{"id":206676,"date":"2018-07-17T01:52:00","date_gmt":"2018-07-16T23:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=206676"},"modified":"2023-09-08T01:24:10","modified_gmt":"2023-09-07T23:24:10","slug":"chinas-meitu-und-der-verunglckte-internationale-start","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/07\/17\/chinas-meitu-und-der-verunglckte-internationale-start\/","title":{"rendered":"Chinas Meitu und der verungl&uuml;ckte internationale Start"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Stop.jpg\" align=\"left\" \/>Noch ein Blick \u00fcber den Sch\u00fcsselrand \u2013 es geht um chinesische Anbieter, die schrittweise international expandieren. Heute im Programm: Der chinesische Anbieter Meitu, der 'Sch\u00f6nheits-App' bereitstellt und den Sprung in die USA sowie auf das internationale Parkett angetreten hat. Jetzt werden erste 'Blessuren' sichtbar, weil die Firmenkultur so gar nicht zu dem, was man au\u00dferhalb Chinas kennt, passen will. Bei den US-Mitarbeitern scheint es 'zu knirschen'.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Einige Vor\u00fcberlegungen<\/h2>\n<p>Facebook, Snapshat, Ebay, Google, Microsoft, Apple etc. erscheinen uns wie IT-Giganten, und mancher reibt sich an deren Gesch\u00e4ftsgebaren. Wenn ich dann den heise.de-Artikel <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Walmart-erhaelt-Patent-fuer-Lauschangriff-auf-Mitarbeiter-und-Kunden-4110442.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Walmart erh\u00e4lt Patent f\u00fcr Lauschangriff auf Mitarbeiter und Kunden<\/a> lese, empfinde ich dies als deutscher Verbraucher nur noch verst\u00f6rend. Aber Walmart ist mit seiner Firmenkultur in Europa ja krachend gescheitert. Bei den oben genannten Firmen muss man noch anf\u00fchren, dass diese nach wie vor im Gedankengut des Westens verhaftet sind.<\/p>\n<p>Aber es gibt noch die kulturellen Besonderheiten Asiens und speziell Chinas. Und die oben genannten Firmen sind teilweise Zwerge gegen chinesische Unternehmen wie Alibaba, die Suchmaschine Weibu etc. Mit Milliarden potentieller Nutzer in China und fehlendem Datenschutz gibt es da scheinbar enorme Wachstumschancen. Diese Firmen sind aber eng an die \u00dcberwachungspl\u00e4ne der chinesischen Regierung angebunden und deren Erf\u00fcllungsgehilfen. Hier verweise ich auf den heise.de-Artikel <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Missing-Link-Nothing-to-Hide-oder-Wie-mit-Social-Scoring-die-Privatsphaere-abgeschafft-wird-4102845.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Missing Link: Nothing to Hide, oder: Wie mit \"Social Scoring\" die Privatsph\u00e4re abgeschafft wird<\/a>, der das ganze Dilemma sehr gut aufbereitet.<\/p>\n<p>Da ist es dann spannend, zu verfolgen, wie chinesische Firmen mit diesem Background sich im internationalen Gesch\u00e4ft behaupten. Die Smartphone-Hersteller haben es ganz gut geschafft und auch andere Zulieferer waren\/sind gut im Gesch\u00e4ft, wenn auch der ZTE-Bann in den USA ein schlechtes Licht auf das Ganze wirft und zeigt, wie wackelig vieles ist.<\/p>\n<blockquote><p>An dieser Stelle der Hinweis: Es soll kein China-Bashing werden. In einer Reihe deutscher Firmen gibt es inzwischen chinesische Eigent\u00fcmer oder Mehrheitsgesellschafter. Bei manchen Beteiligungen funktioniert das sehr gut, in anderen F\u00e4llen kracht es, weil zwei Kulturen aufeinander prallen, die nicht kompatibel sind. Als Achillesferse sehe ich bei chinesischen Unternehmen u.a. die fehlende Datenschutzkultur im eigenen Lande. Da wird es dann schwierig, in Europa (oder international) wirklich Fu\u00df zu fassen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und so manches Gesch\u00e4ftsmodell aus China funktioniert au\u00dferhalb erst recht nicht. Vor einigen Tagen hatte ich dr\u00fcben im 50+-Blog \u00fcber den aus Singapur operierenden (aber vom chinesischen IT-Riesen Alibaba finanzierten) Fahrradvermittler Obike berichtet (siehe <a href=\"https:\/\/borncity.com\/senioren\/2018\/07\/12\/obike-konkurs-und-die-fahrrder-liegen-herum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Obike: Konkurs und die Fahrr\u00e4der liegen herum<\/a>), der dort Insolvenz anmelden musste. In Deutschland stehen Kommunen jetzt vor dem Problem, wie die Fahrr\u00e4der, die zu Tausenden in den St\u00e4dten herumliegen, langfristig entfernt werden. Formal geh\u00f6ren die R\u00e4der noch der Firma, das Insolvenzverfahren l\u00e4uft nur in Singapur, aber die R\u00e4der verstopfen die Wege und Parks in deutschen St\u00e4dten. heise.de hat z.B. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/suche\/?q=obike&amp;search_submit.x=0&amp;search_submit.y=0&amp;rm=search&amp;sort_by=date\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">einige Beitr\u00e4ge<\/a> zum Thema ver\u00f6ffentlicht. Wobei ich <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Leihradanbieter-Ofo-zieht-sich-aus-Deutschland-zurueck-4110283.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesen Beitrag<\/a> nicht wirklich stimmig erachte, da dort nur Berlin als Standort thematisiert wird. Das nur als Einstimmung, es soll im Beitrag hier um den chinesischen Anbieter Meitu gehen.<\/p>\n<h2>Meitu, wer?<\/h2>\n<p>Und die B\u00e4ume wachsen auch f\u00fcr chinesische Anbieter nicht in den Himmel. Das d\u00fcrfte der Anbieter Meitu wohl gerade feststellen, wo die internationale Expansion irgendwie 'Dellen' hinterl\u00e4sst. <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Meitu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Meitu<\/a> ist eine ca. 4,4 Milliarden $ schwere chinesische Firma, die 2008 gegr\u00fcndet wurde. Produkte sind Selfie- und Foto-Apps f\u00fcr Smartphones, mit denen Nutzer ihre Selfies manipulieren und in soziale Netzwerke einstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Meitu-Website\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/gHa15FW.jpg\" alt=\"Meitu-Website\" \/><\/p>\n<p>Aktuell hat der Anbieter, laut Wikipedia, 13 Apps, die auf mehr als 1,1 Milliarden Mobilger\u00e4ten installiert sind. Von MakeupPlus (inklusive Gesichtserkennung und Augmented Reality), AirBrush (zur Fotobearbeitung) bis hin zu BeautyPlus (um Selfies auf zu h\u00fcbschen).<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/us\/app\/meitu\/id416048305?mt=8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">iTunes-Store<\/a> sind die mit ihrer App ebenso vertreten wie unter Android. Und deutsche Nutzer werden bei Chip.de f\u00fcndig und gl\u00fccklich \u2026<\/p>\n<h2>Meitu, da war doch was \u2026 ?<\/h2>\n<p>Als ich mit dem Text f\u00fcr den Artikel begann, kam pl\u00f6tzlich im Hinterkopf der Gedanke: 'Moment, hattest Du da nicht was zu im Blog?' und ich habe nachgeschaut. Ja, im Januar 2017 ist der Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2017\/01\/21\/finger-weg-von-der-android-meitu-selfie-app\/\">Finger weg von der Android Meitu-Selfie-App<\/a> erschienen. Die Android-App war mit einem \"Beifang\" versehen, der eine Menge Tracking-Code enth\u00e4lt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Tweet\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/ypDI3cu.jpg\" alt=\"Tweet\" width=\"494\" height=\"247\" \/><\/p>\n<p>Die App ruft das Modell des Ger\u00e4ts, die Android-Version, die MAC-Adresse etc. ab und fordert wohl \u00fcber 20 Berechtigungen bei der Installation an. Bei Cnet.com finden sich in <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20180223012719\/https:\/\/www.cnet.com\/news\/meitu-app-privacy-issues-why\/\">diesem Artikel<\/a> noch einige weitere Details. Dort gibt es den Hinweis, dass auch die IMEI des Ger\u00e4ts an Server in China \u00fcbertragen wird (bei Zeit Online gibt es <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2017-01\/meitu-app-berechtigungen-datenschutz-tracking\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> was zum Thema). Auch wenn aktuell nichts \u00fcber \"Missbrauch\" bekannt ist, war meine Empfehlung, von der App Abstand zu nehmen.<\/p>\n<h2>Meitu: Chaotische internationale Expansion<\/h2>\n<p>Seit einiger Zeit hat der Anbieter wohl den Sprung in den globalen Markt gestartet und nun werden h\u00e4ssliche Dellen sichtbar. Ich bin <a href=\"http:\/\/www.thisisinsider.com\/inside-meitu-chinese-selfie-app-chaotic-global-expansion-2018-5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> auf einen Artikel gesto\u00dfen, der wohl auf diesen Business Insider-Beitrag zur\u00fcck geht. Meitu wird zwar als 'hei\u00dfer' chinesischer Selfie-App-Hersteller mit Hunderten von Millionen von Benutzern gehandelt. Aber es gibt Leute, die glauben, dass das Unternehmen durch seine globale Expansion in unruhiges Fahrwasser geraten ist.<\/p>\n<p>Das Unternehmen f\u00fchrt zwar in einer Erkl\u00e4rung an, dass seine \"kulturellen Werte Integrit\u00e4t, Verantwortung, Ehrgeiz und Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen umfassen\". Aber Mitarbeiter erleben wohl ein anderes Bild. Die Redaktion von Business Insider hat mit mehr als einem Dutzend ehemaliger Mitarbeiter (wohl in den USA) gesprochen. Dabei kristallisiert sich ein Bild heraus, dass das Unternehmensklima von Sexismus, Geschichten \u00fcber Betr\u00fcgereien und scharfer Kritik an Mitarbeitern gepr\u00e4gt sei, alles in allem wohl ein Umfeld mit nicht wirklich 'kuscheliger' Arbeitsplatzkultur. Ein Ex-Mitarbeiter dr\u00fcckt es so aus: \"Meitu is a shitshow\" und fasst es so zusammen: \"Es ist mir peinlich, dass Meitu jetzt in meinem Lebenslauf steht.\"<\/p>\n<p>Im Business Insider-Artikel wird eine verst\u00f6rende Episode aus dem November 2017 zitiert. Etwa eine Stunde nachdem die Mitarbeiter des internationalen Teams von Meitu eine fr\u00f6hliche Abschiedsbotschaft von einem ihrer Kollegen in einem Firmen-Chatroom gelesen hatten, kam eine Nachricht vom Leiter des globalen Unternehmens.<\/p>\n<p>Manager, Fox Lui, teilte wohl ziemlich unverbl\u00fcmt mit, dass jeder im Unternehmen wissen solle, dass der\/die Angestellte gegangen ist, weil er sie gefeuert habe. Dabei f\u00fchrte er 'schlechte Leistungen des\/der Mitarbeiter\/in' als Grund an. In Deutschland w\u00fcrde man dies als unn\u00f6tiges 'nachtreten' bezeichnen. Au\u00dferdem bestand Fox Lui im Chatraum darauf, dass er kein \"verdammtes Monster\" sei, weil er sie gefeuert hatte.<\/p>\n<p>\"Vielleicht ist meine Art, damit umzugehen, nicht die beste, aber ich hoffe, Sie alle verstehen, dass wir, um erfolgreich zu sein, den Wert des Unternehmens annehmen m\u00fcssen\", schrieb er. \"Das ist noch wichtiger als K\u00f6nnen.\" Erinnert mich an den morgendlichen Flaggen-Appell vor vielen asiatischen Firmen, wo die Mitarbeiter auf 'Unternehmensziele' eingeschworen werden. Business Insider schreibt, dass diese bizarre Episode f\u00fcr Meitus geschockte US-Mitarbeiter nur ein weiterer Tag im B\u00fcro an einem der vielleicht dysfunktionalsten Arbeitspl\u00e4tze im Silicon Valley gewesen sei. Normalerweise sind die Amerikaner im Silicon Valley von Tech-Firmen anderes gewohnt. Es wird zwar hart gearbeitet, aber es gibt gewisse Regeln, an denen man sich orientiert.<\/p>\n<p>Ein ehemaliger Angestellter von Meitu sch\u00e4tzt, dass mehr als 80% der Mitarbeiter des globalen Expansionsteams in etwas mehr als einem Jahr entlassen oder gek\u00fcndigt wurden. Viele sind schon nach zwei oder drei Monaten gegangen. \"Jeder Tag f\u00fchlte sich an, als w\u00e4re es dein letzter Tag dort\", erinnerte sich eine Person (die Quellen baten wohl um Anonymit\u00e4t).<\/p>\n<p>In einer ausf\u00fchrlichen Erkl\u00e4rung des Chefs, Fox Lui, die im Namen von Meitu erfolgte, wurde ausgef\u00fchrt, dass man sich nicht zu \"einigen pers\u00f6nlichen Ansichten aus den [Business Insider] Quellen \u00e4u\u00dfern werde, da sie m\u00f6glicherweise nicht das gesamte Bild der Kultur und der Werte unseres Unternehmens widerspiegeln\" \u2013 was legitim ist. Das Unternehmen ist an Vertraulichkeitsvereinbarungen mit Mitarbeitern und Partnern gebunden.<\/p>\n<p>In Bezug auf den oben zitierten Kommentare \u00fcber den ausscheidenden Mitarbeiter hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung: \"Bei bestimmten Gelegenheiten informierte Fox das Team \u00fcber die Gr\u00fcnde, warum das Unternehmen einige Leute entlassen musste, und ermutigte das Team, offener zu sein, um ein transparenteres Arbeitsumfeld zu schaffen. Fox ist der Meinung, dass dies mit den kulturellen Werten des Unternehmens \u00fcbereinstimmt.\" Offenbar muss man aber noch an der \u00dcbersetzung der 'kulturellen Werte' f\u00fcr die USA (und andere westliche L\u00e4nder) arbeiten.<\/p>\n<p>Es gibt auch US-Mitarbeiter, die wohl zufrieden in der Firma waren. Aber der Sprung in die USA scheint nicht wirklich von Erfolg gekr\u00f6nt zu sein und es zeigen sich wohl deutliche Bremsspuren. Details lassen sich bei Interesse im Business Insider-Artikel nachlesen. Die Episoden Meitus verdeutlichen aber die Herausforderungen bei der F\u00fchrung eines globalen Unternehmens und zeigen, dass es weit mehr erfordert, als nur eine erfolgreiche App zu haben. Auch f\u00fcr chinesische Anbieter wachsen die B\u00e4ume nicht in den Himmel, und f\u00fcr mich wird es spannend zu verfolgen, wie sich die Unternehmen im Hinblick auf die interne Firmenkultur und die chinesische Kultur in Richtung Total\u00fcberwachung auf dem internationalen und vor allem europ\u00e4ischen Markt behaupten werden.<\/p>\n<blockquote><p>PS: M\u00f6glicherweise wird gefragt, was dieser Artikel nun f\u00fcr einen Mehrwert f\u00fcr Blog-Leser bringt. Mir ist klar, dass die wenigsten Blog-Leser\/innen mit Meitus Selfie-Apps hantieren. Aber nicht jeder Beitrag muss ad-hoc Mehrwert bringen. Manches ist strategisch angelegt. Wenn es das n\u00e4chste Mal bei Meitu oder einem anderen Unternehmen aus diesem Genre kracht, kann ich auf diesen Beitrag verweisen.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch ein Blick \u00fcber den Sch\u00fcsselrand \u2013 es geht um chinesische Anbieter, die schrittweise international expandieren. Heute im Programm: Der chinesische Anbieter Meitu, der 'Sch\u00f6nheits-App' bereitstellt und den Sprung in die USA sowie auf das internationale Parkett angetreten hat. 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