{"id":207284,"date":"2018-08-04T12:54:19","date_gmt":"2018-08-04T10:54:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=207284"},"modified":"2024-08-10T12:18:17","modified_gmt":"2024-08-10T10:18:17","slug":"hinweise-zur-kommentarfunktion-im-blog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/08\/04\/hinweise-zur-kommentarfunktion-im-blog\/","title":{"rendered":"Hinweise zur Kommentarfunktion im Blog"},"content":{"rendered":"<p>Zu den meisten Artikeln des Blogs k\u00f6nnen Leser kommentieren. Einige Leser des Blogs haben aber vermeintlich Probleme mit der Kommentarfunktion des Blogs, weil die Kommentartexte nach dem Abschicken nicht angezeigt werden. Gelegentlich gibt es auch Nachfragen nach Kommentarbenachrichtigungen und mehr. Im Beitrag versuche ich einige Hintergr\u00fcnde im Hinblick auf die Kommentarfunktion des Blogs zu erl\u00e4utern, und erkl\u00e4re, was bei jedem Kommentar im Hintergrund passiert.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Leitlinie f\u00fcr die Kommentierung<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/8f5ff651b89644788adc223eaa073ed4\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Leitlinie f\u00fcr die Kommentierung hier im Blog ist f\u00fcr mich: Es soll jeder kommentieren k\u00f6nnen, sofern das f\u00fcr das Thema relevant ist und nicht gegen die guten Sitten verst\u00f6\u00dft (also keine pers\u00f6nlichen Beleidigungen unter der G\u00fcrtellinie, Hetze oder illegale\/strafbare Inhalte \u2013 und auch kein SEO-Spam f\u00fcr irgendwelche Preisvergleichsseiten).<\/p>\n<p>Ich versuche da aber m\u00f6glichst wenig moderierend einzugreifen, da das dann schnell als Zensur gilt (nur SPAM fliegt raus). An dieser Stelle ein gro\u00dfer Dank an alle Blog-Leser\/innen, bisher ist der Kommentarstil hier im Blog f\u00fcr meinen Geschmack sehr zivilisiert.<\/p>\n<h2>Was man noch wissen sollte<\/h2>\n<p>Hier noch einige Hinweise zur Kommentarfunktion, wie ich sie aktuell betreibe bzw. zu technischen Einstellungen und Fragen, die schon mal aufkamen.<\/p>\n<h3>Keine Anmeldung erforderlich<\/h3>\n<p>Manche Blog und Webseiten erlauben nur angemeldeten Benutzern das Kommentieren. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden lasse ich keine Anmeldung im Blog zu, um z.B. nur diesem Personenkreis eine Kommentierung zu erm\u00f6glichen. Diese Entscheidung hat mir, im Sinne der DSGVO, einige Kopfschmerzen erspart, denn: Wenn ich keine Anmeldedaten von Besuchern speichere, k\u00f6nnen die bei mir auch nicht abhanden kommen. Zudem ist es f\u00fcr gelegentliche Blog-Besucher auch angenehmer, direkt einen Kommentar verfassen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Es kann anonym kommentiert werden<\/h3>\n<p>Im Sinne der DSGVO habe ich sogar die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet, dass Besucher anonym (also ohne den Namen im Kommentarfeld einzutragen) kommentieren k\u00f6nnen. Anonyme Kommentare schaue ich mir allerdings sehr genau an. Bei Missbrauch fliegt der Kommentar raus.<\/p>\n<p>Klarnamen werden zum Kommentieren nicht ben\u00f6tigt. Es kann ein Alias-Name im Namensfeld des Kommentarformulars eingetragen werden (wird von mir zur besseren Zuordnung empfohlen, da sich andere Besucher dann auf den Alias-Namen beziehen k\u00f6nnen \u2013 macht das Verfolgen und Antworten f\u00fcr alle Beteiligten einfacher).<\/p>\n<p>Viele Kommentatoren verwenden im E-Mail-Feld auch eine Mail-Adresse (oft eines Freemail-Anbieters), die erkennbar als Spam-Falle fungiert. Das ist auch so in Ordnung. Die E-Mail-Adresse ist eh nur f\u00fcr mich sichtbar, und wird eigentlich von mir nur in Ausnahmef\u00e4llen verwendet, wenn<\/p>\n<p>a) eine Nachfrage meinerseits zum Kommentar wegen Unklarheiten oder<\/p>\n<p>b) die Frage des L\u00f6schens eines Kommentars in 'Zweifelsf\u00e4llen' erfolgt.<\/p>\n<p>Ist in 10 Jahren vielleicht ein Dutzend Mal erforderlich gewesen.<\/p>\n<h3>DSGVO-Zustimmung erforderlich &#8211; Tipps<\/h3>\n<p>Unter dem Kommentarfeld ist ein Kontrollk\u00e4stchen, mit dem der Speicherung und Verarbeitung der Daten gem\u00e4\u00df DSGVO zugestimmt wird. Aus rechtlichen Gr\u00fcnden kann ich das Kontrollk\u00e4stchen nicht markiert einblenden, sondern jeder Nutzer muss das ankreuzen.<\/p>\n<p>Ein Benutzer hat mich darauf hingewiesen, dass ein eingetippter Kommentar weg sei, wenn man auf Kommentar abschicken klickt, das DSGVO-Feld aber unmarkiert ist. In diesem Fall wird ja eine Fehlerseite mit dem Hinweis auf die fehlende Zustimmung angezeigt. Klickt man auf den in der Fehlerseite angezeigten Link <em>Zur\u00fcck,<\/em>\u00a0ist der Kommentar wirklich (scheinbar) weg.\u00a0Es helfen zwei Tricks:<\/p>\n<ul>\n<li>Ich verwende, wenn mir mal wieder die Fehlerseite wegen des vergessenen Kontrollk\u00e4stchens angezeigt wird, die<em> Zur\u00fcck<\/em>-Schaltfl\u00e4che des Browsers. Der Kommentar steht dann noch im Kommentarfeld (ich nutze den Google Chrome).<\/li>\n<li>Hat man den in der Fehlerseite angezeigten Link <em>Zur\u00fcck<\/em>\u00a0gew\u00e4hlt<em>,<\/em>\u00a0ist der Kommentar wirklich (scheinbar) weg.\u00a0Klickt einfach auf den Link <em>Antworten<\/em> des vorherigen Kommentars. Zumindest bei meinem Test kam dann das Kommentarfeld mit dem alten Text zum Vorschein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Man kann dann das Kontrollk\u00e4stchen markieren und den Kommentar abschicken. Vielleicht hilft es weiter.<\/p>\n<h3>Bitte keine Phantasie-URLs im Kommentar angeben<\/h3>\n<p>Im Kommentarformular gibt es ein optionales Feld, um eine URL auf eine eigene Webseite einzugeben. Manche Kommentatoren meinen es gut und tragen so etwas wie 'keine' oder 'hier' ein. Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Eine solche URL ist ung\u00fcltig und l\u00f6st beim Link-Checker des Blogs beim n\u00e4chsten Durchlauf einen Link-Fehler aus &#8211; ich muss dann die URL h\u00e4ndisch entfernen &#8211; das muss nicht sein. Sch\u00f6n ist es, wenn ihr auf solche Sp\u00e4\u00dfe verzichtet.<\/p>\n<p>Das URL-Feld dient auch nicht dazu, SEO- und Kommentarspam mit Verlinkungen auf irgendwelche Dienstleistungsseiten hier zu posten. Kommentare, die nichts zum Artikel beitragen und offensichtlich SPAM darstellen, werden gel\u00f6scht (siehe auch nachfolgende Erl\u00e4uterungen im Text).<\/p>\n<blockquote><p>Erg\u00e4nzung: Der obige Punkt ist nicht mehr relevant. Ich habe inzwischen dieses URL-Feld ausgeblendet, da ich st\u00e4ndig mit URLs oder Fake-Angaben zu k\u00e4mpfen hatte.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Bilder und Formatierung in Kommentaren<\/h3>\n<p>Gelegentlich versuchen Kommentatoren Bilder im Text einzubinden und verwenden eine BBS-Notation der Art [url \u2026]. Das wird nicht unterst\u00fctzt \u2013 und auf die Verwendung eines Plugins, welches den Bilder-Upload erm\u00f6glicht, verzichte ich bewusst. Die Gr\u00fcnde:<\/p>\n<ul>\n<li>Einmal Sicherheit \u2013 denn genau dies war in der Vergangenheit Einfallstor bei diversen Blogs, um Malware hochzuladen oder WordPress \u00fcber Plugins zu kompromittieren.<\/li>\n<li>Zweiter Grund: Mit solchen Bildern m\u00fcllt man meinen Web-Space beim Hoster zu. Jedes hochgeladene Bild belegt ja Speicherplatz \u2013 und wenn nicht optimiert wird, ist hier schnell Schicht im Schacht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was funktioniert: man kann ein Bild (JPEG-Grafik) zu einem Image-Hoster hochladen und dann dieses Bild \u00fcber die URL im Kommentar einbinden. Das Einf\u00fcgen mit mit <em>&lt;img src=\"url\"&gt; <\/em>funktioniert leider nicht mehr, da der Tag durch eine \u00c4nderung in WordPress herausgefiltert wird. Ich forciere die M\u00f6glichkeit zum Bilder-Upload aber nicht, weil das gleich mehrere Pferdef\u00fc\u00dfe hat.<\/p>\n<ul>\n<li>Die von mir in den Blog-Beitr\u00e4gen eingebundenen Bilder haben eine maximale Breite von 640 Pixel, und sind auf das Layout des Blogs abgestimmt. Wird ein Bild im Kommentar eingebunden, und ist dieser bereits in einer Schachtelungsebene einger\u00fcckt, m\u00fcsste die Bildbreite weiter reduziert werden. Andernfalls ragt das Bild in die rechte Seitenleiste hinein, was unsch\u00f6ne Effekte geben kann.<\/li>\n<li>Viele Bilderhoster l\u00f6schen die Uploads, wenn diese einige Zeit nicht abgerufen werden oder falls 3 Monate verstrichen sind. Das f\u00fchrt dann dazu, dass die Bildverweise in den Kommentaren brechen. Ist f\u00fcr Blog-Besucher doof und wird von Google ungerne gesehen. Hier l\u00e4uft daher ein Plugin mit, welches mir gebrochene Links ausgibt \u2013 und ich darf dann im Fall der F\u00e4lle solche Kommentare mit gebrochenen Bildern \u00fcberarbeiten \u2013 der Aufwand muss nicht unbedingt sein.<\/li>\n<li>Kommentare, die Links enthalten, werden automatisch in den Moderationsordner geschoben und m\u00fcssen durch mich manuell freigegeben werden.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Falls jemand unbedingt ein Bild hochladen m\u00f6chte: Begrenzt es auf 640 Pixel Breite, speichert es im JPEG-Format und ladet es zum Image-Hoster <a href=\"https:\/\/www.picr.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">picr.de<\/a> oder einem anderen Anbieter hoch (idealerweise habt ihr da ein Konto, so dass die Bilder niemals gel\u00f6scht werden). Dann k\u00f6nnt ihr den Link auf das Bild wie oben skizziert im Kommentar einfach einf\u00fcgen. Achtet dann aber darauf, dass auf dem hochgeladenen Screenshot noch was zu erkennen ist.<\/p>\n<blockquote><p>Ich finde es immer witzig, wenn ich Vollscreen-Screenshots mit einem winzigen Fehlerdialogfeld in der Mitte erhalte, die ich dann einbinden soll. Es gibt Bildverarbeitungsprogramme, wo man Bildausschnitte erstellen und JPEG-Dateien in der Bild- und Dateigr\u00f6\u00dfe reduzieren kann. Wenn Microsoft meint, Screenshots der Gr\u00f6\u00dfe 3.000 x 2.000 Pixel im Web einstellen zu m\u00fcssen, ist das deren Sache. Werden solche Seiten am Smartphone mit mobilem Internetzugang abgerufen, wartet man, bis man schwarz wird, und das verf\u00fcgbare Datenvolumen schmilzt wie Schnee in der Sonne.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zur Formatierung von Texten kann man auch mit HTML-Tags wie &lt;b&gt; \u2026&lt;\/b&gt; oder &lt;i&gt; \u2026&lt;\/i&gt; arbeiten. Bitte verwendet das aber sparsam \u2013 einmal aus optischen Gr\u00fcnden \u2013 und zum Zweiten, weil ich das Gef\u00fchl habe, dass die WordPress\/Plugin-Mimik solche HTML-Formatierungen immer mal wieder nicht sauber umsetzt. Ich hatte schon F\u00e4lle, wo ein Kommentarformat nicht durch den abschlie\u00dfend Tag aufgehoben wurde, sondern auf den Resttext und auch Folgekommentare angewandt wurde.<\/p>\n<blockquote><p>Das ist \u00fcbrigens auch ein Grund, warum ich kein Plugin mit Formatierungsschaltfl\u00e4chen f\u00fcr Kommentareingaben anbiete.<\/p><\/blockquote>\n<h3>Kommentarschachtelung und Bearbeitung<\/h3>\n<p>Kommentare werden \u00fcbrigens bis zu f\u00fcnf Ebenen geschachtelt (gilt nur f\u00fcr die Desktop-Darstellung &#8211; bei Mobilger\u00e4teanzeige gibt es keine Schachtelung). Ab der f\u00fcnften Einzugsebene blendet das betreffende Plugin den <em>Antworten<\/em>-Link aus. Zum Kommentieren kann man in diesen F\u00e4llen, indem man auf den <em>Antworten<\/em>-Link des Kommentar der vorhergehenden Ebene geht (notfalls kann man ja den Bezug \u00fcber @name auf den Vorposter herstellen).<\/p>\n<p>Kommentare k\u00f6nnen i.d.R. mehrere Minuten nach dem Absenden noch korrigiert werden. Ein Plugin macht das m\u00f6glich (die verbleibende Zeit wird angezeigt), sofern der Browser-Tab noch nicht geschlossen wurde.<\/p>\n<h3>Warum es kein Kommentar-Abo gibt<\/h3>\n<p>Gelegentlich werde ich nach einer Abo-Funktion f\u00fcr Antworten auf Kommentare gefragt. Ich biete keine E-Mail-Benachrichtigung bei neuen Kommentaren an. Ich plane keine solche Funktion, und das hat zwei Gr\u00fcnde.<\/p>\n<ul>\n<li>Technisches Problem: Ich habe es vor vielen Jahren nicht hinbekommen, das zu implementieren (liegt am Provider, die Funktionen sind eigentlich da).<\/li>\n<li>Sicherheit\/DSGVO: Aus DSGVO-Gr\u00fcnden habe ich bei deren Einf\u00fchrung im Mai 2018 entschieden, nichts mit Newslettern, Benachrichtigungen etc. aufzusetzen. Ich br\u00e4uchte f\u00fcr so was ein Double-Opt-In, was mir bei der DSGVO erneut einiges an Arbeit verursacht h\u00e4tte \u2013 alles muss verwaltet und gegen Missbrauch abgesichert werden. Also verzichte ich darauf. Wenn ich keine Daten (mangels Funktionen) erfasse, kann auch nichts abhanden kommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich habe mich 2017 auch gegen die Einbindung von <a href=\"https:\/\/disqus.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">disqus.com<\/a> als Kommentarplattform entschieden. Der Fall hier <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2017\/10\/08\/disqus-gehackt-nutzerdaten-entwendet\/\">Disqus gehackt \u2013 Nutzerdaten entwendet<\/a> hat mir dann im Nachhinein best\u00e4tigt, dass die damalige Entscheidung nicht unklug war.<\/p>\n<h2>Kommentar-SPAM und Filterung<\/h2>\n<p>Kommen wir nun zur negativen Seite des Themas 'Kommentieren hier im Blog'. Als Blog-Betreiber versuche ich den Besuchern die Kommentierung so leicht als m\u00f6glich zu machen \u2013 ich habe ja in den vorhergehenden Abs\u00e4tzen die entsprechenden Informationen gegeben. Andererseits muss ich als Blog-Betreiber auch sehen, dass die Kommentarfunktion nicht missbraucht wird.<\/p>\n<h3>Kommentar-, Trackback- und SEO-Spam<\/h3>\n<p>Popul\u00e4re Blogs und Webseiten (aber auch normale Blogs) sind das Ziel von Spammern. Da grasen Bots das Internet nach Blogs mit Kommentarfunktionen ab, um dort Kommentar-Spam mit Werbung abzusetzen. Das reicht von Links auf Pornoseiten bis hin zu Verlinkungen auf Waterholes mit Malware oder illegalen Inhalten.<\/p>\n<p>Zudem gibt es eine ganze Armee an billigen 'zweibeinigen' Bots, die aus Schwellenl\u00e4ndern mit Gmail-Adressen operieren und von dort aus popul\u00e4rere Blogs abgrasen. Ich finde dann immer wieder Kommentare der Art 'Gro\u00dfartiger Beitrag, hat mein Problem gel\u00f6st, aber auch hier \u2026 gibt es professionellen Support unter Tel. Nr \u2026'. Meist auf Englisch, so dass ich das im deutschsprachigen Blog leicht erkenne \u2013 im englischsprachigen Blog f\u00e4llt es auf, wenn ich mir den Text auf Relevanz zum Artikel durchlese.<\/p>\n<p>Manchmal wird der Link im Kommentarfeld f\u00fcr die Adresse der eigenen Webseite eingetragen, manchmal findet er sich im Text. So etwas l\u00f6sche ich rigoros \u2013 und ich schaue mir schon an, wohin die Verweise auf 'eigene Webseiten' zeigen. Ein kleiner Dienstleister, der einen Kommentar mit Link zur eigenen Webseite postet, und der einen im Blog-Beitrag angesprochenen Sachverhalt hilfreich erg\u00e4nzt oder sogar eine L\u00f6sung aufzeigt, bleibt drin. Aber Kommentare, die auf irgendwelche kommerzielle Produktvergleichsseiten verlinken sollen, werden als SEO-SPAM gel\u00f6scht.<\/p>\n<p>Und es gibt noch die Trickser, die Webseiten aufsetzen, die nichts anderes machen, als das Web abzugrasen, um entweder ganze Artikel von Drittseiten zu kopieren und im eigenen Angebot einzustellen oder auf Artikel von Drittseiten zu verlinken. Solche Seiten schicken dann Trackbacks zu den verlinkten Blog-Beitr\u00e4gen, um Suchmaschinen \u00fcber diesen Umweg auf das eigene Angebot zu locken. Dieser Tackback-SPAM ist in meinen Blogs ein gewisses Problem, den m\u00f6chte ich nicht haben \u2013 und das wird rigoros gefiltert und gel\u00f6scht.<\/p>\n<p>Lange Rede kurzer Sinn: Eigentlich bin ich vor vor vielen Jahren (2007) mal angetreten, weil ich ein wenig bloggen wollte. Nun darf ich im Maschinenraum des Blogs den Maschinisten, Hausmeister und Sicherheitsbeauftragten geben und schlage mich mit den oben angerissenen Fragen herum.<\/p>\n<p>Wegen der Menge des SEO-Kommentar-Spams, den ich t\u00e4glich von Bots und zweibeinigen Internet-Nomaden aus der dritten Welt bekomme, bin ich gezwungen, einen SPAM-Schutz in WordPress und zus\u00e4tzlich ein SPAM-Filter-Plugin mitlaufen zu lassen. Nur mal als Hinweis: Aktuell zeigt mir ein Plugin an: '44.497 spam comments were blocked' \u2013 ne Menge Holz, das man nicht mehr h\u00e4ndisch bew\u00e4ltigen kann.<\/p>\n<h3>Hinweise zur Kommentarmoderation<\/h3>\n<p>Das f\u00fchrt dazu, dass ihr beim Verfassen eines Kommentars eventuell das Gef\u00fchl bekommt, dass der Kommentar verschluckt wurde, weil er nicht im Kommentarbereich erscheint. Ich sehe h\u00e4ufiger, dass jemand das Ganze mehrfach versucht \u2013 und ich habe auch schon Mail-Anfragen der Art 'warum wird mein Kommentar zensiert?' oder 'wie kann ich mich anmelden, um zu kommentieren?' erhalten. Aus diesem Grund hier einige Hintergrund-Informationen, wie ich filtere:<\/p>\n<ul>\n<li>Anonyme Kommentare und Erstkommentare eines neuen Besuchers m\u00fcssen grunds\u00e4tzlich von mir als Betreiber freigegeben werden, das habe ich in WordPress eingestellt. Das fischt mir bereits 100 % der Kommentare raus, wo Leute aus aller Welt ihre obskuren Supportseiten f\u00fcr Windows, Office, Drucker, Kaspersky oder f\u00fcr Lizenzcracker und Co. eintragen wollen.<\/li>\n<li>Bei regul\u00e4ren Kommentaren schaut ein Plugin nach, ob mehr als 1 oder 2 Links vorhanden sind. Trifft dies zu, wird der Kommentar als Verdacht auf SPAM markiert und geht in die Moderation, d.h. er wird nicht sofort ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alle mit SPAM-Verdacht gekennzeichneten Kommentare werden in WordPress in einem SPAM-Verzeichnis gesammelt (und wirklicher SPAM wird sofort gel\u00f6scht \u2013 ich habe da bestimmte Begriffe oder IP-Adressen und Domains in einem Filter eingetragen). Rufe ich als Administrator meinen WordPress-Verwaltungsbereich auf, werden mir diese Kommentare angezeigt. Solche Kommentare werden nur ver\u00f6ffentlicht, nachdem ich diese gelesen und freigegeben habe. Manchmal dauert es ein paar Stunden, bis ich freigebe, da ich nicht immer im Blog abh\u00e4nge.<\/p>\n<p>Normalerweise gehen keine Kommentare verloren. Das Einzige, was mir momentan Probleme macht: Kommentare, die im Papierkorb landen. Das kann passieren, wenn jemand diese im Kommentarformular nach dem Abschicken manuell l\u00f6scht. Es kann aber auch sein, dass ein Filterbegriff bewirkt, dass der Kommentar vorsichtshalber in den Papierkorb wandert. Ich kann diese zwei Varianten leider nicht unterscheiden \u2013 so dass es in den letzten 6 Monaten vielleicht 1-2 F\u00e4lle gab, wo ein Kommentar irrt\u00fcmlich wiederhergestellt wurde. Ist aber auch kein Beinbruch \u2013 der Verfasser kann ja auf den Kommentar mit 'der Text des vorherigen Kommentars sollte eigentlich gel\u00f6scht werden' antworten. Dann nehme ich den heraus.<\/p>\n<blockquote><p>Gibt noch Blog-Leser, die ganz trickreich arbeiten \u2013 Hut ab. Die schreiben einen 'privaten' Kommentar, indem sie den Text verfassen, als Kommentar abschicken und sofort l\u00f6schen. Wird so was wie Tor verwendet, w\u00e4re das sogar so etwas wie ein anonymes Postfach, wo selbst ich den Absender nicht ermitteln k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ich finde dann den Kommentartext im WordPress-Papierkorb, w\u00e4hrend Blog-Leser den Kommentar nicht sehen k\u00f6nnen. In diesem F\u00e4llen w\u00fcrde es mir helfen, wenn dort 'Hallo, das ist ein privater Kommentar, kann nach dem Lesen entsorgt werden' oder ein \u00e4hnlicher Hinweis zu finden w\u00e4re.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ok, ist jetzt ein l\u00e4ngerer Text geworden, und ich werbe um Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die oben skizzierten Ans\u00e4tze. Denn das ist im Sinne der Blog-Hygiene und Sicherheit immer noch besser, als alles wild freizuschalten oder mit Captchas etc. zu arbeiten. Und vor allem: Alles, was Spam-Filterung betrifft, passiert bei mir im Web-Paket &#8211; da gehen keine Daten nach au\u00dfen an irgendwelche Drittdienste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu den meisten Artikeln des Blogs k\u00f6nnen Leser kommentieren. Einige Leser des Blogs haben aber vermeintlich Probleme mit der Kommentarfunktion des Blogs, weil die Kommentartexte nach dem Abschicken nicht angezeigt werden. Gelegentlich gibt es auch Nachfragen nach Kommentarbenachrichtigungen und mehr. &hellip; <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/08\/04\/hinweise-zur-kommentarfunktion-im-blog\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4293],"class_list":["post-207284","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/207284","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=207284"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/207284\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=207284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=207284"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=207284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}