{"id":147087,"date":"2014-03-02T01:19:00","date_gmt":"2014-03-02T00:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=147087"},"modified":"2024-10-04T20:51:23","modified_gmt":"2024-10-04T18:51:23","slug":"windows-xp-exit-strategie-virtualisierung-in-windows-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/03\/02\/windows-xp-exit-strategie-virtualisierung-in-windows-teil-1\/","title":{"rendered":"Windows XP-Exit-Strategie &ndash; Virtualisierung in Windows &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-width: 0px;\" title=\"win7\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/win7_thumb1.jpg\" alt=\"win7\" width=\"44\" height=\"42\" align=\"left\" border=\"0\" \/>In <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/02\/28\/windows-xp-supportendeund-nun\/?preview=true\">Teil 1<\/a> meiner Artikelreihe hatte ich ja Fragen zum Supportende von Windows XP beantwortet. Systeme mit Windows XP, die am Internet h\u00e4ngen m\u00fcssen, sind ab April 2014 gef\u00e4hrdet und stellen ein Sicherheitsrisiko dar. In Teil 2 zeige ich, wie man mit Virtualisierung unter Windows eventuell weiter kommt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Das Problem und eine unkomfortable L\u00f6sung mal umrissen<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/02ffe0e911034f09918dcf67006f5f4c\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Der gedankliche Ansatz ist folgender: Man braucht Windows XP noch, um eventuell alte Programme ausf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Gleichzeitig muss der Benutzer aber auch ins Internet gehen und Surfen oder Mails abrufen k\u00f6nnen. \u00dcberlegung ist nun, die Aufgaben zu trennen: Alles was Internet, Entertainment (Musik, Video etc.) betrifft, wird auf einem noch unterst\u00fctzten Windows-System ausgef\u00fchrt. Und die alten Programme laufen weiterhin unter Windows XP \u2013 aber ohne Internetanbindung.<\/p>\n<p>Eine denkbare L\u00f6sung f\u00fcr Privatanwender w\u00e4re, den Internetzugang am Windows XP-Rechner zu kappen und das System dann weiter zu betreiben. Surfen im Internet geht auch an einem (Android- oder iOS-) Smartphone bzw. Tablet PC \u2013 und E-Mails lassen sich dort auch abrufen. Zur Not kann man sogar Dokumente auf das Mobilger\u00e4t herunterladen und dann per USB-Schnittstelle auf das Windows XP-Ger\u00e4t \u00fcbertragen.<\/p>\n<p>Oder man k\u00f6nnte ein Dual-Boot-System mit Windows XP (ohne Netzwerkfunktionen, die installiert werden k\u00f6nnten) und z.B. Windows 7 aufsetzen. Und es gibt nat\u00fcrlich noch die L\u00f6sung, zwei Rechner zu verwenden \u2013 den alten Windows XP-Rechner ohne Internet und den neuen Rechner f\u00fcr alle Funktionen, die eine Online-Anbindung erfordern. Aber das ist recht umst\u00e4ndlich in der Handhabung und nur dann sinnvoll, wenn Hard- und Software auf Windows XP angewiesen sind und nur da funktionieren (z.B. spezielle Videoschnittl\u00f6sungen).<\/p>\n<h3>Virtualisierung, das Zauberwort f\u00fcr Komfort<\/h3>\n<p>Der elegante Ausweg aus der Misere hei\u00dft Virtualisierung. Mit einer Virtualisierungssoftware kann man quasi einen Rechner in einem Rechner bereitstellen. Auf dem Computer l\u00e4uft ein modernes und noch unterst\u00fctztes Windows \u2013 hier als Host bezeichnet. Das k\u00f6nnten Windows 7, Windows 8 oder Windows 8.1 sein. Die Virtualisierungssoftware stellt dann eine Umgebung bereit, in der ich andere Betriebssysteme- als Gast &#8211;\u00a0 in einer gesch\u00fctzten Umgebung ablaufen lassen kann. Dies er\u00f6ffnet dann die M\u00f6glichkeit, Windows XP virtualisiert als Gastbetriebssystem auf dem Hostbetriebssystem auszuf\u00fchren. Unterbindet man dann noch die Internet- und Netzwerkfunktionalit\u00e4t im Gast-Betriebssystem bzw. stellt sicher, dass das Netzwerk nur mit dem Host-Betriebssystem Daten austauschen kann, hat man den gr\u00f6\u00dften Teil der m\u00f6glichen Angriffsm\u00f6glichkeiten unterbunden und kann weiterhin sein Windows XP mit den alten Programme einsetzen.<\/p>\n<blockquote><p>Dieser Ansatz funktioniert aber nicht, falls die alte Software auf spezielle Hardware angewiesen ist, f\u00fcr die es unter dem Windows-Host-Betriebssystem keine Treiber gibt oder die direkt von Programmen angesprochen wird. Die alten Scanner, die per Druckerport angetrieben werden, funktionieren dann nicht. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr Videograbber-Karten oder Messtechnik, die nur funktioniert, wenn die Software direkten Zugriff auf die Hardware hat. Was gut klappt, ist die Verwendung von Hardwarekomponenten, die sich virtualisieren lassen. So k\u00f6nnen die USB-Schnittstellen, ein Druckerausgang oder Festplatten und andere Laufwerke meist an die virtuelle Maschine weitergereicht und dem Gast-Betriebssystem bereitgestellt werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>In nachfolgenden Abschnitten m\u00f6chte ich kurz beleuchten, welche Virtualisierungsm\u00f6glichkeiten sich mit Windows als Hostbetriebssystem f\u00fcr Windows XP als Gastbetriebssystem ergeben.<\/p>\n<h3>Windows 7 Professional\/Ultimate mit dem Windows XP-Mode<\/h3>\n<p>F\u00fcr Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate bzw. Enterprise steht der Windows XP-Mode zum kostenlosen Download bereit. Beim Windows XP-Mode handelt es sich ein Windows XP SP3 Professional, welches in einer .vhd-Datei bereitgestellt wird. Der Windows XP-Mode wird auch nach dem 8. April 2014 zum Download angeboten \u2013 Microsoft gibt aber keine Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Das Gute: Die Lizenz f\u00fcr Windows XP ist in Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate bzw. Enterprise vorhanden und man kann Windows XP dann virtualisiert betreiben. Informationen zum Windows XP-Mode und dessen Installation finden sich auf <a href=\"http:\/\/windows.microsoft.com\/de-de\/windows7\/install-and-use-windows-xp-mode-in-windows-7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Microsoft Webseite<\/a>. Zudem wird der <a href=\"http:\/\/support.microsoft.com\/kb\/958559\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Virtual PC<\/a> (Windows6.1-KB958559-x64.msu bzw. Windows6.1-KB958559-x86.msu) als Virtualisierungsl\u00f6sung ben\u00f6tigt. Falls die CPU keine VT-X- oder AMD-V-Unterst\u00fctzung bietet, ist auch Windows6.1-KB977206-x64.msu (oder das 32-Bit-Pendant) zu installieren. Hier sind einige Installationsdialogfelder zu sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/HrmYSmI.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/AcfELyr.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/r2hHGVq.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Sind der Microsoft Virtual PC und der Windows XP-Mode installiert, steht anschlie\u00dfend Windows XP \u00fcber das Windows 7-Startmen\u00fc zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/HkkuSFn.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Die unter Windows XP installierten Anwendungen werden dabei direkt in das Windows 7-Startmen\u00fc integriert und Fenster erscheinen auf dem Windows 7-Desktop. Hier ist das Fenster des Windows XP-Mode zu sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/lopiSD7.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>\u00dcber das Men\u00fc <em>Extras <\/em>l\u00e4sst sich auf die Einstellungen zugreifen. Dann kann man das Netzwerk entweder deaktivieren oder auf \"Intern\" stellen (hier im Vordergrund sichtbar). Bei deaktiviertem Netzwerk sind keine Internetzugriffe mehr m\u00f6glich. Auf diese Weise l\u00e4sst sich der Windows XP-Mode zum Ausf\u00fchren \u00e4lterer Programme verwenden. Und zum Aktualisieren des Virenscanners kann man ggf. kurzfristig eine Internetverbindung zulassen. Hier noch einige Artikel aus meinem Blog zum Windows XP-Mode.<\/p>\n<p>a1: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2009\/12\/13\/2-microsoft-virtual-pc-2007-und-windows-virtual-pc\/\">Microsoft Virtual PC 2007 und Windows Virtual PC (Teil 2)<\/a><br \/>\na2: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2009\/12\/14\/5-windows-xp-mode-fur-windows-7\/\">5. Windows XP-Mode f\u00fcr Windows 7<\/a><br \/>\na3: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2010\/07\/30\/rger-mit-dem-windows-xp-mode\/\">\u00c4rger mit dem Windows XP-Mode<\/a><br \/>\na4: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/04\/28\/kennwort-fr-windows-xp-mode-verloren\/\">Kennwort f\u00fcr Windows XP-Mode verloren<\/a><\/p>\n<p>Wer in einer Firma diesen Ansatz verwenden will, erh\u00e4lt mit Virtual PC und dem Windows XP-Mode eine kostenlose L\u00f6sung. Pers\u00f6nlich verwende ich den Virtual PC aber nicht, sondern setze auf Alternativen wie Virtualbox, VMLite oder VMware Workstation.<\/p>\n<blockquote><p>Der Virtual PC mit Windows XP-Mode ist in meinen Augen aber etwas sperrig und hat den Nachteil, dass das Gastbetriebsystem auf der gleichen Festplatte wie das Hostbetriebssystem gespeichert ist. Dies f\u00fchrt oft zu Leistungseinbu\u00dfen (siehe auch meine Artikel <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/04\/28\/performanceprobleme-bei-vmware-workstation-7\/\">Performanceprobleme bei VMware Workstation 7<\/a> und <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/07\/19\/performanceprobleme-bei-der-virtualisierung\/\">Performanceprobleme bei der Virtualisierung<\/a>, die auch f\u00fcr Virtual PC gelten). Falls man den Virtual PC nach der Installation wieder loswerden will, funktioniert dies in der Systemsteuerung \u00fcber Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Windows 7 Home Premium und Windows XP<\/h3>\n<p>Der Virtual PC l\u00e4sst sich zwar auch unter Windows 7 Home Premium installieren. Dort fehlt aber die Lizenz f\u00fcr den Windows XP-Mode \u2013 dieser l\u00e4sst sich auch nicht installieren. Was man aber machen kann, ist ein Windows XP (z.B. die Home Edition) als Gast-Betriebssystem installieren. Pers\u00f6nlich bevorzuge ich aber alternative Virtualisierungsl\u00f6sungen.<\/p>\n<ul>\n<li><em>VMware Workstation\/VMware Player:<\/em> Das (kostenpflichtige) VMware Workstation ist eine recht leistungsf\u00e4hige Virtualisierungsl\u00f6sung. Diese bietet \u00fcber das Men\u00fc <em>File <\/em>sowohl die M\u00f6glichkeit, einen Windows XP-Mode zu importieren (unter Windows 7 Professional oder Ultimate einsetzbar), als auch eine physikalische Maschine zu virtualisieren \u2013 also in eine virtuelle Maschine zu \u00fcberf\u00fchren. Zudem lassen sich auch Gastbetriebssysteme neu installieren. Dann arbeitet der Windows XP-Mode (oder eine Windows XP-Installation) in der VMware Workstation-Umgebung. Der VMware Player ist funktional eine abgespeckte Virtualisierungsl\u00f6sung, die in der neuen Version 6 aber kostenpflichtig ist.<\/li>\n<li><em>Virtualbox\/VMLite:<\/em> Das erstgenannte Programm Virtualbox ist eine Virtualisierungsl\u00f6sung der von Oracle aufgekauften deutschen Firma Innotec, welches teilweise OpenSource ist und im Privatbereich kostenlos eingesetzt werden kann. Auch Virtualbox bietet die M\u00f6glichkeit, Windows XP als Gastbetriebssystem einzusetzen. Unter Windows 7 Professional\/Ultimate kann auch VMLite installiert werden. Dies ist eine auf Virtualbox basierende L\u00f6sung, die so erweitert wurde, dass sich der Windows XP-Mode importieren l\u00e4sst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auf meinen Systemen setze ich bevorzugt VMware Workstation zur Virtualisierung von Gast-Betriebssystemen (Linux, Windows, Mac OS X, Android) ein, verwende gelegentlich aber auch Virtualbox in der portablen Version. Mit VMware Workstation habe ich auch testweise Windows XP-Installationen virtualisiert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/Etq1EzW.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ein Problem kann aber die Aktivierung einer solchen Gastmaschine (bei OEM-Systemen)sein. In folgenden Blog-Beitr\u00e4gen finden sich weitere Informationen rund um Virtualisierungsl\u00f6sungen f\u00fcr Windows 7.<\/p>\n<p>b1: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2009\/12\/13\/teil-1-virtualisierungslosungen-fur-windows-7-im-uberblick\/\">1: Virtualisierungsl\u00f6sungen f\u00fcr Windows 7 im \u00dcberblick (Teil 1)<\/a><br \/>\nb2: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2009\/12\/13\/2-microsoft-virtual-pc-2007-und-windows-virtual-pc\/\">2. Microsoft Virtual PC 2007 und Windows Virtual PC<\/a><br \/>\nb3: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2009\/12\/14\/sun-virtualbox-3-1\/\">3. Sun VirtualBox 3.1 und VMLite<\/a><br \/>\nb4: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2009\/12\/14\/vmware-player-und-vmware-workstationvmware-server\/\">4. VMware Player und VMware Workstation\/VMware Server<\/a><br \/>\nb5: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2009\/12\/14\/5-windows-xp-mode-fur-windows-7\/\">Windows XP-Mode f\u00fcr Windows 7 (Teil 5)<\/a><br \/>\nb6: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2009\/12\/14\/6-fazit-und-erfahrungen\/\">6. Fazit und Erfahrungen (mit Virtualisierungsl\u00f6sungen)<\/a><br \/>\nb7: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2010\/08\/18\/vmlite-3-2-6-xp-mode-fr-alle\/\">VMLite 3.2.6: XP-Mode f\u00fcr Alle<\/a><br \/>\nb8: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/04\/28\/performanceprobleme-bei-vmware-workstation-7\/\">Performanceprobleme bei VMware Workstation 7<\/a><br \/>\nb9: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/07\/19\/performanceprobleme-bei-der-virtualisierung\/\">Performanceprobleme bei der Virtualisierung<\/a>,<\/p>\n<blockquote><p>Die obigen Alternativen lassen sich problemlos unter Windows 7 Home Premium und Windows 7 Professional\/Ultimate\/Enterprise einsetzen. Bei VMLite\/Virtualbox sind die Lizenzbedingungen des Herstellers zu beachten. Und bei Windows 7 Home Premium ist zu beachten, dass dort keine Lizenz f\u00fcr den Windows XP-Mode vorliegt (selbst wenn man das mit VMLite zum Arbeiten bekommt). Was mir an Virtualbox und VMware Workstation im Vergleich zum obigen Virtual PC besser gef\u00e4llt, ist die Funktionalit\u00e4t, die M\u00f6glichkeit, die Virtualisierung zu kontrollieren und die erreichbare Performance.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Windows 8\/8.1 Pro\/Enterprise mit Hyper-V und Windows XP<\/h3>\n<p>In Windows 8 bzw. Windows 8.1 liefert Microsoft eine eigene Virtualisierungsl\u00f6sung unter dem Namen Hyper-V mit. In der Hyper-V-Umgebung k\u00f6nnen Gast-Betriebssysteme installiert und ausgef\u00fchrt werden. Allerdings sollte man folgendes wissen.<\/p>\n<ul>\n<li>Der Virtualisierungs-Server von Hyper-V (Hyper-V Platform) erfordert zwingend Windows 8\/8.1 Professional oder Enterprise und l\u00e4uft nur auf einer 64-Bit-Betriebssystemumgebung. Zudem muss die CPU eine sogenannte SLAT-Unterst\u00fctzung bieten.<\/li>\n<li>Der Hyper-V Manager, der zur Verwaltung von Hyper-V-Maschinen benutzt wird, kann auch auf einer 32-Bit-Variante von Windows 8\/8.1 Professional oder Enterprise aktiviert werden. In Windows 8\/8.1 Core (f\u00fcr Heimanwender) wird Hyper-V nicht unterst\u00fctzt.<\/li>\n<li>Der Windows XP-Mode wird in Hyper-V nicht mehr unterst\u00fctzt. Unter Windows 8\/8.1 liegt auch keine Lizenz mehr f\u00fcr diesen Modus vor. Man kann also h\u00f6chstens ein Windows XP manuell installieren und dann betreiben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weiterhin ist der bei Hyper-V verwendete Client- \/ Server-Ansatz etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig f\u00fcr jemanden, der nur auf einem Desktop-System ein Windows XP virtualisieren m\u00f6chte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/bqSZhtF.jpg\" alt=\"\" width=\"624\" height=\"529\" \/><br \/>\nSo wird auch keine USB-Einbindung unterst\u00fctzt, man ist auf externe L\u00f6sungen, die dies \u00fcber das TCP\/IP-Netzwerkprotokoll erm\u00f6glichen, angewiesen. Nachfolgend sind noch einige Blog-Artikel rund um Hyper-V verlinkt.<\/p>\n<p>c1: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/04\/14\/windows-8-hyper-v-im-test-teil-i\/\">Windows 8: Hyper-V im Test \u2013 Teil I<\/a><br \/>\nc2: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2011\/09\/08\/windows-8-hyper-v-braucht-slat-fhige-cpus\/\">Windows 8: Hyper-V braucht SLAT f\u00e4hige CPUs<\/a><br \/>\nc3: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/27\/besserer-linux-support-in-windows-server-2012-r2-hyper-v\/\">Besserer Linux-Support in Windows Server 2012 R2 Hyper-V<\/a><br \/>\nc4: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/04\/06\/windows-8-startet-mit-aktivem-hyper-v-nicht\/\">Windows 8 startet mit aktivem Hyper-V nicht<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Unter dem Strich ist Hyper-V f\u00fcr Firmen, auf denen sehr viele PCs eingesetzt werden soll eine Option, wenn auch eine Virtualisierung ben\u00f6tigt wird. Man kann dann die Hyper-V Platform auf einen Windows Server R2 oder Windows Server 2012 R2 auslagern und dort die virtuellen Maschinen betreiben. Anschlie\u00dfend greift man \u00fcber die Hyper-V Manager von den Windows 8\/8.1 Client-Betriebssystemen auf die virtuellen Maschinen zu.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Windows 8\/8.1 Core und Windows XP<\/h3>\n<p>Hat man im Privatumfeld keine Hyper-V f\u00e4hige Maschine, k\u00f6nnen die weiter oben im Abschnitt zu Windows 7 genannten Alternativen Virtualbox oder VMware Workstation\/VMware Player zur Virtualisierung eingesetzt werden. Dort wird dann Windows XP (Home Premium oder Professional) als Gastbetriebssystem installiert. Dabei w\u00fcrde ich dem Gastbetriebssystem den Netzwerkzugang entziehen, so dass keine Downloads aus dem Internet mehr m\u00f6glich sind (man kann zur Aktualisierung der Virenscanner ja den Netzwerkzugang kurzzeitig freigegeben). Der Austausch von Dateien zwischen Host- und Gast-Betriebssystem kann \u00fcber Shared-Folder, die beide Virtualisierungsl\u00f6sungen anbieten, erfolgen.<\/p>\n<p>In diesem Artikel haben Sie verschiedene Ans\u00e4tze kennen gelernt, wie man zum End of Live von Windows XP auf Windows 7 oder Windows 8\/8.1 migrieren und trotzdem Windows XP als Kompatibilit\u00e4tsgr\u00fcnden in einer virtualisierten Fassung auf dem Rechner halten kann. Dies erm\u00f6glicht Altsoftware weiter zu verwenden. Ich habe auf diese Weise USB-Scanner, f\u00fcr die keine Windows 7-WIA-Treiber mehr verf\u00fcgbar waren, zum Arbeiten gebracht (unter dem virtualisierten Windows XP lie\u00dfen sich die Treiber noch verwenden und die USB-Anschl\u00fcsse mit dem Scanner konnten dem Gastbetriebssystem zugeordnet werden). Im n\u00e4chsten Teil m\u00f6chte ich noch einen Blick auf die Situation Linux als Host-Betriebssystem mit Virtualisierung von Windows XP werfen.<\/p>\n<p><strong>Artikelreihe:<br \/>\n<\/strong>i: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/02\/28\/windows-xp-supportendeund-nun\/\">Windows XP-Supportende\u2013und nun?<\/a><br \/>\nii: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/03\/02\/windows-xp-exit-strategie-virtualisierung-in-windows-teil-1\/\">Windows XP-Exit-Strategie \u2013 Virtualisierung in Windows<\/a> \u2013 Teil 1<br \/>\niii: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/03\/03\/windows-xp-exit-strategie-virtualisierung-unter-linux-teil-2\/\">Windows XP-Exit-Strategie \u2013 Virtualisierung unter Linux <\/a>\u2013 Teil 2<br \/>\niv: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/03\/04\/windows-xp-exit-strategie-windows-xp-anpassen-teil-3\/\">Windows XP-Exit-Strategie \u2013 Windows XP anpassen<\/a>\u00a0\u00a0\u2013 Teil 3<\/p>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel:<br \/>\n<\/strong>a1: Dell bietet Service zur Windows XP-Migration<br \/>\na2: Windows XP: Sicherheitsl\u00fccken und Zero-Day-Exploit<br \/>\na3: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/11\/10\/windows-xp-keine-updates-fr-security-essentials-mehr\/\">Windows XP: Keine Updates f\u00fcr Security Essentials mehr<\/a><br \/>\na4: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/09\/19\/startubuntu-iniative-auf-das-supportende-von-windows-xp\/\">StartUbuntu-Iniative auf das Supportende von Windows XP<\/a><br \/>\na5: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/21\/wochenrckblick-und-der-abschied-von-windows-xp\/\">Wochenr\u00fcckblick und der Abschied von Windows XP<\/a> (Presseschau meines Interviews)<br \/>\na6: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/10\/microsoft-bereitet-partner-auf-das-ende-von-windows-xp-vor\/\">Microsoft bereitet Partner auf das Ende von Windows XP vor<\/a><br \/>\na7: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/10\/29\/2014-supportende-fr-windows-xpoffice-2003\/\">2014: Supportende f\u00fcr Windows XP\/Office 2003<br \/>\n<\/a>a8: <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/12\/09\/windows-7-nachrichtensplitter\/\">Windows 7 Nachrichtensplitter<br \/>\n<\/a>a9: HP bringt Windows 7 zur\u00fcck \u2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Teil 1 meiner Artikelreihe hatte ich ja Fragen zum Supportende von Windows XP beantwortet. Systeme mit Windows XP, die am Internet h\u00e4ngen m\u00fcssen, sind ab April 2014 gef\u00e4hrdet und stellen ein Sicherheitsrisiko dar. In Teil 2 zeige ich, wie &hellip; <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/03\/02\/windows-xp-exit-strategie-virtualisierung-in-windows-teil-1\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14],"tags":[4299,4294,2988,4342],"class_list":["post-147087","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-virtualisierung","tag-virtualisierung","tag-windows-7","tag-windows-88-1","tag-windows-xp"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147087","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=147087"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/147087\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=147087"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=147087"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=147087"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}