{"id":219767,"date":"2019-06-26T01:23:46","date_gmt":"2019-06-25T23:23:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=219767"},"modified":"2023-02-06T17:22:12","modified_gmt":"2023-02-06T16:22:12","slug":"google-chrome-und-apps-tracken-standorte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/06\/26\/google-chrome-und-apps-tracken-standorte\/","title":{"rendered":"Google Chrome und Apps tracken Standorte"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Chrome.jpg\" align=\"left\"\/>Der Google Chrome-Browser bzw. Android-Apps tracken die Standorte des Benutzers, so dass sich Bewegungsprofile erstellen lassen. So die Aussage eines neuen Artikels, der sich mit dem Thema befasst hat.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/0d576b8953ea4f7abe3355c9da70e9c5\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Ich bin \u00fcber Twitter auf den Artikel <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220627044526\/https:\/\/thefreethoughtproject.com\/google-tracking-location-history\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Google Chrome is Tracking Your Every Move and Storing It, This is How to Stop It<\/a> aufmerksam geworden.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Review: Google Chrome has become surveillance software. <a href=\"https:\/\/t.co\/9R2tW7CUzu\">https:\/\/t.co\/9R2tW7CUzu<\/a> via <a href=\"https:\/\/twitter.com\/mercnews?ref_src=twsrc%5Etfw\">@mercnews<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Jason Livingood (@jlivingood) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/jlivingood\/status\/1142187525991280641?ref_src=twsrc%5Etfw\">21. Juni 2019<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script> <\/p>\n<p>Eigentlich ist es bekannt, dass der Google Chrome Daten von den Benutzersystemen abzieht. Die Autoren des obigen Artikels schreiben: <em>Es ist kein Geheimnis, dass der technische Gigant Google im Data-Mining-Gesch\u00e4ft t\u00e4tig ist. Von Cookies bis hin zu zielgerichteten Anzeigen &#8211; die Menge an spezifischen Informationen, die sie \u00fcber Einzelpersonen haben, ist \u00fcberw\u00e4ltigend.<\/em><\/p>\n<p>Die Erfassung vielf\u00e4ltiger Daten wird den Nutzer mit der Verbesserung des Benutzererlebnisses verkauft. Aber das Ergebnis einer Untersuchung hat die Verantwortlichen dann doch schockiert. Die von Google eingesetzten Tracking-Systeme haben eine Orwell'sche Qualit\u00e4t eingenommen, speziell die Historie der Standortverfolgung macht die Leute gl\u00e4sern. <\/p>\n<p>Standardm\u00e4\u00dfig ist die Google-Funktion zur Verfolgung des Standortverlaufs deaktiviert und die Benutzer m\u00fcssen sich einloggen, um ihn einzuschalten. Viele Google-Nutzer berichten jedoch, dass sie es nie einschalten haben. Aber wenn sie ihre Historie \u00fcberpr\u00fcfen, verfolgt Google den Standort seit Monaten.<\/p>\n<p>Die Autoren des obigen Artikels schreiben, der Grund, warum Google-Nutzer sich nicht daran erinnern, die Standort-Historie eingeschaltet zu haben, liegt darin, dass Sie bei der Verwendung bestimmter Funktionen und Anwendungen auf bestimmten Ger\u00e4ten eine Benachrichtigung erhalten. Diese hindert den Benutzer an der Verwendung von Funktion xyz, bis die Standortverfolgen von Google aktiviert wird.<\/p>\n<p>Google Maps bietet beispielsweise den Service \"Match\" an, der Restaurants vorschl\u00e4gt, die auf den bisherigen Essgewohnheiten und Geschmacksrichtungen des Nutzers basieren. Wenn Nutzer darauf klicken, sendet Google die Information an <em>Einstellungen<\/em>, um die Verfolgung des Standortverlaufs zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Wer wissen m\u00f6chte, welche Daten die Standortverfolgung speichert, kann <a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/timeline?pb\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier klicken<\/a>. Es wird eine Karte angezeigt, in der die Standorte markiert sind. Ich habe auf der Kartendarstellung von mir auch einige Punkte, an denen ich mich aufgehalten habe, gefunden. Die gehen teilweise bis in das Jahr 2016 zur\u00fcck. Bei einigen Punkten habe ich nachgesehen. Dort hatte ich Google Maps zur Fu\u00dfg\u00e4nger-Navigation in Urlauben am Bodensee, in der Rh\u00f6n und an anderen Orten aktiviert. Anschlie\u00dfend wurden die dort zur\u00fcckgelegten Strecken in der Standort-Historie vermerkt und lie\u00dfen sich \u00fcber Jahre zur\u00fcck verfolgen.<\/p>\n<p>Stasi und Strafverfolger h\u00e4tten ihre helle Freude gehabt, wenn sie Zugriff auf solche Daten erhielten. Die Funktion erm\u00f6glicht Standorte bis ins Jahr 2009 abzurufen, wobei bei mir keine Informationen vor 2016 vorlagen. <\/p>\n<p>Um die Funktion abzuschalten, reicht es, das <a href=\"https:\/\/myaccount.google.com\/?pli=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Konto aufzurufen<\/a>. Dann im Browser auf der Kontenseite links in der Men\u00fcleiste auf <em>Daten &amp; Personalisierung<\/em> klicken und anschlie\u00dfend <em>Standortverlauf <\/em>anw\u00e4hlen. Dort gibt es auch Optionen, um die History automatisch nach 3 Monaten zu l\u00f6schen. Um die Daten zu l\u00f6schen und die Funktion abzuschalten, muss man auf dem Android-Ger\u00e4t in die Einstellungen der App gehen. Das Ganze ist im Artikel <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220627044526\/https:\/\/thefreethoughtproject.com\/google-tracking-location-history\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier skizziert<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Google Chrome-Browser bzw. Android-Apps tracken die Standorte des Benutzers, so dass sich Bewegungsprofile erstellen lassen. 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