{"id":272358,"date":"2022-08-30T12:17:34","date_gmt":"2022-08-30T10:17:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=272358"},"modified":"2022-08-30T19:14:03","modified_gmt":"2022-08-30T17:14:03","slug":"microsoft-ndert-cloud-lizenzierung-in-der-eu-zum-1-oktober-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/08\/30\/microsoft-ndert-cloud-lizenzierung-in-der-eu-zum-1-oktober-2022\/","title":{"rendered":"Microsoft &auml;ndert Cloud-Lizenzierung in der EU zum 1. Oktober 2022"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Cloud\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cloud-Symbol.jpg\" width=\"200\" align=\"left\" \/>[<a href=\"https:\/\/borncity.com\/win\/2022\/08\/30\/microsoft-ndert-cloud-lizenzierung-in-der-eu-zum-1-oktober-2022\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>]Zum 1. Oktober 2022 \u00e4ndert Microsoft seine Lizenzbedingungen f\u00fcr seine Cloud-Angebote in Europa. Diese \u00c4nderungen sollen es Anbietern von Cloud-Diensten leichter machen, mit Microsoft zu konkurrieren. Das ist wohl eine Reaktion auf Beschwerden \u00fcber Microsoft bei den EU-Kartellbeh\u00f6rden. Denn Cloud-Service-Anbieter aus Deutschland, Italien, D\u00e4nemark und Frankreich haben wohl bei der EU-Wettbewerbskommission Beschwerde gegen Microsoft eingereicht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/81a56094925541d8b7cd446414774179\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Microsoft hat zum 29. August 2022 den Beitrag <a href=\"https:\/\/www.microsoft.com\/en-us\/licensing\/news\/options-for-hosted-cloud\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Easily bring your licenses to the cloud<\/a> zum Thema ver\u00f6ffentlicht, in denen das Unternehmen einige \u00c4nderungen in Bezug auf die Lizenzierung von Cloud-Leistungen bekannt gibt. Ab dem\u00a0 1. Oktober 2022 f\u00fchrt Microsoft Upgrades seiner Outsourcing- und Hosting-Bedingungen ein, die es Kunden erm\u00f6glichen, ihre Lizenzen (f\u00fcr Microsoft Produkte) in die Cloud eines Partners zu verlagern oder gemeinsam genutzte Hardware zu verwenden. Der Ansatz soll mehr Flexibilit\u00e4t bei den Bereitstellungsoptionen f\u00fcr Softwarelizenzen von Microsoft bieten. Hier die angek\u00fcndigten \u00c4nderungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kunden mit Software Assurance oder Abonnementlizenzen k\u00f6nnen ihre eigene lizenzierte Software verwenden, um L\u00f6sungen zu erstellen und\/oder zu installieren und sie auf der Infrastruktur eines beliebigen Cloud-Anbieters (1) auszuf\u00fchren. Dadurch sollen Kunden ab dem 1. Oktober mehr Flexibilit\u00e4t erhalten, um ihre Software in mandantenf\u00e4higen Clouds auszuf\u00fchren.<em>(1)Die \u00c4nderungen schlie\u00dfen die oben unter (1) aufgef\u00fchrten Cloud-Anbieter Alibaba, Amazon Web Services, Google und Microsoft aus. Kunden, die einen gelisteten Anbieter f\u00fcr das Outsourcing nutzen m\u00f6chten, k\u00f6nnen Lizenzen direkt vom gelisteten Anbieter erwerben.<br \/>\n<\/em><\/li>\n<li>Kunden mit Software Assurance oder Abonnementlizenzen bekommen die M\u00f6glichkeit, Windows Server auf einer virtuellen Kernbasis zu lizenzieren. Bei diesem Modell k\u00f6nnen Kunden Lizenzen nur f\u00fcr die ben\u00f6tigten virtuellen Kerne erwerben (vorbehaltlich eines Mindestbetrags pro VM), ohne an eine physische Anzahl von Kernen auf dem Server gebunden zu sein. Mit der Option der Lizenzierung auf Basis virtueller Kerne k\u00f6nnen Kunden Windows Server nach der Anzahl der virtuellen Kerne lizenzieren, die sie in virtuellen Maschinen verwenden, was die Lizenzierung von Windows Server bei Virtualisierung oder Outsourcing erleichtert.<\/li>\n<li>Die Virtualisierung von Windows 10 oder Windows 11 wird durch die Abschaffung der Zusatzlizenz f\u00fcr Virtual Desktop Application (VDA) f\u00fcr Microsoft 365 F3-, Microsoft 365 E3- und Microsoft 365 E5-Nutzer erleichtert. Das hilft Kunden, die Windows 10 oder Windows 11 auf Servern virtualisieren m\u00f6chten und kein prim\u00e4res Windows Pro-Ger\u00e4t besitzen.<\/li>\n<li>Im Rahmen des neuen Flexible Virtualization-Vorteils k\u00f6nnen Kunden mit Partnern im Cloud Solution Provider-Programm zusammenarbeiten, um vorgefertigte gehostete Desktop- und Serverl\u00f6sungen zu erhalten. Kunden k\u00f6nnen entweder ihre eigene Lizenz mitbringen oder die Lizenz vom Partner beziehen. F\u00fcr den Betrieb dieser gehosteten L\u00f6sungen sind ein Microsoft-Kundenvertrag mit dem teilnehmenden Partner und ein Lizenznachweis erforderlich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kunden haben laut der Microsoft-Ank\u00fcndigung nun die die Wahl zwischen ein- und dreij\u00e4hrigen Abonnements f\u00fcr viele Produkte, darunter Windows Server, Remote Desktop Services (RDS) und SQL Server, durch Partner im Cloud Solution Provider-Programm, um Preisstabilit\u00e4t mit langfristigen Abonnements zu bieten. Wie sich das Ganze preislich auswirkt, wird man sehen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das Ganze ist eine Reaktion auf eine Beschwerde von Cloud-Service-Anbietern aus Deutschland, Italien, D\u00e4nemark und Frankreich aus dem Jahr 2019 bei der EU-Wettbewerbskommission. Im Microsoft Unternehmensblog <a href=\"https:\/\/blogs.microsoft.com\/eupolicy\/2022\/08\/29\/making-european-cloud-providers-more-competitive\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schreibt<\/a> man, dass man sich \"der Bedeutung eines wettbewerbsorientierten Umfelds auf dem europ\u00e4ischen Markt f\u00fcr Cloud-Anbieter, in dem kleinere Wettbewerber gedeihen k\u00f6nnen, bewusst sei\". Brad Smith, Pr\u00e4sident und stellvertretender Vorsitzender von Microsoft, hatte daher im Mai 2022 bereits \u00c4nderungen angek\u00fcndigt. Die \u00c4nderungen an den Lizenzbedingungen soll es f\u00fcr Kunden einfacher machen, ihre Software in die Cloud des Partners zu bringen. Zudem will Microsoft sicherstellen, dass Partner Zugang zu den Produkten haben, die sie ben\u00f6tigen, um kosteneffiziente L\u00f6sungen f\u00fcr Kunden anzubieten. Bleibt abzuwarten, welches Preisschild dann an diesen Angeboten klebt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[English]Zum 1. Oktober 2022 \u00e4ndert Microsoft seine Lizenzbedingungen f\u00fcr seine Cloud-Angebote in Europa. Diese \u00c4nderungen sollen es Anbietern von Cloud-Diensten leichter machen, mit Microsoft zu konkurrieren. Das ist wohl eine Reaktion auf Beschwerden \u00fcber Microsoft bei den EU-Kartellbeh\u00f6rden. 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