{"id":201647,"date":"2018-03-07T15:12:52","date_gmt":"2018-03-07T14:12:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=201647"},"modified":"2022-04-05T14:33:07","modified_gmt":"2022-04-05T12:33:07","slug":"neue-lcke-in-exim-agent-gefhrdet-50-der-e-mail-server","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/03\/07\/neue-lcke-in-exim-agent-gefhrdet-50-der-e-mail-server\/","title":{"rendered":"Neue L&uuml;cke in Exim-Agent gef&auml;hrdet 50% der E-Mail-Server"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schutz.jpg\" width=\"40\" height=\"47\" align=\"left\" \/>Eine kritische Sicherheitsl\u00fccke im Exim Mail transfer agent (MTA) gef\u00e4hrdet gut 50 Prozent aller laufenden E-Mail_Server. Es gibt allerdings ein Update, welches die L\u00fccke schlie\u00dft.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/exim.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Exim<\/a> ist ein Message Transfer Agent (MTA), der auf gut der H\u00e4lfte (<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20180411223515\/http:\/\/www.securityspace.com:80\/s_survey\/data\/man.201702\/mxsurvey.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">genauer 56,02%<\/a>) der weltweit betriebenen E-Mail-Server verwendet wird.<\/p>\n<h2>Remote Code Execution L\u00fccke gefunden<\/h2>\n<p>Ein taiwanesischer Sicherheitsforscher namens Meh Chang entdeckte den Fehler, den er der Exim-Crew am 2. Februar meldete. Das Exim-Team ver\u00f6ffentlichte am 10. Februar die Exim-Distribution 4.90.1, die das RCE-Problem behebt.<\/p>\n<p>Der Bug, der als CVE-2018-6789 verfolgt wird, wird als \"pre-auth remote code execution\" kategorisiert. Das bedeutet, dass ein Angreifer den Exim-E-Mail-Server dazu bringen k\u00f6nnte, b\u00f6sartige Befehle auszuf\u00fchren, eh sich der Angreifer sich auf dem Server authentifizieren muss.<\/p>\n<p>Der eigentliche Fehler ist ein Ein-Byte-Puffer\u00fcberlauf in der base64-Dekodierfunktion von Exim und betrifft alle jemals ver\u00f6ffentlichten Exim-Versionen. Chang beschrieb den Fehler in <a href=\"https:\/\/devco.re\/blog\/2018\/03\/06\/exim-off-by-one-RCE-exploiting-CVE-2018-6789-en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einem Blog-Beitrag<\/a>. Dort erl\u00e4utert er auch die grundlegenden Schritte f\u00fcr die Ausnutzung des SMTP-Daemons von Exim.<\/p>\n<h2>Fehler best\u00e4tigt, Update vorhanden<\/h2>\n<p>In einem <a href=\"https:\/\/exim.org\/static\/doc\/security\/CVE-2018-6789.txt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Security Advisory<\/a> best\u00e4tigte das Exim-Team das Problem und schreibt: \"Momentan sind wir unsicher \u00fcber den Schweregrad, wir *glauben*, ein Exploit ist schwierig. Eine Abschw\u00e4chung [Mitigation] ist nicht bekannt\", sagte das Exim-Team.<\/p>\n<p>Seit der Ver\u00f6ffentlichung von Exim 4.90.1 sind aktualisierte Exim-Versionen f\u00fcr diverse Linux-Distributionen verf\u00fcgbar. Bleibt die Frage, wie viele ungepatchte Systeme online bleiben. Da Exim bei weitem der beliebteste Mail-Agent ist, erm\u00f6glicht die Sicherheitsl\u00fccke CVE-2018-6789 eine gro\u00dfe Angriffsfl\u00e4che. Administratoren von E-Mail-Servern mit Exim im Einsatz, sollten sich so schnell als m\u00f6glich mit der Bereitstellung des Exim 4.90.1-Updates befassen. Noch gibt es keinen \u00f6ffentlichen Exploit-Code, um die Sicherheitsl\u00fccke auszunutzen, k\u00f6nnte sich aber bald \u00e4ndern. (via)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine kritische Sicherheitsl\u00fccke im Exim Mail transfer agent (MTA) gef\u00e4hrdet gut 50 Prozent aller laufenden E-Mail_Server. 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