{"id":237988,"date":"2020-11-23T23:21:42","date_gmt":"2020-11-23T22:21:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=237988"},"modified":"2020-11-23T23:41:58","modified_gmt":"2020-11-23T22:41:58","slug":"windows-10-diskussion-ber-fette-wim-die-4-gb-grenze-sprengt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2020\/11\/23\/windows-10-diskussion-ber-fette-wim-die-4-gb-grenze-sprengt\/","title":{"rendered":"Windows 10: Diskussion &uuml;ber 'fette' WIM, die die 4 GB-Grenze sprengt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/win102.jpg\" width=\"58\" height=\"58\" align=\"left\" \/>[<a href=\"https:\/\/borncity.com\/win\/2020\/11\/23\/windows-10-diskussion-ber-fette-wim-die-4-gb-grenze-sprengt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">English<\/a>]Kurze Information rund um das Thema Windows 10-Installations-ISO-Dateien, die in der 64-Bit-Version zu fett geworden sind und nicht mehr auf 4 GByte Datentr\u00e4ger (DVD, USB-Stick) passen. Soll Microsoft endlich seinen Mist aus der WIM-Datei raus werfen, um wieder unter die 4 GByte-Grenze zu kommen?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/3c962aa3c582406e84c061f24bc435b7\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Die Installationsabbilder (ISO-Dateien) von Windows 10 sind in der 64-Bit-Versionen l\u00e4ngst deutlich gr\u00f6\u00dfer als die 4,6 GByte, die eine DVD fassen kann. Und auch bei USB-Sticks hakt es, da diese f\u00fcr das Booten von UEFI-Systemen eine FAT 32-Formatierung erfordern, so dass die <em>install.wim<\/em> von der Gr\u00f6\u00dfe nicht mehr passt (siehe nachfolgenden Text).<\/p>\n<h2>Eine Diskussion auf Twitter angesto\u00dfen<\/h2>\n<p>Blog-Leser Karl hat das Ganze auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/tweet_alqamar\/status\/1329679309611659264\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Twitter angesto\u00dfen<\/a> und den Leuten der Windows Insider Social-Media-Truppe vor die F\u00fc\u00dfe gekippt. Hier der betreffende Tweet mit der Meldung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/tweet_alqamar\/status\/1329679309611659264\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" title=\"Windows 10 WIM to fat\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/XjQBc4G.png\" alt=\"Windows 10 WIM to fat\" \/><\/a><\/p>\n<p>Karl weist darauf hin, dass die Installation von Windows 10 f\u00fcr kleine Firmen und Heimanwender zum Hindernislauf wird, weil dort weder virtuelle Maschinen (VMs) noch ein Netzwerk-Boot per PXE\/WDS genutzt wird. Vielmehr d\u00fcrften die Leute versuchen, das Ganze auf einen USB-Stick zu bringen und scheitern eventuell. Er regt an, dass Microsoft dar\u00fcber nachdenkt, die komplette Bloat-Ware aus Windows 10 zu entfernen, um unter die 4-GByte-Grenze f\u00fcr Dateien auf FAT32-Datentr\u00e4gern zu gelangen. Gut, er schreibt nix von Bloatware &#8211; aber ich nenne es so. Da sind unz\u00e4hlige Treiber, der Windows Media Player, Tonnen an unsinnigen Apps, der alte Microsoft Edge-Browser, etc. in der WIM-Datei mit dem Installationsabbild. Seine Frage: K\u00f6nnte man den Kram nicht entfernen, um in der 4 GByte-Grenze zu bleiben. Oder die Install.wim aufteilen, so dass die ben\u00f6tigte Kernkomponente die 4-GByte-Grenze f\u00fcr Dateien auf FAT32-Datentr\u00e4gern einh\u00e4lt.<\/p>\n<h2>Warum ist die 4-GByte-Grenze ein Problem?<\/h2>\n<p>Ich hatte es im Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/08\/31\/windows-10-und-die-iso-fat32-uefi-falle\/\">Windows 10 und die ISO\/FAT32\/UEFI-Falle<\/a> im August 2019 bereits aufgedr\u00f6selt. Microsoft l\u00e4uft mit Windows 10 in eine selbst verschuldete Falle, weil die ISO-Installationsmedien einfach zu fett werden und die Installationsabbilddateien die 4 GByte FAT32-Grenze sprengen? Das ist auf UEFI-Systemen mit Secure Boot ein Problem, um das man sich mit Kniffen herum lavieren muss.<\/p>\n<p>Der technische Hintergrund: Damit ein Installationsmedium mit Windows im UEFI-Modus von USB-Sticks booten kann, muss es im FAT32-Dateiformat formatiert worden sein (optische Medien nat\u00fcrlich ausgenommen). Wenn aber die <em>install.wim<\/em> die Grenze von 4 GByte von der Dateigr\u00f6\u00dfe \u00fcbersteigt, l\u00e4sst sie sich nicht mehr auf ein FAT32-formatiertes Medium wie einen USB-Stick schreiben. Da Microsoft die <em>install.wim<\/em> aber aufbl\u00e4ht, \u00fcbersteigt diese irgendwann die 4 GByte-Grenze und man hat ein Problem. Das ist bei den Windows 10 64-Bit-Versionen regelm\u00e4\u00dfig der Fall, da diese \u00fcber 5 GByte gro\u00df sind.<\/p>\n<p>Ich zeige im Blog-Beitrag <a href=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/2019\/08\/31\/windows-10-und-die-iso-fat32-uefi-falle\/\">Windows 10 und die ISO\/FAT32\/UEFI-Falle<\/a> L\u00f6sungen auf, um das Problem zu umgehen. Karl verweist in seinem obigen Tweet auf einen <a href=\"https:\/\/www.dell.com\/support\/article\/de-de\/sln313422\/windows-10-iso-enth%C3%A4lt-eine-wim-datei-die-f%C3%BCr-das-fat32-dateisystem-gro%C3%9F-ist?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dell-Beitrag<\/a> mit Erkl\u00e4rungen, wie man das 4 GByte-Problem durch Aufsplitten der <em>install.wim<\/em> oder abtrennen einer Windows 10-Edition aus dem meist mit mehreren SKUs versehenden Installationsabbild l\u00f6sen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Mit dem kleinen Tool Rufus l\u00e4sst sich die ISO-Installationsdatei auch auf einen USB-Stick bringen, wobei das Ganze bootbar gemacht wird. Verwendet man den Ansatz von Rufus, wird zwar ein Installations-USB-Medium geschrieben, was theoretisch auch booten kann. Falls beim UEFI-System aber der von Microsoft propagierte Secure Boot eingestellt ist, klappt das nicht. Denn Secure Boot erfordert, dass signierte Boot-Treiber verwendet werden. Der UEFI:NTFS-Treiber\/Bootlader hat m.W. aber keine solche Signatur (zumindest gibt <a href=\"https:\/\/github.com\/pbatard\/rufus\/wiki\/FAQ#Why_do_I_need_to_disable_Secure_Boot_to_use_UEFINTFS\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diese Rufus GitHub-Seite<\/a> nichts dergleichen an). Rufus weist mit einem Dialogfeld darauf hin, dass man Secure Boot f\u00fcr die Installation abschalten muss. Vergisst man das, wird beim Booten wahrscheinlich der Fehlercode 0xc000000d angezeigt.<\/p>\n<p>Letztendlich basteln wir als Anwender hinter der Unf\u00e4higkeit Microsofts, eine saubere L\u00f6sung zu schaffen, hinterher. Da ist es folgerichtig, dass Karl das Problem an der Wurzel packen will und eine L\u00f6sung von Microsoft fordert. WindowsInsider hat sich auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/windowsinsider\/status\/1329788399100841985\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Twitter gemeldet<\/a> und schl\u00e4gt vor, dass als Feedback im Feedback Hub einzustellen und dann 'upvoten' zu lassen. Aktuell kenne ich keinen Link f\u00fcr einen solchen Thread &#8211; vielleicht stellt Karl hier einen Link auf den Feedback-Hub-Artikel ein. Dann k\u00f6nnt ihr diesen upvoten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Kurze Information rund um das Thema Windows 10-Installations-ISO-Dateien, die in der 64-Bit-Version zu fett geworden sind und nicht mehr auf 4 GByte Datentr\u00e4ger (DVD, USB-Stick) passen. 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