{"id":157128,"date":"2014-10-18T01:25:00","date_gmt":"2014-10-17T23:25:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=157128"},"modified":"2024-08-11T10:50:51","modified_gmt":"2024-08-11T08:50:51","slug":"windows-fehler-0x000000ed-unmountable-boot-volume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/10\/18\/windows-fehler-0x000000ed-unmountable-boot-volume\/","title":{"rendered":"Windows-Fehler: 0x000000ED (Unmountable-Boot-Volume)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-width: 0px;\" title=\"win7\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/win7_thumb1.jpg\" alt=\"win7\" width=\"44\" height=\"42\" align=\"left\" border=\"0\" \/>Im heutigen Blog-Beitrag m\u00f6chte ich auf den Fehler 0x000000ED eingehen, der so manchen Anwender aus der Kurve tr\u00e4gt. Hat mich gerade selbst hart getroffen und so kann ich die Erkenntnisse frisch von der Leber weg bloggen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Das Problem: Unverhofft und heftig<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/032637d504014fc1b4c207b4b4bc1549\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck \u2013 oder dumm gelaufen, k\u00f6nnte man sagen. Da hatte ich bis Morgens um 3:00 Uhr noch an Manuskripten gearbeitet und auch ein Videotraining zur Freigabe kontrolliert. Ganz entgegen meiner Gewohnheit habe ich mir noch gedacht \"och, opfere noch die 5 Minuten, um alles in die Cloud hochzuladen und schicke den Projektbeteiligten die Info, dass alles fertig ist\". Gedacht, getan, Rechner herunter gefahren und ins Bett, um eine M\u00fctze Schlaf nachzuholen. Als ich den Rechner am n\u00e4chsten Morgen einschaltete, sah alles normal aus \u2013 Windows startete und ich wartete auf die Anmeldeseite. Pl\u00f6tzlich wurde ich mit einem ausgewachsenen BlueScreen begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/HBgS9yk.jpg\" \/><\/p>\n<p>Windows meldete einen Stopp-Code 0x000000ED (Unmountable_Boot-Volume). Hab mir nichts bei gedacht, den Rechner ausgeschaltet und neu gebootet \u2013 aber der BlueScreen kam wieder. Sah irgendwie \u00fcbel aus. Also habe ich die Maschine unter Windows PE (von <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/02\/20\/notfallhilfe-mit-windows-pe-falls-windows-8-nicht-startet\/\">einem Systemreparaturdatentr\u00e4ger<\/a>) gebootet und konnte auf die Partitionen des Laufwerks zugreifen.<\/p>\n<h3>Recherche nach dem Fehlercode<\/h3>\n<p>Das war der Zeitpunkt, wo ich einen zweiten Rechner gebootet und dann nach dem Stop-Fehler recherchiert habe. Der erste Treffer stammte von Microsoft und f\u00fchrte zu <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20140922063820\/http:\/\/support.microsoft.com:80\/kb\/297185\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Webseite<\/a> und deutete Verkabelungsprobleme oder eine besch\u00e4digte Diskstruktur an. Auch hier <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20140815025856\/http:\/\/www.drwindows.de:80\/windows-sonstige\/55127-bluescreen-nach-bootvorgang-stop-0x000000ed.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gibt es<\/a> diesen Hinweis auf Festplattenprobleme. Also schnell mal den Rechner aufgeschraubt \u2013 aber die Kabel waren in Ordnung. Der Fehlercode C000009C im zweiten Parameter des Bluescreens f\u00fchrte mich u.a. zu dieser Stelle, wo eine besch\u00e4digte Registrierung genannt wurde.<\/p>\n<p>Da ich ein Systembackup hatte \u2013 und die Daten der restlichen Partitionen noch unter Windows PE zugreifbar waren, habe ich mir wenig Gedanken gemacht. Die Vermutung lag nahe, dass die Festplatte im Sterben lag oder die Systempartition besch\u00e4digt war \u2013 denn auch ein zweites Windows bootete nicht mehr von der Platte.<\/p>\n<h3>Reparatur ist angesagt<\/h3>\n<p>Eine Schnelldiagnose mit Pr\u00fcfung des Arbeitsspeichers auf Fehler ergab, dass das System diesbez\u00fcglich in Ordnung war. Also konnte es nur noch an a) der Festplatte, b) einem Verkabelungfehler, c) an einem Fehler im SATA-Controller und d) an einer fehlerhaft geschriebenen Datenspur auf der Festlatte liegen.<\/p>\n<p>Das Booten im abgesicherten Modus mittels F8 mit Protokollierung der geladenen Treiber zeigte mir, dass der Boot-Vorgang bei classpnp.sys sehr lange hing. Auch hier fand ich bei Recherchen <a href=\"http:\/\/www.hardwareluxx.de\/community\/f230\/classpnp-sys-stoppt-bootvorgang-tagebuch-mit-loesung-855390.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den Hinweis<\/a> auf Controller- oder Festplattenfehler.<\/p>\n<p>Da ich einen Urlaubstag geplant hatte, wurde der Rechner abgeschaltet. Auf dem R\u00fcckweg von einer Besichtigungstour habe ich mir dann eine neue Festplatte mitgebracht, an einen Sata-Port geh\u00e4ngt und das System mit einem Windows To Go von USB-Stick gebootet. Anschlie\u00dfend konnte ich noch problemlos Daten von einer separaten Partition auf die neue Festplatte kopieren.<\/p>\n<p>Allerdings musste ich feststellen, dass im Verlauf des Tages der Zugriff auf einzelne Partitionen immer schwieriger wurde. Beim Hochfahren begann Windows das NTFS-Dateisystem zu reparieren und ich bekam h\u00e4ufig Kopierfehler.<\/p>\n<h3>Ist die Festplatte wirklich krank?<\/h3>\n<p>An dieser Stelle wollte ich wissen, ob es an der Festplatte oder am SATA-Controller lag. Also habe ich den ChrystalDiskInfo geladen und die Festplattendaten anzeigen lassen (siehe auch <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2012\/01\/26\/disk-doktor-teil-i\/\">Disk-Doktor \u2013 Teil I<\/a>). Hier das eindeutige Ergebnis.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/evrbAkK.jpg\" \/><\/p>\n<p>Die Festplatte hatte ein echtes Problem \u2013 und ich habe nicht mehr alle Daten erfolgreich kopieren k\u00f6nnen. Einiges ist im digitalen Festplatten-Nirvana verschwunden \u2013 ein Systembackup hatte ich und die wichtigsten Daten waren auch kopierbar. Ein Clonen mit diversen Programmen w\u00e4re unter dieser Pr\u00e4misse wohl nicht mehr machbar gewesen.<\/p>\n<h3>Der Tipp mit der Garantie \u2026<\/h3>\n<p>Es gab hier im Blog noch die Tipps, bei Western Digital nach der Garantie zu recherchieren, da diese 5 Jahre auf Festplatten geben. Na ja, einerseits sind die 73 Euro Peanuts gegen die Zeit, die ich zum Wiederaufsetzen des Systems verbraten habe. Unter dem Motto \"Erst kein Gl\u00fcck und dann kommt Pech hinzu\" enthielt das Backup einen veritablen Fehler, der mir weiter in die Suppe spuckte (konnte ich aber l\u00f6sen \u2013 Blog-Beitrag folgt sp\u00e4ter).<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Garantie. Auf <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20150620025029\/http:\/\/support.wdc.com\/warranty\/policy.asp?wdc_lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Webseite<\/a> wird man \u00fcber die Garantiebedingungen informiert.\u00a0 Und auf <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20150620030341\/http:\/\/support.wdc.com\/warranty\/index.asp?wdc_lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Webseite<\/a> findet man einen Einsprungpunkt, um die Festplatte an Hand der Seriennummer zu \u00fcberpr\u00fcfen. Normalerweise w\u00e4re die Festplatte noch einen Monat in der 5 j\u00e4hrigen Garantie gewesen. Die Pr\u00fcfung ergab aber,\u00a0 dass die Festplatte als OEM-Ger\u00e4t eingetragen war. Daher galt die verk\u00fcrzte Garantie, die 2012 abgelaufen war. Dumm gelaufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im heutigen Blog-Beitrag m\u00f6chte ich auf den Fehler 0x000000ED eingehen, der so manchen Anwender aus der Kurve tr\u00e4gt. 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