{"id":218841,"date":"2019-06-06T00:02:00","date_gmt":"2019-06-05T22:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=218841"},"modified":"2021-12-03T09:34:09","modified_gmt":"2021-12-03T08:34:09","slug":"238-android-apps-in-google-play-wegen-nervenden-ads-entfernt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/06\/06\/238-android-apps-in-google-play-wegen-nervenden-ads-entfernt\/","title":{"rendered":"238 Android Apps in Google Play wegen Ads entfernt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/android.jpg\" width=\"58\" align=\"left\" height=\"58\"\/>Google hat wohl 238 Android-Apps aus dem Google Play Store geworfen, weil diese zu viel Werbung angezeigt haben und die Ger\u00e4te faktisch unbenutzbar wurden. Die chinesischen Entwickler hatten ein Plugin in den Apps versteckt und lie\u00dfen die Werbung erst 24 Stunden bis 14 Tage nach der Installation loslaufen, um Google auszutricksen. Die Konsequenzen f\u00fcr die Entwickler: So gut wie keine.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/f7805b0a6e98439c871ec8401c233b38\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Das berichtet Arstechnica in <a href=\"https:\/\/arstechnica.com\/information-technology\/2019\/06\/238-google-play-apps-with-440-million-installs-made-phones-nearly-unusable\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem Beitrag<\/a>. Aufgefallen ist das Ganze dem Sicherheitsanbieter Lookout. Die 238 Android Apps hatten wohl eine Installationsbasis von \u00fcber 440 Millionen Nutzern. <\/p>\n<h2>Was war passiert?<\/h2>\n<p>Entwicklern war es gelungen BeiTaAd, als Adware bekannt, so gut in Android-Apps zu verstecken, dass diese die Google Pr\u00fcfung \u00fcberstand. Die Apps waren so beliebt, dass sie mehr als 440 Millionen Installationen verzeichnen konnten. <\/p>\n<p>Das Problem: Das BeiTaAd-Adware-Plugin war so aggressiv, dass sie mobile Ger\u00e4te fast unbrauchbar machte, <a href=\"https:\/\/blog.lookout.com\/beitaplugin-adware\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">teilten Forscher<\/a> des Mobile Security Providers Lookout am Dienstag mit. Lookout sagt ganz klar, dass die Entwickler BeiTaAd in den Apps versteckt h\u00e4tten, um Google zu t\u00e4uschen. Die Adware wurde in der Emojis-Tastatur TouchPal und 237 anderen Anwendungen gefunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20211024143426\/https:\/\/blog.lookout.com\/Uploads\/images\/blog\/2019\/June\/BeiTaPlugin_Lookout_Adware_1.jpg\"\/>(Quelle: Lookout)<\/p>\n<p>Alle Apps wurden von dem in Shanghai ans\u00e4ssigen chinesischen Unternehmen CooTek, im Google Play Store ver\u00f6ffentlicht. Bei dieser Installationsbasis d\u00fcrften die Werbeeinnahmen schon signifikant gewesen sein. <\/p>\n<h2>Getrickst und \u00fcbertrieben: Die Interna der Adware<\/h2>\n<p>Nach der Installation verhielten sich die Apps zun\u00e4chst normal. Dann, nach einer Verz\u00f6gerung von 24 Stunden bis 14 Tagen, begann das versteckte BeiTaAd-Plugin mit der Auslieferung von Anzeigen aus den Apps heraus. Diese Anzeigen erschienen auf den Sperrbildschirmen der Benutzer und l\u00f6sten Audio- und Videoanzeigen zu scheinbar zuf\u00e4lligen Zeiten oder sogar w\u00e4hrend das Telefon im Ruhemodus war oder w\u00e4hrend Telefonanrufen aus. Nutzer diskutierten dieses Verhalten des BeiTaAd-Plugin schon l\u00e4nger in Android-Foren wie <a href=\"https:\/\/androidforums.com\/threads\/beita-plugin.1290736\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a>. <\/p>\n<blockquote>\n<p>A friend messaged me this morning with a problem on her phone. She's trying to remove a plugin called BeiTa Plugin and thinks it may be malware, but she hasn't been able to remove it with any malware removers from the Playstore. She says it's a virus or trojan, but I can't find much, if any, info on this online. Any suggestions on how to remove or identify this?<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Im zitierten Thread versuchte jemand Informationen zu finden, wie das BeiTaAd-Plugin deinstalliert werden k\u00f6nne. Ein Benutzer hat diesen Screenshot gepostet:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Werbeanzeige unter Android\" alt=\"Werbeanzeige unter Android\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/3OrYSPk.jpg\" width=\"287\" height=\"590\"\/>(Quelle: androidforums.com)<\/p>\n<p>Die Anzeige verdeckt den gesamten Bildschirm. Wenn das st\u00e4ndig aufpoppt, wird das Ger\u00e4t unbenutzbar. In der App-Liste tauchte dann das Plugin auf.  <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/bLIn1ri.jpg\" width=\"354\" height=\"728\"\/>(Quelle: androidforums.com)  <\/p>\n<p>Ein Nutzer schreibt im Thread, dass seine Frau genau das gleiche Ph\u00e4nomen habe. Es gibt Werbeanzeigen, sporadisch auch mitten in einem Telefonat, wenn der Wecker klingelt, oder wenn sie eine andere Funktion ihres Telefons benutzt. Es sei extrem \u00e4rgerlich und macht ihr Handy fast unbrauchbar.  <\/p>\n<p>Der Sicherheitsanbieter Lookout gibt in <a href=\"https:\/\/blog.lookout.com\/beitaplugin-adware\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesem Beitrag<\/a> noch Hinweise, wie die Entwickler das Plugin versteckt haben. Lookout hat das Verhalten von BeiTaAd an Google gemeldet. Die Apps wurden anschlie\u00dfend entweder aus dem Play Store entfernt oder aktualisiert, um das missbr\u00e4uchliche Plugin zu entfernen. Arstechnica schreibt, dass es keine Anzeichen daf\u00fcr gibt, dass CooTek von Google gesperrt oder anderweitig bestraft wird, weil sie gegen die Nutzungsbedingungen von Play in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung versto\u00dfen und ihre Ma\u00dfnahmen verschleiert haben. Die restlichen 237 CooTek-Apps, die das Plugin eingebettet haben, sind am <a href=\"https:\/\/blog.lookout.com\/beitaplugin-adware\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ende des Lookout-Posts<\/a> aufgef\u00fchrt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google hat wohl 238 Android-Apps aus dem Google Play Store geworfen, weil diese zu viel Werbung angezeigt haben und die Ger\u00e4te faktisch unbenutzbar wurden. 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