{"id":214871,"date":"2019-02-17T21:45:22","date_gmt":"2019-02-17T20:45:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=214871"},"modified":"2024-01-17T18:05:51","modified_gmt":"2024-01-17T17:05:51","slug":"bsi-mehr-hackerangriffe-auf-kritische-infrastruktur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/02\/17\/bsi-mehr-hackerangriffe-auf-kritische-infrastruktur\/","title":{"rendered":"BSI: Mehr Hackerangriffe auf kritische Infrastruktur"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schutz.jpg\" width=\"40\" height=\"47\" align=\"left\" \/>Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vermeldet f\u00fcr das 2. Halbjahr 2018 mehr Hackerangriffe auf kritische Infrastrukturen, wie Stromnetze, Wasserversorger etc. Erg\u00e4nzt um Stellungnahme von Link 11.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>R\u00fcckblick auf 2018: Der Trend zeigt nach oben<\/h2>\n<p>Stromversorger, Wasserwerke oder auch Stromnetze stehen verst\u00e4rkt im Visier ausl\u00e4ndischer Hacker. Die Welt am Sonntag berichtet in <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/article188864277\/Cyberangriffe-Wasser-und-Stromversorgung-im-Visier-internationaler-Hacker.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem Artikel<\/a> \u00fcber die zunehmende Anzahl solcher Angriffe. Laut nordrhein-westf\u00e4lischem Verfassungsschutz geht es inzwischen bei den Angriffen nicht mehr um Spionage, sondern um Sabotageangriffe.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Stromnetz\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/92FGKAv.jpg\" alt=\"Stromnetz\" \/><br \/>\n(Quelle: Pexels <a href=\"https:\/\/www.pexels.com\/photo\/sky-sunset-sun-twilight-46169\/\">Pixabay<\/a>\u00a0 CC0 License)<\/p>\n<p>Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhielt von Versorgern kritischer Infrastruktur in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2018 insgesamt 157 Meldungen \u00fcber Hackerangriffe. Davon richteten sich 19 dieser Angriffe gegen das Stromnetz Deutschlands. Zum Vergleich: Im zweiten Halbjahr 2017 gab es nur 145 solcher Vorf\u00e4lle, die dem BSI gemeldet wurden.<\/p>\n<p>Das BSI vermutet, dass die Dunkelziffer bei solchen Angriffen wesentlich h\u00f6her ist \u2013 und das, obwohl es eine Meldepflicht f\u00fcr solche Angriffe gibt. Den Sicherheitsbeh\u00f6rden zufolge halten viele Versorger Cyberattacken geheim, weil sie Imagesch\u00e4den vermuten, so die Welt. \u201eWir m\u00fcssen davon ausgehen, zahlreiche Angriffe bislang \u00fcberhaupt nicht zu sehen\", zitiert die Welt den stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Gr\u00fcnen, Konstantin von Notz.<\/p>\n<h2>Stromversorger im Visier internationaler Hacker<\/h2>\n<p>Vom Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Link11 GmbH, Marc Wilczek, ist mir noch ein Kommentar zugegangen, den ich einfach anf\u00fcge.\u00a0Link11 ist ein europ\u00e4ischer IT-Security-Provider mit Hauptsitz in Frankfurt.<\/p>\n<blockquote><p>Deutschland ist eine der f\u00fchrenden Wirtschaftsnationen. Im Zuge der Digitalisierung geraten die Unternehmen hierzulande jedoch zunehmend ins Fadenkreuz von Cyberkriminellen. Laut dem <a href=\"https:\/\/www.bitkom.org\/Presse\/Presseinformation\/Attacken-auf-deutsche-Industrie-verursachten-43-Milliarden-Euro-Schaden.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Branchenverband BITKOM<\/a> beziffern sich die Sch\u00e4den der deutschen Industrie allein in den vergangenen 2 Jahren auf 43 Milliarden Euro.<\/p><\/blockquote>\n<p>Laut Wilczek fokussieren sich die Angreifer vielfach auf Unternehmen in kritischen Wirtschaftszweigen, wie die Daten aus der Netzwerk\u00fcberwachung durch das Link11 <a href=\"https:\/\/www.link11.com\/de\/blog\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Security Operation Center<\/a> zeigen. Hierzu z\u00e4hlen z.B. Energieversorger, das Gesundheitswesen oder die Finanzwirtschaft.<\/p>\n<p>Neben kritischen Systemen von Staat und Verwaltung, die \u00fcber das Internet erreichbar sind, sind es immer wieder Unternehmen aus den Bereichen Banking, Logistik, Telekommunikation und Medien, die finanziell aber zunehmend auch politisch motivierten Attacken ausgesetzt sind. Sind diese erfolgreich, drohen erhebliche Auswirkungen auf das staatliche Gemeinwesen und die Bev\u00f6lkerung. Es besteht die Gefahr von Versorgungsengp\u00e4ssen, was erhebliche Auswirkungen auf die Allgemeinheit zur Folge haben kann.<\/p>\n<p>Nicht ohne Grund benennt das <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20231003102504\/https:\/\/www.weforum.org\/agenda\/2018\/01\/our-exposure-to-cyberattacks-is-growing-we-need-to-become-cyber-risk-ready\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> World Economic Forum<\/a> weitreichende Cyberangriffe als eines der Top-5-Risiken weltweit \u2013 in einem Atemzuge mit Terrorismus, einer neuen Finanzkrise oder den Auswirkungen des Klimawandels.\u00a0Die Auseinandersetzung mit den Folgen von Cyberattacken und den Schutzm\u00f6glichkeiten ist nach Einsch\u00e4tzung von Link11 daher von gesamtgesellschaftlicher Relevanz und<\/p>\n<h2>Es besteht akuter Handlungsbedarf<\/h2>\n<p>Im Zuge des digitalen Wandels nimmt die Abh\u00e4ngigkeit von IT im tagt\u00e4glichen Leben enorm zu. Eine Anhebung der Sicherheitsstandards ist unerl\u00e4sslich, um den Angreifern auf Augenh\u00f6he zu begegnen. Hier greift das IT-Sicherheitsgesetzt, das sicherheitserh\u00f6hende Ma\u00dfnahmen u.a. bereits f\u00fcr die Bereiche Energieversorgung und Telekommunikation zur Pflicht macht.<\/p>\n<p>Die noch ausstehenden KRITIS-Branchen wie Transport und Verkehr sowie Gesundheitswesen m\u00fcssen bis Juni 2019 ihre Sicherheitsstandards angepasst haben. Die per Gesetz vorgeschriebene IT-Sicherheit \u2013 auf der strategischen aber auch praktischen Ebene \u2013 wird die Attacken zwar nicht g\u00e4nzlich verhindern, aber dank weiterer Vorkehrungen Schwachstellen ausmerzen und Risiken senken.<\/p>\n<p>Wenngleich nicht verpflichtend, sollten sich auch Unternehmen anderer Wirtschaftszweige an den KRITS-Vorgaben orientieren, um Gesch\u00e4ftsrisken zu minimieren und Business Continuity sicherzustellen, so Link11.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber Link11:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>am Main und Standorten in Europa, den USA und Asien. Seit der Gr\u00fcndung im Jahr 2005 hat sich Link11 als Vorreiter im Bereich DDoS-Schutz etabliert. Die Link11 Cloud Security Platform umfasst Security Services wie ein Content Delivery Network (CDN), DDoS-Schutz, Web Application Firewalling (WAF), Secure DNS und mehr. Der Link11 DDoS-Schutz ist bereits zum Patent angemeldet und erm\u00f6glicht es, einzelne Webseiten oder ganze Serverinfrastrukturen vor DDoS-Angriffen zu sch\u00fctzen. F\u00fcr seine innovativen DDoS-Schutzl\u00f6sungen wurde Link11 2016 mit dem Deutschen Rechenzentrumspreis ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Neben DAX-Konzernen z\u00e4hlt Link11 f\u00fchrende Unternehmen aus den Bereichen E-Commerce, Finanzen und Versicherungen, Medien sowie Produktion zu seinen Kunden. Mit Netzwerkstandorten und eigenen Glasfaserstrecken zwischen Frankfurt, Amsterdam und London geh\u00f6rt Link11 heute zu den gro\u00dfen DDoS-Filter-Anbietern weltweit. Als offizieller Partner nationaler und internationaler Fachverb\u00e4nde wie dem G4C, einer Kooperation der Privatwirtschaft mit dem BSI und dem BKA engagiert sich Link11 aktiv im Bereich IT-Security und bei der Aufkl\u00e4rung von Cybercrime. Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href=\"https:\/\/www.link11.com\">link11.com<\/a><br \/>\n<strong>\u00c4hnliche Artikel:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/06\/16\/bsi-warnung-angriff-auf-deutsche-stromversorger\/\">BSI-Warnung: Angriff auf deutsche Stromversorger<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vermeldet f\u00fcr das 2. 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