{"id":179515,"date":"2016-07-24T01:35:00","date_gmt":"2016-07-23T23:35:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=179515"},"modified":"2021-01-19T17:45:51","modified_gmt":"2021-01-19T16:45:51","slug":"wie-firmen-auf-der-fitnesswelle-mitsurfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2016\/07\/24\/wie-firmen-auf-der-fitnesswelle-mitsurfen\/","title":{"rendered":"Wie Firmen auf der Fitnesswelle mitsurfen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" alt=\"\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20190309074434\/https:\/\/w36.imgup.net\/Band6627.jpg\" width=\"64\" height=\"64\"\/>\u00dcber Fitness-Apps und \u2013tracker (Wearables) habe ich hier im Blog ja bereits h\u00e4ufiger berichtet. Heute daher mal ein Blick auf das Thema Fitnesstrends im Fokus von Firmen und wie diese auf der Fitness-Welle mitsurfen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/051096fa7e1245ebb995659042c1eb79\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Dass Unternehmen stets auch den Zeitgeist im Blick haben und versuchen, jede Mode und jeden Trend f\u00fcr sich auszunutzen, ist bekannt. Oft treiben Firmen den jeweiligen Trend dabei erst recht voran \u2013 oder aber beerdigen ihn gleich wieder. F\u00fcr Verbraucher hat das teils positive und teils negative Auswirkungen. Zwar ist es sch\u00f6n, dass zu angesagten Themen vielf\u00e4ltige Produkte und Dienstleistungen entstehen bzw. angeboten werden. Doch R\u00e4ume f\u00fcr Verwirklichungen &#8211; jenseits des Profits &#8211; sind rar.  <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20190207150417\/https:\/\/pixabay.com\/de\/l%C3%A4ufer-silhouetten-athleten-fitness-635906\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" title=\"L&auml;ufer\" alt=\"L&auml;ufer\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/WWrJZld.jpg\"\/><\/a>  <\/p>\n<p>Der derzeitige Fitness-Trend wird jedenfalls von allen Seiten befeuert, ganze Unternehmen entstehen neu, und das mit dem Ziel \"mit der Lust an der Bewegung\" Geld zu machen \u2013 was an sich ja an sich nicht einmal schlecht sein muss.  <\/p>\n<h3>Den Trend erkannt und mitgemacht<\/h3>\n<\/p>\n<p>Ob es tats\u00e4chlich gesundheitliche Gr\u00fcnde hat, dass so viele Menschen in den letzten Jahren wieder vermehrt auf k\u00f6rperliche Fitness setzen, oder ob es vornehmlich um \u00e4sthetische Belange geht, sei einmal dahingestellt. Sicher ist aber: Fit sein ist in. Daran hat sicher auch die Politik ihren Anteil, denn die Belastung von Staat und Krankenkassen w\u00e4chst auch durch die demographische Entwicklung stetig an.  <\/p>\n<p>Wer Sport treibt, der bleibt aber oft l\u00e4nger gesund \u2013 so die einfache Rechnung vieler Gesundheitsforscher und Experten der Krankenkassen. Nicht umsonst werden manche Ger\u00e4te zur sportlichen Bet\u00e4tigung \u2013 etwa die Fitness Tracker &#8211; mittlerweile <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2016\/02\/14\/fitness-tracker-die-daten-und-die-krankenkassen\/\">von den Krankenkassen bezuschusst<\/a>. Es d\u00fcrfte klar sein, dass die Privatwirtschaft hier nicht hinterherhinkt. Angebote rund um Fitness und Health sind allgegenw\u00e4rtig, und das Gesch\u00e4ft mit dem K\u00f6rper boomt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht ein neues Fitnessprogramm, ein neues Ger\u00e4t oder eine App, die beim Joggen hilft, durch die Medien geistert.  <\/p>\n<h3>Mit sportlichen Werbegeschenken im Ged\u00e4chtnis bleiben<\/h3>\n<\/p>\n<p>Neulich bin ich durch Zufall noch auf einen weiteren, etwas subtileren Weg gesto\u00dfen, den Fitness-Boom kommerziell zu nutzen. Viele Unternehmen versehen n\u00e4mlich Fitness- und Sport-Artikel mit ihrem Logo und verschenken diese Artikel an Kunden und Gesch\u00e4ftspartner. Was fr\u00fcher der bedruckte Kugelschreiber oder Zollstock war, ist heute die Trinkflasche f\u00fcrs Gym oder das Sportarmband mit Schritt- und Kalorienz\u00e4hler sowie dem dezenten Aufdruck des schenkenden Unternehmens.  <\/p>\n<blockquote>\n<p>Ein Sportkollege \u00fcberreichte mir ganz stolz eine Trinkflasche mit der Aufschrift BORN \u2013 hatte er bei irgend einem Marathon-Lauf bekommen. Stammt wohl von Born Sports Care und ist u.a. bei eBay erh\u00e4ltlich. <\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Es existieren im Internet <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160612222501\/http:\/\/promotiontube.com:80\/de\/sport-fitness\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">spezialisierte Anbieter f\u00fcr individualisierte Sportartikel<\/a>, bei denen man bedruckte Fitness-Gadgets im Hunderterpack bestellen kann. Man mag zu diesem Trend stehen wie man will, aber ich denke, es gibt Sinnfreieres als ein Werbegeschenk, welches den Beschenkten zur sportlichen Bet\u00e4tigung anh\u00e4lt. Mir pers\u00f6nlich w\u00e4re jedenfalls ein Fitness Tracker lieber als ein Kugelschreiber.  <\/p>\n<h3>Start Ups aus der Fitness-Szene<\/h3>\n<\/p>\n<p>Es gibt <a href=\"http:\/\/www.deutsche-startups.de\/2016\/03\/16\/5-fitness-apps-die-jeden-wieder-fit-machen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zahlreiche neue Firmen<\/a>, die mit Hilfe der Fitnesswelle ein Gesch\u00e4ft aufbauen. Der mithin bekannteste Name, der mir im Zuge der neuen Fitnessbewegung untergekommen ist, ist der Anbieter Runtastic. Dieses \u00f6sterreichische Unternehmen begann vor einigen Jahren mit einer App, die bei sportlicher Bet\u00e4tigung \u2013 vorzugsweise Jogging \u2013 verschiedene Daten sammelt und Ergebnisse errechnet, anhand derer sich die Nutzer Trainingspl\u00e4ne erstellen oder ihre Leistung auswerten k\u00f6nnen. Mittlerweile gibt es auch andere Funktionen, wie etwa das gegenseitige Anfeuern \u00fcber eine Community-Seite oder auch Hardware wie Armb\u00e4nder und Brustgurte. Wer nicht so auf das Laufen steht, dem sei vielleicht Freeletics empfohlen, bei dem es eher um Fitnesstraining mit dem eigenen K\u00f6rpergewicht geht. Pfiffig und im Trend ist auch das <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20170511062541\/http:\/\/www.gruenderszene.de:80\/allgemein\/egym-45-millionen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Start Up eGym<\/a>, welches sich als 'Hightech-Fitnessunternehmen' bezeichnet. Das Unternehmen vertreibt Fitnessger\u00e4te, die an die Cloud angebunden sind und die sich quasi automatisch auf den jeweiligen Nutzer einstellen.  <\/p>\n<h3>Obacht: Daten sind das wertvollste Gut<\/h3>\n<\/p>\n<p>Alle diese Gesch\u00e4ftsmodelle haben einen gro\u00dfen Kritikpunkt gemeinsam: Den zweifelhaften Umgang mit Daten. Jede schrittz\u00e4hlende Uhr, jede App und sicher auch die tollen Cloud-Ger\u00e4te von eGym sammeln Daten \u00fcber die Nutzer und schicken sie wer-wei\u00df-wohin. Es ist kein Geheimnis, dass andere Unternehmen gut f\u00fcr solche Informationen bezahlen und die Reichweite des Datenschutzes ist in der Praxis doch begrenzt. Es stellt sich also die Frage, ob wir den Fitnesstrend in all seinen Facetten und mit all seinen Hilfsmitteln ausleben wollen, daf\u00fcr aber unsere sportlichen Leistungen preisgeben, oder ob wir lieber nur ein Handtuch nehmen und das tun, was sportliche Menschen schon vor Erfindung des Smartphones gemacht haben?  <\/p>\n<blockquote>\n<p>PS: Ich muss mal schauen, nachdem Google die App 'Meine Tracks' eingestellt und 'Google Fit' kr\u00e4ftig \u00fcberarbeitet und in meinen Augen verschlimmbessert hat, bin ich auf der Suche nach Open Source-Tracker-Apps gegangen.&nbsp; Vielleicht schreibe ich die Tage mal einen Beitrag zu diesem Thema. <\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber Fitness-Apps und \u2013tracker (Wearables) habe ich hier im Blog ja bereits h\u00e4ufiger berichtet. 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