{"id":254173,"date":"2021-06-01T00:15:00","date_gmt":"2021-05-31T22:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=254173"},"modified":"2021-07-27T10:06:49","modified_gmt":"2021-07-27T08:06:49","slug":"3-jahre-dsgvo-weiter-unklarheit-in-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2021\/06\/01\/3-jahre-dsgvo-weiter-unklarheit-in-unternehmen\/","title":{"rendered":"3 Jahre DSGVO: Weiter Unklarheit in Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" width=\"200\" align=\"left\" \/>[<a href=\"https:\/\/borncity.com\/win\/2021\/06\/01\/3-jahre-dsgvo-weiter-unklarheit-in-unternehmen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>]Vor drei Jahren ist am 25. Mai 2018, die Datenschutzgrundverordnung (DGVO) in Kraft getreten &#8211; bzw. die \u00dcbergangsregelungen endeten zu diesem Zeitpunkt. Das bedeutete f\u00fcr viele Unternehmen enorme Ver\u00e4nderungen hinsichtlich der Speicherung und Verarbeitung von Daten &#8211; obwohl die DSGVO nichts neues eingef\u00fchrt hatte. Aber nun drohen empfindliche Strafen f\u00fcr Unternehmen, die Opfer eines Datenschutzvorfalls werden. Anl\u00e4sslich dieses Jahrestages hat das britische Marktforschungsinstitut Opinion Matters im Auftrag von CrowdStrike eine Umfrage unter 1.276 Business-Entscheidern durchgef\u00fchrt, um die gegenw\u00e4rtige Wahrnehmung der Regularien innerhalb von Unternehmen abzufragen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zentrale Erkenntnis der Umfrage ist, dass in deutschen Unternehmen auch drei Jahre nach Inkrafttreten immer noch viel Ungewissheit \u00fcber grundlegende Elemente der DSGVO herrscht. Die wichtigsten Ergebnisse im \u00dcberblick:<\/p>\n<ul>\n<li>41 % der deutschen Teilnehmer wissen nicht, innerhalb welches Zeitrahmens sie Datenschutzverst\u00f6\u00dfe an die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden melden m\u00fcssen, 47,5 % sch\u00e4tzen den Zeitrahmen falsch ein.<\/li>\n<li>Die drohenden Strafen bei DSGVO-Verst\u00f6\u00dfen werden lediglich von 9 % der Befragten in Deutschland korrekt beziffert, 50 % gaben an, gar nicht \u00fcber die H\u00f6he m\u00f6glicher Strafen Bescheid zu wissen.<\/li>\n<li>45 % der deutschen Unternehmer sagten aus, dass ihr Unternehmen nicht von den im Zuge der DSGVO implementierten Schritten profitiert hat.<\/li>\n<li>24,5 % der deutschen Teilnehmer gaben an, dass ihr Unternehmen bereits Opfer eines Cyberangriffs wurde.<\/li>\n<li>Dennoch sch\u00e4tzen 53,5 % der Befragten in Deutschland ihr Unternehmen in einem solchen Falle als vorbereitet ein.<\/li>\n<\/ul>\n<p>\"Die DSGVO ist vor inzwischen drei Jahren in Kraft getreten. Vor diesem Hintergrund ist es umso erstaunlicher, dass in vielen deutschen Unternehmen offenbar immer noch Unsicherheit dar\u00fcber herrscht, innerhalb welcher Fristen Datenschutzverst\u00f6\u00dfe gemeldet werden m\u00fcssen oder welche Bu\u00dfgelder bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die DSGVO drohen\", so Drew Bagley, Vice President und Counsel of Privacy and Cyber Policy bei CrowdStrike. \u201eUnserer Umfrage zufolge scheinen viele Unternehmen die Gefahr durch Cyberangreifer auf die leichte Schulter zu nehmen, da sie keine Vorkehrungen f\u00fcr den Fall eines Angriffs getroffen haben. Dabei m\u00fcssen sie nicht mal das eigentliche Ziel einer Attacke sein. Wie WannaCry oder NotPetya gezeigt haben, k\u00f6nnen auch Kollateralsch\u00e4den in ungeahnte H\u00f6hen gehen.\"<\/p>\n<p>Weitere wichtige Ergebnisse der CrowdStrike-Umfrage zur DSGVO:<\/p>\n<ul>\n<li>27 % der befragten deutschen Unternehmen haben keine Vorkehrungen f\u00fcr den Fall einer Cyberattacke getroffen. Damit liegt Deutschland deutlich \u00fcber dem internationalen Durchschnitt &#8211; 15,9 % der Befragten haben diese Antwort gegeben.<\/li>\n<li>Passend dazu gaben insgesamt 47,5 % der Befragten in Deutschland an, dass sie ihr Unternehmen eher nicht oder gar nicht als Ziel von Cyberangreifern sehen. Im internationalen Schnitt teilen insgesamt nur 30,33 % der Befragten diese Einsch\u00e4tzung \u00fcber ihr Unternehmen.<\/li>\n<li>71 % der Befragten in Deutschland gaben an, dass ihr Unternehmen noch nicht zum Opfer eines Cyberangriffs geworden ist. Damit liegt Deutschland deutlich \u00fcber dem internationalen Durchschnitt von 53,8 % der Befragten.<\/li>\n<li>Lediglich 82 % der Befragten in Deutschland sind sich sicher, dass die DSGVO auch nach dem Brexit weiterhin G\u00fcltigkeit besitzt. Diese Ansicht wird im internationalen Durchschnitt nur von 75,7 % der Befragten geteilt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Umfrage wurde von Opinion Matters im Auftrag von CrowdStrike durchgef\u00fchrt. Zur Ergebnisermittlung wurden zwischen dem 30. April und dem 10. Mai 2021 1.276 Business-Entscheidungstr\u00e4ger in der EU (Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien), UK und den USA befragt. Der Anteil der Befragten in Deutschland bel\u00e4uft sich auf 200 Personen. Opinion Matters befolgt die Regeln der Market Research Society und besch\u00e4ftigt Mitglieder der Gesellschaft. Die Market Research Society arbeitet auf Grundlage der ESOMAR-Prinzipien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Vor drei Jahren ist am 25. Mai 2018, die Datenschutzgrundverordnung (DGVO) in Kraft getreten &#8211; bzw. die \u00dcbergangsregelungen endeten zu diesem Zeitpunkt. 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