{"id":230865,"date":"2020-04-18T00:29:03","date_gmt":"2020-04-17T22:29:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=230865"},"modified":"2021-11-19T14:39:34","modified_gmt":"2021-11-19T13:39:34","slug":"verbraucherschutz-warnt-vor-abofalle-per-fake-dhl-info","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/04\/18\/verbraucherschutz-warnt-vor-abofalle-per-fake-dhl-info\/","title":{"rendered":"Verbraucherschutz warnt vor Abofalle per Fake-DHL-Info"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schutz.jpg\" width=\"40\" align=\"left\" height=\"47\"\/>Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg warnt in einer aktuellen Mitteilung vor Fake-DHL-Benachrichtigungen per Mail oder SMS f\u00fcr angebliche Pakete. Dahinter verbirgt sich eine altbekannte Masche mit Abofalle. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/0978d9e20ba444849ddd55cb9a4b9ca2\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Die Gesch\u00e4fte sind seit mehreren Wochen wegen der Coronakrise&nbsp; geschlossen und d\u00fcrfen auch in n\u00e4chster Zeit nicht \u00f6ffnen. Viele Menschen bestellen Produkte daher online. Betr\u00fcger machen sich diesen Umstand zunutze und versuchen, mittels gef\u00e4lschter Sendungsverfolgungen f\u00fcr Pakete pers\u00f6nliche Daten abzugreifen und Verbraucher in Abofallen zu locken. <\/p>\n<h2>Angeblich 2 Euro f\u00fcr DHL-Paket zahlen<\/h2>\n<p>Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg erreichen in den letzten Tagen verst\u00e4rkt Hinweise von Ratsuchenden, die per E-Mail oder SMS vermeintliche Nachrichten von DHL erhalten haben. In einer angeblichen 'Sendungsverfolgung' erf\u00e4hrt der Empf\u00e4nger, dass sein Paket im Verteilzentrum angehalten worden sei. <\/p>\n<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Betrugs-SMS\" alt=\"Betrugs-SMS\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/MmK29V2.jpg\" width=\"422\" height=\"455\"\/><\/em>  <\/p>\n<p>\u00dcber Links kann das Opfer \u00fcber verschiedene Webseiten neue Informationen abrufen. Irgendwann kommt er auf eine Seite, auf der er erf\u00e4hrt, dass er zwei Euro zahlen soll, damit der Paketdienstleister angeblich eine Sendung ausliefert. Ich hatte das Thema bereits ausgiebig im Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/11\/24\/vorsicht-abofalle-per-sms-dhl-paket-info-de-sam32013\/\">Vorsicht! Abofalle per SMS (DHL Paket Info DE-SAM32013)<\/a> er\u00f6rtert. <\/p>\n<h2>Abofalle droht<\/h2>\n<p>Jetzt <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210124212726\/https:\/\/www.vzhh.de\/themen\/telefon-internet\/abofallen\/achtung-fake-sendung-vom-paketdienstleister-dhl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">weist die Verbraucherschutzzentrale Hamburg<\/a> auf die dreiste Abzockmasche hin. Die Nachricht \u00fcber die Zustellung bestellter Ware ist nur Mittel zum Zweck. Tats\u00e4chlich sollen die Opfer in den Formularen der angezeigten Webseiten ihre pers\u00f6nlichen Daten preisgeben und f\u00fcr ein dubioses Abo zahlen.<\/p>\n<ul>\n<li>Wer auf den Link in SMS oder E-Mail klickt, gelangt auf eine Internetseite, die wie die offizielle Seite des Paketdienstleisters DHL daherkommt. Sogar ein aktueller Hinweis zur Corona-Pandemie ist eingebunden.  <\/li>\n<li>Die Suche nach der Sendungsnummer leitet weiter zum aktuellen Status einer vermeintlichen Lieferung. Deren Zustellung wurde gestoppt, weil ein Betrag von zwei Euro noch zu begleichen sei. Der Versand erfolge innerhalb von 24 Stunden ab Zahlungseingang.  <\/li>\n<li>Schlie\u00dflich sollen pers\u00f6nliche Daten wie Name, Anschrift und E-Mail sowie in manchen F\u00e4llen Kreditkartendaten in Formularfelder eingetragen werden. <\/li>\n<\/ul>\n<p>In kleiner Schrift neben einer H\u00e4kchen-Box zu den Nutzungsbedingungen wird gleichzeitig darauf hingewiesen, dass beim Fortfahren des Prozesses nach einer f\u00fcnft\u00e4gigen Testperiode ein Abonnement von 69,95 Euro f\u00fcr einen unbekannten Dienst startet.<\/p>\n<h2>Bekannter Trick, neue Betrugswelle<\/h2>\n<p>Auch wenn die Masche nicht neu ist, so werden die gef\u00e4lschten Nachrichten und Mails zurzeit wegen der aktuellen Corona-Umst\u00e4nde anscheinend wieder h\u00e4ufig verschickt. Zwar k\u00f6nnen Verbraucher \u00fcber die imitierten DHL-Seiten <a href=\"https:\/\/www.vzhh.de\/node\/1065\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">kein wirksames Abo<\/a> abschlie\u00dfen. Grund: Es ist nicht ersichtlich, um welchen Dienst es sich denn handelt. Au\u00dferdem werden die Vorgaben der Button-L\u00f6sung nicht eingehalten. Trotzdem sind \u00c4rger und Probleme im Nachhinein gegeben.  <\/p>\n<p>Wer seine pers\u00f6nlichen Daten in die vorgegebenen Formularfelder der Website eintr\u00e4gt und an die Betr\u00fcger \u00fcbermittelt, muss damit rechnen, dass ein anderer sie auch nutzt. Im schlimmsten Fall buchen die Betr\u00fcger die Abobeitr\u00e4ge von dem im Formular angegebenen Kreditkartenkonto ab. Oder das Opfer erh\u00e4lt Wochen sp\u00e4ter Rechnungen und Inkassoforderungen f\u00fcr das angeblich abgeschlossene Abo. Die Verbraucherschutzzentrale r\u00e4t:  <\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcberlegen Sie, ob Sie wirklich ein Paket bestellt haben und eine Sendung von DHL erwarten.  <\/li>\n<li>Werden Sie zur vorab Zahlung aufgefordert, l\u00f6schen Sie die Mail. DHL fordert grunds\u00e4tzlich nicht dazu auf, Waren im Vorfeld zu bezahlen.  <\/li>\n<li>Melden Sie die verd\u00e4chtigen SMS oder Mails dem Kundenservice von DHL.  <\/li>\n<li>\u00d6ffnen Sie keine Links von unbekannten Absendern. Im schlimmsten Fall k\u00f6nnen diese Sch\u00e4den auf Ihrem Smartphone oder PC anrichten. Gehen Sie vorsichtig mit Ihren Daten um. Geben Sie keine pers\u00f6nlichen Informationen \u00fcber Internetseiten weiter, die Ihnen suspekt erscheinen.  <\/li>\n<li>Sollten Sie Opfer eines Betruges geworden sein, informieren Sie die Polizei und erstatten Sie Anzeige.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sind Sie versehentlich in die Abofalle getappt, bewahren Sie Ruhe. Haben Sie Ihre Kreditkartedaten angegeben, setzen Sie sich mit Ihrem Kreditkarteninstitut in Verbindung und stoppen Sie die Abbuchungen. Erhalten Sie Mahnbriefe, lassen Sie sich nicht einsch\u00fcchtern. Erkl\u00e4ren Sie schriftlich per Einwurf-Einschreiben, dass Sie keinen Vertrag geschlossen haben und widersprechen Sie der Forderung. Ein <a href=\"https:\/\/www.vzhh.de\/media\/1435\">kostenloser Musterbrief<\/a> der Verbraucherschutzzentrale hilft dabei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verbraucherschutzzentrale Hamburg warnt in einer aktuellen Mitteilung vor Fake-DHL-Benachrichtigungen per Mail oder SMS f\u00fcr angebliche Pakete. 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