{"id":192769,"date":"2017-08-04T00:22:00","date_gmt":"2017-08-03T22:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=192769"},"modified":"2017-08-03T22:30:44","modified_gmt":"2017-08-03T20:30:44","slug":"hunderttausende-iot-gerte-in-d-a-ch-unsicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2017\/08\/04\/hunderttausende-iot-gerte-in-d-a-ch-unsicher\/","title":{"rendered":"Hunderttausende IoT-Ger&auml;te in D-A-CH unsicher"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Sicherheit\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" border=\"0\" alt=\"Sicherheit\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schutz.jpg\" width=\"42\" height=\"51\"\/>Ungesch\u00fctzte Router und Webcams stellen Privatsph\u00e4re- und Sicherheitsrisiken dar. Hunderttausende IoT-Ger\u00e4te in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz sind unsicher.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/c0df46f075a84b7f80068a5a34c847e6\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Dies hat eine aktuelle Studie zur Sicherheit von intelligenten <i>Smart-Home<strong>&#8211;<\/strong><\/i>Ger\u00e4ten in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz vom Sicherheitsanbieter Avast ergeben. Demnach weisen hunderttausende Internet of Things (IoT)-Ger\u00e4te Schwachstellen auf. Die Sicherheitsexperten von Avast warnen: Hacker ben\u00f6tigen nur ein einziges ungesch\u00fctztes Ger\u00e4t, um eine Vielzahl von Ger\u00e4ten in ein riesiges Botnet zu verwandeln und f\u00fcr kriminelle Aktivit\u00e4ten fernzusteuern.<\/p>\n<p><b><i>Verletztliche IoT-Ger\u00e4te in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz:<\/i><\/b>  <\/p>\n<ul>\n<li><b><i>Deutschland: <\/i><\/b>In Deutschland hat Avast mehr als 820.000 Netzwerke \u00fcberpr\u00fcft. Von den fast drei Millionen darin registrierten IoT-Ger\u00e4ten, sind \u00fcber 175.500 Ger\u00e4te unsicher. Au\u00dferdem weisen fast 140.000 Router (knapp 17 Prozent), mehr als 8.000 Drucker (5 Prozent) und \u00fcber 1.000 Webcams (13 Prozent) Schwachstellen auf.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><b><i>\u00d6sterreich: <\/i><\/b>In \u00d6sterreich hat Avast mehr als 80.000 Netzwerke gescannt. Von den \u00fcber 280.000 darin enthaltenen IoT-Ger\u00e4ten sind mehr als 31.000 Ger\u00e4te unsicher. Zudem weisen 33 Prozent der gescannten Router (26.500), fast 10 Prozent der Webcams (125) und rund 5 Prozent der Drucker (950) Schwachstellen auf.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b><i><\/i><\/b> <\/p>\n<ul>\n<li><b><i>Schweiz: <\/i><\/b>In der Schweiz hat Avast \u00fcber 90.000 Netzwerke \u00fcberpr\u00fcft. Von insgesamt mehr als 350.000 registrierten IoT-Ger\u00e4ten weisen rund 42.000 Ger\u00e4te Schwachstellen auf. In der Schweiz sind fast 40 Prozent der Router (36.000), 8 Prozent der Drucker (fast 2.000) und 6 Prozent der gescannten Webcams (134) ungesch\u00fctzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bereits ein einziges ungesch\u00fctztes Ger\u00e4t reicht aus, damit sich Cyberkriminelle Zugang dazu verschaffen, dieses infizieren und es in ein gewaltiges Botnet verwandeln k\u00f6nnen. Mit diesem Netzwerk aus infizierten Ger\u00e4ten k\u00f6nnen Hacker Fernbefehle durchf\u00fchren. Da die Bots unauff\u00e4llig im Hintergrund agieren, merken die Besitzer meist nichts davon. Ungesch\u00fctzte IoT-Webcams erm\u00f6glichen es den Cyberkriminellen zudem, die Nutzer privat zu beobachten und die Videos sogar per Live-\u00dcbertragung online zu streamen. Deswegen ist die Anzahl tausender unsicherer Ger\u00e4te in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz besonders alarmierend. Hersteller von intelligenten Ger\u00e4ten sammeln und speichern auch private Daten ihrer Nutzer, inklusive Verhaltensdaten, Kontaktinformationen und Kreditkartendetails. Wenn Cyberkriminelle solche Daten abfangen, stellt das ein gro\u00dfes Risiko dar.<b><i><\/i><\/b>  <\/p>\n<p>\u201eDurch die Anf\u00e4lligkeit von hunderttausenden ungesch\u00fctzten Ger\u00e4ten k\u00f6nnen Cyberkriminelle ein Botnet erschaffen, um Server und Websites zu attackieren und vom Netz zu nehmen. Erst vergangenes Jahr konnten wir so einen Fall beobachten, als der Service Provider Dyn attackiert wurde. Dies unterbrach den Datenverkehr zu gro\u00dfen Websites wie Amazon, Twitter und Reddit\", sagt Ondrej Vlcek, CTO und EVP &amp; GM Consumer bei Avast. \u201eRouter sind das Tor zum Heimnetzwerk und k\u00f6nnen deswegen als Anlaufstelle f\u00fcr Hacker dienen, Heimnetzwerke in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz anzugreifen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Nutzer nicht ausreichend gesch\u00fctzt sind, weil ihre Software beispielsweise nicht auf dem aktuellen Stand ist oder sie ein schwaches Passwort verwenden.\"<b><i><\/i><\/b>  <\/p>\n<p>Es ist f\u00fcr jeden \u2013 und nat\u00fcrlich f\u00fcr Cyberkriminelle \u2013 ein Leichtes, IP-Adressen und Schnittstellen zu scannen und herauszufinden, welches Ger\u00e4t \u00fcber welche IP-Adresse erreichbar ist. Mit ein paar zus\u00e4tzlichen Bem\u00fchungen und weiterem Know-how k\u00f6nnen Hacker auch den Ger\u00e4te-Typ (Webcam, Drucker, Wasserkocher, K\u00fchlschrank, usw.), die Marke, das Modell und die darauf installierte Software-Version herausfinden. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen sie diese Daten mit \u00f6ffentlich verf\u00fcgbaren Listen von ungesch\u00fctzten Ger\u00e4ten abgleichen, um herauszufinden, welche Ger\u00e4te unsicher sind.<b><i><\/i><\/b>  <\/p>\n<p>Um mit dem Internet verbundene Ger\u00e4te gegen ungewollte Attacken zu sch\u00fctzen, m\u00fcssen Nutzer ihren Beitrag dazu leisten, die Online-Welt zu einem sichereren Ort zu machen. Dies k\u00f6nnen sie tun, indem sie ihre Software stets auf dem aktuellen Stand halten und starke, komplexe Passw\u00f6rter verwenden.  <\/p>\n<p>Avast hilft Nutzern zus\u00e4tzlich bei der Sicherheit ihrer IoT-Ger\u00e4te:<b><i><\/i><\/b>  <\/p>\n<ul>\n<li>Wi-Fi Inspektor ist Bestandteil der Versionen Avast 2017 Free und Premium, die zum Download unter <a href=\"http:\/\/www.avast.com\" target=\"_blank\">www.avast.com<\/a> bereitstehen. Die Funktion scannt das Heimnetzwerk auf ungesch\u00fctzte Ger\u00e4te und hilft den Nutzern mit Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitungen dabei, Sicherheitsprobleme zu beheben.<i><\/i>  <\/li>\n<li>Avast bietet f\u00fcr Router-Hersteller zudem eine Sicherheitsplattform an, die sich auf dem Router befindet und diesen intelligent macht. Dadurch kann er sich selbst und alle mit ihm verbundenen Ger\u00e4te sch\u00fctzen. Die Idee hinter dem Konzept war, dass der Router f\u00fcr ein Smart Home ein zus\u00e4tzliches Sicherheitsnetz schafft und auch als Verbindungsstelle zwischen IoT-Ger\u00e4ten dient. Avast hat in den USA einen Partner, mit dem die Router-Plattform entwickelt wurde. Der neue Router ALLY von Amped Wireless, der Anfang des Jahres den CES Innovation Award gewonnen hat, bietet seinen Nutzern durch eine einfache mobile App eine zus\u00e4tzliche Schutzebene sowie Kontrollm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Eltern und Inhaltsfilter f\u00fcr IoT-Ger\u00e4te.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Anmerkung: Die Informationen entstammen einer Presseinfo von AVAST. Wegen privater Verpflichtungen im Familienumfeld komme ich seit gestern nicht mehr wirklich zum Bloggen. Ich hoffe, dass ich ab dem Wochenende wieder mehr Aktivit\u00e4ten entwickeln kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungesch\u00fctzte Router und Webcams stellen Privatsph\u00e4re- und Sicherheitsrisiken dar. 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