{"id":125233,"date":"2013-07-24T02:22:00","date_gmt":"2013-07-24T00:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=125233"},"modified":"2024-08-10T22:01:14","modified_gmt":"2024-08-10T20:01:14","slug":"den-fernseher-per-inakustik-stick-mit-dlna-nachrsten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/24\/den-fernseher-per-inakustik-stick-mit-dlna-nachrsten\/","title":{"rendered":"Den Fernseher per inakustik-Stick mit DLNA nachr&uuml;sten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160429115147\/http:\/\/u23.imgup.net\/DLNA1baf.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>Wer Multimediadaten (Fotos, Musik, Video) zwischen Smartphones, Tablet PCs, Desktops und TV-Ger\u00e4ten drahtlos per DLNA \u00fcbertragen m\u00f6chte, ist auf einen DLNA-f\u00e4higen Empf\u00e4nger angewiesen. Was aber tun, wenn das vorhanden TV-Ger\u00e4t kein SmartTV ist und mit DLNA wenig anzufangen wei\u00df? Ganz einfach: Man r\u00fcstet das Ger\u00e4t mit einem DLNA-Empf\u00e4nger aus \u2013 gibt es f\u00fcr kleines Geld und ist im Handumdrehen erledigt. Im Blog-Beitrag stelle ich eine L\u00f6sung vor.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/89ca63a1b3e04448af3a404965042b89\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>\u00dcber eine M\u00f6glichkeit, ein TV-Ger\u00e4t f\u00fcr Android zu ert\u00fcchtigen, stellt der TVPeCee Internet-TV &amp; HDMI-Stick dar. \u00dcber diesen hatte ich ja eine <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/08\/05\/tvpecee-android-fr-den-fernseher-nachrsten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">umfangreiche Artikelreihe<\/a> verfasst. Und es gibt die <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/06\/05\/meteorit-tv-box-mmb-525-sat-im-test-teil-3\/\">Meteorit TV-Box MMB-525.SAT<\/a> von Pearl, die ebenfalls Android auf einen normalen Fernseher bringt. Beide L\u00f6sungen werden per HDMI-Stecker an das TV-Ger\u00e4t gekoppelt und unterst\u00fctzen \u00fcber entsprechende Android-Apps auch DLNA.\u00a0 Ist zwar manchmal etwas Frickelei, aber es geht irgendwie.<\/p>\n<h3>Nachr\u00fcsten des TV-Ger\u00e4ts per DLNA-Receiver<\/h3>\n<p>Wer es etwas einfacher haben will, kann zu einem DLNA-Stick greifen. Dieser stellt einen DLNA-Empf\u00e4nger zur Verf\u00fcgung, der eigentlich nur per HDMI-Stecker an das TV-Ger\u00e4t anzuschlie\u00dfen ist. Schon kann es mit dem Streaming per DLNA losgehen. Durch Zufall bin ich k\u00fcrzlich gefragt worden, ob ich den <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20150531192912\/http:\/\/www.in-akustik.com\/de\/KuZ\/produkte\/artikel.asp?ref_no=00415100\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">inakustik DLNA Receiver HDMI-Stick<\/a> testen m\u00f6chte. Passte irgendwie, da ich mich mit DLNA auf verschiedenen Ger\u00e4ten befasse, aber keinen DLNA-f\u00e4higen Fernseher besitze. Also habe ich zugriffen und mir den inakustik DLNA Receiver zuschicken lassen. Das Teil gibt es bei verschiedenen Anbietern, u.a. bei Amazon (siehe Anzeige links), im Handel.<\/p>\n<h3>Der inakustik DLNA Receiver im Detail<\/h3>\n<p>Der inakustik DLNA-Receiver ist eine L\u00f6sung, die ein herstellerunabh\u00e4ngiges Nachr\u00fcsten von TV-Empf\u00e4ngern, Beamern, Monitoren etc. erm\u00f6glicht.\u00a0 Der DLNA-Receiver besitzt die Gr\u00f6\u00dfe eines USB-Sticks (ca. 62,5 x 22 x 9,5mm) und passt problemlos an die Geh\u00e4user\u00fcckseite eines TV-Ger\u00e4ts. Die Stromversorgung erfolgt per USB-Kabel. Hier ein Herstellerfoto, der in etwa die Originalgr\u00f6\u00dfe mit dem HDMI-Stecker darstellt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/yBJSEBI.jpg\" alt=\"\" width=\"281\" height=\"173\" \/>(Quelle: <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20150531192912\/http:\/\/www.in-akustik.com\/de\/KuZ\/produkte\/artikel.asp?ref_no=00415100\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">inakustik.de<\/a>)<\/p>\n<p>Der Stick wird in die HDMI-Buchse eines Ger\u00e4ts eingest\u00f6pselt und erm\u00f6glicht Bilder, Videos oder Musik von einem Smartphone, Tablet-PC oder Notebook drahtlos auf einen Flachbildfernseher bzw. ein TV-Ger\u00e4t zu \u00fcbertragen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/lizPh8A.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\nVorteile der L\u00f6sung sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Marken\u00fcbergreifender DLNA Standard<\/li>\n<li>Kompakter HDMI Stick<\/li>\n<li>WLAN build in<\/li>\n<li>Stromversorgung \u00fcber USB-Kabel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der DLNA-Receiver l\u00e4sst sich in den Modi \"Access Point\" oder \"Client Mode\" mit Einbindung in ein Netzwerk\u00a0 betreiben (da gehe ich im folgenden Artikel noch detailliert drauf ein). Die Konfiguration kann \u00fcber einen Webbrowser von beliebigen Endger\u00e4ten mit WiFi-Adapter erfolgen \u2013 auch das wird thematisiert).<\/p>\n<p>Der Hersteller gibt zudem an, dass der DLNA-Receiver kompatibel zu diversen anderen Herstellerl\u00f6sungen sei.<\/p>\n<ul>\n<li>Kompatibel zu Samsung <em><a href=\"http:\/\/www.chip.de\/downloads\/Samsung-AllShare_53625080.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AllShare<\/a><\/em><\/li>\n<li>Kompatibel zu HTC <em><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20171113072945\/http:\/\/www.htc.com:80\/de\/accessories\/htc-media-link-hd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Media Link<\/a><\/em><\/li>\n<li>Kompatibel zu Apple <em><a href=\"http:\/\/www.imediashare.tv\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">iMediaShare<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Zudem l\u00e4sst sich, laut Hersteller, mit Android Apps oder \u00fcber den Windows 7 Media Player 11 (oder h\u00f6her) auf den DLNA-Receiver streamen. Ich habe die Kompatibilit\u00e4t zu Samsung AllShare und HTC Media Link nicht getestet, aber Apps unter Android sowie den Windows Media Player in Windows 7, Windows 8.0 und 8.1 probiert und auch mein iPad 1 mit iOS 5 angeworfen.<\/p>\n<h3>Unboxing und ein erster Blick<\/h3>\n<p>Die Angaben auf den Webseiten eines Herstellers sind die eine Sache, wie es in Realit\u00e4t ausschaut, steht auf einem anderen Blatt. Von daher war ich ziemlich gespannt, was da wohl geliefert w\u00fcrde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/jQQ9W0C.jpg\" alt=\"\" width=\"417\" height=\"678\" \/><\/p>\n<p>In der gelieferten Verpackung war der Stick bereits zu erkennen. Nach dem Auspacken offenbarte sich der Lieferumfang: DLNA-HDMI-Stick, USB-zu-micro-USB-Kabel und ein kleines Booklet.\u00a0Mehr braucht's eigentlich auch nicht \u2013 lediglich beim Booklet h\u00e4tte ich mir f\u00fcr die Generation 50+ eine etwas gef\u00e4lligere Schriftgr\u00f6\u00dfe gew\u00fcnscht \u2013 selbst mit extra starker Lesebrille war der Text noch immer so klein (da wird, ohne R\u00fccksicht auf den Kunden, an Pfennigartikeln gespart). Eine PDF-Version des Booklets zum Download von der Herstellerseite habe ich \u00fcbrigens nicht gefunden. Sollte sich da etwas ergeben, reiche ich hier den Download-Link nach.<\/p>\n<h3>Installation: Klick und fertig \u2026<\/h3>\n<p>Eine wirkliche Installation ist eigentlich nicht erforderlich. Der DLNA-Receiver wird einfach in die HDMI-Buchse des Fernsehger\u00e4ts eingest\u00f6pselt \u2013 fertig. Zur Stromversorgung ist dann der microUSB-Stecker an die betreffende Buchse des Sticks einzust\u00f6pseln.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/WIiKRI3.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>In obigem Foto habe ich den DLNA-Receiver an meinen Flachbildschirm angeschlossen. Das Foto zeigt, dass es allerdings eng wird, sobald noch ein VGA-Stecker am Monitor angeschlossen ist \u2013 dann w\u00e4re der microUSB-Stecker im Weg (obwohl dieses Testszenario bei den meisten Nutzern wohl keine Rolle spielt).<\/p>\n<p>Das USB-Kabel l\u00e4sst sich mit dem A-Stecker in eine USB-Buchse des Fernsehers einst\u00f6pseln. Da an meinem Altger\u00e4t und am Flachbildschirm keine USB-Buchse vorhanden ist, habe ich beim Testen wahlweise die USB-Buchse meines PC oder (beim TV-Ger\u00e4t) einen USB-Netzstecker-Ladeger\u00e4t meines Smartphones verwendet.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430051345\/http:\/\/h55.imgup.net\/Setup14d9.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nachdem ich die Spannungsversorgung des DLNA-Sticks per USB-Kabel hergestellt und dann den Flachbildschirm auf den HDMI-Eingangsmodus umgestellt hatte, wurde ich nach wenigen Sekunden mit dem obigen Bild begr\u00fc\u00dft. Die Firmware des DLNA-Sticks hatte gebootet und meldet sich mit einigen Hinweisen zur Konfigurierung. So wurde die IP-Adresse bzw. die Konfigurationsseite, unter der der DLNA-Stick erreichbar ist, mit angegeben.<\/p>\n<h3>Mein erster Eindruck \u2026<\/h3>\n<p>Anschlie\u00dfend habe ich den Stick in Betrieb genommen und etwas mit experimentiert. Was mich begeistert: Es sind nur der Stick und das USB-Kabel zur Stromversorgung erforderlich \u2013 und die Inbetriebnahme ist mit wenigen Handgriffen m\u00f6glich \u2013 wenn man wei\u00df, wie es geht. Beim Streaming aus Windows oder per Android-App bin ich aber auf einige Punkte gesto\u00dfen, die ich in den folgenden Artikeln durchaus adressieren m\u00f6chte. Nichts gravierendes und mit der richtigen App klappt das DLNA-Streaming auch \u2013 da kommt schon Freude auf.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnen m\u00f6chte ich hier noch, dass der DLNA-Receiver-Stick gut handwarm wird. Ich w\u00fcrde den also nicht gerade mit dem TV-Ger\u00e4t so anordnen, dass die Wohnzimmergardine dr\u00fcber h\u00e4ngt und die W\u00e4rmeabfuhr behindert. Zudem empfiehlt sich aus Gr\u00fcnden der Energieeffizienz, die USB-Verbindung zu trennen, falls der DLNA-Receiver nicht verwendet wird. Wie die Inbetriebnahme konkret funktioniert und was es sonst so zu wissen gibt, beschreibe ich in den folgenden Artikeln der Linkliste.<\/p>\n<h3>Funktioniert das auch mit DVI?<\/h3>\n<p>Diese Frage kommt erwartungsgem\u00e4\u00df, weil viele Nutzer noch einen abgelegten Flachbildschirm mit DVI-Eingang haben. Ich habe daher einen kleinen Test gemacht \u2013 und einen <a href=\"http:\/\/www.pearl.de\/a-PX5037-1419.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HDMI-DVI-Adapter von Pearl<\/a> verwendet.<\/p>\n<p>Sah am Anfang auch sehr gut aus, als ich den DLNA-Receiver von der HDMI-Buchse abzog und dann per Adapter an die DVI-Buchse anst\u00f6pselte. Zum Gl\u00fcck kam ich noch auf die Idee, den DLNA-Adapter neu booten zu lassen \u2013 denn die HDMI-Spezifikationen sehen vor, dass die Wiedergabekette ausschlie\u00dflich zertifizierte Komponenten beinhaltet \u2013 das HDMI-Signal also beim Anschalten des DVI-Adapters deaktiviert werden musste. Beim Booten wurde dann meine \u00dcberlegung auch best\u00e4tigt. Es kommt zwar noch kurz der Boot-Screen des DLNA-Receivers auf dem Monitor zur Anzeige. Dann schaltet aber die integrierte HDMI-Pr\u00fcfung offenbar das Signal ab (es ist ja kein HDMI-Ger\u00e4t am Stick erkennbar). Folglich bleibt der Bildschirm schwarz. Ob es eventuell mit anderen HDMI-zu-DVI-Adaptern funktioniert, kann ich nicht beurteilen (nach der Theorie sollte es nicht funktionieren).<\/p>\n<p><strong>Artikelreihe<\/strong><br \/>\ni: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/23\/dlna-im-hands-on-experiment\/\">DLNA im hands-on-Experiment<\/a><br \/>\nii: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/24\/den-fernseher-per-inakustik-stick-mit-dlna-nachrsten\/\">Den Fernseher per inakustik-Stick mit DLNA nachr\u00fcsten<\/a><br \/>\niii: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/25\/konfiguration-und-einsatz-des-inakustik-dlna-sticks\/\">Konfiguration und Einsatz des inakustik-DLNA-Sticks<\/a><br \/>\niv: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/26\/dlna-streaming-in-windows\/\">DLNA-Streaming in Windows<\/a><br \/>\niv-a:\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/27\/dlna-streaming-in-windows-8-1-fr-apps-freigeben\/\">DLNA-Streaming in Windows 8.1 f\u00fcr Apps freigeben<\/a><br \/>\nv:\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/28\/dlna-streaming-unter-android\/\">DLNA-Streaming unter Android<\/a><br \/>\nvi:\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/29\/dlna-unter-ios-nutzen\/\">DLNA unter iOS nutzen<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel:<\/strong><br \/>\no1: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/21\/slim-port-was-ist-das-nun-schon-wieder\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Slim Port, was ist das nun schon wieder?<\/a><br \/>\no2: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/01\/03\/mhd-microusb-zu-hdmi-adapter-fr-smartphones\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MHL: microUSB-zu-HDMI-Adapter f\u00fcr Smartphones<\/a><br \/>\no3: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/22\/miracast-bei-windows-8-1\/\">Miracast bei Windows 8.1<\/a><br \/>\no4: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/05\/23\/dein-android-gert-als-dlna-server\/\">Dein Android Ger\u00e4t als DLNA-Server<\/a><br \/>\na5: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/05\/15\/galaxy-s4-als-dlna-server-fr-den-windows-media-player\/\">Galaxy S4 als DLNA-Server f\u00fcr den Windows Media Player<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer Multimediadaten (Fotos, Musik, Video) zwischen Smartphones, Tablet PCs, Desktops und TV-Ger\u00e4ten drahtlos per DLNA \u00fcbertragen m\u00f6chte, ist auf einen DLNA-f\u00e4higen Empf\u00e4nger angewiesen. 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