{"id":142845,"date":"2013-09-21T20:23:07","date_gmt":"2013-09-21T18:23:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=142845"},"modified":"2017-05-28T19:28:30","modified_gmt":"2017-05-28T17:28:30","slug":"nutzer-verklagen-linkedin-wegen-nutzung-ihrer-kontaktdaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/09\/21\/nutzer-verklagen-linkedin-wegen-nutzung-ihrer-kontaktdaten\/","title":{"rendered":"Nutzer verklagen LinkedIn wegen Nutzung ihrer Kontaktdaten"},"content":{"rendered":"<p>Habt ihr auch schon Mails der Art \"Einladung in mein Netzwerk bei LinedIn\" bekommen, die vorgeblich im Namen eines LinkedIn-Nutzers versandt wurden? Normalerweise geht man davon aus, dass der Benutzer diese Einladungen auch verschickt hat. Muss aber nicht sein \u2013 im Sinne von \"ich will euer bestes\" (n\u00e4mlich eure Kontakte), gibt es den Verdacht, dass sich LinedIn ungefragt den Kontaktdaten seiner Benutzer f\u00fcr Werbezwecke bem\u00e4chtigt. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p> Jedenfalls <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20141228051952\/http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2013-09-20\/linkedin-customers-say-company-hacked-their-e-mail-address-books.html\" target=\"_blank\">berichtet Bloomberg hier<\/a> von einer Klage, die von LinedIn-Benutzern in den USA gegen das Unternehmen LinkedIn erhoben wurde. In der Klage wird behauptet, LinkedIn habe ich in die E-Mail-Konten seiner Nutzer \"eingehackt\", dort die Adressb\u00fccher ausgewertet und die Kontaktadressen benutzt, um Werbung zuzusenden. Ziel der Klage ist es, diese Praxis (die man auch schon Facebook vorgeworfen hat) gerichtlich verbieten zu lassen. Laut Kl\u00e4ger enth\u00e4lt die LinkedIn-Website hunderte von Beschwerden \u00fcber diese Praxis. <\/p>\n<p>LinkedIn gibt selbst an, 238 Millionen Mitglieder zu haben \u2013 davon viele F\u00fchrungskr\u00e4fte aus den Top-500-Fortune-Unternehmen. Und LinkedIn setzt stark auf Wachstum durch Werbung neuer Kunden \u2013 wozu offenbar auch Kontakte bisheriger Nutzer angemailt und mit Informationen \u00fcber die Dienstleistungen des Unternehmens informiert wurden. Ein Nutzer gibt in einer E-Mail an LinkedIn an, dass 200 seiner Kontakte, darunter l\u00e4ngst verflossene Freundinnen, in seinem Namen angemailt wurden. Mit manchen Personen habe er seit mehr als 10 Jahren keinen Kontakt mehr gehabt. Und in der Klage wird ausgef\u00fchrt, dass ein bestehender LinkedIn-Benutzer keine M\u00f6glichkeit habe, diese Praxis des Zugriffs auf externe E-Mail-Konten mit deren Adressdaten zu stoppen. <\/p>\n<p>Unternehmenssprecher Doug Madey weist die Klage als unbegr\u00fcndet zur\u00fcck. Der oben erw\u00e4hnte Anwender erhielt von LinkedIn die Antwort, dass er offenbar die Standard-Einstellungen, die auch zur Verwendung der Kontakte aus einem externen E-Mail-Konto erm\u00e4chtigt, belassen habe. Ist nat\u00fcrlich nicht wirklich die feine Art, wenn das so zutrifft. Details lassen sich bei <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20141228051952\/http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2013-09-20\/linkedin-customers-say-company-hacked-their-e-mail-address-books.html\" target=\"_blank\">Bloomberg <\/a>nachlesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Habt ihr auch schon Mails der Art \"Einladung in mein Netzwerk bei LinedIn\" bekommen, die vorgeblich im Namen eines LinkedIn-Nutzers versandt wurden? Normalerweise geht man davon aus, dass der Benutzer diese Einladungen auch verschickt hat. 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