{"id":125266,"date":"2013-07-25T01:07:00","date_gmt":"2013-07-24T23:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=125266"},"modified":"2021-02-08T19:12:32","modified_gmt":"2021-02-08T18:12:32","slug":"konfiguration-und-einsatz-des-inakustik-dlna-sticks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/25\/konfiguration-und-einsatz-des-inakustik-dlna-sticks\/","title":{"rendered":"Konfiguration und Einsatz des inakustik DLNA-Sticks"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160429115147\/http:\/\/u23.imgup.net\/DLNA1baf.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>In <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/24\/den-fernseher-per-inakustik-stick-mit-dlna-nachrsten\/\">diesem Beitrag<\/a> hatte ich ja den inakustik DLNA-Stick\u00a0 vorgestellt. Dieser verwandelt einen handels\u00fcblichen TV-Empf\u00e4nger mit HDMI-Buchse in ein DLNA-f\u00e4higes Ger\u00e4t. Nachfolgend zeige ich, wie der DLNA-Stick in Betrieb genommen wird. Dabei gehe ich auch auf einige Fallen ein, in die ein unbedarfter Anwender laufen kann.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/c2d58186173f47ce8d12b01ec907499a\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Die f\u00fcr mich spannende Frage war: Wie komme ich mit meinen Streaming-L\u00f6sungen (DLNA-Server) auf den DLNA-Stick und wie wird das Teil konfiguriert. Ich hatte mir im Vorfeld wenig Gedanken drum gemacht und aus der doch recht klein gedruckten Bedienungsanleitung wurde ich auch nicht sofort schlau \u2013 also war \"hands-on\" angesagt. Und sobald ich das Denken eingeschaltet hatte, wurden mir auch schrittweise einige beobachtete Effekte klar.<\/p>\n<p>Um Euch eventuell das Einrichten zu erleichtern, beschreibe ich hier die Ans\u00e4tze und m\u00f6glichen Probleme etwas dedizierter. Falls das alles bekannt ist, k\u00f6nnt ihr die betreffenden Abschnitte ja \u00fcberspringen.<\/p>\n<h3>Der DLNA-Stick als Access Point<\/h3>\n<p>Im Werksauslieferungszustand wird der DLNA-Stick im Hotspot-Modus als Access Point betrieben. Das hei\u00dft, sobald Sie den Stick in die HDMI-Buchse einst\u00f6pseln und die Stromversorgung \u00fcber das USB-Kabel herstellen, bootet die Firmware des Sticks und spannt ein WiFi-Netzwerk als Access Point auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430042723\/http:\/\/t00.imgup.net\/InAkustikS792f.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n(Quelle: <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20150531192912\/http:\/\/www.in-akustik.com\/de\/KuZ\/produkte\/artikel.asp?ref_no=00415100\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">inakustik.de<\/a>)<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ist der DLNA-Receiver bereits arbeitsbereit und kann Streams empfangen bzw. wiedergeben. Auf dem angeschlossenen Bildschirm kommt dann noch die Anzeige, wie man auf den DLNA-Stick zugreifen k\u00f6nnen soll \u2013 dies ist f\u00fcr Konfigurations\u00e4nderungen, zur Absicherung oder zur Umstellung des Operationsmodus erforderlich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430051345\/http:\/\/h55.imgup.net\/Setup14d9.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430051345\/http:\/\/h55.imgup.net\/Setup14d9.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der DLNA-Stick soll sich mit <em>in-akustik DLNA [c5Va] <\/em>im sogenannten \"Open mode\" im Netzwerk melden. \u00dcber diesen Namen l\u00e4sst sich von Ger\u00e4ten auf die DLNA-Rendering-Funktionen des Stick zugreifen. Und die Setup-Seite ist, laut Bildschirmanzeige, \u00fcber die Webseite mit der <em>192.168.10.100 <\/em>abrufbar. Waren erst einmal spanische D\u00f6rfer f\u00fcr mich und die Bedienungsanleitung half (trotz extra starker Brille) auch nicht beim ad-hoc-Durchblick.<\/p>\n<h3>Wie komme ich an die Einstellungen heran<\/h3>\n<p>Also habe ich den Monitor fix auf die DVI-Schnittstelle umgestellt, unter Windows einen Browser gestartet, die IP-Adresse eingetippt und mir richtig in's Knie geschossen. Der Ansatz konnte nie funktionieren, da mein Rechner per LAN am WiFi-Router hing, der DLNA-Stick aber im Access Point-Modus mit eigenem Funknetzwerk werkelte.<\/p>\n<p>Also habe ich mir ein Android-Smartphone bzw. ein Android-Tablet, welches zum Testen auf meinem Schreibtisch stand, geschnappt und einen Kurztest versucht. Beim ersten Ansatz wurde das simvalley SP-140 von Pearl verwendet. Damit bin ich gescheitert, da ich zwar den Hinweis bekam, dass der Server kontaktiert sei \u2013 aber dann trat ein Timeout auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430040309\/http:\/\/o44.imgup.net\/connect014f59.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ich habe dann ein anderes Android-Ger\u00e4t (Touchlet SX7) genommen und konnte ad-hoc auf die Konfigurationsseite zugreifen. Sp\u00e4ter habe ich noch einen zweiten Test mit dem simvalley SP-140 unternommen. Im Stock-Browser l\u00e4sst sich der Konfigurationsserver nicht \u00fcber die IP-Adresse 192.168.10.100 abrufen. Beim Google Chrome-Browser funktionierte das Ganze dagegen einwandfrei. Keine Ahnung, was da klemmt.<\/p>\n<blockquote><p>Anmerkung: Bei sp\u00e4teren Versuchen hatte ich diesen Timeout auch beim Touchlet SX7, wenn die WiFi-Verbindung zwar stand, aber l\u00e4ngere Zeit keine Eingaben in den Formularen vorgenommen wurden (siehe auch folgenden Screenshot). Dann empfiehlt es sich, den DLNA-Stick durch kurzes Abst\u00f6pseln des USB-Kabels zur\u00fcckzusetzen. Anschlie\u00dfend muss im Android-Ger\u00e4t die WLAN-Verbindung neu zum Stick aufgebaut werden. Kontrollieren Sie auch am TV-Screen, ob der DLNA-Stick m\u00f6glicherweise bereits im \"Client Mode\" l\u00e4uft \u2013 ist mir passiert \u2013 und dann unter neuer IP-Adresse arbeitet. Diese IP-Adresse wird vom DHCP-Server des WLAN-Routers zugewiesen und sollte vom DLNA-Stick angezeigt werden.<\/p><\/blockquote>\n<h3>So geht's Schritt-f\u00fcr-Schritt<\/h3>\n<p>F\u00fcr Leser, die nicht ganz so fit sind, hier die Vorgehensweise, wie man auf die Konfigurationsseiten des DLNA-Sticks zugreifen kann. Direkt nach dem Start des DLNA-Sticks verwendet man ein Ger\u00e4t, welches eine WiFi-Verbindung aufnehmen kann (ich habe das Touchlet SX7-Android-Tablet verwendet).<\/p>\n<p>Als erstes ist eine WLAN-Verbindung mit dem DLNA-Stick mit dem gew\u00fcnschten Ger\u00e4t herzustellen. Unter Android geht man dazu auf das Symbol <em>Einstellungen <\/em>und w\u00e4hlt in der Einstellungsseite die Kategorie <em>WLAN<\/em>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430052948\/http:\/\/w82.imgup.net\/connect020f56.jpg\" alt=\"\" width=\"516\" height=\"293\" \/><\/p>\n<p>Jetzt sollte das Drahtlosnetzwerk des DLNA-Sticks mit der SSID <em>in-akustik DLNA [c5Ya] <\/em>auftauchen \u2013 notfalls nach Funknetzwerken scannen lassen. Ist das Netzwerk gefunden, stellen Sie eine Verbindung mit dem Adapter her.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430051214\/http:\/\/r33.imgup.net\/connect032589.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"339\" \/><\/p>\n<p>In obigem Screenshot ist das Android-Ger\u00e4t mit dem <em>in-akustik<\/em> DLNA-Netzwerk verbunden und damit zum Streamen per DLNA bereit. Am Screenshot erkennt man \u00fcbrigens auch, dass die WiFi-Verbindung ungesichert ist, d.h. jedes Ger\u00e4t auf das Funknetzwerk Zugriff erh\u00e4lt.<\/p>\n<h3>Den DLNA-Stick konfigurieren \u2026<\/h3>\n<p>Sobald die WiFi-Verbindung zum DLNA-Stick steht, l\u00e4sst sich auch die Konfigurationsseite abrufen. Hierzu starten Sie den Browser des betreffenden Ger\u00e4ts (Smartphone, Tablet PC) und tippen in dessen Adressfeld die IP-Adresse <em>192.168.10.100 <\/em>ein. Sobald die URL abgerufen wird, sollte sich der Konfigurationsserver des DLNA-Sticks mit folgendem Formular melden. In der unteren Gruppe \"AP Settings\" sind die Felder mit dem SSID-Netzwerknamen (<em>in-akustik DLNA [c5Ya]<\/em>) und den Kennw\u00f6rtern sichtbar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430040711\/http:\/\/b60.imgup.net\/connect04fc0a.jpg\" alt=\"\" width=\"507\" height=\"618\" \/><\/p>\n<p>Als Sprache belassen Sie die Einstellung auf \"English\", da die Alternative chinesisch oder japanisch w\u00e4re, was Durchschnitts-Mitteleurop\u00e4er vermutlich etwas \u00fcberfordert (selbst nach mehreren Arbeitsaufenthalten in Japan tue ich mir das nicht an). Die Schaltfl\u00e4che <em>Datei ausw\u00e4hlen <\/em>erm\u00f6glicht Ihnen ein ggf. vorhandenes Firmwareupgrade per WiFi-Verbindung zu laden und dann ein System-Upgrade durchzuf\u00fchren. Bisher ist mir aber kein Firmware-Update bekannt.<\/p>\n<p>Standardm\u00e4\u00dfig ist die WiFi-Verbindung zum DLNA-Stick ungesichert, so dass sich Jeder, im Prinzip, Zugriff verschaffen kann. Das ist erst mal kein Problem, da auf dem HDMI-DLNA-Stick und auf dem TV-Ger\u00e4t ja keine Daten abgegriffen werden k\u00f6nnen (ob eine WLAN-Verbindung von Ger\u00e4ten untereinander m\u00f6glich ist, habe ich nicht getestet).<\/p>\n<p>Einziges Problem: Falls in der Nachbarschaft aber jemand den gleichen DLNA-Stick betreibt, k\u00f6nnte es zu Kollisionen kommen. Abhilfe schafft dann, den AP-Namen von <em>in-akustik DLNA [c5Ya]<\/em> in einen anderen Begriff zu \u00e4ndern und ggf. \u00fcber die beiden Felder <em>Password <\/em>und <em>Confirm <\/em>ein Kennwort einzugeben und per OK-Schaltfl\u00e4che zu best\u00e4tigen. Dann sind nur noch Zugriffe per WLAN m\u00f6glich, wenn der betreffende Benutzer des als DLNA-Client fungierenden Ger\u00e4ts dieses Kennwort kennt.<\/p>\n<blockquote dir=\"ltr\" style=\"margin-right: 0px;\">\n<p style=\"background-color: #e0ffff;\"><strong>Achtung:<\/strong> Das Setzen eines Passworts f\u00fcr den Access Point ist aber mit gewissen Risiken verbunden. Vergessen Sie diesen Netzwerkschl\u00fcssel oder geht etwas schief und es ist ein anderes Kennwort eingetragen als Sie notiert haben, ist \"Schicht im Schacht\". Dann haben Sie den DLNA-Stick \"gebrickt\" und k\u00f6nnen nicht mehr darauf zugreifen. Es gibt derzeit keine mir bekannte M\u00f6glichkeit, eine Art Factory Reset durchzuf\u00fchren. Ich habe mit den deutschen Produktverantwortlichen gesprochen und auf diesen Umstand hingewiesen. M\u00f6glicherweise gibt es demn\u00e4chst eine Variante des DLNA-Sticks, wo ein Reset m\u00f6glich ist.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h3>Den DLNA-Stick auf den Client-Mode umstellen<\/h3>\n<p>Statt sich dem Risiko eine vergessenen Zugangskennworts f\u00fcr das eigene WLAN des DLNA-Sticks auszusetzen, aber trotzdem eine abgesicherte Verbindung zu verwenden, gibt es eine Alternative. Betreiben Sie einen WLAN-Router, schalten Sie den DLNA-Stick einfach in den sogenannten \"Client-Mode\" um. Dann nimmt der DLNA-Stick Verbindung mit dem WLAN-Router auf und ist anschlie\u00dfend im lokalen Netzwerk \u00fcber die DLNA-Adresse und der Konfigurationsserver \u00fcber die oben erw\u00e4hnte IP-Adresse erreichbar.<\/p>\n<p>1. Gehen Sie, wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben vor, und verbinden Sie sich mit der Konfigurationsseite des DLNA-Sticks. In der Kategorie <em>WLAN-Networks <\/em>sollte auch der SSID-Netzwerkname ihres WLAN-Routers auftauchen (in obigem Screenshot ist dies der Name \"Orion\").<\/p>\n<p>2. W\u00e4hlen Sie den betreffenden Namen per Maus oder Antippen am Touchscreen aus, um zu folgendem Konfigurationsdialog zu gelangen. Dort sollten der WLAN-Name und die Verschl\u00fcsselungsmethode des WiFi-Netzwerks eingeblendet werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430041338\/http:\/\/e18.imgup.net\/connect05722b.jpg\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"508\" \/><\/p>\n<p>3. Best\u00e4tigen Sie die Schaltfl\u00e4che <em>Connect <\/em>und geben Sie im angezeigten Folgedialogfeld (sofern dieses erscheint) den Netzwerk-Zugangsschl\u00fcssel ein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430055210\/http:\/\/y73.imgup.net\/connect0894bd.jpg\" alt=\"\" width=\"421\" height=\"747\" \/><\/p>\n<p>Dann reicht das Antippen der <em>Connect<\/em>-Schaltfl\u00e4che, um den DLNA-Stick in den Client-Mode umzuschalten, so da er sich mit dem WLAN-Router verbinden kann. Anschlie\u00dfend ist der DLNA-Stick \u00fcber das WiFi-Netzwerk des WLAN-Routers erreichbar \u2013 der Access Point ist anschlie\u00dfend deaktiviert.<\/p>\n<h3>Fallstricke und Kritik<\/h3>\n<p>An dieser Stelle m\u00f6chte ich noch einige Hinweise geben und auch etwas Kritik anbringen. Es ist mir klar, das die Entwickler der Firmware an die technischen Randbedingungen gebunden sind und auf dem Mikrocontroller auch keine hochtrabende GUI implementieren k\u00f6nnen. Aber die Umstellung auf den Client Mode bietet einige Fallen, die unbedarfte Benutzer ins Boxhorn jagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einmal empfinde ich die Anwahl des Optionsfelds f\u00fcr das gew\u00fcnschte WiFi-Netzwerk im Webformular der Konfigurationsseite bei Touchger\u00e4ten mehr als fieselig. Ich brauchte immer zig Ans\u00e4tze, bis das Antippen des Optionsfelds irgend etwas bewirkte. Obiger Screenshot zeigt sogar, dass der gesamte Begriff markiert wurde \u2013 und trotzdem dauerte es, bis das eingeblendete Dialogfeld zur Eingabe des Netzwerkschl\u00fcssels erschien. Keine Ahnung, ob der Browser so unpr\u00e4zise reagiert oder der Server im DLNA-Stick so langsam arbeitet \u2013 sch\u00f6n ist das jedenfalls nicht und macht an einem Smartphone z.B. auch keine wirkliche Freude.<\/p>\n<p>Sobald der g\u00fcltige Netzwerkschl\u00fcssel eingegeben wurde, lauert die n\u00e4chste Falle. Du tippst im Formular (letzter Screenshot) deinen WPA2-Schl\u00fcssel ein und best\u00e4tigst die <em>Connect<\/em>-Schaltfl\u00e4che. Wenn der DLNA-Stick sich erfolgreich mit dem WiFi-Netzwerk des Routers verbinden kann, muss er die alte Verbindung zum Browser mit der Konfigurationsseite nat\u00fcrlich trennen. Das geht technisch nicht anders. Wenn es gut l\u00e4uft, merkt das Client-Betriebssystem dies und versucht das n\u00e4chste erreichbare WiFi-Netzwerk zur Verbindungsaufnahme zu erreichen. Kann eine Verbindung hergestellt werden, w\u00e4ren die Konfigurationsseiten \u00fcber die dann auf dem TV-Ger\u00e4t angegebene IP zu erreichen.<\/p>\n<p>Beim Schreiben dieses Blog-Beitrags habe ich versucht, den Client-Modus einzuschalten. Sind die Zugangsdaten noch bekannt, schaltet der DLNA-Stick sofort um, ohne einen Schl\u00fcssel abzufragen. Ist technisch logisch, aber der Benutzer sitzt wie der Ochs vorm Berg und wundert sich, dass sich am Browser nichts mehr tut. Ich musste mir bei jedem Schritt ins Ged\u00e4chtnis rufen, welcher Modus vorherrscht und \u00fcber welche IP-Adresse ich die Konfigurationsseite erreichen kann. Ich habe dann \u00fcberm\u00fctigerweise noch die alte WiFi-Verbindung unter Android l\u00f6schen lassen und dann ging erst einmal gar nichts mehr.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430051214\/http:\/\/g85.imgup.net\/connect0983d2.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"621\" \/><\/p>\n<p>Nachdem ich den DLNA-Stick vom Strom getrennt und neu gestartet hatte, konnte ich \u00fcber die IP-Adresse 192.168.10.100 (die am TV angezeigt wurde) auf die Konfigurationsseite zugreifen. Dann habe ich die oben beschriebenen Schritte ausgef\u00fchrt \u2013 schien auch ganz erfolgreich zu sein, aber pl\u00f6tzlich hatte ich auf dem Android-Ger\u00e4t den im obigen Screenshot gezeigten Fehler.<\/p>\n<p>Das ist nat\u00fcrlich Mist \u2013 wenn es auch technisch erkl\u00e4rbar ist. Die Firmware des DLNA-Sticks nimmt mittels des Netzwerkschl\u00fcssels Verbindung zum WiFi-Netzwerk des Routers auf und muss den Access Point-Modus nat\u00fcrlich beenden. Dabei wird auch die Verbindung zum Client, auf dem gerade die Konfigurierung erfolgt, getrennt. Folglich sendet der Browser die obige Fehlerseite.<\/p>\n<p>Besser h\u00e4tte ich daher gefunden, wenn man in der Firmware das Konfigurationsformular etwas touch-freundlicher gestaltet h\u00e4tte (z.B. Kontrollk\u00e4stchen zur Auswahl des WiFi-Netzwerks und eine gr\u00f6\u00dfere grafische Schaltfl\u00e4che zum Aufruf der Konfigurierseite mit der Abfrage des Netzwerkschl\u00fcssels \u2013 oder man verwendet Hyperlinks mit den Netzwerknamen, da der Browser automatisch bei Anwahl eines Hyperlinks zu einer Folgeseite verzweigt). Vor der Verbindungsumschaltung oder in der Konfigurationsseite w\u00e4re ein Hinweis, dass die aktuelle Verbindung zum Browser getrennt wird und man nur noch \u00fcber die neu zugewiesene IP-Adresse auf die Konfigurationsseiten zugreifen kann, sicherlich hilfreich gewesen. Wenn die Zugangsdaten falsch sind, gibt es vermutlich auch das Problem, dass die WiFi-Verbindung zum Client bereits getrennt ist, d.h. die Firmware kann anschlie\u00dfend keine Fehlermeldung an die alte Browserverbindung senden.<\/p>\n<p>Im konkreten Fall hatte ich die Situation, dass ich \u00fcber die IP-Adresse 192.168.10.100 nicht mehr auf die Konfigurationsseite zugreifen konnte, der DLNA-Stick aber auch nicht im WiFi-Netzwerk des Routers zugreifbar war. Ich habe dann folgendes probiert:<\/p>\n<ul>\n<li>Als erstes habe ich in den WLAN-Einstellungen des Android-Ger\u00e4ts nachgesehen, ob der Access Point (AP) des DLNA-Sticks noch vorhanden war. Das war zwar der Fall, aber der AP wurde als nicht erreichbar angegeben \u2013 ich hatte nur die M\u00f6glichkeit, diese Verbindung \u00fcber \"Vergessen\" l\u00f6schen zu lassen. Der Access Point war also abgeschaltet (kontrolliert habe ich das Ganze auf mehreren Android-Ger\u00e4ten).<\/li>\n<li>Dann habe ich meinen Monitor auf die TV-Anzeige des DLNA-Sticks umgestellt, um die Anzeige zu kontrollieren. Dort wurde mir angezeigt, dass ich den Stick \u00fcber die IP-Adresse 192.168.10.100 erreichen k\u00f6nnen soll. Das konnte aber definitiv nicht stimmen, da der Access Point ja deaktiviert war.<\/li>\n<li>Anschlie\u00dfend habe ich unter Android eine WLAN-Verbindung zum Router hergestellt und dort die verbundenen WLAN-Ger\u00e4te inspiziert. \u00dcber deren IP-Adressen konnte ich den Konfigurationsserver des DLNA-Sticks auch nicht erreichen. Der folgende Screenshot zeigt, wie die Konfigurationsseite eines WLAN-Routers (hier FRITZ!Box 7170) mit den bekannten WLAN-Ger\u00e4ten aussehen kann. Ich habe die betreffende Verbindung bei einem korrekt eingebundenen DLNA-Receiver mit einem roten Pfeil markiert (im konkreten Fall war die Verbindung nicht zu finden).<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430044329\/http:\/\/j51.imgup.net\/connect10bf55.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430044329\/http:\/\/j51.imgup.net\/connect10bf55.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/p>\n<p>An dieser Stelle war ich etwas genervt und habe den DLNA-Stick mehrfach kurz von der USB-Stromversorgung getrennt. Half aber nicht \u2013 erst als ich den DLNA-Stick f\u00fcr ca. 20 Sekunden stromlos machte, konnte ich wieder per Android-Ger\u00e4t eine WiFi-Verbindung zum Access Point mit dem AP-Namen <em>in-akustik DLNA [c5Ya]<\/em> herstellen, die Konfigurationsseite \u00fcber die IP-Adresse 192.168.10.100 aufrufen und die WiFi-Zugangsdaten des WLAN-Routers angeben. Dann erschien eine Seite, um ein Medium hochzuladen und der TV-Bildschirm zeigte auch die korrekte IP-Adresse des Routers an. Anschlie\u00dfend konnte ich von meiner Windows-Maschine im Browser (per LAN) auf die Konfigurationsseite des DLNA-Sticks zugreifen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160430051600\/http:\/\/n35.imgup.net\/connect077738.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Keine Ahnung, was bei den ersten Versuchen falsch gelaufen ist. Ich habe die Ans\u00e4tze hier so detailliert beschrieben, da ich davon ausgehe, dass auch andere Benutzer in diese Fallen laufen und m\u00f6glicherweise nicht so genau wissen, warum pl\u00f6tzlich eine Verbindung nicht mehr (wie im Booklet zum Stick beschrieben) genutzt werden kann.<\/p>\n<h3>Abschlie\u00dfende Bemerkungen \u2026<\/h3>\n<p>Die Ausf\u00fchrungen im letzten Abschnitt h\u00f6ren sich auch an, als ob das alles wahnsinnig kompliziert und fehlertr\u00e4chtig sei. Im Prinzip k\u00f6nnen Sie aber den DLNA-Receiver an das TV-Ger\u00e4t anst\u00f6pseln und dann die Medieninhalte ungesichert an den DLNA-Empf\u00e4nger \u00fcbertragen. Es ist lediglich eine Verbindung zum vom DLNA-Receiver aufgespannten Access Point aufzubauen.<\/p>\n<p>Wer eine abgesicherte Verbindung ben\u00f6tigt, braucht aber entweder einen Netzwerkschl\u00fcssel oder bindet den DLNA-Receiver mit den obigen Ans\u00e4tzen in ein lokales WLAN ein. Hier muss man aber sehen, dass diese Konfiguration ja nur einmalig auszuf\u00fchren ist. Und wer dort strukturiert vorgeht, um den DLNA-Stick in sein WiFi-Netzwerk einzubinden, sollte auch erfolgreich sein. Ich habe es zwei Mal hinbekommen, dabei aber die obigen Schlenker beim Schreiben dieses Blog-Artikels kennen gelernt. Erkl\u00e4rt auch, warum ich beim ersten Kurztest \u00f6fters keine WLAN-Verbindung zum Stick hatte.<\/p>\n<blockquote><p>Es ist auch nicht so, dass ich das Konzept als \"Mist\" ausf\u00fchren k\u00f6nnte. Mir sind die technischen Zusammenh\u00e4nge klar. Im Sinne eines \"foolproof\" Konzepts f\u00fcr Anwender w\u00e4re aber ein \u00dcberdenken der Produktkonzeption sinnvoll. Es ist zwar gut 30 Jahre her, seit ich Mikrocontroller in Assembler programmiert habe. Keine Ahnung, ob man heute auch noch mit jedem Bit geizen muss. Aber ich h\u00e4tte den Entwicklern bei inakustik empfohlen, den DLNA-Stick per Firmware mit einer USB-Kommunikationsschnittstelle zu versehen. Dann k\u00f6nnte der Anwender unter Windows im Browser komfortabel die Einbindung in seine WLAN-Infrastruktur vornehmen, ohne mit Verbindungsabbr\u00fcchen und wechselnden WLAN-Zugangspunkten konfrontiert zu sein. \u00dcber eine solche Schnittstelle w\u00e4re sicher auch eine M\u00f6glichkeit zum Zur\u00fccksetzen eines vergessenen WLAN-AP-Zugangsschl\u00fcssels implementierbar.<\/p><\/blockquote>\n<p>In den n\u00e4chsten Beitr\u00e4gen gehe ich auf die Frage ein, wie sich Medieninhalte (Foto, Musik und Video) auf den DLNA-Stick streamen lassen. Dabei behandele ich Windows, Android und iOS.<\/p>\n<p><strong>Artikelreihe<\/strong><br \/>\ni: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/23\/dlna-im-hands-on-experiment\/\">DLNA im hands-on-Experiment<\/a><br \/>\nii: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/24\/den-fernseher-per-inakustik-stick-mit-dlna-nachrsten\/\">Den Fernseher per inakustik-Stick mit DLNA nachr\u00fcsten<\/a><br \/>\niii: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/25\/konfiguration-und-einsatz-des-inakustik-dlna-sticks\/\">Konfiguration und Einsatz des inakustik-DLNA-Sticks<\/a><br \/>\niv: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/26\/dlna-streaming-in-windows\/\">DLNA-Streaming in Windows<\/a><br \/>\niv-a:\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/27\/dlna-streaming-in-windows-8-1-fr-apps-freigeben\/\">DLNA-Streaming in Windows 8.1 f\u00fcr Apps freigeben<\/a><br \/>\nv:\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/28\/dlna-streaming-unter-android\/\">DLNA-Streaming unter Android<\/a><br \/>\nvi:\u00a0<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/29\/dlna-unter-ios-nutzen\/\">DLNA unter iOS nutzen<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel:<\/strong><br \/>\no1: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/21\/slim-port-was-ist-das-nun-schon-wieder\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Slim Port, was ist das nun schon wieder?<\/a><br \/>\no2: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/01\/03\/mhd-microusb-zu-hdmi-adapter-fr-smartphones\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MHL: microUSB-zu-HDMI-Adapter f\u00fcr Smartphones<\/a><br \/>\no3: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/22\/miracast-bei-windows-8-1\/\">Miracast bei Windows 8.1<\/a><br \/>\no4: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/05\/23\/dein-android-gert-als-dlna-server\/\">Dein Android Ger\u00e4t als DLNA-Server<\/a><br \/>\na5: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/05\/15\/galaxy-s4-als-dlna-server-fr-den-windows-media-player\/\">Galaxy S4 als DLNA-Server f\u00fcr den Windows Media Player<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Beitrag hatte ich ja den inakustik DLNA-Stick\u00a0 vorgestellt. Dieser verwandelt einen handels\u00fcblichen TV-Empf\u00e4nger mit HDMI-Buchse in ein DLNA-f\u00e4higes Ger\u00e4t. Nachfolgend zeige ich, wie der DLNA-Stick in Betrieb genommen wird. Dabei gehe ich auch auf einige Fallen ein, in &hellip; <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/25\/konfiguration-und-einsatz-des-inakustik-dlna-sticks\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[731],"tags":[4308,2797,2872,4325],"class_list":["post-125266","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gerate","tag-android","tag-dlna","tag-smarttv","tag-windows"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125266","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=125266"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125266\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=125266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=125266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=125266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}