{"id":211241,"date":"2018-11-01T08:35:09","date_gmt":"2018-11-01T07:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=211241"},"modified":"2023-10-21T01:23:53","modified_gmt":"2023-10-20T23:23:53","slug":"unternehmen-auf-windows-10-migration-kaum-vorbereitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/11\/01\/unternehmen-auf-windows-10-migration-kaum-vorbereitet\/","title":{"rendered":"Unternehmen auf Windows 10-Migration kaum vorbereitet"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/win102.jpg\" width=\"58\" height=\"58\" align=\"left\" \/>Noch gut 14 Monate, bis der Support f\u00fcr Windows 7 SP1 ausl\u00e4uft. Windows 10 ist zwar verf\u00fcgbar, aber im Unternehmensumfeld ist man auf die Migration denkbar schlecht vorbereitet. Unwissen und Bedenken gegen\u00fcber dem Migrationsprozess pr\u00e4gen die Situation im Umfeld der Unternehmen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/cdece4118b24415a9be1e2095a68102a\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Das ist das n\u00fcchterne Ergebnis eine Studie des Anbieter von Verschl\u00fcsselungs- und Verwaltungsl\u00f6sungen, WinMagic, der im Oktober 2018 auf der IP Expo in London vorgestellt wurde und aus dem MS Power User <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181103012227\/https:\/\/mspoweruser.com\/report-companies-fear-forced-windows-10-migration\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> zitiert.<\/p>\n<h2>Altlast: Wechsel von Windows 7 auf Windows 10<\/h2>\n<p>Im Januar 2020 ist mit dem allgemeinen Support von Windows 7 SP1 ja Schluss \u2013 Unternehmen k\u00f6nnen nur noch kostenpflichtigen erweiterten Support bis 2023 bekommen. Es hei\u00dft zwar, dass die Unternehmen im Moment z\u00fcgig auf Windows 10 aktualisieren, zumindest gibt es Hinweise in den Quartalsdaten von Microsoft.<\/p>\n<p>Aber im gr\u00fcnen Bereich bewegt sich Microsoft mit seiner 'Altlast' Windows 7 SP1 wohl nicht. Martin Geu\u00df hat sich im Artikel <a href=\"https:\/\/www.drwindows.de\/news\/mission-impossible-gesucht-werden-18-millionen-windows-7-migrationen-taeglich\">Mission impossible: Gesucht werden 1,8 Millionen Windows 7 Migrationen t\u00e4glich<\/a> ein paar Gedanken gemacht. Fazit: Windows 7 wird beim Ende des Supports im Januar 2020 noch signifikante Marktanteile aufweisen.<\/p>\n<h2>Probleme bei der Windows 10-Migration<\/h2>\n<p>Die von WinMagic durchgef\u00fchrte Studie zeigt, dass Unternehmen weitgehend unvorbereitet bez\u00fcglich des Support-Endes von Windows 7 SP1 (und dem Server Pendant) im Januar 2020 sind. Auf die Frage nach ihrer mangelnden Bereitschaft zur obligatorischen Migration auf Windows 10, nannten die Befragten IT-Sicherheit und Bef\u00fcrchtungen als Grund. Hier einige Kennzahlen aus dem Bericht:<\/p>\n<ul>\n<li>Fast ein Viertel der Unternehmen (23 Prozent) sind nicht bereit f\u00fcr die Migration auf Windows 10.<\/li>\n<li>30 Prozent der Unternehmen sind sich nicht bewusst, dass die Unterst\u00fctzung f\u00fcr \u00e4ltere Versionen von Windows OS eingestellt wird.<\/li>\n<li>Rund ein Drittel (29 Prozent) der Unternehmen ist ziemlich oder sehr besorgt \u00fcber den Windows 10-Migrationsprozess.<\/li>\n<li>Fast zwei Drittel (68 Prozent) der Unternehmen bef\u00fcrchten w\u00e4hrend des Migrationsprozesses in eine Schwachstelle in Bezug auf Cybersicherheit zu laufen.Ein Drittel (33 Prozent) wei\u00df nicht, ob sie \u00fcber die richtigen Tools verf\u00fcgen, um eine sichere Migration zu gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Studie ergab, dass nicht nur fast ein Viertel der Unternehmen noch mit den Vorbereitungen f\u00fcr die Umstellung auf Windows 10 beginnen m\u00fcssen (23 Prozent). Sondern 17 Prozent der Unternehmen kannten das Thema nicht und hatten keine Ahnung, ob es \u00fcberhaupt Vorbereitungen zur Windows 10-Migration innerhalb ihrer Organisation gibt.<\/p>\n<h2>Unkenntnis und Besorgnis<\/h2>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wusste fast ein Drittel der Befragten (30 Prozent) nicht, dass der Support f\u00fcr die \u00e4lteren Versionen von Windows im Januar 2020 eingestellt wird. Die Teilnehmer der Umfrage \u00e4u\u00dferten unterschiedliche Besorgnis \u00fcber die Migration, 29 Prozent waren ziemlich oder sehr besorgt. Nur rund ein Drittel der Befragten (34 Prozent) hatten keine Bedenken, auf Windows 10 umzusteigen. Interessant ist ein Blick in die Einzeldaten.<\/p>\n<ul>\n<li>Von denjenigen der Befragten, die sich Sorgen um die Migration machen, waren Sicherheit und der Verlust von Benutzerdaten eines der gr\u00f6\u00dften Probleme (28 Prozent).<\/li>\n<li>Und 68 Prozent der Befragten bef\u00fcrchteten, dass der Migrationsprozess ihre Organisation einer Sicherheitsl\u00fccke aussetzen k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>Ein Viertel (25 Prozent) der Unternehmen \u00e4u\u00dferten Bedenken, die sich auf Anwendungsmanagement, Soft- und Hardwarekompatibilit\u00e4t beriefen.<\/li>\n<li>Und rund ein F\u00fcnftel (18 Prozent) gaben an, Anwenderst\u00f6rungen oder Produktivit\u00e4tsverluste nach einer Migration zu bef\u00fcrchten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Beim eigentlichen Migrationsprozess hatten 36 Prozent die Migrationstechnologie nicht als Option in Betracht gezogen. \u00dcber ein Viertel (28 Prozent) wusste nicht, ob ihre Organisation \u00fcber Migrationstechnologie nachdenkt. Und rund ein Drittel (33 Prozent) wusste nicht, ob sie \u00fcber die richtigen Tools f\u00fcr eine sichere Migration verf\u00fcgten.<\/p>\n<p>Luke Brown, VP EMEA bei WinMagic, sagte: \"Die Uhr tickt und wenn Unternehmen nicht schnell handeln, k\u00f6nnten sie in in einer Situation wiederfinden, dass kaum eine nahtlose und sichere Migration nach Windows 10 m\u00f6glich ist. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass es noch wenig Wissen dar\u00fcber gibt, dass die Windows 10-Migration f\u00fcr viele Unternehmen ein sehr wichtiger IT-\u00dcbergang sein wird. IT-Teams m\u00fcssen jetzt handeln. Wenn sie es nicht tun, k\u00f6nnten sie im Januar 2020 den schlimmsten Neujahrskater aller Zeiten erleben.\"<\/p>\n<h2>Meine 2 Cents<\/h2>\n<p>Am 1. Januar 2020 f\u00e4llt zwar nicht der Hammer und Windows 7-Systeme sind sofort unsicher. Aber ab diesem Datum gibt es halt keine Sicherheitsupdates. Man kann nat\u00fcrlich sofort in die Kerbe 'die Unternehmen verpennen eigentlich jeden Umstieg' hauen und sich zur\u00fcck lehnen.<\/p>\n<p>Aber die Geschichte hat eine zweite Seite, die sich 'Versagen des Herstellers' nennt. Nur mal genauer hingeschaut: Microsoft h\u00e4lt mit 90 % quasi ein Monopol auf dem Markt der Desktop-Betriebssysteme. Aus dieser Position heraus ergibt sich eine besondere Verantwortung \u2013 Microsoft wirbt ja 'vertraut uns als Anbieter von L\u00f6sungen'. Und dieser Verantwortung ist Microsoft in meinen Augen nicht gerecht geworden. Seit 2012 werkelte ein Haufen an Egomanen (von Herrn Steven Sinofsky bis hin zu Terry Myerson) an diversen Windows 7-Nachfolgern, angefangen von Windows 8 \u00fcber Windows 8.1 bis hin zu Windows 10, die man wohlwollend als 'Schlag ins Wasser' bezeichnen kann.<\/p>\n<p>Hinzu kommt: Was Microsoft in den letzten 2 \u2013 3 Jahren in Punkto Update- und Software-Qualit\u00e4t abliefert, treibt Administratoren in Firmen in den Wahnsinn \u2013 und h\u00e4lt Privatanwender vom Wechsel ab.<\/p>\n<p>Microsoft sowie die Windows-Anwender sitzen in einer selbst gestrickten Monopolisten-Falle, aus der es nur schwer ein Entrinnen gibt. Mal schnell Windows 10 auf die Rechner zerren, ist erkennbar keine Option. Ab 2020 wird es daher extrem spannend, was auf dem Markt der Desktop-Betriebssysteme passiert. Gibt es einen Sicherheits-GAU mit Windows 7 Altsystemen? Oder l\u00e4uft die Choose wie bei Windows XP \u00fcber Jahre mit kleineren Vorkommnissen weiter? Und wie wird sich der Markt entwickeln? Spannende Frage, und so Gott will, werden wir das mit verfolgen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch gut 14 Monate, bis der Support f\u00fcr Windows 7 SP1 ausl\u00e4uft. Windows 10 ist zwar verf\u00fcgbar, aber im Unternehmensumfeld ist man auf die Migration denkbar schlecht vorbereitet. 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