{"id":263624,"date":"2022-03-23T00:03:00","date_gmt":"2022-03-22T23:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=263624"},"modified":"2022-03-23T00:45:30","modified_gmt":"2022-03-22T23:45:30","slug":"epson-deaktiviert-drucker-bei-kunden-wegen-unverschuldeter-zahlungsprobleme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/03\/23\/epson-deaktiviert-drucker-bei-kunden-wegen-unverschuldeter-zahlungsprobleme\/","title":{"rendered":"Epson deaktiviert Drucker bei Kunden wegen unverschuldeter Zahlungsprobleme"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Euros-klein.jpg\" alt=\"\" align=\"left\" \/>[<a href=\"https:\/\/borncity.com\/win\/2022\/03\/23\/epson-deaktiviert-drucker-bei-kunden-wegen-unverschuldeter-zahlungsprobleme\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>]Auch bei Epson gibt es Kunden, die auf ein Readyprint-Abo h\u00fcpfen. Dann bekommen diese Kunden neue Tintenpatronen, wenn die vorhandenen Patronen leer sein. Nun scheint es \u00c4rger zu geben, weil der von Epson verwendete Zahlungsdienstleister die Abbuchungen der Kunden nicht wirklich durchf\u00fchren kann. Da bei Epson die Zahlungen ausbleiben, deaktiviert der Hersteller die Drucker per Remote-Verbindung. Der Kunde steht dann mit d\u00e4mlichem Gesicht da und kann nicht mehr drucken. Die Schuld liegt eindeutig bei Epson und seinen Dienstleistern.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/0737686e11a446c1a976ddde09532c30\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Ich bin \u00fcber nachfolgenden <a href=\"https:\/\/twitter.com\/golem\/status\/1506273348564787201\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tweet<\/a> der Kollegen von Golem auf das Thema gesto\u00dfen, welches in <a href=\"https:\/\/www.golem.de\/news\/readyprint-epson-schaltet-drucker-einiger-unverschuldeter-kunden-ab-2203-164057.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem deutschsprachigen Beitrag<\/a> aufbereitet wurde. Urspr\u00fcnglich hat <em>The Register<\/em> das Problem <a href=\"https:\/\/www.theregister.com\/2022\/03\/21\/epson_payments_issue\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier berichtet<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/golem\/status\/1506273348564787201\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" title=\"Epson disables printer remote due to payment issues\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/QqmPicE.png\" alt=\"Epson disables printer remote due to payment issues\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Epson ReadyPrint und seine T\u00fccken<\/h2>\n<p>ReadyPrint ist ein auf einem Abonnement basierender Druckdienst von Epson, der das Drucken vereinfachen\u00a0 soll. Der Nutzer schlie\u00dft ein Abo ab und kann anschlie\u00dfend so viel Drucken wie er m\u00f6chte. Immer wenn der Tintenf\u00fcllstand niedrig ist, l\u00f6st der Drucker eine Bestellung von Tintenpatronen aus, die von Espson geliefert werden. Der Kunde braucht dann nur noch die Tintenpatronen auszutauschen oder die Tinte nachzuf\u00fcllen.<\/p>\n<h2>Kunde zahlt nicht, Drucker streikt<\/h2>\n<p>Zahlt der Kunde nicht oder beendet der Kunde das Abo, wird die Belieferung mit Tinte ausgesetzt und der Drucker remote deaktiviert. Und nun kommen wir zum Punkt wo mein \"kein Mitleid\" daher kommt: Der Kunde begibt sich in Abh\u00e4ngigkeiten vom Hersteller Epson und muss jegliche Folgen tragen. Schlittert der Kunde in Insolvenz, und sperrt der Insolvenzverwalter Zahlungen, kann nicht mehr gedruckt werden. Gibt es eine Zahlungsengpass, droht das Gleiche &#8211; und die Verwendung von Drittanbieter-Patronen f\u00e4llt auch weg. Der Kunde begibt sich freiwillig in das G\u00e4ngelband des Herstellers.<\/p>\n<p>Nun wurde <em>The Register<\/em> der Fall eines Kunden zugespielt, der unverschuldet in dieses Problem eines remote gesperrten Druckers gerauscht ist. Der Nutzer John Lamont meldete sich 2021 bei Epson f\u00fcr ReadyPrint an. Der Hersteller buchte das Abo ab und und der ReadyPrint-Dienst funktionierte bis Februar 2022 einwandfrei.<\/p>\n<p>Dann erhielt der Kunde aber eine E-Mail, die ihn dar\u00fcber informierte, dass es nicht m\u00f6glich war, seine monatliche Zahlung f\u00fcr ReadyPrint einzuziehen. Espon wollte in 14 Tagen einen neuen Versuch unternehmen, die Zahlung einzuziehen. In der E-Mail wurde der Kunde auch gewarnt, dass seine Patronen nach zwei erfolglosen Einzugsversuchen von Epson, f\u00fcr das Abonnement, nicht mehr funktionieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der Kunde aktualisierte seine Zahlungsdaten, wie in der E-Mail von Epson empfohlen, musste aber feststellen, dass die Zahlung nicht eingezogen wurde. Es kam, was kommen musste: Pl\u00f6tzlich weigerte sich der Drucker seinen Dienst zu tun und zu drucken. Auf dem Display kam lediglich eine Meldung an: \"Der ReadyPrint-Service ist aufgrund eines Kontoproblems nicht verf\u00fcgbar\".<\/p>\n<p>Der Epson-Kundendienst konnte das R\u00e4tsel aufl\u00f6sen. Der Zahlungsdienstleister (betroffen sind wohl RBS und Natwest), \u00fcber den der Kunde seine Zahlungen mit Epson abwickeln sollte, ist nicht mit der ben\u00f6tigten <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Strong_customer_authentication\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Strong Customer Authentication (SCA)<\/a> kompatibel. Damit kann kein Geld transferiert werden &#8211; bei The Register hei\u00dft es, dass da Verfahrens\u00e4nderungen anl\u00e4sslich des Brexit mit rein spielen.<\/p>\n<p>Langer Rede kurzer Sinn: Es scheint einige Kunden getroffen zu haben, die jetzt mit ihrem Abo, in Druckprobleme gerauscht sind. Drucker im Wert von ca. 480 Euro sind damit wertlos. Die Kunden sind stinkig &#8211; und Epson verschickt wohl Standard-Tintenpatronen, damit die Leute wieder drucken k\u00f6nnen. Parallel versucht Epson das Problem mit den Zahlungsdienstleistern zu beheben. Aber: Wer sich auf so etwas einl\u00e4sst, muss halt die Folgen tragen &#8211; meine Meinung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Auch bei Epson gibt es Kunden, die auf ein Readyprint-Abo h\u00fcpfen. Dann bekommen diese Kunden neue Tintenpatronen, wenn die vorhandenen Patronen leer sein. 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