{"id":173749,"date":"2016-01-28T01:01:00","date_gmt":"2016-01-28T00:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=173749"},"modified":"2021-02-02T12:15:48","modified_gmt":"2021-02-02T11:15:48","slug":"usb-network-gate-usb-ber-das-netzwerk-teilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2016\/01\/28\/usb-network-gate-usb-ber-das-netzwerk-teilen\/","title":{"rendered":"USB Network Gate: USB &uuml;ber das Netzwerk teilen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/OneDrive.jpg\" alt=\"\" width=\"58\" height=\"56\" align=\"left\" \/>Die Software USB Network Gate von eltima.com stellt die M\u00f6glichkeit bereit, USB-Ger\u00e4te \u00fcber ein Netzwerk zu teilen. Der Hersteller hat mir eine Testversion zukommen lassen. Hier eine Kurzvorstellung des Produkts, welches ich unter Windows getestet habe.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/133fdacf700c447b9a36f253798d0555\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>H\u00e4ufig steht man vor dem Problem, dass man USB-Ger\u00e4te (USB-Stick, Speicherkarten, Scanner, Drucker etc.) an verschiedenen Rechnern nutzen m\u00f6chte. Sind die Rechner in einem Netzwerk eingebunden, lassen sich Netzwerkdrucker und Freigaben von Laufwerken mit Windows-Bordmitteln nutzen. Aber einen Scanner \u00fcber das Netzwerk einbinden ist schon nicht mehr ohne Zusatzsoftware m\u00f6glich. Auch bei virtualisierten Betriebssystemen ist es h\u00e4ufig erw\u00fcnscht, einen USB-Anschluss per Ethernet der virtuellen Maschine zur Verf\u00fcgung zu stellen. <a href=\"http:\/\/www.eltima.com\/products\/usb-over-ethernet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USB Network Gate<\/a> von eltima.com erm\u00f6glicht USB over Ethernet \u2013 so zumindest die Aussage des Herstellers. USB Network Gate unterst\u00fctzt dabei folgende Betriebssysteme:<\/p>\n<ul>\n<li>Windows (32-\/64-Bit): XP\/2003\/2008\/ Vista\/7\/8\/10, Windows Server 2012<\/li>\n<li>Mac OS X 10.7-10.10<\/li>\n<li>Linux (getestet RedHatEnterprise Linux 6.1, Centos 6, Debian 6, Ubuntu 10.04\/11.04\/11.10, Fedora 16<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Hersteller gibt zudem folgende Features f\u00fcr die Software an, die ich interessant fand.<\/p>\n<ul>\n<li>USB-Ger\u00e4te \u00fcber ein lokales Netzwerk oder \u00fcber das Internet mit einer Software freigeben.<\/li>\n<li>Zugriff auf die freigegebenen USB-Ger\u00e4te in einer Remote Desktop Session<\/li>\n<li>Freigabe einer unlimitierten Anzahl von USB-Ger\u00e4ten (abh\u00e4ngig von der Lizenz), funktioniert auch in virtuellen Maschinen.<\/li>\n<li>Sichere Verbindung mit Authorisierung und Verschl\u00fcsselung der Daten.<\/li>\n<li>M\u00f6glichkeit, den TCP Port f\u00fcr die Verbindung vorzugeben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Klang vielversprechend und ich habe das Angebot des Herstellers f\u00fcr einen Test angenommen. Man kann die Software <a href=\"http:\/\/www.eltima.com\/products\/usb-over-ethernet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USB Network Gate<\/a> aus dem Web herunterladen und erh\u00e4lt einen 14 t\u00e4gigen Testzeitraum. Die Version zur Freigabe eines USB-Ports per Netzwerk kostet 89,95 US $ \u2013 die Preise sind <a href=\"http:\/\/www.eltima.com\/purchase\/usb-over-ethernet\/?os=win\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> einsehbar.<\/p>\n<h3>Die Installation<\/h3>\n<p>Zur Installation unter Windows ist die gut 4 MByte gro\u00dfe Datei <em>usb_network_gate.exe <\/em>auszuf\u00fchren. Der Installer f\u00fchrt mit einer aufger\u00e4umten Benutzeroberfl\u00e4che durch die Installationsschritte. Als erstes ist die Sprache, hier Deutsch, zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/UzYuUTP.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend werden die folgenden Installationsdialoge durchlaufen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/zQPhHNV.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/AndFIBR.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nach dem Akzeptieren der Lizenzvereinbarung kann das Installationsverzeichnis eingestellt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/UMLkDyi.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Dann ist der Installationsumfang auszuw\u00e4hlen \u2013 auf dem als Server fungierenden Rechner w\u00e4hlt man die Option <em>Server and client GUI<\/em>, w\u00e4hrend man auf dem Client nur <em>Client-only GUI <\/em>einstellen kann.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/1ZSUdwx.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nur der Server-Teil der Software muss lizenziert werden, die Clients k\u00f6nnen dann zugreifen. Man kann also mit einer Lizenz einen Rechner als Server verwenden und im Grunde beliebig viele Rechner als Clients einsetzen, um exklusiv auf den Server zuzugreifen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/Yvo5zEu.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>In obigem Dialogfeld ist der Startmen\u00fceintrag und die Option zum Anlegen eines Ordners zu w\u00e4hlen. Dann wird optional die Desktop-Verkn\u00fcpfung zur Auswahl angeboten. Die Dialogtexte sind teilweise nicht lokalisiert, was aber zu verschmerzen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/BGgih4w.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Mit der <em>Installieren<\/em>-Schaltfl\u00e4che beginnt das Einrichten der Software.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/Gx3WA6Z.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Unter Windows ist dann der Sicherheitsdialog zur Installation der Treiber zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/ysqBgdp.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Mit diesem Abschlussdialogfeld ist die Installation der Software auf dem Server abgeschlossen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/5OlToaz.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<h3>Einsatz der Software<\/h3>\n<p>Sobald das Programm auf dem Server per Desktop-Symbol aufgerufen wird, stellt dieses Ihnen in einem Dialogfeld die gefundenen USB-Ger\u00e4te zum Freigeben zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/9Z2PnG9.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Je nach Lizenz kann 1 USB-Ger\u00e4t oder eine Sammlung \u00fcber Ethernet freigegeben werden. Auf dem Server gibt es eine Registerkarte, um auf Remote-Ger\u00e4te zuzugreifen. Ich habe den Brother-Drucker \u00fcber <em>Share <\/em>unter Windows 7 zum Testen freigegeben, da dieser \u00fcber einen Scanner verf\u00fcgt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/vAY4Bbt.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Auf dem Client (hier Windows 10) sollte das betreffende USB-Ger\u00e4t aufgelistet werden. \u00dcber die <em>Connect<\/em>-Schaltfl\u00e4che kann eine dauerhafte Verbindung oder eine Einmalverbindung f\u00fcr eine Sitzung aufgebaut und sp\u00e4ter wieder getrennt werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/wlq6sUg.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Nach dem Verbindungsaufbau habe ich in der Systemsteuerung unter <em>Drucker <\/em>der Systemsteuerung gepr\u00fcft, ob das Ger\u00e4t vorhanden ist. Ein Scanner wurde keiner angeboten, aber der Brother-Drucker tauchte nach einigen Sekunden auf.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/NoIESWJ.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>In den Druckereigenschaften fand ich dann auch den Befehl, um auf die Scanfunktionen zuzugreifen. Beim Brother werden die WIA-Funktionen verwendet, so dass folgendes Dialogfeld erschien.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/Wls2nDy.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>Ich war problemlos in der Lage, eine Vorlage \u00fcber das Netzwerk auf dem Windows 10-Rechner von dem am Windows 7-Rechner angeschlossenen Brother DCP 115C zu scannen.<\/p>\n<blockquote><p>Der Scan enth\u00e4lt \u00fcbrigens ein REWE-Sonderangebot f\u00fcr verg\u00fcnstigte iTunes-Guthabenkarten. Bis 30.1.2016 gibt es 15 Euro Guthabenkarten mit 10% Rabatt (12,50 Euro). Die 25 Euro-Karte kostet 21,34, bei der 50 Euro-Karte sind 42,50 Euro f\u00e4llig und eine 100 Euro-Karte ist f\u00fcr 80 Euro erh\u00e4ltlich.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich habe die Software hier f\u00fcr einige Scans im lokalen Netzwerk verwendet und muss sagen, ich bin begeistert. Das Programm enthebt mich der Notwendigkeit, f\u00fcr Tests jeweils den USB-Anschluss diverser Ger\u00e4te vom Windows 7-Rechner an meinem mit Windows 10 best\u00fcckten Test-Notebook anzust\u00f6pseln. Die Installation und Bedienung der Software ist quasi selbsterkl\u00e4rend (bei Hyper-V bin ich z.B. an der Einbindung von USB-Ger\u00e4ten per Ethernet gescheitert). Was mir besonders gut gef\u00e4llt, ist der Umstand, dass die Software f\u00fcr Windows, Linux. Mac OS X und Android zur Verf\u00fcgung steht. Nicht probiert habe ich eine Freigabe \u00fcber das Internet.<\/p>\n<p>Falls ihr die Software testen wollt, l\u00e4sst sich diese <a href=\"http:\/\/www.eltima.com\/products\/usb-over-ethernet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier herunterladen<\/a> und f\u00fcr eine kurze Zeit testen. Ihr k\u00f6nnt ja einen Kommentar hinterlassen, ob die Anwendung sinnvoll ist oder ob etwas nicht funktioniert hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Software USB Network Gate von eltima.com stellt die M\u00f6glichkeit bereit, USB-Ger\u00e4te \u00fcber ein Netzwerk zu teilen. Der Hersteller hat mir eine Testversion zukommen lassen. 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