{"id":233209,"date":"2020-07-12T00:16:00","date_gmt":"2020-07-11T22:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=233209"},"modified":"2024-10-04T10:57:07","modified_gmt":"2024-10-04T08:57:07","slug":"murejubbel-podcast-mit-gnter-born-als-gast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/07\/12\/murejubbel-podcast-mit-gnter-born-als-gast\/","title":{"rendered":"Lebenslinien: Muurejubbel-Podcast mit G&uuml;nter Born als Gast"},"content":{"rendered":"<p>Kleiner Hinweis f\u00fcr regul\u00e4re Blog-Leser\/innen \u2013 die etwas zum 'Kopf hinter dem Auftritt von borncity.com' wissen wollen. Ich habe k\u00fcrzlich als Gast an einem Podcast, der von drei Kollegen betrieben wird, teilgenommen. Die Folge #27 von Muurejubbel ist nun online. Es geht ein wenig \u00fcber (meine) B\u00fccher, (meine) Blogs und (mein) Computer Know-How \u2013 und auch ein St\u00fcck weit um mein Leben \u2013 ich stehe jetzt 51 Jahre im Beruf. Zeit, inne zu halten, zur\u00fcck zu schauen und auch, um etwas um die Ecke zu lugen, und zu \u00fcberlegen, was nun noch kommen kann.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Das Team hinter dem Podcast<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/576dc1c0132348a8832ac2594f8f68fa\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/h2>\n<p>Der Podcast wird von <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220123222444\/https:\/\/muurejubbel.de\/das-team\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">einem Team<\/a>, bestehend aus Torben Blankerts (IT-Consultant, MVP, Podcaster, YouTuber), Maik Wlodarczyk (Social Media und Community Junkie, u.a. bei Dr. Windows) und J\u00f6rg H\u00e4hnle (Autorenkollege, Hausmeister von <a href=\"https:\/\/www.paules-pc-forum.de\/forum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Paules PC-Forum<\/a> und Windows Insider MVP) produziert.<\/p>\n<h2>Janz einfach Muurejubbel \u2026<\/h2>\n<p>Das Ganze l\u00e4uft unter dem Begriff <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Muhrejubbel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Muurejubbel<\/a>, eine Rheinl\u00e4ndische Spezialit\u00e4t aus M\u00f6hren- und Kartoffeln (als Stampf serviert). Mit Muure kann ich mit meinem Moselfr\u00e4nkischen Idom mithalten, unter Jubbel konnte ich nichts verbuchen \u2013 aber das Internet hat weitergeholfen. So viel: In Muurejubbel kommt allerlei rein. Der Podcast ist auf <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220922084226\/https:\/\/muurejubbel.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">dieser Webseite<\/a> zu finden und enth\u00e4lt ein Sammelsurium an Themen.<\/p>\n<h2>Folge #27 \u2013 B\u00fccher, Blogs und Computer Know-How<\/h2>\n<p>In <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210127103328\/https:\/\/muurejubbel.de\/muurejubbel-027-buecher-blogs-und-computer-know-how\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Folge 27<\/a> geht es um das Thema '<em>B\u00fccher, Blogs und Computer Know-How'<\/em>, letzteres ist etwas, was mich fast ein ganzes (Berufs-)Leben lang begleitet. Also war ich Gast bei diesem Podcast-Trio. Der Podcast ist bereits einige Tage online und die Ank\u00fcndigung des Podcasts findet sich beispielsweise auf Twitter.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\">\n<p dir=\"ltr\" lang=\"de\">Unser neuer <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Muurejubbel?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Muurejubbel<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Podcast?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Podcast<\/a> ist online! Diesmal hatten wir <a href=\"https:\/\/twitter.com\/etguenni?ref_src=twsrc%5Etfw\">@etguenni<\/a> zu Gast! Mir f\u00e4llt nur eins ein: \u201eWir hatten die Ehre\" &#8211; Danke G\u00fcnter &#8211; eine super Folge, mit tiefen Einblicken in das heutige <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Autorenleben?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Autorenleben<\/a>! Mehr unter <a href=\"https:\/\/t.co\/yg5gB22L6z\">https:\/\/t.co\/yg5gB22L6z<\/a> und <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ApplePodcasts?ref_src=twsrc%5Etfw\">@ApplePodcasts<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/4WInrDdswS\">pic.twitter.com\/4WInrDdswS<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Torben Blankertz (@TorBla) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/TorBla\/status\/1281285446119587844?ref_src=twsrc%5Etfw\">July 9, 2020<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Die Inhalte der jeweiligen Folgen lassen sich in der Beschreibung zum entsprechenden Podcast nachlesen. Nachfolgend mal ein Screenshot der Folge #027, mit den Steuerelementen zur Wiedergabe des Podcasts im Browser. Die Beschreibung der Inhalte findet sich dann unterhalb dieses Blocks &#8211; man merkt, da sind einige mit Enthusiasmus dabei, die immer wieder ein 'Muurejubbel' zusammen r\u00fchren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/borncity.com\/web\/audio\/027%20-%20B%C3%BCcher%20Blogs%20und%20Computer%20Know-How%20(Gast%20G%C3%BCnter%20Born).mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" title=\"Muurejubbel: Podcast #27 mit Gast G\u00fcnter Born\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/XRmNjhO.jpg\" alt=\"Muurejubbel: Podcast #27 mit Gast G\u00fcnter Born\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ist mir erst jetzt, beim Schreiben dieses Blog-Beitrags aufgefallen. Die Jungs haben das sauber hingekriegt \u2013 ohne dass es vorher jemand wusste:<\/p>\n<ul>\n<li>Am 1. Oktober 2020 bin ich genau 27 Jahre als Autor freiberuflich aktiv \u2013 passt also zur Folge #27.<\/li>\n<li>Aktiv als Autor bin ich seit 35 Jahren und im Beruf seit 51 Jahren (1969 sind die Amis zum Mond geflogen und ich hab mit 14 die Lehrlingsbank gedr\u00fcckt).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine verdammt lange Zeit &#8211; und ich meine, es w\u00e4re erst gestern gewesen, als ich den Blaumann als Lehrling erstmals tragen musste und mich auf 60 Mark Lehrlingsverg\u00fctung am Monatsende freuen durfte.<\/p>\n<h2>Und was es sonst in diesem Theater noch zu sagen g\u00e4be &#8230;<\/h2>\n<p>Danach folgte eine Achterbahnfahrt an beruflichen Herausforderungen und Neuorientierungen: Gesellenbrief als Elektriker, zweiter Bildungsweg, Wehrdienst, und dann ein Studium der physikalischen Technik. Genial, Physik, Mathematik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Feinwerktechnik, Kerntechnik, Materialkunde, Pr\u00fcftechnik, und, und, und. Ich nenne mal den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Taschenbuch_der_Mathematik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bronstein<\/a> (Mathematik), den <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Gerthsen-Physik-Springer-Lehrbuch-Dieter-Meschede\/dp\/3662459760\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gerdsen<\/a> (Physik) und den<a href=\"https:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783662548042\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Dubbel<\/a> (Maschinenbau) &#8211; als Nachtlekt\u00fcre im Studium (au\u00dfer dem Dubbel, den ich mir nicht leisten wollte, stehen die Schinken immer noch in meinem B\u00fccherschrank).<\/p>\n<p>Ich stand mal mit Korngrenzen in Stahllegierungen, Festigkeitsbestimmungen von St\u00e4hlen und, und, und auf 'Du und Du' &#8211; ok, das ist jetzt schamlos gelogen, die Metallurgie hat mich nicht die Bohne interessiert &#8211; Schein erworben und abgehakt, brauche ich nie wieder &#8230; bis ich im ersten Job im Flugzeugbau durch spezielle Schwei\u00dfverfahren wieder mit dem Mist konfrontiert wurde. Und ja, ich habe Getriebe konstruiert, konnte Kugellager dimensionieren, Stabwerke von Br\u00fccken f\u00fcr Lasten berechnen, habe mit Lasern herum gemacht, und durfte mir den alten Rembrand im Rijksmuseum in Amsterdam ganz offiziell anl\u00e4sslich einer studentischen Exkursion im Wahlpflichtfach 'B\u00f6rsenpraktikum' anschauen &#8211; wir waren vielseitig interessiert und durften im B\u00f6rsenpraktikum mit 10.000 Mark Kapital, von der \u00f6rtlichen Sparkasse zur Verf\u00fcgung gestellt, mit Aktien zocken.<\/p>\n<p>Viel interessanter war f\u00fcr mich aber der FORTRAN-Pflichtkurs, wo wir 1976\/77 mit <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/12\/09\/nicht-tot-zu-kriegen-fortran-2018-verffentlicht\/\">Lochkarten Programme erstellen<\/a> und an einem Gro\u00dfrechner der damaligen Kernforschungsanlage J\u00fclich als Batch laufen lassen durften. Und ich habe gleich noch im Folgesemester FORTRAN II sowie PL\/1 belegt. Der Dozent hatte mir sogar den Zugang zu einem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Krantz_Computer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kranz Mulby 3-Rechner<\/a> der FH angeboten &#8211; absolutes Privileg &#8211; was ich aus Zeitmangel kaum nutzen konnte. Ich musste Kohle f\u00fcr die Familie heran schaffen, weil das Baf\u00f6g f\u00fcr das Studium nicht reichte. Also habe ich als Elektriker gearbeitet &#8211; und weil der Meister vor Ort Einzelk\u00e4mpfer war und st\u00e4ndig mit spinnerten, aber nicht wirtschaftlich tragbaren Ideen schwanger ging, habe ich auch K\u00fchlt\u00fcrme und Abgasturbinen zusammen geschwei\u00dft. Steve Jobs und Bill Gates haben zu dieser Zeit mit PDPs oder \u00e4hnlichem herumgemacht und die Basis f\u00fcr Weltunternehmen gelegt.<\/p>\n<p>War eine coole Zeit und ich habe die Vorlesungen (bis auf Mechanik II, aka Dynamik, was eine Durchfallquote von 80% hatte, dank B\u00f6rsenpraktikum habe ich auch die Pr\u00fcfung geschafft) nur so in mich rein gefressen &#8211; am Ende des 5. Semesters hatte ich alle Scheine, und konnte mich im 6. Semester auf die Diplomarbeit fokussieren (Vorlesungen hatte ich keine mehr).<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise habe ich auch den Exit geschafft, denn ich habe in der Diplomarbeit eine Fotodiodenzeile mit 256 Zellen untersucht &#8211; absolut hei\u00dfer Schei\u00df im Jahr 1979. Heute in jeder Kamera, gab es damals weltweit genau 6 St\u00fcck. Mein Vorg\u00e4nger war an der gestellten Aufgabe gescheitert. Die Fotodiodenzeile sollte f\u00fcr eine Messeinrichtung verwendet werden, um Schadstoffe in der Atmosph\u00e4re nachweisen (als Umweltinteressierter, der die Welt ver\u00e4ndern wollte, hat mich das brennend interessiert). Problem war das Dunkelrauschen der Fotozellen. Das Budget f\u00fcr das Projekt war vom Vorg\u00e4nger abgefackelt worden. O-Ton des Dozenten 'Born, ich habe was f\u00fcr Sie, der Vorg\u00e4nger ist an der Aufgabe gescheitert, Geld gibt es auch keines mehr, aber das ist was f\u00fcr Sie, sie k\u00f6nnen zeigen, was sie so drauf haben'. Da es keine anderen Herausforderungen gab, ich erst im 6. Semester war und noch Baf\u00f6g bekam, habe ich genickt und gedacht 'Du hast keine Chance, mach was draus'. In der Kernforschungsanlage J\u00fclich hie\u00df es von den Leuten, die die Arbeit herausgegeben hatten: 'Born, wenn das Ding kaputt geht, ist es vorbei mit der Diplomarbeit, gibt keinen Ersatz, die NASA hat noch ein paar, aber die r\u00fccken nichts raus &#8230;'<\/p>\n<p>Das Ding ging kaputt &#8211; aber ich habe es mit einer wilden Anpassung der Steuerelektronik so weit zum Laufen gebracht, dass der Doktorand die Software umprogrammieren und ich Messdaten gewinnen konnte. Am Ende des Tages habe ich den Nachweis erbracht, dass die Aufgabenstellung mit der Technik nicht l\u00f6sbar war &#8211; eine g\u00e4nzlich neue Erfahrung (ich war mal wieder, im Sinne der Aufgabenstellung, gescheitert, konnte es aber als Erfolg umm\u00fcnzen).<\/p>\n<p>In der Diplomarbeit gab es auch den Heureka-Moment f\u00fcr meine T\u00e4tigkeit und meinen sp\u00e4teren Berufsweg. In dem Raum, wo ich mit einem Doktoranden die Messeinrichtungen und Elektronik betrieb, gab es zwei Digital Equipment PDP-Rechner. Das Teil des Doktoranden wurde noch mit Lochstreifen gef\u00fcttert. Meine PDP 11\/04 hatte Diskettenlaufwerke und ich musste mit gro\u00dfen Augen feststellen, dass ein Rechner ein Betriebssystem brauchte, um Programme auszuf\u00fchren und von Diskette 'gebootet wurde'. Es gab so komische Befehle wie Pip, Dir, Squeeze, Del, Copy und das Betriebssystem hie\u00df RT 11. Ich habe die Manuals damals nur so gefressen &#8230;<\/p>\n<blockquote><p>Vom Dozenten gab es noch den Vorschlag, aus dem Inhalt meiner Diplomarbeit einen wissenschaftlichen Artikel in einer Fachzeitschrift zu ver\u00f6ffentlichen. H\u00e4tte der Start zu einer Schriftsteller-Karriere werden k\u00f6nnen. Da ich aber im Schweinsgalopp im Studium unterwegs war, trat ich bereits 4 Tage nach Semesterende meinen ersten Job im Flugzeugbau an. Ich erinnere mich noch, im Arbeitsvertrag (den ich bereits Ende 5. Sememster in der Tasche hatte) die Auflage stehen hatte \"muss sein Diplom nachreichen\". So fehlte mir die Gelegenheit, einen Artikel in einer Fachzeitschrift zu ver\u00f6ffentlichten, ich strebte neuen Ufern in der Luft- und Raumfahrtindustrie zu. Die ersten Fachver\u00f6ffentlichungen mussten sechs Jahre warten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dann folgten &#8211; parallel zum Beruf &#8211; mehrere Semester Studium Informatik, Mathematik und Wirtschaftswissenschaften &#8211; an der Fernuni Hagen &#8211; damit es nicht langweilig wurde und ich verstand, was die Informatiker so dachten. Aber als Ingenieur mit 'Haut und Haaren' folgte eine erste berufliche T\u00e4tigkeit im Flugzeugbau (ich habe daf\u00fcr gesorgt, dass keine Airbusse oder Tornados vom Himmel fielen, weil nicht erkannte Materialfehler zum Zerbrechen h\u00e4tten f\u00fchren k\u00f6nnen). Und da stand eine PDP 11\/04 in einem Pr\u00fcflabor, die mich gefesselt hat. Ich habe Pr\u00fcfprogramme f\u00fcr irgendwelche Flugzeugbauteile (z.B. Tornado-Fl\u00fcgelkastenabdeckung als GFK) in einem <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/12\/09\/nicht-tot-zu-kriegen-fortran-2018-verffentlicht\/\">Echtzeit-Fortran<\/a> (INTRAN) modifiziert, um deren Bruchfestigkeit auszuloten.<\/p>\n<p>Das gesamte Umfeld &#8211; samt Pr\u00fcfauftr\u00e4gen an Air France Airbus-Maschinen in den Flugzeugwartungshallen, z.B. am Airport Charles de Gaulle in Paris &#8211; habe ich immer gehasst &#8211; kein anst\u00e4ndiges Fr\u00fchst\u00fcck, Essen wie Gott in Frankreich war in der Kantine nicht m\u00f6glich, die Betten im Hotel waren wegen Streiks des Personals selten gemacht und Du stands in kalten, zugigen Hallen in mehreren Metern H\u00f6he und hast die Nietverbindungen der Flieger auf unsichtbare Defekte oder Mikrorissen untersucht\u00a0 &#8211; war aber nicht meine Welt.<\/p>\n<p>Ich brauchte neue Herausforderungen, denn ich wollte mindestens die Welt aus den Angeln heben. Gut, wenn es die Raumfahrt nicht werden konnte, musste ich halt was anderes suchen. Es folgte dann eine T\u00e4tigkeit in der Gro\u00dfchemie (da habe ich meine Meriten f\u00fcr die sp\u00e4tere und heutige T\u00e4tigkeit erworben, durfte ich dort doch die damals aktuellen 8080\/8085 Mikroprozessoren in Steuer- und Regelungstechnik-Anlagen einsetzen und habe die Dinger bis auf Registerebene hinab kennen gelernt, Nachts in Maschinensprache getr\u00e4umt und Echtzeitbetriebssysteme f\u00fcr unsere Goodies mit 1-2 KByte EPROM und gigantischen 1 KB RAM in Assembler, FORTAN und PL\/M geschrieben). Ein CP\/M-Verschnitt war mein t\u00e4glicher Begleiteter an den Entwicklungsrechnern, um per In-Ciruit-Debugger auf Hardware-Ebene testen zu k\u00f6nnen. Kollegen von mir hatten einen 'Formatter' f\u00fcr Textdateien geschrieben, der auf CP\/M lief &#8211; quasi ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/WordStar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wordstar<\/a>-Clone. Damit haben wir die Dokumentation erstellt und formatiert.<\/p>\n<blockquote><p>Fu\u00dfnote am Rande: Als mit einem Touch Umweltsch\u00fctzer gef\u00e4rbt, ist die Gro\u00dfchemie nun nicht gerade das Mekka. Aber ich habe Rechner programmiert, die die S\u00e4urebelastung von Abw\u00e4ssern erfassten und f\u00fcr die Beh\u00f6rden dokumentierten &#8211; ein Novum im Umweltschutz. Ich habe Rechnersysteme f\u00fcr Umgebungen wie Chlor-Elektrolysen, konzipiert, wo man keine Diskette durch den Zellensaal tragen konnte, weil der Inhalt durch starke Magnetfelder gel\u00f6scht wurde. Menschen mit Herzschrittmachern hatten Betretungssverbot, mechanische Armbanduhren mussten vor Betreten der Anlagen abgelegt werden, weil die durch die Magnetfelder f\u00fcr immer stehen blieben. Meine Vorg\u00e4nger waren an einer solchen Anlage mit der Rechnertechnik gescheitert. Ich habe mit meiner Mannschaft eine zweite Anlage mit einer kompletten Rechnertechnik automatisiert &#8211; und das Zeugs lief \u00fcber 20 Jahre 'Strich' (und hat nebenbei, durch die automatische Steuerung, die Umweltbelastung reduziert). Habe im Sport zuf\u00e4llig von einem Betriebsangeh\u00f6rigen erfahren, dass die Anlage aus Umweltschutzgr\u00fcnden nach mehr als 2 Jahrzehnten still gelegt wurde. Man ging auf Membranzellen f\u00fcr die Chlor-Erzeugung \u00fcber &#8211; eine Technologie, die ich 25 Jahre vorher schon mit Rechnertechnik in Pilotanlagen ausgestattet und erste Messtechnik-Programme zur Datenerfassung erstellt hatte. Lehre aus diesen Episoden: Das Leben f\u00e4llt dir immer wieder mit dem gleichen Zeugs vor die F\u00fc\u00dfe &#8211; das wirst Du nie los. Meine Schlussfolgerung: Wenn das so ist, mach nur was, f\u00fcr das Du absolut brennst.<\/p><\/blockquote>\n<p>Als ich das Fernstudium in Hagen so um das Jahr 1987 an den Nagel geh\u00e4ngt habe, wollte ich schnell reich und ber\u00fchmt werden und habe dazu das <a href=\"http:\/\/www.borncity.de\/autor\/BornIntr.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">erste Computer-Buch geschrieben<\/a>. Im Jahr 1993 folgte der Exit als Ingenieur und Leiter eines Software-Entwicklungsbereichs, um dann als freiberuflicher IT-Autor zu ackern. Sp\u00e4ter bin ich dann noch nichtsnutziger Blogger geworden &#8211; Du sollst keine Chefs \u00fcber dir haben, die dich ausbremsen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Auf diesem Weg habe ich eine breite Pflugspur durch's Leben gezogen und unglaubliches erlebt, von einer versiebten Zwischenpr\u00fcfung im Elektrohandwerk (theoretisch 1, praktisch durchgefallen, hab's mit dem Gesellenst\u00fcck mehr als wett gemacht, war am Ende des Tages Landessieger in Rheinland-Pfalz) \u00fcber Arbeitsaufenthalte in <a href=\"https:\/\/borncity.com\/japan\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Japan<\/a> und Thailand bis zu 'heftigen Kollisionen mit einer Klitsche namens Microsoft', die ich 1984 kennen lernte, als der erste IBM PC\/XT\u00a0 in Europa mit irgend einem IBM-DOS 1.0x und fotokopierter Microsoft-Dokumentation (die haben die Handb\u00fccher nicht fertig bekommen) \u00fcber meinen Schreibtisch ging.<\/p>\n<p>Nach dem ersten Buch im Jahr 1988 \u00fcber Amstrads Locomotive-Basic hat mich das Schreibvirus gepackt. So ca. 250 bis 300 IT-B\u00fccher sp\u00e4ter (ich habe nie durchgez\u00e4hlt, wei\u00df auch nicht, wie viele Millionen Exemplare verkauft wurden) wird es langsam Zeit f\u00fcr den Exit &#8211; ich habe ja noch das Privileg, als nichtsnutziger Blogger (\u00fcbrigens 'sch\u00f6nstes Amt neben Papst' &#8211; wusste schon SPD-Vorsitzender Franz M\u00fcntefehring, obwohl der von Bloggen m.W. keine Ahnung hat) \u00fcber Gott und die Welt ranten zu k\u00f6nnen &#8211; quasi so, wie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Muppet_Show#Waldorf_und_Statler\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Waldorf und Statler in der Muppet-Show<\/a>.<\/p>\n<p>Da k\u00f6nnte ich \u00fcber Stunden aus dem N\u00e4hk\u00e4stchen plaudern und einige Episoden oder Winkelz\u00fcge ausbreiten. Manche Leute sagen 'in meinem Leben passiert nix' &#8211; kann ich nicht behaupten, und im R\u00fcckblick sehe ich, wie gelegentlich Weltpolitik bis in die Schreibstube durchschlug.<\/p>\n<p>Dass ich beispielsweise 'Contributing-Autor' f\u00fcr den 1.000 Seiten Microsoft Schinken 'Inside Microsoft Windows 98' (deutsch: Windows 98 &#8211; die Technische Referenz' war, hatte ich hier im Blog <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/05\/in-eigener-sache-mvp-award-2013-erhalten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">schon mal erw\u00e4hnt<\/a>. Das gesamte Kapitel zur Registry stammt aus meiner Feder und war einem Buch entnommen, welches ich direkt bei Microsoft Press USA in Englisch ver\u00f6ffentlicht hatte. Da die Windows Entwickler selbst keine Dokumentation auf die Reihe brachten, haben die mein Buch damals intern als Referenz genutzt und sp\u00e4ter gefragt, ob sie den Inhalt als 'Steinbruch f\u00fcr den Inside-Titel' nehmen k\u00f6nnen. Junge, Junge, so was erlebst Du auch nicht alle Tage (hat mich und meine Meinung \u00fcber bestimmte Firmen aber gepr\u00e4gt, wobei ich \u00fcber manche Insights den Mantel des Schweigens ausbreite), und ich habe nat\u00fcrlich zugestimmt. Hat zwar keine Zusatzkohle gebracht, war aber 'Opener' f\u00fcr andere Sachen.<\/p>\n<p>Ist so \u00e4hnlich wie die russische \u00dcbersetzung meines Klassikers 'Das Fileformatehandbuch' &#8211; da waren sogar 6.000 US $ an Einmalzahlung f\u00fcr den Verlag vereinbart &#8211; als Autor h\u00e4tte ich ein paar Dollar bekommen. Aber das Leben w\u00fcrfelt &#8211; das Buch erschien in Zeiten von Perostroika, Gorbatschow wurde gest\u00fcrzt und Jelzin hat die UDSSR vor einer Katastrophe bewahrt. Und dann hatte der russische Verlag pl\u00f6tzlich keine Devisen mehr, um den Vertrag zu bedienen. Ich habe nie einen Cent gesehen &#8211; aber am Ende des Tages habe ich ein Buchexemplar im Schrank liegen, von dessen in kyrillischer Schrift verfasstem Inhalt ich gerade mal meinen Namen lesen kann &#8211; ist \u00e4hnlich wie ein japanischer Titel zu Windows Script Host (meine Japanisch-Kenntnisse sind lausig, um nicht zu sagen 'faktisch nicht vorhanden').<\/p>\n<p>Zum russischen Buch fiel mir damals ein 'jammere nicht, es hat dich nicht zu hart getroffen'. Ich hatte n\u00e4mlich den L\u00e4ufer <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_Fleschen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Karl Fleschen<\/a> im Hinterkopf, mit dem ich nach der Lehre im Eifelst\u00e4dtchen Wittlich die Schulbank gedr\u00fcckt habe. Der Masterplan war 'wir machen Fachabitur und werden ordentliche Leute, die dann so richtig die Welt aus den Angeln heben'. Nur hatten wir leider nicht die 'Roadblocks' auf dem Radar, die das Leben dir vor die F\u00fc\u00dfe wirft. Karl hat es bitter getroffen &#8211; sein Highlight im sportlichen Leben sollte 1980 die Olympiade in Moskau werden &#8211; er h\u00e4tte vielleicht Gold geholt. Olympia 1980 wurde vom Westen boykottiert &#8211; und Karl ist irgendwann als Kraftwerksingenieur bei einem gro\u00dfen Chemieunternehmen mit angeschlossenem Sportverein Bayer 04 Leverkusen gelandet. Ich konnte aus dieser Sicht die vielleicht entgangenen 2.000 Dollar f\u00fcr mein russisches Buch verschmerzen &#8211; und mit dem 'die Welt aus den Angeln heben' hat dann irgendwie auch nie geklappt. Pl\u00f6tzlich hatte ich R\u00fccken und nix ging mehr &#8211; oder es lag mal wieder ein Roadblock quer.<\/p>\n<p>Als bei Microsoft 2000 die sogenannte 'Chinese Wall' zwischen Windows- und Office-Entwicklung auf Grund von Wettbewerbsauflagen eingezogen wurde, habe ich das Beben gesp\u00fcrt. Ein 1.000 Seiten Windows Script Host Buch, verfasst als englischsprachiges Manuskript, ist nie in dieser Form erschienen &#8211; alle 6 Wochen wechselte das Lektorat bei Microsoft Press und es gab neue Zielvorgaben (ich hab das Teil drei Mal umgeschrieben). Hat bei mir den 'Zieh die Rei\u00dfleine'-Reflex ausgel\u00f6st &#8211; ich habe nie wieder f\u00fcr Microsoft Press USA geschrieben &#8211; war auch gut so, da einige Monate sp\u00e4ter 9\/11 das mit den Flugzeugabst\u00fcrzen ins World Trade Center passierte. Danach ging mit den USA eh nix mehr, weil Homeland Security alles blockierte.<\/p>\n<p>Immerhin habe ich eine US-Steuernummer und musste \u00fcber Jahre j\u00e4hrlich ein Steuerformular zu dem Amis schicken. Auf Grund des Doppelbesteuerungsabkommens habe ich dr\u00fcben immer die Einnahmen mit 0 angegeben (und in Deutschland die Steuerpr\u00fcfung an der Backe gehabt). Mit der 0 f\u00fcr die USA, da war ich mir aber nie sicher, ob das zul\u00e4ssig war und ob nicht bei der Einreise in die USA die Handschellen klicken 'Mr. Born, wir m\u00fcssen da steuerlich was kl\u00e4ren'. Ist n\u00e4mlich ziemlich komplexes Zeugs und f\u00fcr die deutschen Finanzbeh\u00f6rden hat Microsoft Deutschland mal von Arthur Anderson eine juristisch fundierte steuerliche Klarstellung in Sachen Umsatzsteuer erstellen lassen, weil der 'Fall Born pl\u00f6tzlich aufpoppte' &#8211; ich war beim Finanzamt zwischen die Fronten geraten und sollte pl\u00f6tzlich Umsatzsteuer f\u00fcr Einnahmen in den USA zahlen. Das Dokument mit der steuerlichen Einsch\u00e4tzung der Unternehmensberatung hat sp\u00e4ter anderen Autoren von Microsoft Press Deutschland auch geholfen &#8211; ich musste aber die Schneise in den Dschungel schlagen.<\/p>\n<p>Und so kommt es, dass ich zwar viele Jahre Microsoft 'Most Valuable Professional' (MVP) bin, aber nie der Einladung (auf eigene Kosten) nach Redmond zum j\u00e4hrlichen MVP-Summit zu kommen, gefolgt bin. Irgendwann war bei mir die Magie 'USA und Microsoft' weg &#8211; und die Erfahrungen, die irgendwelche Leute bei der Einreise in den USA machen und hinter Gittern landen, wollte ich mir ersparen. Das neue Low in der 'Transatlantischen Beziehung' kann ja jeder Europ\u00e4er t\u00e4glich auf Twitter oder in den Nachrichten erleben.<\/p>\n<p>Trotzdem: Ein wahrlich nicht langweiliges Leben (auch wenn meine Frau immer sagt 'bei uns passiert ja nix'), aber ich habe immer die Kurve gekriegt und neue Challenges identifiziert. Wie ich demn\u00e4chst die Challenge 'Unruhestand' gewuppt bekomme &#8211; keine Ahnung.<\/p>\n<p>Ach ja, die Open Source-Projekte. Ich habe, es muss so 1994 gewesen sein, eine kleine 3 1\/2 Zoll-Diskette in die Finger bekommen, wo ein Betriebssystem namens Linux in einer Version 0.4 oder so drauf war, was von einem jungen Finnen, Namen Linus Torvalds geschrieben worden war. Ich hab das unter UMSDOS zum Laufen gebracht, war aber nicht praktisch nutzbar. 1997 habe ich mal ganz heftig \u00fcber SuSE-Linux geschrieben &#8211; Problem: Die Farbe zum Drucken der B\u00fccher war noch nicht trocken, da lag schon eine neue SuSE-Linux-Build im Briefkasten. Nach der dritten Auflage haben wir (Verlag und Autor) die Rei\u00dfleine gezogen. Im Podcast plaudere ich auch dar\u00fcber und \u00fcber meine heftigen Diskussionen mit dem Nachbarn \u00fcber den Gartenzaun, der mit Linux Torvalds die Linux-Welt gepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<p>Das Projekt OpenOffice.org hat dazu gef\u00fchrt, dass ich mit SuSE-Press und sp\u00e4ter dem Millin-Verlag drei mal einen &gt; 1.000 Seiten Schinken zu OpenOffice.org\/Staroffice ver\u00f6ffentlicht habe. Das erste Manuskript wurde mit LaTex, die beiden anderen Manuskripte mit Microsoft Word geschrieben (OpenOffice.org bzw. der Writer war f\u00fcr ein smoothes Arbeiten unbrauchbar). Wirtschaftlich habe ich jedes Mal einige 10.000 Markscheine in den Projekten versenkt und dann die Rei\u00dfleine ziehen m\u00fcssen. Denn es gab ein Prinzip: Wenn Du lange von deiner Schreibe (\u00fcber-)leben willst, muss die Summe der Tops immer einen Ticken gr\u00f6\u00dfer als die Summe der Flops sein.<\/p>\n<p>Hat irgendwie die letzten 27 Jahre auch immer geklappt, wenn ich auch Zeiten kenne, wo 6 Monate kein roter Heller an Einnahmen zu verbuchen war (die 18 Monate Arbeitsunf\u00e4higkeit nach meinem Sportunfall in 2015 waren sozusagen das i-T\u00fcpfelchen in dieser Erfahrungswelt). 'Am Ende des Tunnels gibt es immer ein Lichtchen', hat mir ein alter Handwerksmeister seinerzeit mal in einem Gespr\u00e4ch verraten &#8211; und ich hab es jedes Mal herum gerissen, mich neu erfunden und neue Projekte gestemmt. Und in meinem B\u00fcro hing (handgeschrieben) lange Jahre nachfolgender Spruch vor meinen Augen an der Pinwand &#8211; die Aussage stammt aus einem der Management-Kurse, die mir das Chemieunternehmen als damaliger Arbeitgeber angedeihen lie\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/nkhDhdS.jpg\" \/><\/p>\n<p>Das F\u00fcllhorn an Lebenserfahrungen passt nat\u00fcrlich nicht in 1 3\/4 Stunden Podcast. In Folge #27 des Muurejubbel-Podcast plaudere ich aber etwas (sozusagen Premium selected Episoden) aus meinem und \u00fcber mein Leben \u2013 warum ich als 'faule Socke' mit Bloggen anfing, warum ich in jungen Jahren nicht aufs Gymnasium wollte und warum ein Pfarrer daran Schuld hatte. Warum ich privat nicht auf Facebook oder in Social Media vorkomme, wird auch gekl\u00e4rt. Warum ich kein Video-Trainer oder eine zweite Daggie Dee geworden bin, das habe ich auf Nachfrage auch verraten.<\/p>\n<p>Dass ich mit bestimmten B\u00fcchern Gegenstand soziologischer Untersuchungen an Unis wurde, so dass Studenten da in Hausarbeiten mit gequ\u00e4lt wurden, kam auch ans Tageslicht, bleibt aber eine Fu\u00dfnote der Geschichte. Verbuche ich unter der Rubrik: Wenn alles schief l\u00e4uft, kann ich immer noch strahlend als schlechtes Beispiel dienen, und so weiter.<\/p>\n<p>Wer nicht nur Bits und Bytes im Kopf hat, kann ein wenig \u00fcber den Sch\u00fcsselrand hinaus 'h\u00f6ren' und vielleicht etwas f\u00fcrs Leben mitnehmen. Denn es sind die Menschen, die meinen Lebensweg gekreuzt haben, die wichtig waren &#8211; nicht die Bits &amp; Bytes (habe ich aber erst nach meinem Sportunfall, als ich ganz unten war, so richtig erkannt). Ab M\u00e4rz 2021 soll es f\u00fcr mich in Rente gehen \u2013 wie es mit den Blogs weitergeht \u2013 we will see and hear. Ich zitier mal <a href=\"https:\/\/www.lyrix.at\/t\/paulchen-panther-wer-hat-an-der-uhr-gedreht-ddf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Paulchen Panther<\/a> &#8230;<\/p>\n<p>Ansonsten hat mir der Podcast mit den Drei riesigen Spa\u00df gemacht (und ich bin in den Redepausen nicht am Schreibtisch eingeschlafen &#8211; ich schw\u00f6r) &#8211; da ich als Autor quasi seit 35 Jahren vorne in der B\u00fctt stehe, gilt: Ist der Ruf erst ruiniert, schreibt, bloggt und schw\u00e4tzt es sich g\u00e4nzlich ungeniert. So 1 Stunde und 42 Minuten sollte man aber schon Zeit haben, um sich das anzutun \u2013 falls das passt, h\u00f6rt man sich \u2013 und dann auf jeden Fall viel Spa\u00df.<\/p>\n<blockquote><p>PostScriptum: Es klingt im obigen Tweet und in obigen Zeilen an &#8211; das ist wohl ein besonderer Podcast geworden. Mir war selbst nicht so ganz klar, dass das bei herausgekommen wird &#8211; es gab f\u00fcr mich kein Konzept, mit dem ich rein ging. Normalerweise kommt Privates (au\u00dfer dem Sportunfall in 3.2015, der ein einschneidendes Ereignis war) nicht in Social Media vor. Aber ich stehe definitiv an einem Scheidepunkt des Lebens, an dem ein langer Berufsweg langsam aber sicher zu Ende geht. Zeit, zur\u00fcckzublicken und zu schauen, was gut und weniger gut gelaufen ist &#8211; aber auch zu reflektieren, wo man nach so manchem Scheitern\u00a0 wieder aufgestanden ist und weiter gemacht hat.<\/p>\n<p>Im R\u00fcckblick kann ich auf ein erf\u00fclltes Berufsleben zur\u00fcckblicken, und auf 27 Jahre als Schreiberling, wo ich st\u00e4ndig 'mit dem B\u00e4r getanzt habe'. Eine unbeschreibliche Erfahrung, die ich, trotz gelegentlicher Nackenschl\u00e4ge, nicht missen m\u00f6chte. Manche verfassen an so einem Punkt ihre Memoiren. Da ich seit 27 Jahren im gr\u00f6\u00dften Dorf der Welt, dem Internet, lebe und arbeite, blogge ich, wie die obigen Zeilen, und habe nun in einem Podcast mit gemacht ;-).<\/p>\n<p>PPS: Den Musikwunsch des Gasts im Podcast hat man, glaube ich, nicht verlinkt. Das war <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=INOVuZQsxKQ\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Peter Green und sein St\u00fcck Slabo Day<\/a> aus dem Jahr 1979 &#8211; die Urgesteine aus der Leserschaft, die hier im Blog noch unterwegs sind, k\u00f6nnen damit was anfangen. War damals unsere Zeit &#8211; ich habe dr\u00fcben im 50+ Blog zu <a href=\"https:\/\/borncity.com\/senioren\/2016\/10\/29\/happy-birthday-peter-green-wird-heute-70\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Peters 70. Geburtstag was gebracht<\/a>. Ist das Privileg als Blogger, auch (jenseits der IT) so Spannendes wie die <a href=\"https:\/\/borncity.com\/senioren\/musik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Musik zum Sonntag<\/a> beackern zu d\u00fcrfen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>\u00c4hnliche Artikel:<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/07\/05\/in-eigener-sache-mvp-award-2013-erhalten\/\" rel=\"bookmark\">In eigener Sache: MVP-Award 2013 erhalten<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/02\/20\/aus-die-maus-fr-mut-und-addison-wesley\/\">Aus die Maus f\u00fcr MuT und Addison Wesley \u2026?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2013\/12\/02\/aus-fuer-microsoft-press\/\">Aus f\u00fcr Microsoft Press \u2026.<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/04\/27\/aus-fr-oreilly-deutschland\/\" rel=\"bookmark\">Aus f\u00fcr O'Reilly Deutschland<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2014\/04\/06\/markttechnik-verlag-vor-dem-neustart\/\" rel=\"bookmark\">Markt+Technik-Verlag vor dem Neustart?<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2018\/12\/09\/nicht-tot-zu-kriegen-fortran-2018-verffentlicht\/\">Nicht tot zu kriegen: FORTRAN 2018 ver\u00f6ffentlicht<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2015\/04\/22\/update-zum-sport-unfall-step-by-step-zurck-ins-leben\/\" rel=\"bookmark\">Update zum Sport-Unfall: Step-by-step, zur\u00fcck in's Leben<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Der Muurejubble-Podcast wurde leider eingestellt. Ich habe den betreffenden Beitrag hier in den Blog \u00fcbertragen.<\/p>\n<h1>Muurejubbel #027 \u2013 B\u00fccher, Blogs und Computer Know-How<\/h1>\n<p>Zu Gast in Ausgabe 27 unseres Muurejubbel-Podcasts ist G\u00fcnter Born. Bekannter Autor vieler, vieler IT-B\u00fccher, erfolgreicher Blogger gleich mehrerer Blogs und Windows Insider MVP. Vermutlich hat jeder, der sich f\u00fcr Windows interessiert, auch ein Buch von G\u00fcnter im Regal stehen.<\/p>\n<p>G\u00fcnter erz\u00e4hlt von seinen T\u00e4tigkeiten als Autor und Blogger wie sich diese im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert haben. Viele bekannte Verlage sind in den letzten Jahren vom Markt verschwunden, entstanden zum Teil neu oder wurden anderen Verlagen eingegliedert. Rund 300 B\u00fccher unser Gast bereits geschrieben und er kennt das Gesch\u00e4ft wie kaum ein anderer. Er gew\u00e4hrt uns sehr interessante, spannende und auch private Einblicke in seine Arbeitswelt.\u00a0 Wie geht es weiter, wenn er im n\u00e4chsten Jahr in Rente geht? Kann er \u00fcberhaupt so einfach loslassen und den Ruhestand genie\u00dfen? Wie wird es mit seinen Webseiten weitergehen?<\/p>\n<p>G\u00fcnters Blogs finden Ihr unter\u00a0<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20210127103328\/https:\/\/insider.windows.com\/de-de\/mvps\/gunter-born\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/borncity.com\/<\/a>. Die bekannteste Seite d\u00fcrfte sicher G\u00fcnters IT- und Windows Blog sein, die f\u00fcr viele Experten und auch f\u00fcr Microsoft selbst, immer wieder eine sehr wichtige Informationsquelle darstellt. G\u00fcnter ist sehr vielseitig interessiert und so ist nicht nur Windows ein Thema! Er betreibt zus\u00e4tzlich einen Seniorentreff 50+, einen B\u00fccher-Blog, Japan-Blog, einen Reise-Blog und sogar einen E-Scooter-Blog.<\/p>\n<p>In den Vorgespr\u00e4chen hat sich G\u00fcnter als Mann des geschriebenen Wortes vorgestellt. Dass G\u00fcnter aber eben nicht nur schreiben, sondern auch spannend erz\u00e4hlen kann, davon k\u00f6nnt Ihr Euch nun \u00fcberzeugen! <a href=\"https:\/\/borncity.com\/web\/audio\/027%20-%20B%C3%BCcher%20Blogs%20und%20Computer%20Know-How%20(Gast%20G%C3%BCnter%20Born).mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">H\u00f6rt mal rein!<\/a><\/p>\n<p>Unser Gast:\u00a0<strong>G\u00fcnter Born<\/strong><br \/>\n\u2013 G\u00fcnters B\u00fccher und Webseiten:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.borncity.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">BornCity<\/a><br \/>\n\u2013 Facebook:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Guenter.Born\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.facebook.com\/Guenter.Born<\/a><br \/>\n\u2013\u00a0Windows Insider MVP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleiner Hinweis f\u00fcr regul\u00e4re Blog-Leser\/innen \u2013 die etwas zum 'Kopf hinter dem Auftritt von borncity.com' wissen wollen. Ich habe k\u00fcrzlich als Gast an einem Podcast, der von drei Kollegen betrieben wird, teilgenommen. Die Folge #27 von Muurejubbel ist nun online. &hellip; <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/07\/12\/murejubbel-podcast-mit-gnter-born-als-gast\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[4293,6011],"class_list":["post-233209","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-allgemein","tag-podcast"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/233209","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=233209"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/233209\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=233209"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=233209"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=233209"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}