{"id":214510,"date":"2019-02-10T00:10:00","date_gmt":"2019-02-09T23:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=214510"},"modified":"2019-02-04T11:34:39","modified_gmt":"2019-02-04T10:34:39","slug":"software-in-2019-alles-besser-oder-groe-enttuschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/02\/10\/software-in-2019-alles-besser-oder-groe-enttuschung\/","title":{"rendered":"Software in 2019: Alles besser oder gro&szlig;e Entt&auml;uschung?"},"content":{"rendered":"<p>Inzwischen sind wir im Jahr 2019 angekommen, und leben im Zeitalter, in dem t\u00e4glich neue Software-Updates hereinflattern. Wenn wir dem Marketing glauben k\u00f6nnen, macht jede neue App, jedes Betriebssystem-Upgrade und jedes Software-Update unser Leben sch\u00f6ner und reicher. Aber ist das wirklich so?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Kurzer Schlenker: Moderne Autos arbeiten grob gesagt mit 98% dessen, was mit dem aktuellen Motordesign physikalisch m\u00f6glich ist. Moderne Geb\u00e4ude verwenden gerade genug Material, um ihre Funktion zu erf\u00fcllen und unter den gegebenen Bedingungen (von der Statik her) sicher zu sein. In diesem Bereich der Technik sehen wir eine Entwicklung, die zur optimalen Gr\u00f6\u00dfe\/Form\/Last konvergiert.<\/p>\n<h2>Fails der Software-Entwicklung<\/h2>\n<p>Und im Bereich der Software-Entwicklung, wie schaut es da aus? T\u00e4glich lauern uns die Marktschreier aus den Marketing-Abteilungen auf und blasen uns ins Ohr, wie toll die n\u00e4chste Version von Produkt xyz doch eigentlich sei. H\u00f6her, weiter, schneller \u2013 und teurer, die neuen Smartphones. Nur gibt es eine bedr\u00fcckende Erkenntnis: Ger\u00e4te, die vor zwei oder drei Jahren brauchbar waren, sind inzwischen hoffnungslos veraltet. Grund: Betriebssystem-Upgrades und aufgeblasene Apps fressen Ressourcen wie Hund. <\/p>\n<h2>Die Apollo-Computer und Fehlentwicklungen<\/h2>\n<p>2018 haben wir 50 Jahre Mondflug im Apollo-Programm gefeiert. Und am 24. Juli 2019 feiern wir den 50. Jahrestag der Mondlandung. Die <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/open-dsky-apollo-mondlandung-computer-927437\/\" target=\"_blank\">Computer<\/a>, die damals diese Raumfl\u00fcge steuerten, hatten nur minimale Rechenleistung und Speicherkapazit\u00e4t, erledigten ihre Aufgabe aber. Heute hat ein Smartphone mehr Rechenpower, als die NASA seinerzeit \u00fcber Rechenzentren bereitstellen konnte. Und trotzdem l\u00e4uft das Zeugs z\u00e4h und ist oft unbedienbar. <\/p>\n<p>Was wir in den achtziger Jahren mit simplen Texteditoren auf lahmen 80&#215;86-Kisten blitzschnell erledigen konnten, kommt heute als App mit GUI-Schnickschnack auf Super-Duper-Systemen nicht in die Hufe. Irgend etwas l\u00e4uft da gravierend falsch. Blog-Leser Markus K. hatte mir bereits Ende Oktober 2018 einen Link zu einem Blog-Beitrag <a href=\"http:\/\/tonsky.me\/blog\/disenchantment\/\" target=\"_blank\">Software disenchantment<\/a> (Software-Entt\u00e4uschungen) geschickt. Der Autor des Artikels, Nikita, ist seit 15 Jahren Entwickler und macht sich einige Gedanken zu den Fehlentwicklungen der Software-Zunft. Als Sonntagslekt\u00fcre, wenn man Englisch kann, ganz lesenswert. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inzwischen sind wir im Jahr 2019 angekommen, und leben im Zeitalter, in dem t\u00e4glich neue Software-Updates hereinflattern. Wenn wir dem Marketing glauben k\u00f6nnen, macht jede neue App, jedes Betriebssystem-Upgrade und jedes Software-Update unser Leben sch\u00f6ner und reicher. 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