{"id":242875,"date":"2021-01-24T00:39:00","date_gmt":"2021-01-23T23:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=242875"},"modified":"2023-04-11T07:07:13","modified_gmt":"2023-04-11T05:07:13","slug":"brand-phishing-report-q4-2020-microsoft-und-dhl-ganz-vorne-dabei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/01\/24\/brand-phishing-report-q4-2020-microsoft-und-dhl-ganz-vorne-dabei\/","title":{"rendered":"Brand Phishing Report Q4 2020: Microsoft und DHL ganz vorne dabei"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Schutz.jpg\" width=\"40\" height=\"47\"\/>Welche Firmennamen werden in Phishing-Mails am h\u00e4ufigsten missbraucht? Berichte der Sicherheitsforscher von Check Point zeigen, dass Cyber-Kriminelle aktuell f\u00fcr Phishing am h\u00e4ufigsten den Tech-Riesen Microsoft und die Spedition DHL imitieren. Geschuldet ist dies der Zunahme von Fernzugriffen im Home Office und Online-Shopping.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Sicherheitsforscher von Check Point\u00ae Software Technologies Ltd. haben ihre Ergebnisse des <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20221129152053\/https:\/\/blog.checkpoint.com\/2021\/01\/14\/brand-phishing-report-q4-2020\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brand Phishing Report<\/a> f\u00fcr das vierte Quartal 2020 offengelegt. Klarer Trend: Microsoft und DHL wurden im Oktober, November und Dezember f\u00fcr Phishing am h\u00e4ufigsten als Markenname imitiert. Denn viele Unternehmen greifen weiterhin auf die Home Office zur\u00fcck \u2013 ein Umstand, den sich Online-Betr\u00fcger zu Nutze machen. Unter dem Deckmantel verschiedener bekannter Marken versuchen sie, Internet-Nutzer hereinzulegen, um deren pers\u00f6nliche Daten abzugreifen. <\/p>\n<h2>Microsoft und DHL beim Missbrauch vorne<\/h2>\n<\/p>\n<p>Wie schon im dritten Quartal 2020 war auch im vierten Quartal die am h\u00e4ufigsten missbrauchte Marke Microsoft. 43 Prozent aller Marken-Phishing-Versuche bezogen sich auf den Technologie-Riesen \u2013 gegen\u00fcber 19 Prozent im dritten Quartal. Au\u00dferdem verblieb DHL als imitierte Firma mit 18 Prozent auf aller Phishing-Versuche auf Platz 2. Eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr ist, dass die Cyberkriminellen versuchten, die verst\u00e4rkte Online-Shopping-Saison im November und Dezember auszunutzen. <\/p>\n<p>Die Branche, deren Markennamen am h\u00e4ufigsten genutzt wurden, war die Technologie-Industrie, gefolgt von Versandunternehmen und Einzelh\u00e4ndlern. Beides deutet darauf hin, dass die Kriminellen Home Office, Fernzugriff allgemein und Online-Handel ausnutzen wollten. <\/p>\n<p>\u201eCyberkriminelle haben im vierten Quartal 2020 gezieltere Versuche unternommen, um pers\u00f6nliche Daten von Menschen zu stehlen, indem sie sich hinter bekannten Markennamen versteckten. Unsere Daten zeigen deutlich, wie die Hacker ihre Phishing-Taktik entsprechend der Umst\u00e4nde \u00e4nderten, um ihre Chance zu erh\u00f6hen\", erkl\u00e4rt Maya Horowitz, Director, Threat Intelligence and Research, Products bei Check Point Software Technologies: \u201eAnwender m\u00fcssen auf der Hut sein, wenn sie pers\u00f6nliche Daten und Anmeldeinformationen f\u00fcr Gesch\u00e4ftsanwendungen eingeben sollen, und sollten zweimal \u00fcberlegen, bevor sie E-Mail-Anh\u00e4nge oder Links \u00f6ffnen. Das gilt derzeit besonders, wenn E-Mails angeblich von gro\u00dfen Unternehmen, wie Microsoft, DHL oder Amazon zu stammen scheinen.\" <\/p>\n<p>W\u00e4hrend eines Marken-Phishing-Angriffs versuchen Kriminelle, die offizielle Website einer bekannten Firma nachzuahmen. Sie nutzen eine \u00e4hnlich klingende Domain und URL-Adresse und gestalten ihre Webseite t\u00e4uschend echt. Der Link zur gef\u00e4lschten Webseite kann dann \u00fcber E-Mail oder Textnachricht auf das Handy an die Zielpersonen gesendet werden. Au\u00dferdem kann ein Benutzer w\u00e4hrend des Surfens im Internet \u00fcber einen Link oder Seitenaufruf \u2013 wenn diese infiziert ist \u2013 blitzschnell auf die Betrugsseite umgeleitet werden. Eine betr\u00fcgerische App auf dem Smartphone ist ebenfalls dazu in der Lage. Die gef\u00e4lschte Website enth\u00e4lt oft ein Formular, worin die Anmeldedaten, Zahlungsdaten oder andere pers\u00f6nliche Informationen abgefragt werden, also wie auf der echten Seite \u2013 jedoch landen die Daten hier bei den Kriminellen auf deren Server. <\/p>\n<h2>Top Phishing-Marken im Q4 2020:<\/h2>\n<\/p>\n<p><em>Sortiert danach, wie h\u00e4ufig der Markenname vorkam.<\/em> <\/p>\n<ol>\n<li>Microsoft (in 43 Prozent aller Marken-Phishing-Versuche weltweit)  <\/li>\n<li>DHL (18 Prozent)  <\/li>\n<li>LinkedIn (6 Prozent)  <\/li>\n<li>Amazon (5 Prozent)  <\/li>\n<li>Rakuten (4 Prozent)  <\/li>\n<li>IKEA (3 Prozent)  <\/li>\n<li>Google (2 Prozent)  <\/li>\n<li>PayPal (2 Prozent)  <\/li>\n<li>Chase (2 Prozent)  <\/li>\n<li>Yahoo (1 Prozent)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Brand Phishing Report st\u00fctzt sich auf die ThreatCloud-Intelligence von Check Point, dem gr\u00f6\u00dften kollaborativen Netzwerk zur Bek\u00e4mpfung von Cyber-Kriminalit\u00e4t, das Bedrohungsdaten und Angriffstrends aus einem globalen Netzwerk von Bedrohungssensoren liefert. Die ThreatCloud-Datenbank inspiziert t\u00e4glich \u00fcber 3 Milliarden Webseiten und 600 Millionen Dateien und identifiziert t\u00e4glich mehr als 250 Millionen Malware-Aktivit\u00e4ten. <\/p>\n<p>Den kompletten Bericht \u00fcber Marken-Phishing-Versuche im vierten Quartal 2020 <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20221129152053\/https:\/\/blog.checkpoint.com\/2021\/01\/14\/brand-phishing-report-q4-2020\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">findet sich hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Firmennamen werden in Phishing-Mails am h\u00e4ufigsten missbraucht? Berichte der Sicherheitsforscher von Check Point zeigen, dass Cyber-Kriminelle aktuell f\u00fcr Phishing am h\u00e4ufigsten den Tech-Riesen Microsoft und die Spedition DHL imitieren. 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