{"id":176253,"date":"2016-04-03T01:58:00","date_gmt":"2016-04-02T23:58:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=176253"},"modified":"2023-09-25T22:45:32","modified_gmt":"2023-09-25T20:45:32","slug":"nutzer-setzen-zur-datensicherung-auf-die-cloud","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2016\/04\/03\/nutzer-setzen-zur-datensicherung-auf-die-cloud\/","title":{"rendered":"Nutzer setzen zur Datensicherung auf die Cloud"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Amazon\" style=\"border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; border-bottom-width: 0px; float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px\" border=\"0\" alt=\"Amazon\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/HD01.jpg\" width=\"84\" height=\"66\"\/>Datensicherung bzw. Backups des Systems geh\u00f6ren eigentlich zum Pflichtprogramm jedes Benutzers. Von Kroll Ontrack, Experte zur Datenrettung habe ich jetzt Informationen (eigentlich zum Backup-Day am 31. M\u00e4rz) bekommen, die ich euch nicht vorenthalten will. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr Acronis, die ebenfalls Hinweise zur Datensicherung gegeben haben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die meisten Unternehmen und Privatanwender f\u00fchren Datensicherungen durch. Bei denjenigen, die dies bis jetzt noch nicht getan haben, wird eine Datensicherung in der Cloud zunehmend beliebter. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von Kroll Ontrack, Experte f\u00fcr Datenrettung und Ediscovery. Sie wurde unter Kunden durchgef\u00fchrt, die wertvolle Daten verloren hatten. Ein weiteres Resultat dieser Umfrage ist, dass herk\u00f6mmliche externe Festplatten immer noch die verbreitetste Methode der Datensicherung sind (51 Prozent; im Vergleich zu 2015 sind das 17 Prozentpunkte weniger) und 23 Prozent eine Datensicherung in der Cloud in Betracht ziehen (f\u00fcnf Prozent mehr im Vergleich zu letztem Jahr). <\/p>\n<h3>Problem: Backup unvollst\u00e4ndig<\/h3>\n<p>Die Mehrheit der Unternehmen und Privatanwender unternimmt Ma\u00dfnahmen zur Datensicherung, aber ungewollte L\u00fccken im Sicherungsprotokoll erweisen sich immer wieder als kostspielig. 86 Prozent der Befragten haben bereits trotz Backup-L\u00f6sung Daten verloren. Von den Befragten, die eine Backup-L\u00f6sung hatten, sichern 16 Prozent ihre Daten in der Cloud, 58 Prozent auf einer externen Festplatte, acht Prozent verwenden eine Bandaufzeichnung und elf Prozent eine Network Attached Storage (NAS)-L\u00f6sung.  <\/p>\n<p>48 Prozent der Befragten f\u00fchren eine t\u00e4gliche Datensicherung durch \u2013 warum verlieren Unternehmen dann dennoch Daten? Kleine Versehen oder ein fehlerhaftes Backup k\u00f6nnen die Vorgehensweise ineffektiv machen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass von denjenigen, die zum Zeitpunkt des Datenverlusts ein Backup hatten, bei:  <\/p>\n<ul>\n<li>22 Prozent die Datensicherung fehlerhaft gearbeitet hat  <\/li>\n<li>21 Prozent das betroffene Ger\u00e4t nicht im Sicherungsprozess eingeschlossen war  <\/li>\n<li>21 Prozent ihr Backup nicht auf dem neuesten Stand war. Dies verringert die Chancen, relevante Daten wiederherstellen zu k\u00f6nnen. <\/li>\n<\/ul>\n<h3>Auftretende Probleme bei Backup-L\u00f6sungen<\/h3>\n<\/p>\n<p>Unter den 528 Befragten in Nordamerika, Europa und Asien, nannte die H\u00e4lfte (54 Prozent) von denen die \u00fcber keine Backup-L\u00f6sung verf\u00fcgten, den Zeitaufwand f\u00fcr die Recherche und Verwaltung als haupts\u00e4chlichen Grund daf\u00fcr, dass sie keine Datensicherung durchf\u00fchren. Diese Zahl ist im Vergleich zu 2015 um vier Prozent h\u00f6her. Im Gegensatz dazu gaben 2016 sieben Prozent weniger (24 Prozent) die Ausgaben f\u00fcr eine Backup-L\u00f6sung als Grund an. Weitere Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl derjenigen, die t\u00e4gliche Backups durchf\u00fchren, um sechs Prozent gestiegen ist (48 Prozent).  <\/p>\n<h3>Zus\u00e4tzliche Ergebnisse<\/h3>\n<\/p>\n<p>Weitere Resultate der diesj\u00e4hrigen Umfrage zeigen eine Erh\u00f6hung um sechs Prozent bei denjenigen, die t\u00e4gliche Backups durchf\u00fchren (48 Prozent). Bei w\u00f6chentlichen (26 Prozent), monatlichen Backups (22 Prozent) und einer j\u00e4hrlichen Datensicherung (drei Prozent) haben sich die Zahlen hingegen kaum ge\u00e4ndert.  <\/p>\n<p>Auf die Frage, wie oft die Datensicherung \u00fcberpr\u00fcft wird, antworten nur 28 Prozent \u201ew\u00f6chentlich\" (im Vergleich: Letztes Jahr waren dies 35 Prozent). Jedoch geben 35 Prozent der Befragten an, dass sie eine monatliche \u00dcberpr\u00fcfung durchf\u00fchren \u2013 dies ist gegen\u00fcber 2015 eine Erh\u00f6hung um 14 Prozent. Nur 14 Prozent geben an, nie zu pr\u00fcfen, ob ihre Datensicherung korrekt arbeitet. Dieser Wert betrug letztes Jahr 20 Prozent.  <\/p>\n<p>Kroll Ontrack r\u00e4t, dass Privatanwender und Unternehmen ihre gew\u00e4hlte Methode zur Datensicherung regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberwachen und pr\u00fcfen sollten. So kann sichergestellt werden, dass diese einwandfrei arbeitet und alle relevanten Daten erfasst. Zus\u00e4tzlich gibt es noch folgende Tipps:  <\/p>\n<ul>\n<li>Man sollte sich die Zeit nehmen, in eine Backup-L\u00f6sung zu investieren und einen Sicherungsplan f\u00fcr alle ausgew\u00e4hlten Ger\u00e4te zu erstellen  <\/li>\n<li>Es sollte sichergestellt werden, dass die Datensicherung regelm\u00e4\u00dfig im Rahmen des Sicherungsplans durchgef\u00fchrt wird  <\/li>\n<li>Die Backup-Reports sollten regelm\u00e4\u00dfig auf Fehler getestet werden  <\/li>\n<li>Die Backups selbst sollten ebenfalls regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft werden, um sicherzustellen, dass die Daten korrekt erfasst wurden und die Dateien intakt sind <\/li>\n<\/ul>\n<p>Die obigen Tipps sind f\u00fcr Firmen essentiell \u2013 im Privatbereich wird man diese Disziplin seltener aufbringen.<\/p>\n<h3>Studie von Acronis<\/h3>\n<p>Auch Acronis hat neue, globale Studie vorgestellt, die das wachsende Bewusstsein f\u00fcr den Wert von Daten sowie die Wichtigkeit der Datensicherung auf Computern, Smartphones und Tablets unterstreicht. 61% aller deutschen Umfrageteilnehmer haben drei oder mehr Ger\u00e4te in ihrem Haushalt. Fast die H\u00e4lfte der Befragten haben am meisten Angst vor dem Verlust von Fotos und Videos auf ihren Ger\u00e4ten. Ein weiteres zentrales Ergebnis in Sachen Datenumgang: Sicherheit und Datenschutz waren in Deutschland wie auch global die entscheidenden Kriterien bei der Sicherung von Daten.<\/p>\n<p><b><\/b> <\/p>\n<h3>Wachsendes Bewusstsein f\u00fcr Datensicherung weltweit<\/h3>\n<\/p>\n<p>Hardwareausf\u00e4lle oder das versehentliche L\u00f6schen von Daten sind bekannte Ursachen f\u00fcr Datenverlust. Doch neue Cyberbedrohungen wie der Kryptotrojaner Locky, der durch Verschl\u00fcsselung den Zugang zu den eigenen Daten blockiert, steigern gerade in letzter Zeit die Angst Daten zu verlieren, ob bei Privatpersonen oder bei Firmen. Laut aktueller Zahlen des amerikanischen <a href=\"https:\/\/www.ic3.gov\/media\/2015\/150623.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internet Crime Complaint Center<\/a> (IC3), einer Partnerschaft von FBI und der Non-Profit-Organisation National White Collar Crime Center, wurden zwischen April 2014 und Juni 2015 992 F\u00e4lle von Ransomware (CryptoWall) gemeldet, die zu einem finanziellen Schaden von \u00fcber 18 Millionen US-Dollar f\u00fchrten. Die Wiederherstellung mit Hilfe eines Backups ist angesichts dieser Attacken eine effiziente Datenwiederherstellungsoption.  <\/p>\n<p>F\u00fcr die Acronis Umfrage rund um das Thema Datenbewusstsein und -sicherung hat Google Consumer Surveys im M\u00e4rz 2016 mehr als 4.000 Personen aus den USA, Kanada, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Spanien, Japan und Australien befragt, davon \u00fcber 650 in Deutschland. Weitere zentrale Ergebnisse waren: <\/p>\n<ul>\n<li>\u00b7 Sicherheit, Datenschutz, Benutzerfreundlichkeit und Storage-Kapazit\u00e4t sind globale Top-4-Kriterien bei der Datensicherung<\/li>\n<li>\u00b7 37% der Deutschen w\u00e4hlen externe Laufwerke als Datensicherungsziel. Nur 19% sichern ihre Daten in die Cloud, global sind es 30%.<\/li>\n<li>\u00b7 Die meisten deutschen Befragten sichern ihre Daten \u00fcber Nacht (40%) oder nebenbei beim Fernsehen (38%)<\/li>\n<\/ul>\n<p><b><\/b> <\/p>\n<h3>Neu: Der Familiendatensicherungsbeauftragte<\/h3>\n<\/p>\n<p>Angesichts der steigenden Zahl von Ger\u00e4ten in Haushalten l\u00e4sst sich ein Trend erkennen, in jedem Haushalt einen Familiendatensicherungsbeauftragten zu haben. Dieses Familienmitglied nimmt sich dabei die Massen von Daten in Form von Photos, Videos, Musikdateien oder anderer Dokumente innerhalb der Familie oder des erweiterten Haushalts vor und sorgt daf\u00fcr, dass diese sicher vor Datenverlust gesch\u00fctzt sind.&nbsp; <\/p>\n<h3>Drei einfache Schritte f\u00fcr bessere Datensicherung<\/h3>\n<\/p>\n<p>Jeder, aber speziell der Familiendatensicherungsbeauftragte, kann der Aufgabe, digitale Erinnerungen und pers\u00f6nliche Dokumente zu sichern und gesch\u00fctzt aufzubewahren einfach und kosteng\u00fcnstig mit diesen drei Tipps gerecht werden:&nbsp; <\/p>\n<p>1. Machen Sie regelm\u00e4\u00dfig ein Backup der wichtigen Familiendaten, Dokumente, Bilder und Videos!  <\/p>\n<p>2. Halten Sie Ihr Betriebssystem immer auf dem neuesten Stand! Sicherheits-Patches und Softwareupdates sind wichtig.&nbsp; <\/p>\n<p>3. Seien Sie bei merkw\u00fcrdigen E-Mails oder Links vorsichtig! \u00d6ffnen Sie nicht einfach E-Mails oder Links unbekannter Absender oder Quellen. Dahinter k\u00f6nnte sich Schadsoftware verbergen.  <\/p>\n<p>Beim Familiendatensicherungsbeauftragten musste ich herzhaft lachen \u2013 kuckt mal jemanden bei euch aus. In dieser Hinsicht: Wie haltet ihr es mit der Datensicherung? Mir f\u00e4llt gerade ein, dass ich auch mal wieder ein Backup machen k\u00f6nnte (aber nicht in die Cloud).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Datensicherung bzw. Backups des Systems geh\u00f6ren eigentlich zum Pflichtprogramm jedes Benutzers. Von Kroll Ontrack, Experte zur Datenrettung habe ich jetzt Informationen (eigentlich zum Backup-Day am 31. 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