{"id":225196,"date":"2019-11-24T01:16:00","date_gmt":"2019-11-23T23:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=225196"},"modified":"2021-05-03T07:40:07","modified_gmt":"2021-05-03T05:40:07","slug":"verkaufstricks-zur-black-friday-woche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/11\/24\/verkaufstricks-zur-black-friday-woche\/","title":{"rendered":"10 fiese Verkaufstricks zur Black Friday Woche"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Stop.jpg\" \/>Im Umfeld des 'Black Friday' (29. November) preisen H\u00e4ndler viele 'Sonderangebote' an, greifen dabei aber oft tief in den Trickkiste. Hier einige Informationen, was man bei den Angeboten beachten sollte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/892417ceeb0f4c1280201d5277812fb1\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Zum Black Friday hat auch Amazon eine komplette Angebots-Woche f\u00fcr seine H\u00e4ndler eingerichtet (ich hatte <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/11\/22\/amazon-black-friday-22-29-november-2019\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> berichtet). F\u00fcr H\u00e4ndler sind diese Tage der Umsatztr\u00e4ger \u2013 und auch deutsche Verbraucher nehmen diese Angebotswochen an.<\/p>\n<p>Laut einer <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20201205002610\/https:\/\/pepper.pr.co\/182937-umfrage-zum-black-friday-verbraucher-geben-im-schnitt-222-euro-aus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">repr\u00e4sentative Umfrage<\/a> planen dieses Jahr allein am Black Friday (29. November) 43,7 Prozent aller Deutschen einzukaufen und dabei im Schnitt 222,20 Euro auszugeben. Dem Handelsverband Deutschland (HDE) zufolge, setzen H\u00e4ndler dann 3,1 Milliarden Euro um. Manche H\u00e4ndler greifen tief in die Trickkiste, um Kasse zu machen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" title=\"Einkaufen heute\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/nh9pCYh.jpg\" alt=\"Einkaufen heute\" \/><br \/>\n(Quelle: Pixabay, Pixabay Lizenz)<\/p>\n<h2>Die g\u00e4ngigsten 10 Verkaufsmaschen<\/h2>\n<p>Das Verbraucherforum mydealz erkl\u00e4rt die g\u00e4ngigsten Verkaufsmaschen und Fallstricke beim Online-Shopping.<\/p>\n<h3>1. Falsche Rabattangaben<\/h3>\n<p>An Tagen wie dem Black Friday und Cyber Monday \u00fcberschlagen sich die Rabattangaben. Manche H\u00e4ndler werben damit, ihren Kunden bis zu 80 Prozent Rabatt einzur\u00e4umen. Wieder andere werben sogar mit bis zu 90 Prozent Rabatt.<\/p>\n<p>Blind vertrauen sollten Verbraucher den Rabattangaben aber nicht. Kein H\u00e4ndler hat etwas zu verschenken, manche tricksen aber. Entweder setzen sie den Preis kurzfristig hoch, um anschlie\u00dfend mit einem scheinbar attraktiven Rabatt werben zu k\u00f6nnen, oder sie berechnen den Rabatt gleich ausgehend vom deutlich \u00fcber dem Marktpreis liegenden Unverbindlichen Verkaufspreis (UVP).<\/p>\n<p>Vor dem Kauf empfiehlt es sich deshalb in jedem Fall, die Preise mit Portalen wie Billiger.de, Geizhals oder Idealo zu vergleichen. In den letzten f\u00fcnf Jahren betrug die durchschnittliche Ersparnis 38,9 Prozent, wie eine <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20201205003454\/https:\/\/pepper.pr.co\/182940-schnappchenjagd-am-black-friday-diese-rabatte-sind-realistisch\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Analyse des Verbraucherforums mydealz<\/a> ergeben hat.<b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>2. Niedrige Preise \u2013 dank hoher Versandkosten<\/h3>\n<p>Auch wenn ein Produkt unschlagbar g\u00fcnstig ist, muss sich der Kauf noch lange nicht lohnen. Einige Online-Shops subventionieren Preisnachl\u00e4sse quer, indem sie mit hohen Geb\u00fchren f\u00fcr den Versand arbeiten. Diese beinhalten dann neben dem eigentlichen Porto wenigstens auch einen Teil des vorher einger\u00e4umten Rabatts. Betriebswirtschaftlich ergibt das Sinn.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Kunden kann es aber zum Nullsummenspiel werden, wenn hohe Versandkosten den anf\u00e4nglichen Preisvorteil aufsaugen. Vor dem Kauf sollten Verbraucher die Versandkosten deshalb genau unter die Lupe nehmen. Sie werden meistens im letzten Schritt der Bestellung angezeigt.<b><i><\/i><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>3. Tickende Countdowns<\/h3>\n<p>Auf \u201eAngebote des Tages\" und \u201eBlitzangebote\" setzt Amazon auch dieses Jahr wieder bei seiner \u201eBlack Friday Woche\", die seit dem 22. November und noch bis zum 2. Dezember l\u00e4uft. Diese Angebote gelten nur f\u00fcr einen Tag beziehungsweise sogar nur f\u00fcr wenige Minuten und sollen Verbraucher dazu dr\u00e4ngen, schnell zuzuschlagen, bevor es zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr Amazon gilt dabei das gleiche wie f\u00fcr andere H\u00e4ndler, die teilweise sogar mit auff\u00e4llig platzierten Countdowns arbeiten: Ruhe bewahren. Oft wiederholen sich Angebote und nicht selten bieten H\u00e4ndler ein Produkt zum gleichen Preis an, weil sich die gro\u00dfen Interneth\u00e4ndler aneinander orientieren und ihre Preise automatisch von Algorithmen festlegen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>4. \u201eNur solange der Vorrat erreicht\"<\/h3>\n<p>Den Effekt der \u201ek\u00fcnstlichen Verknappung\" erzeugen H\u00e4ndler auch auf anderem Wege. Wenn ein Angebot nicht \u201enur f\u00fcr kurze Zeit\" gilt, dann ist zumindest der Hinweis \u201eNur solange der Vorrat reicht\" gut sichtbar im Online-Shop platziert. Neben ihm findet sich gelegentlich der altbekannte Countdown, der statt der verbleibenden Zeit anzeigt, wie viele Produkte noch verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n<p>Auch durch diesen Trick sollten sich Verbraucher nicht unter Druck setzen lassen. Erstens, weil H\u00e4ndler wettbewerbsrechtlich gehalten sind, wenigstens f\u00fcr die ersten Stunden ausreichend viele Produkte vorzuhalten. Und zweitens, weil kaum ein Angebot einmalig ist.<\/p>\n<blockquote><p>Ich denke, dieser Punkt sollte entspannt gesehen werden. Ein H\u00e4ndler wird sich sicherlich mit einer Klausel absichern wollen. Und von einem Countdown sollte sich niemand beeinflussen lassen.<\/p><\/blockquote>\n<h3>5.\u00a0 \u00dcberlange Lieferzeiten<\/h3>\n<p>Viele Verbraucher nutzen die Rabattaktionen rund um den Black Friday, um preiswert Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Wer Heiligabend nicht mit leeren H\u00e4nden dastehen m\u00f6chte, sollte vor dem Kauf aber einen genauen Blick auf die Lieferzeit werfen.<\/p>\n<p>Gerade in der Vorweihnachtszeit kann es sein, dass Paketdienste bestellte Produkte sp\u00e4ter zustellen als erwartet. Verbraucher sollten deshalb darauf achten, dass H\u00e4ndler eine m\u00f6glichst niedrige Bearbeitungs- und Lieferzeit von einem bis maximal vier Tagen angeben.<\/p>\n<p>Fehlen Angaben zur Lieferzeit, sollten Verbraucher lieber vom Kauf absehen. Dann k\u00f6nnte es sein, dass H\u00e4ndler die Ware gar nicht vorr\u00e4tig haben, sondern selber erst noch besorgen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>6. Verkauf von Sondermodellen mit abgespeckten Funktionen<\/h3>\n<p>Wer Unterhaltungselektronik oder Haushaltsger\u00e4te kaufen m\u00f6chte, sollte genau pr\u00fcfen, welches Produkt er in den Warenkorb legt. Oft bringen Hersteller verschiedene Varianten ihres Produkts auf den Markt und nicht selten unterscheiden sie sich in ihren Funktionen. Mal hat die Waschmaschine beispielsweise eine Zeitschaltfunktion und mal nicht.<\/p>\n<p>Und auch in Notebooks muss nicht zwangsl\u00e4ufig die gleiche Grafikkarte verbaut sein, nur weil sich die Produktnamen \u00e4hneln. Um nachher nicht entt\u00e4uscht zu sein, sollten Verbraucher deshalb einen genauen Blick auf die Seriennummer werfen.<\/p>\n<blockquote><p>Denkbar ist auch, dass (wie <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/11\/22\/amazon-black-friday-22-29-november-2019\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> angemerkt) Retouren am Black Friday erneut angeboten oder die Preiseangaben f\u00fcr die Rabattberechnung vorher hochgesetzt werden. Daher sollte man schon vergleichen.<\/p><\/blockquote>\n<h3>7. Hohe Kosten bei Retouren<\/h3>\n<p>Verbrauchern, die online oder am Telefon bestellen, steht das Recht zu, innerhalb von vierzehn Tagen vom Kauf zur\u00fcckzutreten. Haben sie die Ware bereits erhalten, sind sie verpflichtet, diese zur\u00fcckzuschicken. Wer die Kosten tr\u00e4gt, ist aber von H\u00e4ndler zu H\u00e4ndler verschieden.<\/p>\n<p>Der Gesetzgeber sieht den Verbraucher in der Pflicht. Manche H\u00e4ndler sind aber so kulant, das Porto zu \u00fcbernehmen. Informationen finden sich in der Widerrufsbelehrung. Muss der Verbraucher die Kosten f\u00fcr den R\u00fcckversand tragen, sollte er gerade bei sperrigen Produkten lieber vom Kauf absehen. Wer Weihnachtsgeschenke kauft, sollte zudem darauf achten, dass der H\u00e4ndler oder Hersteller auch beim Umtausch m\u00f6glichst kulant ist und ein Umtauschrecht bis nach Weihnachten gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>8. Verz\u00f6gerte R\u00fcckzahlung bei Widerruf oder Umtausch<\/h3>\n<p>Auch wenn H\u00e4ndler oder Hersteller die Kosten f\u00fcr den R\u00fcckversand im Fall eines Widerrufs oder Umtauschs \u00fcbernehmen, hei\u00dft das nicht, dass sie ihren Kunden ihr Geld auch zeitnah erstatten. Manche Unternehmen erstatten den Kaufbetrag erst einige Wochen, nachdem der Kunde ihnen die Ware zur\u00fcckgeschickt hat. Das Recht erhalten sie durch die Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen (AGB) und der Widerrufsbelehrung, denen Verbraucher beim Kauf zustimmen m\u00fcssen. Wer nicht unn\u00f6tig lange auf sein Geld warten m\u00f6chte, sollte beide Vertragsbestandteile aufmerksam lesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>9. Phishing<\/h3>\n<p>Mit verschiedenen Tricks versuchen Cyber-Kriminelle im Weihnachtsgesch\u00e4ft an die Zahlungsdaten ihrer Opfer zu kommen. Beim Phishing senden sie Mails an Verbraucher und versuchen sie auf Internetseiten zu locken, die denen bekannter Online-Shops nachempfunden sind.<\/p>\n<p>Um nicht in ihre Falle zu tappen, sollten Verbraucher besonders vorsichtig sein. Anh\u00e4nge von E-Mails sollten sie m\u00f6glichst nicht \u00f6ffnen und Links nur dann folgen, wenn sie vorher gepr\u00fcft haben, dass die E-Mail-Adresse auch wirklich die des angegebenen Absenders ist.<\/p>\n<p>Auch bei Internetseiten sollten sie genau die Adresse pr\u00fcfen, bevor sie ihre Daten eingeben. Zudem sollte sie darauf achten, dass die Verbindung verschl\u00fcsselt ist. Hier\u00fcber informiert ein \u201ehttps\" zu Beginn der Internetadresse sowie bei manchen Browsern ein kleines geschlossenes B\u00fcgelschloss in der Adresszeile.<\/p>\n<h3>10.\u00a0 Pharming<\/h3>\n<p>Auch das Pharming ist ein beliebter Trick von Cyber-Kriminellen. Genauso wie beim Phishing sollen Verbraucher beim Pharming auf eine scheinbar echte Internetseite gelotst und dazu gebracht werden, dort ihre pers\u00f6nlichen Daten anzugeben. Die Art, wie Verbraucher hierhin gelotst werden, ist aber besonders perfide.<\/p>\n<p>Cyber-Kriminille manipulieren die Internetseite, die sie kopieren m\u00f6chten, sodass Verbraucher automatisch zur gef\u00e4lschten Seite umgeleitet werden. Statt beim eigentlich von ihnen aufgerufenen Online-Shop landen sie also bei einer t\u00e4uschend echt aussehenden Kopie. Auch deshalb empfiehlt es sich, vor der Eingabe von Daten die Internetadresse genau zu pr\u00fcfen und sicherzugehen, dass die Verbindung verschl\u00fcsselt ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Umfeld des 'Black Friday' (29. November) preisen H\u00e4ndler viele 'Sonderangebote' an, greifen dabei aber oft tief in den Trickkiste. 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