt mit:<\/p>\n<blockquote>\n<p>Facebook knows who your friends are. Google knows what you're interested in finding on the internet. Amazon knows what you've bought, and has a pretty good idea of what you might want to buy next.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>um dann festzustellen, dass Amazon durch das Wissen um Kundeneink\u00e4ufe in einer sehr guten Position sei und dieses Wissen an Werbetreibende gewinnbringend vermarkten k\u00f6nne. <\/p>\n<p>Was Amazon \u00fcber seine Kunden wei\u00df, gilt aber genau so gut f\u00fcr jeden anderen Dienstleister f\u00fcr Finanztransaktionen \u2013 speziell Kreditkartenunternehmen. Und so findet sich bei Wired noch ein <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20140215164509\/http:\/\/www.wired.com:80\/business\/2012\/10\/mastercard-data-mining-holidays\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">weiterer Artikel<\/a>, der es in sich hat. Dem Kreditkartenunternehmen MasterCard reicht es nicht, an den Transaktionskosten f\u00fcr Kreditkartenzahlungen zu verdienen. Vielmehr plant man nach einem Bericht der Financial Times, die 34 Milliarden j\u00e4hrlichen Transaktionen seiner Kunden auszuwerten und dann entsprechende Datens\u00e4tze \u00fcber spezielle Zielgruppen (z.B. Reisen, Gastgewerbe, Autos etc.) an interessierte Unternehmen aus der Werbebranche zu verticken. <\/p>\n<p>Auch heise.de hat's zwischenzeitlich in diesem <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/USA-Mastercard-wertet-Einkaeufe-fuer-Werbung-aus-1731775.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel aufgegriffen<\/a>. Die Auswertung ist laut heise.de zwar auf US-Kunden begrenzt. Zudem betont MasterCard, dass man keine individuellen Kundendaten weitergebe. Aber der Bericht best\u00e4tigt mal wieder: Wo Daten gesammelt werden, wecken diese vielf\u00e4ltige Begehrlichkeiten und werden dann auch ausgewertet. Wehret den zwischenzeitlich nicht mehr erkennbaren Anf\u00e4ngen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google, Microsoft, Apple etc. wollen Kreditkarten als Zahlungsquelle, um K\u00e4ufe in deren Web-Shops zu bezahlen. Problem ist, dass solche Daten einerseits in fremde H\u00e4nde gelangen k\u00f6nnen. 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