{"id":156247,"date":"2014-09-11T06:58:05","date_gmt":"2014-09-11T04:58:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=156247"},"modified":"2021-04-25T01:52:41","modified_gmt":"2021-04-24T23:52:41","slug":"fast-5-millionen-google-gmail-kontendaten-ffentlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/09\/11\/fast-5-millionen-google-gmail-kontendaten-ffentlich\/","title":{"rendered":"Fast 5 Millionen Google-GMail-Kontendaten &ouml;ffentlich"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Gmail\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Gmail_thumb.jpg\" alt=\"Gmail\" width=\"83\" height=\"79\" align=\"left\" border=\"0\" \/>Neue Hiobsbotschaft f\u00fcr Android-Besitzer und Nutzer von Google-Diensten wie GMail. In einem russischen Untergrundforum ist eine Liste mit 4,93 Millionen Kontendaten, bestehend aus dem Benutzernamen und dem Kennwort aufgetaucht. <strong>Update:<\/strong> Die Quelle der Kontendaten scheint jetzt auch bekannt zu sein.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/87b63d9001aa4ebdacdec7964562efb4\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Gesehen habe ich diese Info erstmals bei <a title=\"http:\/\/thenextweb.com\/\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210423071124\/https:\/\/thenextweb.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">thenextweb.com<\/a> (Quelle ist wohl <a href=\"https:\/\/www.reddit.com\/r\/netsec\/comments\/2fz13q\/5_millions_of_gmail_passwords_leaked_rus_most\/cke733m\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Reddit<\/a> und <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20170830210814\/https:\/\/www.dailydot.com\/crime\/google-gmail-5-million-passwords-leaked\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">DailyDot<\/a>), wobei die von GMail-Nutzernamen sprechen. Das ist zwar formal korrekt, trifft aber nur die halbe Wahrheit. Ein GMail-Konto wird f\u00fcr jedes Android-Ger\u00e4t bei der Inbetriebnahme gebraucht und alle anderen Dienste arbeiten auch mit diesen Anmeldedaten.<\/p>\n<p>Die Liste der Konten ist in <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20141111144758\/https:\/\/forum.btcsec.com\/index.php?\/topic\/9426-gmail-meniai-parol\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem russischen Bitcoin-Forum<\/a> als gut 28 MByte gro\u00dfe 7z-Archivdatei abrufbar. Entpackt enth\u00e4lt das Archiv die Kontendaten (Anzahl der Datens\u00e4tze: <em>4929090<\/em>), die wohl aus dem Jahr 2014 stammen sollen. Der Poster gibt an, dass 60% der Kontendaten \u00fcber g\u00fcltige Passw\u00f6rter verf\u00fcgen. Die Textdatei l\u00e4sst sich herunterladen, enth\u00e4lt aber keine Kennw\u00f6rter (wurden laut <a title=\"http:\/\/thenextweb.com\/\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210423071124\/https:\/\/thenextweb.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">thenextweb.com<\/a> von den Forenadministratoren entfernt). So kann jeder leicht \u00fcberpr\u00fcfen, ob die eigenen Kontendaten dabei sind. Allerdings sollte man wegen der Dateigr\u00f6\u00dfe nicht unbedingt den Windows-Editor f\u00fcr diesen Zweck verwenden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/VcDupr4.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Wer den Schritt nicht tun kann, findet auf der Webseite isleaked.com (hier ist die englische Fassung) ein Formular, um die eigene GMail-Adresse zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die Site ist aber auch von russischen Betreibern aufgebaut. Daher empfiehlt es sich, nicht die gesamte GMail-Adresse sondern nur einen Teilausdruck zur Pr\u00fcfung einzugeben. Man bekommt sofort nach der Pr\u00fcfung in der Website die Warnung oder Entwarnung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/fMoABj0.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Tritt der Name des eigenen GMail-Kontos auf, gilt es schleunigst die Anmeldedaten zu \u00e4ndern und herauszufinden, wo diese Zugangsdaten abgerufen werden k\u00f6nnen. Es spricht vieles f\u00fcr infizierte Rechner oder Android-Ger\u00e4te. Google, das von thenextweb kontaktiert wurde, glaubt nicht, dass Google-Server f\u00fcr den Abruf der Kontendaten kompromittiert wurden. Ein Google-Sprecher gab folgende Verlautbarung gegen\u00fcber der Site ab.<\/p>\n<blockquote><p>\"We have no evidence that our systems have been compromised, but whenever we become aware that accounts may have been, we take steps to help those users secure their accounts.\"<\/p><\/blockquote>\n<p>Google hat bereits Schritte unternommen, um die betroffenen GMail-Konten zu sichern und gibt auch Tipp, um die benutzten Ger\u00e4te dieser Benutzer vor Malware-Infektionen zu sichern. Google empfiehlt zudem die Verwendung einer <a href=\"http:\/\/www.google.com\/intl\/en\/landing\/2step\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">2-Faktor-Authentifizierung<\/a>. Das sch\u00fctzt aber leider nicht davor, dass die geleakten GMail-Adressen k\u00fcnftig in Spammer-Datenbanken auftauchen.<\/p>\n<p><strong>Update:<\/strong> In <a href=\"http:\/\/googleonlinesecurity.blogspot.de\/2014\/09\/cleaning-up-after-password-dumps.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem Artikel <\/a>findet ihr noch eine englischsprachige Stellungnahme seitens Google zum Thema.<\/p>\n<p><strong>Update 2:<\/strong> Die Quelle der Kontendaten scheint jetzt auch bekannt zu sein. Bei reddit.com gibt es <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20141005015231\/http:\/\/www.reddit.com\/r\/technology\/comments\/2fzrdt\/5_million_gmail_usernames_and_passwords_leaked\/ckei2di\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesen Eintrag<\/a>, der ausf\u00fchrt, dass die GMail-Daten \u00fcber Hacks schlecht gesicherter Drittanbieter-Webseiten gesammelt wurden. Viele Webseiten verwenden GMail-Zugangsdaten zur Authentifizierung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Hiobsbotschaft f\u00fcr Android-Besitzer und Nutzer von Google-Diensten wie GMail. In einem russischen Untergrundforum ist eine Liste mit 4,93 Millionen Kontendaten, bestehend aus dem Benutzernamen und dem Kennwort aufgetaucht. 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