{"id":273260,"date":"2022-09-28T09:41:58","date_gmt":"2022-09-28T07:41:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.borncity.com\/blog\/?p=273260"},"modified":"2023-06-01T00:48:53","modified_gmt":"2023-05-31T22:48:53","slug":"dpma-warnt-vor-betrug-durch-phishing-mails-september-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/borncity.com\/blog\/2022\/09\/28\/dpma-warnt-vor-betrug-durch-phishing-mails-september-2022\/","title":{"rendered":"DPMA warnt vor Betrug durch Phishing-Mails (September 2022)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline;\" title=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" src=\"https:\/\/borncity.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Sicherheit_klein.jpg\" alt=\"Sicherheit (Pexels, allgemeine Nutzung)\" width=\"200\" \/>Kurzer Hinweis in Sachen Betrug durch Phishing mit dem Fokus auf Unternehmen. Das Deutsche Patent- und Markenamt warnt erneut vor irref\u00fchrenden Zahlungsaufforderungen, die per Mail an Firmen geschickt werden. Ich habe selbst eine solche gef\u00e4lschte Rechnung gesehen, die komplette Adressangaben und weitere Daten wie die Markennummer enthielt. Stutzig machte lediglich ein Konto in Polen, an das der Rechnungsbetrag in H\u00f6he von 915 Euro \u00fcberwiesen werden sollte.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/b31fab180438464d8bafc97834560494\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/>Betr\u00fcger fordern aktuell Markeninhaberinnen und Markeninhaber vorgeblich im Namen einer hochrangigen DPMA-Mitarbeiterin massenhaft zu \u00dcberweisungen auf. Es handelt sich aber um klassischen Betrug. Mir ist der Fall auf Facebook durch Mark unter die Augen gekommen (siehe nachfolgender Rechnungsauszug). Das Deutsche Patent- und Markenamt hat eine entsprechende Warnung an die Presse herausgegeben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.imgur.com\/ahwWHsR.png\" \/><br \/>\nGef\u00e4lschte Rechnung<\/p>\n<p>Im aktuellen Fall geht es um gef\u00e4lschte Rechnungen an Inhaberinnen und Inhaber eingetragener Marken, die unerlaubterweise das Logo des DPMA und die Adresse des Informations- und Dienstleistungszentrums des DPMA in Berlin enthalten. Sie sind angeblich im Namen einer hochrangigen Mitarbeiterin der oberen Bundesbeh\u00f6rde verfasst und fordern zur Zahlung bestimmter Summen auf ausl\u00e4ndische Konten auf.<\/p>\n<p>Die gef\u00e4lschten Rechnungen, die dem DPMA bisher vorliegen, wurden allem Anschein nach per frankiertem Brief verschickt. Sie verweisen auf <em>polnische Bankverbindungen.<\/em> Die Schreiben sind nach bisherigen Erkenntnissen an Markeninhaberinnen und Markeninhaber gerichtet, deren Anmeldungen 2020 oder fr\u00fcher eingegangen waren und die ihre Markenurkunde bereits erhalten haben.<\/p>\n<p>Seit Dienstag, den 20. September 2022, gingen deswegen beim Zentralen Kundenservice des Amtes in M\u00fcnchen zahlreiche Anfragen alarmierter B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ein. Bis Dienstagnachmittag erhielt das DPMA dazu mehr als 200 E-Mails und Anrufe. DPMA-Pr\u00e4sidentin Cornelia Rudloff-Sch\u00e4ffer sagt dazu:<\/p>\n<blockquote><p>Es handelt sich offensichtlich abermals um einen besonders dreisten Betrugsfall. Wir haben wieder umgehend Anzeige erstattet, damit die Angelegenheit strafrechtlich verfolgt wird.<\/p><\/blockquote>\n<p>Einen \u00e4hnlichen Betrugsfall hatte das DPMA im Juli 2022 registriert. Damals richteten sich die Aufforderungen an Personen und Unternehmen, deren angemeldete Marken noch nicht eingetragen waren. Die Rechnungen wurden seinerzeit ebenfalls vorgeblich im Namen eines hochrangigen DPMA-Mitarbeiters gestellt.<\/p>\n<h2>Das DPMA stellt keine Rechnungen!<\/h2>\n<p>Das DPMA ruft dazu auf, keineswegs auf derartige Zahlungsaufforderungen einzugehen. Die Beh\u00f6rde weist nachdr\u00fccklich darauf hin, <em>dass von offizieller Seite f\u00fcr Anmelde-, Jahres- und Verl\u00e4ngerungsgeb\u00fchren weder Rechnungen noch Zahlungsaufforderungen versendet<\/em> werden. In Empfangsbest\u00e4tigungen, die das Amt im Nachgang zu einer Markenanmeldung verschickt, werden <em>lediglich Geb\u00fchreninformationen gegeben.<\/em> F\u00fcr die fristgerechte \u00dcberweisung der Geb\u00fchren ist jeder Anmelder selbst verantwortlich. F\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung der Schutzrechte in den amtlichen Registern werden keine zus\u00e4tzlichen Geb\u00fchren erhoben. An das DPMA gerichtete \u00dcberweisungen sollten <em>ausschlie\u00dflich auf das Konto der Bundeskasse mit der IBAN DE84 7000 0000 0070 0010 54<\/em> \u00fcberwiesen werden.<\/p>\n<p>Allen Betroffenen, die auf solche Zahlungsaufforderungen hin <em>bereits Geld \u00fcberwiesen<\/em> haben, r\u00e4t das DPMA, <em>unbedingt selbst Anzeige zu erstatten<\/em>. Wer solche Schreiben erhalten hat, kann sie dem Amt schicken, damit sie dessen Anzeige beigef\u00fcgt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Woran man zweifelhafte Schreiben erkennt<\/h2>\n<p>\u00dcber den aktuellen Fall hinaus, werden B\u00fcrger immer wieder in illegaler oder irref\u00fchrender Weise zur Zahlung vermeintlicher Geb\u00fchren aufgefordert oder mit zweifelhaften Angeboten konfrontiert. Der Angebotscharakter der Schreiben ist h\u00e4ufig nicht auf den ersten Blick erkennbar und ergibt sich oft erst bei <em>genauer Lekt\u00fcre eines kleingedruckten Textes oder der teilweise r\u00fcckseitig abgedruckten Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen.<\/em> Wer derartige Schreiben mit Zahlungsaufforderungen f\u00fcr Schutzrechte erh\u00e4lt, sollte diese daher immer genau pr\u00fcfen.<\/p>\n<blockquote><p><em>Hinweise darauf, dass es sich nicht um ein amtliches Schreiben handelt, sind zum Beispiel eine Kontoverbindung der Firma im Ausland, etwa in Polen (PL), Zypern (ZY), Tunesien (TN) oder Bulgarien (BG) oder ein vorausgef\u00fcllter \u00dcberweisungstr\u00e4ger.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Weitere Informationen zu irref\u00fchrenden Zahlungsaufforderungen und zu den amtlichen Geb\u00fchren erhalten Sie auf den <a href=\"https:\/\/www.dpma.de\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internetseiten des DPMA<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kurzer Hinweis in Sachen Betrug durch Phishing mit dem Fokus auf Unternehmen. 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