{"id":195155,"date":"2017-10-13T00:04:00","date_gmt":"2017-10-12T22:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=195155"},"modified":"2022-09-13T11:24:29","modified_gmt":"2022-09-13T09:24:29","slug":"warnung-vor-malware-welle-mit-htmlfakealert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2017\/10\/13\/warnung-vor-malware-welle-mit-htmlfakealert\/","title":{"rendered":"Warnung vor Malware-Welle mit HTML\/FakeAlert"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schutz.jpg\" width=\"40\" align=\"left\" height=\"47\"\/>Der europ\u00e4ische Security-Software-Hersteller <a href=\"http:\/\/www.eset.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ESET<\/a> verzeichnet derzeit eine starke Verbreitung eines altbekannten Sch\u00e4dlings: Der Trojaner HTML\/FakeAlert wurde erstmals im Dezember 2009 entdeckt. Dann war es lange Zeit ruhig um die Schadsoftware, bis 2015 die F\u00e4lle erneut anstiegen. Seitdem ist die Erkennungsquote weltweit enorm gestiegen. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/192e1ef7d2c94593ab18b00d7c9e35d8\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Derzeit z\u00e4hlt HTML\/FakeAlert zu den f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Bedrohungen rund um den Globus und weist in Deutschland die h\u00f6chsten Erkennungsraten im Vergleich zu anderer Malware auf.  <\/p>\n<h2>Schwerwiegender Schaden<\/h2>\n<\/p>\n<p>Der Trojaner HTML\/FakeAlert kann durch anderen Schadcode auf den Computer eines Opfers gelangen, wie etwa \u00fcber Webseiten, E-Mail-Anh\u00e4nge oder Downloads von Filesharing-Seiten. Ist die Malware einmal auf dem Rechner, kann sie unterschiedliche Auswirkungen haben: Einige Varianten f\u00fcgen Shortcuts von unbekannten Programmen auf den Desktop hinzu, andere f\u00fchren zur massiven Verlangsamung des PCs, da HTML\/FakeAlert CPU-Power und Speicherressourcen verschlingt. Noch sch\u00e4dlichere Versionen erzeugen kritische Systemfehler oder k\u00f6nnen wichtige Dateien und Ordner vom Computer l\u00f6schen. Im schlimmsten Fall werden Systemdateien und die Windows Registry so stark besch\u00e4digt, dass der Computer unbenutzbar wird.  <\/p>\n<h2>Cyberkriminelle spielen mit der Angst der Nutzer<\/h2>\n<\/p>\n<p>Zudem ist der Trojaner in der Lage, unterschiedliche gef\u00e4lschte Pop-up Alarme auf dem Desktop des Users einzublenden. Die Entwickler hinter HTML\/FakeAlert spielen mit der Angst der Nutzer und verfolgen auch ein finanzielles Ziel. Einige dieser Meldungen zeigen einen Hinweis, dass der Computer durch Ransomware demn\u00e4chst verschl\u00fcsselt wird. Der Nutzer soll beispielsweise bei einer kostenpflichtigen Hotline anrufen oder f\u00fcr ein Antivirenprogramm zahlen, damit die angeblich entdeckte Bedrohung beseitigt wird.  <\/p>\n<h2>Antivirenprogramme sch\u00fctzen vor HTML\/FakeAlert<\/h2>\n<\/p>\n<p>HTML\/FakeAlert kann Firewalls und andere Sicherheitseinstellungen auf einem infizierten Computer kompromittieren. Die Malware m\u00f6chte den sch\u00e4dlichen Payload so lange wie m\u00f6glich auf dem Rechner des Opfers halten. Auf diese Weise kann der Nutzer durch immer wiederkehrende gef\u00e4lschte Warnmeldungen dazu getrieben werden, doch noch Geld f\u00fcr die angebliche Entfernung der Schadsoftware zu zahlen.  <\/p>\n<p>Zur Pr\u00e4vention und Entfernung von HTML\/FakeAlert sollten Nutzer auf einen verl\u00e4sslichen Virenschutz setzen. Daneben k\u00f6nnen sie sich auch durch einige einfache Ma\u00dfnahmen vor Malware wie HTML\/FakeAlert sch\u00fctzen. Dazu z\u00e4hlt, Antivirenprogramme immer aktuell zu halten und wichtige Updates und Patches zu installieren, sowie Vorsicht bei verd\u00e4chtigen Webseiten und E-Mail-Anh\u00e4ngen walten zu lassen. Weitere Informationen gibt es im ESET Blog <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210927044414\/https:\/\/www.welivesecurity.com\/deutsch\/2017\/10\/12\/html-fakealert-malware-welle-europa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WeLiveSecurity<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der europ\u00e4ische Security-Software-Hersteller ESET verzeichnet derzeit eine starke Verbreitung eines altbekannten Sch\u00e4dlings: Der Trojaner HTML\/FakeAlert wurde erstmals im Dezember 2009 entdeckt. Dann war es lange Zeit ruhig um die Schadsoftware, bis 2015 die F\u00e4lle erneut anstiegen. 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